Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Steinernes Meer
Rosi Fürmann
Spiegelung des Schottmalhorn im Funtensee

Spiegelung des Schottmalhorn im Funtensee (c)RoHa-Fotothek Fürmann

Der Kältepol Deutschlands in der Hitze des Hochsommers: Der vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop ausgewiesene Funtensee, ein Karstsee im Steinernen Meer auf 1601 m ü. NHN. Durch die topografische Lage des Talkessels bildet sich im Winter ein Kaltluftsee, da die Strahlen der tiefstehenden Sonne hier kaum je bis auf den Grund des Bergkessels fallen und in klaren Nächten die Restwärme abstrahlt. Die kalte Luft aber kann aus der Senke nicht abfließen. Am 24. Dezember 2001 registrierte eine Wetterstation eine Temperatur von −45,9 °C. Interessant ist es, die täglich bei den Wetterberichten als Fußzeile ablaufenen Temperaturen zu beobachten und dort genau auf die Temperatur vom Funtensee zu achten, die immer besonders im Winter enorm von den übrigen Temperaturen abweicht.

In einer Senke liegend bedeckt der See mit einer Uferlinie von 780 Metern etwa 2,5 Hektar Fläche. An der tiefsten Stelle beträgt die Tiefe 5,5 Meter, das Mittel der Tiefe liegt bei 2,5 Meter mit einem Wassereinzugsgebiet von 10 km².

Das Kärlingerhaus

Das Kärlingerhaus (c)RoHa-Fotothek Fürmann

Dem Hauptzufluss Stuhlgraben im Südosten fließt 240 Meter vor der Mündung rechtsseitig der Rennergraben zu. weiterlesen

4 Tage, 145 Kilometer, 8.600 Höhenmeter

 von Sepp
Hauptmann Rainer Hauke 20 Minuten nach dem Start der letzten Etappe vor wunderschöner Kulisse.

Hauptmann Rainer Hauke 20 Minuten nach dem Start der letzten Etappe vor wunderschöner Kulisse

Vier Tage, knapp 145 Kilometer und über 8.600 Höhenmeter – das war die Herausforderung, der sich neun Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall und Bischofswiesen bei den Salomon 4 Trails gestellt haben. Die Soldaten haben die Herausforderung mit Bravour gemeistert.

Der Unteroffizier Ferdinand Würz gehört auch zu den sehr schnellen Läufern, er will bald in die Laufbahn der Feldwebel wechseln

Der Unteroffizier Ferdinand Würz gehört auch zu den sehr schnellen Läufern, er will bald in die Laufbahn der Feldwebel wechseln

Im Ziel in Maria Alm in Österreich waren am Samstag der Jubel und die Erleichterung groß. Neun Gebirgsjäger waren drei Tage zuvor in Berchtesgaden an den Start gegangen, um in zwei Teams für die Etappenorte Berchtesgaden und Bad Reichenhall die 145 Kilometer durch die Berchtesgadener Alpen bis nach Maria Alm am Steinernen Meer zu laufen. „Mein Ziel war es unter die ersten 20 zu kommen, das habe ich geschafft“, sagte der Oberstabsgefreite Florian Rohde.weiterlesen

Das waren die Salomon 4 Trails

 von Sepp
Trailrunner auf der Königsetappe der Salomon 4 Trails

Trailrunner auf der Königsetappe der Salomon 4 Trails © Philipp Reiter

Der Spanier Miguel Ortega Caballero überragt auch auf der finalen vierten Etappe der Salomon 4 Trails 2015 und entthront Titelverteidiger Dimitris Theodorakakos. Den dritten Rang in der Gesamtwertung verteidigt der Südtiroler Daniel Jung gegen Andrew Fallas, der nach drei vierten Plätzen erstmals aufs Podium klettert. Bei den Damen schlägt Favoritin Tina Fischl zurück und sichert sich ihren zweiten Etappensieg – die Gesamtwertung holt sich aber die Schottin Helen Bonsor.

Wer sonst als Miguel Ortega Caballero? Auch die Schlussetappe der Salomon 4 Trails 2015 endete mit einem Triumph des 33-jährigen Spaniers, der die knapp 43 Kilometer und 2660 Höhenmeter von Lofer nach Maria Alm in 4:44.59 Stunden mit seinem vierten Etappensieg beendete. Eine unglaubliche Leistung des Katalanen, der damit in die großen Fußstapfen von Dimitris Theodorakakos getreten ist. Der griechische Titelverteidiger, der 2014 ebenfalls alle vier Etappen für sich entschied, musste sich diesmal mit Rang zwei begnügen.

Dimitris Theodorakakos , der enthronte Titelverteidiger

Dimitris Theodorakakos , der enthronte Titelverteidiger © Philipp Reiter

Rang drei in der Gesamtwertung verteidigte der Italiener Daniel Jung trotz großer Achillessehnenschmerzen gegen den Schotten Andrew Fallas, der die Schlussetappe als Zweiter beendete. Eine Überraschung gelang am letzten Tag indes der Deutschen Bergmeisterin Tina Fischl, die die Königsetappe über das Steinerne Meer souverän gewann und sich damit ihren zweiten Gesamtplatz von der Russin Zhanna Vokueva zurückeroberte. Die sympathische Blondine erkämpfte sich – wie auch im Vorjahr – Rang drei hinter Fischl. Den Gesamtsieg in der Frauenwertung entschied die zweitplatzierte des Tages, die Schottin Helen Bonsor, letztlich mit 15.35,0 Minuten Vorsprung auf Fischl für sich.

Das Ingolstädter Haus

Trailrunner am Ingolstädter Haus © Philipp Reiter

Zuletzt war es etwas ruhiger geworden um Miguel Ortega Caballero, der 2011 mit dem Sieg beim GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN erstmals in der Trailrunning-Szene richtig auf sich aufmerksam machte. Nach einigen guten Ergebnissen 2012 und 2013 war der 33-Jährige durch eine Knieverletzung 2014 gezwungen, längere Zeit zu pausieren. Und am 8. Juli 2015 war der Katalane wieder da – und gewann an seinem 33. Geburtstag die 1. Etappe der Salomon 4 Trailsin beeindruckender Manier – und ließ ähnlich souverän noch drei weitere Siege folgen. „Das war heute ganz klar die härteste und längste Etappe, aber auch die eindruckvollste. Eine traumhafte Landschaft dort oben“, kommentierte Caballero den Lauf, der durch das Steinerne Meer führte und mit der 2150 m hohen Weißbachscharte sowie dem 2177 m hoch gelegenen Riemannhaus die höchsten Punkte der Salomon 4 Trails überquerte.

Ankunft am Riemannhaus im Steinernen Meer

Ankunft am Riemannhaus im Steinernen Meer © Philipp Reiter

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Saisonauftakt der Berghütten

 von Sepp
Almidylle im Nationalpark Berchtesgaden

Almidylle im Nationalpark Berchtesgaden

Fernblick statt Fernseher, Bergsee statt Whirlpool und frische Kuhmilch statt Latte Macchiato: Ende Mai startet die Wander-Saison im Berchtesgadener Land. Vom Predigtstuhl (1.613 m) im Norden bis zum Watzmann (2.713 m) im Süden öffnen Berghütten und Almen ihre Pforten für Besucher. Wer in die unberührte Landschaft aufbricht, den Sonnenaufgang am Berg genießt, Gämsen wie Adler beobachtet und Menschen begegnet, die ihre Bergleidenschaft zum Beruf gemacht haben, taucht ein in die ursprüngliche Lebenskultur des südöstlichsten bayerischen Ausläufers. Und kehrt mit unvergleichlichen (Natur-)Erlebnissen nach Hause zurück.

Eine der eindrucksvollsten Hütten-Touren der Region startet vom Parkplatz am Königssee: Die Große Reibn! Hier verabschieden sich Wanderer für vier Tage in die Wildnis, die sie täglich rund fünf Stunden auf ihren Beinen durchstreifen. Gleich zu Beginn müssen knapp 1.000 Höhenmeter überwunden werden, um zur Gotzenalm (1.685 m) und einer ihrer 101 Matratzen zu gelangen. „Vor der Brotzeit lohnt sich der Aufstieg zur nahen Aussichtskanzel Feuerpalven, von der man den schönsten Blick über den Königssee überhaupt genießt“, schwärmt Wanderführer Herbert Wendlinger.

Aussichtspunkt Feuerpalven nahe der Gotzenalm

Aussichtspunkt Feuerpalven nahe der Gotzenalm

Mit der Wasseralm, die am nächsten Morgen lockt, folgt ein besonderer Geheimtipp fürs Hütten-Hopping. Noch vor wenigen Jahren war die kleine Alm, die inmitten von Bergwiesen auf 1.423 Metern im Steinernen Meer liegt, eine reine Selbstversorgerhütte. Heute kann man deftige Kost samt kühlen Getränken genießen und – wenn man einen der 40 exklusiven Schlafplätze erwischt – sogar übernachten. Weil die beschauliche Berghütte mit ihren Lagern als besonders bezaubernder und uriger Fleck im gesamten Nationalpark Berchtesgaden gilt, sollte vorab unbedingt reserviert werden.

Die Wasseralm in der Röth

Die Wasseralm in der Röth

Am dritten Tag wartet das Kärlingerhaus (1.638 m) auf die Wanderer. Der Weg dorthin führt über den Halskopf, vorbei an Grün- und Schwarzsee und die nicht enden wollenden Stufen der „Himmelsleiter“ hinauf. weiterlesen

Mein Jahresrückblick 2014

 von Ann-Kathrin

2015 ist angebrochen, zum Jahreswechsel zeigte sich der innere Talkessel des Berchtesgadener Landes als Winterwunderland. Diese stille Zeit lädt zum nachdenken ein. Für mich ist es schon fast schade, dass 2014 zu Ende ist, da dieses Jahr sehr intensiv war. Da waren die ersten beiden Monate des Jahres 2014 in der ich noch eine Praktikantin war, deren Bestreben es war es zu schaffen in Berchtesgaden sowohl privat als auch beruflich Fuß zu fassen. Durch den Leiter des Nationalparkzentrums Haus der Berge wusste ich, dass ab Mai 2014 eine befristete Arbeitsstelle frei wäre und er gerne diese mit mir besetzen würde. Ich stand vor einem Zwiespalt, denn ich wollte mich längerfristig binden. Doch so schnappte ich trotzdem zu und so wurde ich Teil des Teams des Führungs- und Informationsdienstes. Gerade als jemand der als Praktikant ins Berufsleben startete und dann angstellt wird, schätzt die finanzielle Verbesserung sehr. Es waren sehr schöne Monate im Haus der Berge mit einem Team, das mich aufnahm wie einen Teil der Familie.

Watzmannpanorama von der Hintergern aus gesehen

Watzmannpanorama von der Hintergern aus gesehen

Nicht nur beruflich ging es gut voran. Als ich hierher zog hatte ich Höhenangst. Höhenangst, die sich körperlich bemerkbar machte, indem ich anfing zu zittern und mir schwindelig wurde, wodurch es schwer wurde zu stehen. Trotzdem habe ich mich immer wieder, gerade im Winter, diesen Situationen ausgesetzt und habe es geschafft diese zu überwinden. Zauberhafte Bergtouren zum Berchtesgadener Hochthron, im Hagengebirge oder im steinernen Meer, die ich im Alleingang vollzog haben mich voll und ganz zu einer selbstsichereren Person gemacht. All das Berggehen stärkte meine Persönlichkeit. Jeder, der auch schon alleine in den Bergen unterwegs war, wird dies nachvollziehen können.

 

Zu Beginn des Jahres wurde ich unter anderem im Carl-von-Stahl Haus herzlich aufgenommen. An dieser Stelle danke ich Peter Pruckner, dem Hüttenwirt und meiner lieben Claudia Hoffmann.

Carl-von-Stahl Haus im März 2014

Carl-von-Stahl Haus im März 2014

Erfreuliche Begegnungen auf meinen Touren gab es viele. Da gibt es die Wirtin der Wasseralm, die nach 25 Jahren leben in Berchtesgaden mich als erste Person traf, die auch ursprünglich aus Mannheim kommt und es hierher verschlug. Gerade in die Wasseralm habe ich mich sehr verliebt. Jeder ist dort gleich, alle bekommen dasselbe zu essen und es ist sehr einfach bewirtschaftet. Klar, ich möchte das Ganze nicht zu sehr romantisieren, es wird viel geschnarcht und wer zuerst schnarcht gewinnt eben.weiterlesen

Toni

Die Berchtesgadener Steinböcke

 von Toni
Steinbock im Hagengebirge

Steinbock im Hagengebirge

Auf einer sommerlichen Wanderung durch das Hagengebirge kann man in gewissen Gegenden eine Begegnung mit Steinböcken fast garantieren. Allerdings war das beileibe nicht immer so. Die ursprüngliche Population dieser beeindruckenden Wildziegen wurde bereits im ausgehenden Mittelalter massiv durch offizielle Jagd und Wilderei gleichermaßen reduziert. Der Steinbock galt als „wandelnde Apotheke“ und unter anderem seinem Gehörn, den Magensteinen und dem Herzkreuz, einer kreuzförmig verknöcherten Sehne am Herzen, wurden allerlei Wunderwirkungen nachgesagt. Die Auseinandersetzungen zwischen Jägern und Wilderern um diese begehrte Beute gipfelten so oft in Blutvergießen und Morden aus dem Hinterhalt, dass letztlich ein Salzburger Erzbischof den Totalabschuss der Steinböcke befahl, um den Gewalttätigkeiten ein Ende zu setzen.

Erst im Jahr 1920 wurde im Salzburger Blühnbachtal der Versuch gestartet, dieses Wild wieder im Hagengebirge heimisch zu machen. Auf deutscher Seite begann die Wiederansiedlung im Jahr 1936 auf einen Erlass von „Reichsjägermeister“ Herman Göring hin, der dieses „urdeutsche Wild“ wieder heimisch machen und letztlich auch wieder erlegen wollte. Mit immensem finanziellem und personellem Aufwand wurde in der Nähe der Wasseralm in der Röth ein 15 Hektar großes Gehege errichtet, und sogar eine eigene Seilbahn zum Transport der Tiere von der hinteren Fischunkelalm hinauf zum Landtalsteig gebaut.weiterlesen

Im Alleingang durch das Steinerne Meer

 von Ann-Kathrin

Ja, ich bin alleine durch das steinerne Meer. Für den einen ein Dorn im Auge, wenn jemand im Alleingang in diesem Gebiet unterwegs ist, für den anderen auch sehr gut vorstellbar. Klar, bekam ich auch Kritik dafür, aber auch die Schulterklopfer waren diese Tour Wert. Gestartet bin ich über die Kallbrunnalmen zum Ingolstädter Haus um von dort weiter zu gehen über den Eichstätter Weg zum Riemannhaus.

 

Vom Riemannhaus, das optisch einer Mondstation ähnelt, bin ich dann weiter zum Kärlingerhaus. Als Route nutzte ich den Weg über das Salzburger Kreuz, Wunderquelle und schwarze Lacke. Hinunter ins Tal ging es dann vom Kälingerhaus über die Saugasse nach St. Bartholomä. Ein guter Berggeher braucht für diese Tour 2 Tage. Für nicht so ambitionierte Berggeher sollte man dann einen Tag dazu rechnen.

Blick hinunter zum Dießbachstausee mit Seehorn

Blick hinunter zum Dießbachstausee mit Seehorn

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Waldi

Überquerung des Steinernen Meeres

 von Waldi

Endlich konnten wir mal wieder unsere Wanderschuhe schnüren und auf Bergtour gehen. Auf unserer Wunschliste stand schon lang die Überquerung des Steinernen Meeres. Und so fuhren wir in aller Frühe nach Saalfelden im Pinzgau , um von dort zur Wiechentalerhütte zu wandern. Dieser schöne Steig ist nicht zu steil und sehr schön zu gehen. Nach ca 1 3/4 Stunden waren wir auf der Hütte.D as mächtige Persailhorn ist der Hütten-Berg. Doch wir stiegen weiter Richtung Osten zur Weißbachlscharte auf. Diese erreichten wir nach 1 1/2 Stunden. Der Blick von hier oben ist ganz herrlich: Das ganze Steinerne Meer, der Watzmann, der Hundstod, alles zum Sehen.

Blick von der Weißbachlscharte auf den Hundstod

Blick von der Weißbachlscharte auf den Hundstod

Nach kurzer Rast gings weiter zum Zirbenmarterl. Dieser malerische Platz berührte uns sehr.

Zirbenmarterl

Zirbenmarterl

Dann wanderten wir weiter zum Kärlingerhaus, das wir in 2 Stunden ab der Scharte erreichten. Der Funtensee mit dem Schottmalhorn auf der Rückseite ist wohl eines der schönsten Plätze bei uns.Wir genossen die lange Rast auf der Hütte, die einfach sein muss,um diese herrliche Bergwelt zu genießen.weiterlesen

Aufstieg im Dunkeln

Aufstieg im Dunkeln

Vom österreichischen Maria Alm über das Steinerne Meer nach Sankt Bartholomä am Königssee führt die Almer Wallfahrt. Seit die Wallfahrt im Jahre 1688 erstmals urkundlich erwähnt wurde, als 71 Wallfahrer bei einem Bootsunglück ums Leben kamen, gilt die Wallfahrt über das Steinerne Meer als älteste Hochgebirgswallfahrt Europas. Diente die Wallfahrt ursprünglich als Dank der Salzburger Bürger für das Überstehen der Pest im Jahre 1635, sind heute Selbsterfahrung, religiöse Besinnung oder auch sportlicher Ehrgeiz Motivation für die Teilnahme an der Almer Wallfahrt.

Die erste Etappe der Wallfahrt beginnt um 4 Uhr in Maria Alm: Im Dunkeln steigen die Pilger den Weg zum Riemannhaus in der Ramseider Scharte hinauf. Eine Stirnlampe ist Pflicht, denn so ein Aufstieg in der Dunkelheit erfordert sehr viel mehr Aufmerksamkeit als eine Bergtour am helllichten Tag.

Von Maria Alm zum Riemannhaus

Von Maria Alm zum Riemannhaus

Die meisten Wallfahrer erreichen das Riemannhaus bei Tagesanbruch.

Ankunft der Wallfahrer am Riemannhaus

Ankunft der Wallfahrer am Riemannhaus

Die aufgehende Sonne sorgt für eine tolle Stimmung am spektakulär zwischen Sommerstein und Breithorn eingebetteten Riemannhaus.

Das Riemannhaus, dahinter der Sommerstein

Das Riemannhaus, dahinter der Sommerstein

Bustransfer vom Königssee: Speziell für die Bayerischen Wallfahrer gibt es einen Bustransfer: Um 3Uhr fahren am Parkplatz Königssee Busse nach Maria Alm, um die Teilnehmer zum Ausgangspunkt zu bringen. Eine Anmeldung ist für den Transfer nicht nötig, es fahren so viele Busse wie eben erforderlich.

 

Am Haus warten bereits weitere Gläubige, die bereits am Vortag aufgestiegen sind und die Nacht in der Berghütte verbracht haben. Auch die Musikkapelle Maria Alm, die die Almer Wallfahrt begleitet, stiegt traditionell schon am Nachmittag des Vortages zum Riemannhaus auf. Je nach Wetter versammeln sich so bis zu 2000 Gläubige vor dem Riemannhaus.

Wallfahrer vor dem Riemannhaus

Wallfahrer vor dem Riemannhaus

Gemeinsam feiert man dann oberhalb des Hauses eine Morgenandacht.

Morgenmesse der Almer Wallfahrer oberhalb des Riemannhaus

Morgenmesse der Almer Wallfahrer oberhalb des Riemannhaus

Auch wenn viele Teilnehmer aus sportlichen Motiven an der Wallfahrt teilnehmen, macht die Gemeinschaft und das gemeinsame Beten den anstrengenden Marsch zu weit mehr als einer gewöhnlichen Bergtour.weiterlesen

Wildes Deutschland

 von Sepp

Natur exclusiv: Die Berchtesgadener Alpen

Dramatische Tiergeschichten und spektakuläre Landschaften sind das Thema der Sendereihe natur exclusiv im Bayerischen Fernsehen. Am Samstag, den 9. August, präsentiert die Sendung einen Teil aus der Reihe „Wildes Deutschland“ der sich dem wohl wildesten und schönsten Teil Deutschlands widmet: Den Berchtesgadener Alpen und den Nationalpark Berchtesgaden.

Steinadler im Nationalpark Berchtesgaden

Wildes Deutschland: Die Berchtesgadener Alpen

Der Film von Autor Jan Haft und Redakteur Udo Zimmermann erlebte bereits 2011 seine Premiere, und war auch schon mehrmals im Fernsehen zu sehen. Unter anderem erst im Frühjahr diesen Jahres auf arte.

 

Am 9. August um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Einen Film mit derart spektakulären Landschafts- und Tieraufbahnmen kann man aber nicht oft genug anschauen. Gezeigt werden extreme Lebensräume wie die Karstlandschaften des Steinernen Meeres, der Watzmann mit der höchsten Felswand der Ostalpen, das Wimbachgries mit seinen ständig wandernden Schuttströmen und der Königssee, einer der tiefsten Seen Deutschlands. Wer in dieser Wildnis überleben will, muss perfekt an seine Umwelt angepasst sein.weiterlesen