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Schlagwort: Theater
Rosi Fürmann

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes mit Jedermann (Tobias Moretti)  und seiner Buhlschaft (Stefanie Reinsperger)

„Jedermann – Das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“
die Salzburger Festspiele

Wie hat sich das „Bild“ der Bühne für das Schauspiel „Jedermann – das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“ zu den alljährlichen Festspielen im Salzburger Festspielsommer in Laufe der Jahre verändert! Geblieben ist und es bleibt für die nächsten Jahre und Jahrzente die „Wahrheit“ dieses Spiels.
Der Lebemann „Jedermann“ fröhnt den sich ihm als reichen Mann zustehenden Lustbarkeiten – ob die Köstlichkeiten, die ihm der Koch bereitet, oder die Köstlichkeiten, die er durch seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft – erfährt. Hartherzig schaut er nur auf sein „Eigen“, hört nicht die mahnenden Worte seiner „Frau Mutter“. Jählings jedoch tritt der Tod an ihn heran, ihn zu holen. Er versucht in seiner Naivität, jemanden zu überreden, diesen letzten Schritt mit ihm zu gehen. Jeder jedoch versagt ihm diesen Dienst! Weder seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft oder der Gute Gesell, der ihm treue Gefolgschaft geschworen hatte, noch die Vettern und Freunde, die von ihm und durch ihn in Saus und Braus lebten. Letztendlich begleiten Jedermann auf seinem letzten Weg nur die „Guten Werke“, nachdem der Teufel den ihm so sicher scheinenden Jedermann nach einem zähen Kampf verliert.

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes

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Rosi Fürmann
Theater der Kolping Familie Teisendorf - Die Hexenspur - dramatisches Stück von Günther Tiebel - aus der Zeit der Hexenverbrennung um 1603

Theater der Kolping Familie Teisendorf – Die Hexenspur – dramatisches Stück von Günther Tiebel – aus der Zeit der Hexenverbrennung um 1603

„Vielleicht gibt es einmal ein Kraut, das die ganze Welt heilt?“

Die Hexenspur – ein dramatisches Stück von Günther Tiebel
Theateraufführung der Kolpingfamilie Teisendorf

1603… was einmal begann und noch kein Ende fand. „Warum die Hexenverfolgung? Weil jeder schon einmal an die Hänsel- und Gretel-Hexe geglaubt hat? Weil etwa 11% der deutschen Bundesbürger Hexerei für möglich halten? Weil es schon immer leicht war, Unschuldige als Sündenböcke zu verfolgen? Weil Folter in einem Drittel aller Staaten dieser Welt entweder angewendet oder toleriert wird? Weil frauenfeindliche Regime an der Macht sind? Weil – was einmal begann – noch kein Ende fand!“ Lorenz Willberger – Spielleiter des „Theater Kolpingfamilie Teisendorf“ – zu den Beweggründen, ein derart in die Tiefe gehendes Stück auf die Bühne im Pfarrheim in Teisendorf zu bringen.

Theater der Kolping Familie Teisendorf - Die Hexenspur: Marktweiber beobachten aus der Ferne ein Hexenfeuer

Theater der Kolping Familie Teisendorf – Die Hexenspur: Marktweiber beobachten aus der Ferne ein Hexenfeuer

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Ursula

Von Weihnachtsengeln und Knöpfchenhexen

 von Ursula
Mia Kaiser-Wenig

Mia Kaiser-Wenig und eines ihrer „Babies“

Nicht nur diesen Freitag, beim erlesenen Herbstfest im „Nonntal 10“ (Obacht: neue Adresse Ludwig-Ganghofer Straße 12!) gibt es besonders Handwerk zu bewundern. Eine der Künstlerinnen stelle ich Euch heute vor: Eigentlich alle in Berchtesgaden kennen Mia Kaiser-Wenig. Die Kleinen lieben ihre Kasperltheater und Märchenerzählungen, die Großen freuen sich über ihre Spritzigkeit, ihren charmanten Witz und ihre Lieder.

Die gebürtige Reichenhallerin hat es nach einem großen Umweg durchs Allgäu nach Berchtesgaden verschlagen. Und sie ist schon lange nicht mehr wegzudenken aus unserem Ort. Dabei denke ich nicht nur an ihr Gesicht, sondern vor allem an die vielen Gesicherter ihrer Kasperltheaterfiguren.

Die erste hatte sie vor ca. 35 Jahren für ihre Tochter kreiert. Eine Oma, die jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte erzählte. Heute gibt es Kasperl, altmodische und moderne Hexen (und ganz besonders die mit Knöpfchen), Prinzessinnen und Könige, Räuber und Gendarmen, Zwergerl und Großmütter, schwarze Schönheiten und farbenfrohe Zauberer. Handpuppen oder lebensgroße Figuren. Sie sind das Ergebnis ihrer überborderdenden Fantasie und ihrer Kindheit in der Schneiderwerkstatt des Vaters.

der Kasperl

Unser aller bester Freund, der Kasperl

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Sommer-Historienspiele Laufen

 von Sepp
Die Stadt Laufen in der Schleife der Salzach, im Hintergrund die Berchtesgadener Alpen

Die Stadt Laufen in der Schleife der Salzach, im Hintergrund die Berchtesgadener Alpen

Die Sommer-Historienspiele in der Stadt Laufen wurden in diesem Jahr gegründet und führten am 26. Juni als Premiere fünf Historienspiele auf. Wegen des großen Anklangs entschloss sich die Spielleitung, drei ausgewählte Stücke am Sonntag, 3. Juli 2016, 17 Uhr, erneut aufzuführen. Die Bühne mit der historischen Kulisse in der Salzachschleife fügt sich hervorragend ins Geschehen. Gerade hier wachsen Spiele und Historie zusammen.

Die drei ausgewählten Stücke sind:

  • Kaiser Barbarossa und die Reichsacht: Vor genau 850 Jahren, 1166, endete der Deutsche Reichstag in Laufen mit der Ächtung des Fürsterzbischofs von Salzburg. Es folgte der schwärzeste Tag in der Geschichte von Salzburg. Kaiser Friedrich I., Barbarossa, hatte die deutschen Fürsten hier auch deshalb hinter sich vereint, um auf den vierten Italien-Feldzug einzuschwören. Das Historienspiel spannt den großen historischen Bogen in der Bedeutung der Stadt Laufen bis zur Herabwürdigung mit der Trennung inmitten der Stadt und dem wirtschaftlichen Untergang.
  • Die Rebellin von Laufen und der Obergeneral: Die authentische Geschichte erzählt von einer schönen Laufener Schifferstochter, die sich gegen plündernde napoleonische Soldaten stellt und diese vertreibt. Sie wurde zum Obergeneral Moreau ins Schloss „vorgeladen“ (dritter Akt) und konnte mit ihrem Charme diesen davon überzeugen, aus Laufen abzuziehen. Doch der, ein Frauenheld, wettet mit seinem Offizier, dass er dafür einen Kuß erhalte. Der erste Akt spielt am Fürstenhof zu Salzburg. Schon wollte ein Hofrat bei der schönen Schifferstochter  „anbandeln“. Im zweiten Akt kommt es zu den Gräueltaten der napoleonischen Soldaten.
  • Altacher Schifferweiber nehmen Abschied: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war es um die „gute alte Zeit“ schlecht bestellt. Die napoleonischen Kriege brachten viel Leid und Hunger ins  Land. Die Salzachschifffahrt, von der Salzburg lebte, lag darnieder. Besonders betroffen war die Stadt Laufen mit den Vororten Oberndorf und Altach. Als man im Jahre 1816 mit einem Federstrich die Vororte von der Mutterstadt trennte, wurden mit der Grenzziehung Familien zerrissen, das Gemeinschaftswesen litt und selbst die Begräbnisfeierlichkeiten wurden über die Brücke vom Militär begleitet. Die Altacher Klageweiber erzählen in der szenischen Aufführung aus jener Zeit in eindruckvoller und persönlicher Weise. Das Stück spielt am Vorabend der Trennung. Der Laufener Bürgermeister und der Stadtschreiber kommen, um sich von den Oberndorfern zu verabschieden.

Der letzte Spieltermin ist Sonntag, 3. Juli 2016 um 17 Uhr an der Salzachlände in Laufen. Eintritt: 10 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Das Schiffertheater Laufen

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Rosi Fürmann
Jedermann - das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes - die Theater ist in der bayerischen Fassung aufgeführt in Saaldorf auf der Freilichtbühne vor der Pfarrkirche St. Martin

Aufführung 2010: Jedermann – das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes – in der bayerischen Fassung aufgeführt in Saaldorf auf der Freilichtbühne vor der Pfarrkirche St. Martin – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

„Da boarische Jedermann“ auf der Feilichtbühne in Saaldorf

Terminverschiebung beim „boarischen Jedermann“ in Saaldorf. Neue Aufführungstermine:

  • Samstag, 13.8.
  • Sonntag, 14.8. jeweils um 20 Uhr.

Leider musste witterungbedingt die Freitagsveranstaltung ausfallen. Diese wird nun am Sonntag, den 14.8. wie gewohnt um 20 Uhr auf dem Kirchplatz in Saaldorf nachgeholt. Die Platzkarten der Freitagsveranstaltung behalten hierfür ihre Gültigkeit und können somit am Sonntag uneingeschränkt verwendet werden.  Gegebenenfalls können die Karten für den Besuch der Samstagsvorstellung am 13.08. an der Abendkasse getauscht werden, damit erlischt aber die Platzauswahl. Selbstverständlich können Karten auch zurückgegeben und erstattet werden. Beachten Sie hierzu die Rückseite der Eintrittskarten. Für Spätentschlossene gibt es für alle Veranstaltungen noch Karten ab 19 Uhr an der Abendkasse.
Aktuelle Informationen und Bilder sehen Sie auf der Homepage der Volksbühne Saaldorf unter www.volksbuhene-saaldorf.de

Einzigartig werden sie sein – die Aufführungen der Volksbühne von Saaldorf auf der Freilichtbühne vor der Kirche:n „Da boarische Jedermann“

„Jedermann!” der schaurige Ruf des Todes hallt ab Freitag, 29. Juli 2016, über den Kirchplatz. Ein Stück, das an Wahrheit und Brisanz durch die mehr als hundert Jahre, die es auf die Bühnen der Welt gebracht wird,  nichts verloren hat: Der Tod reißt jäh und unerwartet den unbarmherzig-hartherzig-reichen Lebemann „Jedermann“ aus dem Leben und er muss unweigerlich seinen letzten Weg antreten.

In der Originalfassung geschrieben von Hugo von Hofmannsthal im Jahre 1911 in Berlin, brachte die Aufführung unter der Regie von Max Reinhardt  am 22. August 1920 in Salzburg auf den Stufen des Doms den Weltruhm für das Stück und diese Aufführung gilt als die Geburtsstunde der berühmten Salzburger Festspiele.

"Jedermann" das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes

„Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das alljährliche Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Doms – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

Der besondere Reiz der Aufführungen in Saaldorf besteht in der bayerischen Sprache, in die Harald Dietl das Stück setzt und durch seine Übersetzung aus dem Althochdeutschen den Texten ein tiefes Verständnis für das Geschehen um das „Sterben des Reichen Mannes“ verleiht:

Der Tod – gespielt von Wolfgang Stowasser – will und wird den unbarmherzigen Lebemann holen… Doch dieser zeigt sich noch nicht bereit:
„… Du übafoist oan mittn im Leem,
ohne Warnung und wuist oam ned amoi a Zeit gebn?
Des is fei hintafotzig.
I sags da grad raus: I bin no ned bereit,
mei Schuidbuach is a ned so weit….“
…und der Tod gewährt Jedermann dann ein paar Stunden, um jemanden zu finden, der ihn auf seinem letzten Weg begleiten will.weiterlesen

Rosi Fürmann

von Hans Stöckl – ab Freitag, 24. Juli bis Samstag, 15. August 2015
aufgeführt von den Theaterfreunden Neukirchen e.V.
bearbeitet und neu inszeniert von Kurt Gastager, Andreas Zollhauser und Albrecht Zollhauser

„s´Hogmoarglöckerl“ Die Freilichtbühne bei Nacht (c) RoHa-fotothek Fürmann

In einer imposant-aufwendigen Inszenierung bringen die Theaterfreunde Neukirchen e.V. das Drama in fünf Akten mit sieben Bühnenbildern in die an einem Hang spektakulär-großzügig aufgebauten Szenenbilder.

„s´Hogmoarglöckerl“ die Freilichtbühne schmiegt sich großzügig an den natürlichen Hang (c) RoHa-Fotothek

Der Regisseur Kurt Gastager mit seinem Team versteht es meisterlich, die Szenenbilder für alle Zuschauer auf den Rängen gleichermaßen gut einsehbar zu gestalten und fordert Licht und Ton, Bühnenbild, Requisiten und vieles mehr zu Höchstleistungen, um das Bühnenwerk vom Tageslicht in die blaue Stunde und zum Übergang in die Nacht zu führen.weiterlesen

Schneewittchen – das Musical

 von Sepp

„Schneewittchen – das Musical“ gastiert in Bad Reichenhall

Vorhang auf für die schönste Frau hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen: „Schneewittchen – das Musical“ kommt pünktlich zum Ende der Winterferien am Freitag, den 2. Januar 2015 um 15:30 Uhr auf die Bühne des Theaters im Kurgastzentrum in Bad Reichenhall. Das romantische und heitere Musical wird präsentiert vom deutschlandweit erfolgreichen Familien-Musical-Veranstalter Theater Liberi und verspricht mit tollem Bühnenbild, bezaubernden Kostümen und anspruchsvoller musikalischer Gestaltung eine phantasievolle Inszenierung des klassischen Märchenstoffes als winterliches Musical-Erlebnis für Kinder und Kindgebliebene ab vier Jahren.

 

Spieglein, Spieglein an der Wand…

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“… wer sonst außer der bösen Königin fragt diese Frage aller Fragen jeden Abend ihren allwissenden Spiegel. Und jeden Abend bekommt sie dieselbe Antwort: „Frau Königin, ihr seid die Schönste hier!“. Als aber ihre Stieftochter Schneewittchen heranwächst und immer schöner wird, wendet sich das Blatt. Als der allwissende Spiegel gestehen muss, dass sie zwar schön, Schneewittchen aber tausendmal schöner sei als sie, beginnt das Unglück und die allseits bekannte

Geschichte nimmt bis zum Happy-End ihren Lauf…

Schneewittchen - Das Familien Musical

Schneewittchen - Das Familien Musical

Das Bad Reichenhaller Publikum erwartet eine anspruchsvolle und familiengerechte Musical-Version des Grimm ́schen Märchens, das neben den Kinderherzen sicherlich auch die Herzen der erwachsenen Musical-Fans höher schlagen lassen wird!

Schneewittchen

Schneewittchen

Dafür garantiert neben phantasievollen Kostümen, einem innovativen Bühnenbild und der musikalischen Gestaltung von Christian Becker und Christoph Kloppenburg von der weltweit erfolgreichen Nu ́Jazz-Band „MOCA“ insbesondere die Musical-Darstellerin Julia Anna Friess in der Hauptrolle! Sie wird nicht nur äußerlich dem wunderschönen Schneewittchen mehr als gerecht, sondern verzaubert ihr Publikum auch mit ihrer Stimme. Und die Zwerge, die dürfen natürlich auch nicht fehlen…weiterlesen

Jedermann in Berchtesgaden

 von Sepp

Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

Jedermann!“ wird es es am 9. und 10. August durch den Markt Berchtesgaden tönen, denn die Freie Bühne Salzburg wird an diesen Tagen das weltbrühmte Theaterstück „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal im Kurgarten von Berchtesgaden aufführen (bei Schlechtwetter im Kongresshaus).

Kurgarten Berchtesgaden zur Kirschblüte

Kurgarten Berchtesgaden zur Kirschblüte

Dass Geld nicht glücklich macht, lernt Jedermann erst in der Begegnung mit dem Tod, der gekommen ist, ihn zu holen. Jedermann gelingt es, eine Frist von 1 Stunde zu erbitten, in der er einen Freund suchen will, der vor dem Gericht Gottes entlasten soll. Nachdem sich aber niemand bereit erklärt hat, mit ihm vor Gottes Gericht zu treten, will Jedermann sein Vermögen mit ins Jenseits nehmen, doch selbst die Verkörperung des Mammons weigert sich, ihn zu begleiten. Völlig auf sich allein gestellt, ist es schließlich der Glaube, der Jedermann doch noch vor der ewigen Verdammnis rettet.

 

Christine Neubauer spielt die Buhlschaft

Die neben dem Titelgeber des Theaterstückes bekannteste Rolle, die Buhlschaft wird in der Aufführung in Berchtesgaden von der beliebten bayerischen Schauspielerin Christine Neubauer verkörpert. In unzähligen Rollen in TV-Serien und Fernsehfilmen erlangte sie große Bekanntheit weit über Bayern hinaus.

Die Buhlschaft: Christine Neubauer

Die Buhlschaft: Christine Neubauer

 

Auf den Spuren von Curd Jürgens und Senta Berger

Der Jedermann gehört seit deren Gründung 1920 zum Standard-Repertoire der Salzburger Festspiele;weiterlesen