St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Trailrunning

Zum ersten mal in dieser Saison bin ich jeweils beide Wettkämpfe mitgelaufen und mehr als positiv überrascht worden.

Als ich vor knapp anderthalb Jahren mit dem Berglauf bzw. trailrunning begann, gaben mir Forstwege stets große Sicherheit und durch ihre technisch eher geringe Schwierigkeit zudem eine adäquate Übungsoption, um Berge erlaufen zu können. Gerade bergab fühlte ich mich auf einer Forstraße – im Vergleich zu verwurzelten, steinigen Trails – aufgehobener. Insbesondere das Gebiet um den Jenner bot mir mit seinen vielen Forstwegen ein optimales Übungsterrain.

Mit der Zeit wuchs meine Erfahrung im Berglaufsektor und die anfangs so innig geliebten Forstwege wurden schnell eintönig und langweilig. Fokus meines Interesses wurden schwierigere, nasse, steinige und von Wurzeln übersähte Wege, die jegliche Aufmerksamkeit meinerseits erforderten.

Mit diesem Hintergrund und dem Wissen, dass der Stoisseralm– wie auch der Kampenwandlauf prozentual viel Forstweg beinhalten würde, ging ich etwas voreingenommen in beide Wettkämpfe hinein. ,,Landschaftlich wird mir das vermutlich nicht viel geben“ dachte ich – nicht nur einmal. Dennoch wollte ich es mir mal wieder beweisen und mich auf der Stoisseralmstrecke ( 7 Kilometer und 650 Höhenmeter) sowie der kurzen aber steilen Kampenwanddistanz (6 Kilometer und 850 Höhenmeter) beweisen.weiterlesen »

Auf einsamen Pfaden: Der Steinberg

 von Sarah Völkel

Bischofswiesen, 05:50 Uhr – der Wecker klingelt. Obwohl der Wetterbericht kein typisches Sommer-Sonnen-Wetter vorhersagte und auch der Blick aus dem Fenster von einer durchgezogenen Quellwolkenschicht getrübt ist, mache ich mich auf den Weg nach Ramsau. Das Ziel stellt heute der Steinberg im Hochkaltergebirge dar. Da ich bislang selten von solcher Tour gelesen oder gehört habe, möchte ich mich nun selbst kundig machen, was es mit diesem Steinberg auf sich hat.

Ich starte am Parkplatz Hintersee – Seeklause, wo ich auch gleich eine gelbe Beschilderung des Steinbergs ersichten kann. Da dieser mit schwarzer Markierung versehen ist, bin ich schon gespannt was mich erwarten wird.

Zunächst laufe ich (wie so oft) eine Zeit lang auf einer Forststraße hinauf auf bekannten Wegen. Die Forststraße ist breit ausgebaut und bietet auch MountainbikerInnen die Option, eine Teilstrecke mit dem Fahrrad zurücklegen zu können.

Aufgrund meines frühen Aufbrechens befinde ich mich allein auf den, mich umliegenden Pfaden in Richtung Schärtenalm. Diese erreiche ich nach vierzig Minuten um von dort aus weiter zur Blauseishütte zu laufen. Nach weiteren zehn Minuten und dem Passieren einer Holzbrücke erreiche ich den linksgerichteten Einstieg zur Blaueishütte, welcher ebenfalls markiert ist. Von nun an verändert sich auch die Beschaffenheit des Weges von einer Forststraße hin zu einem verwurzelten, steinigen und treppenlastigen Steig. Da es in der Nacht ausgiebig geregnet hat, sind die Steine und Wurzeln feucht – Vorsicht! Insbesondere im Hochkaltergebirge verwandelt sich der Untergrund wegen seiner Vielfalt von Wurzeln, Erde und Schotter gerne einmal zu einer ungewollten Rutschpartie. Als ich die Blaueishütte erreiche, informiert mich eine weitere Beschilderung über die verbleibende Zeit der Steinberg-Route. Da solche Zeitangaben aufgrund von Durchschnittswerten im Bergauf- sowie abgehen erstellt werden, halbiere ich auch heute wieder solche Information um einschätzen zu können, wie viel Zeit ich noch zum Erreichen des Gipfels benötigen werde. In knapp fünfundvierzig Minuten müsste ich also am Gipfel stehen – mal sehen!

Der Weg bleibt weiterhin anspruchsvoll und konzentrationswürdig. Nun entdecke ich auch einige KletterInnen, die sich auf ihren Weg machen. Viele Klettergruppen oder auch BergwachtanwärterInnern nutzen immer wieder die natürlichen Optionen im Kaltergebiet um ihrer Passion nachzugehen und/ oder zu trainieren. Hinauf zum Steinberg folgt mir jedoch niemand. Felsplatten und ein schotterbehafteter Pfad liegen nun vor mir. Da die Temperatur mittlerweile gestiegen ist, bin ich froh über mein frühes Starten der Tour. Auch spendet mir die Umgebung durch hohe Felswände ausreichend Schatten vor der, etwas zurückhaltenden Sonne. Im Hochsommer eine optimale Lösung für Hochtouren, die nicht von der Sonne beherrscht werden.

Ich geniesse beim Herauflaufen den Ausblick, der sich mir bietet: Unter mir die Blaueishütte – noch weiter unten der Hintersee. Über mir ragt die Schärtenspitze hervor; als ich mich umdrehe erstreckt sich das dominante Hochkaltermassiv in meinem Blickfeld. Vor meinen Augen erblicke ich bereits den Steinberg.

Blaueishütte und Hintersee

Blick zum Hochkaltermassivweiterlesen »

Ann-Katrin
Gipfel Hirschwieskopf mit Watzmann-Südspitze © Ann-Kathrin Helbig

Gipfel Hirschwieskopf mit Watzmann-Südspitze © Ann-Kathrin Helbig

Oder: Wenn du dich so wohl am Berg fühlst, dass du einschläfst und dir einen ziemlich unschönen Sonnenbrand zuziehst.

So geschehen vor Kurzem auf dem Hirschwieskopf. Der Hirschwieskopf ist der südlichste Gipfel im Watzmann-Massiv und einer meiner liebsten Plätze im Nationalpark Berchtesgaden. Dieser 2000er ist meiner Meinung nach einer der einfachsten zu erklimmbaren 2000er in den Berchtesgadener Bergen. Allerdings muss dazu erwähnt sein, dass er technisch nicht schwer ist, aber eine starke Kondition vom Bergwanderer erfordert wird. Am schnellsten kommt man zum Hirschwieskopf von der Wimbachbrücke im Bergsteigerdorf Ramsau. Dort empfiehlt sich auch die Besichtigung der beeindruckenden Wimbachklamm.

Von dort aus muss man möglichst schnellen Schrittes zur Wimbachgrieshütte wandern. Der Weg durch das Wimbachgries ist lang, aber weist nur wenig Steigung auf. Für diese Tour starte ich auch gerne sehr früh am Morgen, denn dann knallt im Hochsommer die Sonne noch nicht so stark. Laut Wegeschild braucht man 3 Stunden bis zur Wimbachgrieshütte. An diesem Tag brauche ich 1:15 Std., denn der gute Kuchen in der Wimbachgrieshütte lockt mich. Dort gibt es tatsächlich einen glutenfreien Kuchen und der schmeckt köstlich! Von der Wimbachgrieshütte ist nun der Hirschwieskopf gut erkennbar. Wenn man in das Ende des Wimbachtales schaut, so sieht man mittig eine Senke (das ist der Trischüblpass, der Übergang zum Königssee) und links davon ein schroffer Berg, der aussieht als hätte man ihm die Spitze abgeschnitten – wie von einem Eierköpfer 😀 Das ist der Hirschwieskopf!weiterlesen »

Ann-Katrin

After-Work Tour Rauher Kopf

 von Ann-Kathrin
Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfel Rauher Kopf © Andreas Wiesinger

Der Rauhe Kopf ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Es mag vielleicht in der Überschrift klingen, wie als sei dieser Ausläufer des Untersberges eine gemütliche Runde nach Feierabend. Wer Wanderanfänger ist, sollte den Rauhen Kopf erstmal meiden oder  ganz viel Zeit und Trittsicherheit mtibringen.

Wir starten heute von der Kastensteinerwand-Alm in Bischofswiesen. Hier bei der Gaststätte ist auch ein sehr schöner Aussichtspunkt mit vielen Ruhebänken. Zuerst führt eine Forststraße sehr steil nach oben. Das ist kein Wadenbeißer, sondern ein Wadenkiller. Doch nicht lange, denn dann zweigt der Weg auf einen wurzeligen Waldpfad ab. Flache Stellen gibt es keine. Der Weg ist schmal und steil. Als Aufstiegshilfe kann man sich faltbare Trekkingstöcke mitehmen. Die helfen auch beim Abstieg. Nach einer knappen Stunde wird auch die sogenannte „Schlüsselstelle“ am Rauhen Kopf erreicht. Hier wurde für das durchsteigen am Fels ein Seil eingehängt. Das entschärft diese Stelle. Am Gipfel angelangt wiegen wir uns in der Sicherheit ganz alleine zu sein. Wer springt denn schon noch in den Abendstunden am Rauhen Kopf umher?!

Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Kaum, dass wir es uns auf dem Gipfel gemütlich gemacht haben ruft es vom Verbingsgrat zum Untersbergagtterl „dreht euch mal rum“. Es ist Andreas Wiesinger, bekannt durch seine sportlichen Leistungen trotz Atemwegserkrakung und durch seine Publikation über Wanderungen zu den Steiböcken. Mit der Kamera im Anschlag schießt er ein paar schöne Schnappschüsse von uns an diesem milden Frühsommerabend.weiterlesen »

Ann-Katrin

150-ste Besteigung des Dötzenkopfs…

 von Ann-Kathrin
Benjamin Krämer

Benjamin Krämer

… oder: und täglich grüßt der Benjamin Krämer.

Ein Mann mit Anfang 30, läuft in diesem Jahr schon zum 150. Mal auf den Dötzenkopf. Der muss doch verrückt sein, würde man stumpferweise zuerst annehmen.  Doch da steckt mehr dahinter als ein Sportsgeist.

Es geht um Kompensation.
Es geht um abschalten vom Arbeitsalltag.
Es geht um das Schöne im Gewohnten zu finden.

Wer ist der Typ eigentlich und warum sollte man etwas über ihn lesen wollen?
Zuerst: Kennt sonst wer jemanden, der in diesem Jahr schon 150x auf demselben Gipfel war? Und das Jahr ist noch nicht vorbei! Alleine das ist schon erwähnenswert. Was aber noch zu erwähnen ist, dass er diesen Berg nicht nur als Sportgerät ansieht. Benjamin ist 33 Jahre alt und lebt in Bad Reichenhall. Er arbeitet als Physiotherapeut in einer Kurklinik und betreibt nebenbei auch seine Mobile Massage Benjamin Krämer. Seit nun 7 Jahren lebt er hier, ursprünglich kommt er aus Niederbayern. Keine Frau oder Familie zog ihn hierher. Er tat das alleine, aus freiem Willen. Doch seine Familie ist nur rund 150 Kilometer entfernt. Mittlerweile hat er sich sehr gut eingelebt und auch eine naturverbundene Frau bereichert sein Leben. All das bekommt er unter einen Hut. Auch wenn die Zeit für das Laufen oder Berglaufen sehr knapp ist. Selbst in eine Stunde bekommt er dank seiner immer stärker werdenden Kondition so viel Berg und Natur wie möglich. Dem Laufen und dem Berglaufen hat er auch gute Freunde zu verdanken. Benjamin nimmt an Lauftreffs teil und ist aktives Mitglied im SC Ainring. In der Gruppe könne man sich am besten steigern findet er. Es wird kein Druck gemacht, aber trotzdem versucht man miteinander mitzuhalten.weiterlesen »

Michael

Kleine Reibn als Trailrun

 von Michael
Aufstieg zum Schneibstein

Aufstieg zum Schneibstein

Dieser Sommer startet nicht sehr freundlich. Seit Wochen regnet es, und wenn die Sonne heraus kommt, ist es gleich schwül und schnell gewittrig. Also muss man jede kleine Gelegenheit nutzen. So geschehen am vergangenen Samstag. Nach den letzten Regenschauern in der Nacht am Morgen strahlendes Wetter.  Fast erschreckend schön! Wir hatten aber schon vom Wetterbericht erfahren, dass an diesem Tag eineige Stunden Sonne »drin sind« und die Kleine Reibn (die gar nicht so klein ist!) als Trailrunning-Event geplant. Dass man in diesem Gelände nur teilweise laufen kann, wissen wir ja, aber in leichter Laufausrüstung mit Mini-Rucksackerl flott dahin zu wandern und über Steine zu springen, ist ja auch spaßig.

Und so gelingt uns bei anfänglich traumhaftem, später wechselhaftem Wetter eine tolle Tour über die Berchtesgadener Berge, bei der wir, dem Charakter des Geländes folgend, zwar nicht durchgehend gelaufen, sondern teilweise auch einfach flott (und vorsichtig!) gegangen sind, aber dadurch doch viel schneller (und vor allem letztlich trocken!) am Auto waren als dies bei einer reinen Wandertour möglich gewesen wäre.

Sportlich unterm Windschartenkopf

Sportlich unterm Windschartenkopf

Diese Lauftour ist auch in unserem Buch »Landschaftsläufe und Trailruns im Berchtesgadener Land« enthalten.

Schönes Laufgelände ab den herrlichen Priesbergalmen

Schönes Laufgelände ab den herrlichen Priesbergalmen

Einen ausführlicheren Bericht gibt es auf unserem Blog: www.prittwitz.info/blog/wordpress/kleine-reibn-als-trailrun/

Michael

Söldenköpfl und Toter Mann

 von Michael
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So schön ging’s los!

Erinnerung an den Januar 2015 (und der Januar 2016 scheint nicht viel anders zu werden!): Nach einer kurzen Begrüßung durch »Herrn Winter« wird Schnee schnell wieder zur Mangelware. Skitour: Man muss schon höher hinauf – das heißt weit mit dem Auto fahren. Ski alpin: Das muss man mögen – auf Kunstschnee mit zahlreichen anderen »Verrückten« durch apere Landschaft schwingen. Spaziergänge: Das heben wir uns noch ein paar Jahre auf. Bergsteigen, Klettern, Hochtour usw.: Das ist immer möglich, aber unter den jetzigen Bedingungen immer gleich etwas ganz Großes …

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Sepp Wurm

Winter Filmopening Bad Reichenhall

 von Sepp
Die Shreddys in der Schweiz

Skibergsteigen und Freeriden in der Schweiz © Shreddys

Die Faszination von Freeride, Skibergsteigen und Trailrunning präsentiert RIAP Sport am 22. Oktober  beim Winter Filmopening 2015 im Kurgastzentrum der Alpenstadt Bad Reichenhall. Einheimische Sportler und Bergsport Enthusiasten präsentieren ihre Projekte in Kurzfilmen und Vortägen in spektakulären Bildern auf der großen Leinwand.

Der Bad Reichenhaller Trailrunner und Ultraläufer Philipp Reiter, Kampfname Zauberlehrling, präsentiert seinen Film „A Run around my Life“. Zusammen mit seinen Spezln läuft Philipp einmal rund um den Grossglockner, den höchsten Berg Österreichs. Abschnittsweise begleiten ihn die unterschiedlichsten Laufkollegen und Sportler und erzählen dabei, wie sie ihn kennengelernt haben und ihn gemeinsam auf seiner „Laufbahn“ zum Trailrunner begleitet haben.

Philipp Reiter Grossglockner Umrundung © Philipp Reiter

Philipp Reiter Grossglockner Umrundung © Philipp Reiter

Der Film dokumentiert einerseits die Umrundung auf der etwa 97 Kilometer langen Glockner-Runde über  rund 7.500 Höhenmeter im Nationalpark Hohe Tauern (inklusive plötzlichem Wintereinbruch mit Neuschnee bis zu den Knien) und andererseits die Geschichte, wie Philipp überhaupt zum Trailrunning und Ultralaufen gekommen ist.

Toni Palzer, der Weltklasse Skibergsteiger aus dem Bergsteigerdorf Ramsau, wird im Anschluss seine erfolgreiche Saison Revue passieren lassen, bevor er an die Shreddys übergibt. Dieser lustige Haufen junger Berg-Enthusiasten rund um den einheimischen Filmemacher Simon Thussbass, begab sich im Frühjahr dieses Jahres in die Schweiz, wo sie auf 2.200 Metern in einem verlassenen Nebental ihr Basecamp aufschlugen. weiterlesen »

Sepp Wurm

Höhenmetertage in Bad Reichenhall

 von Sepp
Höhenmetertage: Trailrunning in Bad Reicehnhall

Höhenmetertage: Trailrunning in Bad Reicehnhall

Ganz heimlich hat sich die Alpenstadt Bad Reichenhall in den letzten Jahren zum Zentrum des Trailrunnings im Berchtesgadener Land entwickelt. Die relativ neue Bergsport-Variante Trailrunning zieht immer mehr berg- und laufbegeisterte Sportler in ihren Bann. Und Bad Reichenhall bietet für die Trailrunner die besten Voraussetzungen: Rund um die Stadt erheben sich die Berge mit zahlreichen Trails, wie gemacht für rasante Aufstiege und halsbrecherische Abstiege. Einen ersten Höhepunkt erreichte das Trailrunning Fieber in diesem Jahr mit dem Dötzi Skyrace: Sogar das Bayerische Fernsehen berichtete über die Rekordjagd auf den Dötzenkopf, die Trailrunner aus ganz Europa anlockte.

Auf dem Dötzenkopf über Bad Reichenhall

Auf dem Dötzenkopf über Bad Reichenhall

Mit den Salomon 4 Trails im Sommer dieses Jahres war dann die Weltelite der Trailrunner zu Gast im Berchtesgadener Land, die Alpenstadt Bad Reichenhall war Zielort der ersten und Startort der zweiten Etappe.

Zum Beginn der kommenden Trailrunning Saison haben sich zwei der profiliertesten Reichenhaller Trailrunner, Philipp Reiter und Stephan Repke, wieder etwas einfallen lassen, um den Freunden der schmalen Pfade ihr bevorzugtes Lauf-Revier zu zeigen: Die Höhenmetertage! Vom 25. bis 28 Mai werden  „Zauberlehrling“ Phillip Reiter, „Gripmaster“ Stephan Repke und  „Die Rakete aus Graz“ Tom Wagner Einsteiger und Fortgeschrittene fit machen für die kommende Bergsaison.weiterlesen »

Ann-Katrin

Trailrun auf den Grünstein

 von Ann-Kathrin
mein täglicher Schlafzimmerausblick

mein täglicher Schlafzimmerausblick auf den Grünstein

Vor Kurzem habe ich euch schon einmal von meinen Trailrunningversuchen am Dötzenkopf in Bad Reichenhall berichtet. Und siehe da: das Fieber hat mich nun gepackt. Seit Juli herrscht nun eine Hitzewelle von über 30° im Berchtesgadener Land, nicht gerade die Temparaturen für sportliche Betätigungen. So nutzte ich den einzigsten „kühleren“ Tag um mich im Trailrunning am Grünstein zu versuchen. Wieso ich gerade auf den Grünstein komme ist ganz einfach. Er ist mein Hausberg. Jeden Morgen wache ich mit ihm auf.

König Watzmann lukt hervor und schaut nach dem Rechten

König Watzmann lukt hervor und schaut nach dem Rechten

Sowohl der Einstieg oberhalb der Kunsteisbahn am Königssee als auch der Parkplatz Hammerstiel sind gleich weit von meinem zu Hause entfernt. Also ist das Ganze prädestiniert für eine Überschreitung! Leichtes Gepäck ist angesagt, ich ziehe meine Laufhose an, Schuhe mit flexibler Sohle, ein T-Shirt und eine Hip-Bag mit einem Getränk. Wechselkleidung nehme ich keine mit, denn sowohl aufwärts als auch abwärts werde ich schwitzen.

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