St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Trailrunning
Ann-Katrin
Dötzenkopf

Dötzenkopf

Kaum noch ein Berg wo man sie nicht sieht: TrailrunnerInnen. Immer schnell unterwegs, möglichst Leichtgepäck und dazu die moderne bunte Kleidung. Athleten, die über die Steine und Wurzeln im Gebirge schon fast fliegen. Wie soll man das finden? Ist unsere Schnellebigkeit nun auch in den Bergen angekommen? ‚Joggt‘ man nur auf den Berg, da im Alltag zu wenig Zeit für ein Naturerlebnis ist?

Meinen ersten Trailrun machte ich letzten Sommer. Damals war ein nahendes Gewitter der Grund. Ich war mit meiner Mutter am Kärlingerhaus und wollte noch unbedingt zum Feldkogel, also blieb mir nichts anderes übrig als hoch und runter zu joggen. Innerhalb von weniger als 45 Minuten war ich dann wieder zurück am Kärlingerhaus inklusiv der verwirrten Blicke der Wanderer, als das Mädchen mit dem flammenden Haar ohne Gepäck an ihnen vorbei joggt. Als ich wieder am Kärlingerhaus ankam, prasselte wie auf Kommando der Regen runter. Das Gefühl, das mich nach dem Run überkam war schön: Ich fühlte mich unheimlich stark, ich merkte, dass mein Körper noch zu viel mehr in der Lage ist, als ich mir dachte. Und so kam ich zum Trailrunning.

Man sagte mir mal, man solle beim Trailrunning immer mit dem Bergauflaufen beginnen und sich dann so höher steigern. Das war mir oft doch zu anstrengend und so wurden es immer nur downhills.

Heute war es soweit, ich möchte eine Strecke durchgängig mit Verschnaufpausen bergauf joggen – und das bei der derzeitigen Hitzewelle über 30 Grad. Als heutiges Ziel wird es kein geringerer Berg als der Dötzenkopf werden. Zu Berühmtheit gelang dieser 1000er im Lattengebirge durch das sogenannte Dötzenkopf Skyrace. Anfang des Jahres traf sich dort die Elite des Trailrunnings um sich in den verschiedensten Kategorien zu messen, vom schnellsten Lauf bis zu den meisten Läufen hintereinander. Das Ganze entstand durch die sozialen Medien und mithilfe der Uhren mit Zeit- und Höhenmetermessung wurde der eigene Erfolg gepostet in den sozialen Medien.

So mancher würde die TrailrunnerInnen für verrückt halten, aber ich denke, das sind einfach Sportler, die auch gerne in der Natur sind und solange man auch auf den Wegen bleibt stört man niemanden.

Startpunkt für ein Trailrun auf den Spuren der TrailrunnerInnen des Skyraces ist der Wanderparkplatz in Bayerisch Gmain. Das Wanderzentrum ist aber auch für Berggeher, die den ÖPNV nutzen gut erreichbar. Vom Bahnhof in Bayerisch Gmain sind es nur 10 Gehminuten.

Wanderzentrum Bayrisch Gmain

Wanderzentrum Bayrisch Gmain

Schon eine Woche zuvor war ich am Dötzenkopf, allerdings in normalem Wandertempo. So war mir die Strecke schon bekannt. Ich schaue mir die Wegeschilder genauer an und mir fällt auf, dass nur schwere und sehr schwere Bergwege von hier aus starten. Somit der perfekte Startpunkt für alle erfahrenen Berggeher. Auch hier im Wald steht die Luft. Die Dusche heute war unnötig, ich bin jetzt schon total verschwitzt. Was solls. Noch einmal einen kräftigen Schluck Wasser getrunken und los geht’s.weiterlesen »

Sepp Wurm

4 Tage, 145 Kilometer, 8.600 Höhenmeter

 von Sepp
Hauptmann Rainer Hauke 20 Minuten nach dem Start der letzten Etappe vor wunderschöner Kulisse.

Hauptmann Rainer Hauke 20 Minuten nach dem Start der letzten Etappe vor wunderschöner Kulisse

Vier Tage, knapp 145 Kilometer und über 8.600 Höhenmeter – das war die Herausforderung, der sich neun Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall und Bischofswiesen bei den Salomon 4 Trails gestellt haben. Die Soldaten haben die Herausforderung mit Bravour gemeistert.

Der Unteroffizier Ferdinand Würz gehört auch zu den sehr schnellen Läufern, er will bald in die Laufbahn der Feldwebel wechseln

Der Unteroffizier Ferdinand Würz gehört auch zu den sehr schnellen Läufern, er will bald in die Laufbahn der Feldwebel wechseln

Im Ziel in Maria Alm in Österreich waren am Samstag der Jubel und die Erleichterung groß. Neun Gebirgsjäger waren drei Tage zuvor in Berchtesgaden an den Start gegangen, um in zwei Teams für die Etappenorte Berchtesgaden und Bad Reichenhall die 145 Kilometer durch die Berchtesgadener Alpen bis nach Maria Alm am Steinernen Meer zu laufen. „Mein Ziel war es unter die ersten 20 zu kommen, das habe ich geschafft“, sagte der Oberstabsgefreite Florian Rohde.weiterlesen »

Sepp Wurm

Das waren die Salomon 4 Trails

 von Sepp
Trailrunner auf der Königsetappe der Salomon 4 Trails

Trailrunner auf der Königsetappe der Salomon 4 Trails © Philipp Reiter

Der Spanier Miguel Ortega Caballero überragt auch auf der finalen vierten Etappe der Salomon 4 Trails 2015 und entthront Titelverteidiger Dimitris Theodorakakos. Den dritten Rang in der Gesamtwertung verteidigt der Südtiroler Daniel Jung gegen Andrew Fallas, der nach drei vierten Plätzen erstmals aufs Podium klettert. Bei den Damen schlägt Favoritin Tina Fischl zurück und sichert sich ihren zweiten Etappensieg – die Gesamtwertung holt sich aber die Schottin Helen Bonsor.

Wer sonst als Miguel Ortega Caballero? Auch die Schlussetappe der Salomon 4 Trails 2015 endete mit einem Triumph des 33-jährigen Spaniers, der die knapp 43 Kilometer und 2660 Höhenmeter von Lofer nach Maria Alm in 4:44.59 Stunden mit seinem vierten Etappensieg beendete. Eine unglaubliche Leistung des Katalanen, der damit in die großen Fußstapfen von Dimitris Theodorakakos getreten ist. Der griechische Titelverteidiger, der 2014 ebenfalls alle vier Etappen für sich entschied, musste sich diesmal mit Rang zwei begnügen.

Dimitris Theodorakakos , der enthronte Titelverteidiger

Dimitris Theodorakakos , der enthronte Titelverteidiger © Philipp Reiter

Rang drei in der Gesamtwertung verteidigte der Italiener Daniel Jung trotz großer Achillessehnenschmerzen gegen den Schotten Andrew Fallas, der die Schlussetappe als Zweiter beendete. Eine Überraschung gelang am letzten Tag indes der Deutschen Bergmeisterin Tina Fischl, die die Königsetappe über das Steinerne Meer souverän gewann und sich damit ihren zweiten Gesamtplatz von der Russin Zhanna Vokueva zurückeroberte. Die sympathische Blondine erkämpfte sich – wie auch im Vorjahr – Rang drei hinter Fischl. Den Gesamtsieg in der Frauenwertung entschied die zweitplatzierte des Tages, die Schottin Helen Bonsor, letztlich mit 15.35,0 Minuten Vorsprung auf Fischl für sich.

Das Ingolstädter Haus

Trailrunner am Ingolstädter Haus © Philipp Reiter

Zuletzt war es etwas ruhiger geworden um Miguel Ortega Caballero, der 2011 mit dem Sieg beim GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN erstmals in der Trailrunning-Szene richtig auf sich aufmerksam machte. Nach einigen guten Ergebnissen 2012 und 2013 war der 33-Jährige durch eine Knieverletzung 2014 gezwungen, längere Zeit zu pausieren. Und am 8. Juli 2015 war der Katalane wieder da – und gewann an seinem 33. Geburtstag die 1. Etappe der Salomon 4 Trailsin beeindruckender Manier – und ließ ähnlich souverän noch drei weitere Siege folgen. „Das war heute ganz klar die härteste und längste Etappe, aber auch die eindruckvollste. Eine traumhafte Landschaft dort oben“, kommentierte Caballero den Lauf, der durch das Steinerne Meer führte und mit der 2150 m hohen Weißbachscharte sowie dem 2177 m hoch gelegenen Riemannhaus die höchsten Punkte der Salomon 4 Trails überquerte.

Ankunft am Riemannhaus im Steinernen Meer

Ankunft am Riemannhaus im Steinernen Meer © Philipp Reiter

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Sepp Wurm

Halbzeit bei den Salomon 4 Trails

 von Sepp
Hier als dritter von rechts Oberleutnant Christian Rohr, der zum Überholen ansetzt. Er leistet Dienst im Stab der Gebirgsjägerbrigade 23 und läuft für das Team Bad Reichenhall.

Hier als dritter von rechts Oberleutnant Christian Rohr, der zum Überholen ansetzt. Er leistet Dienst im Stab der Gebirgsjägerbrigade 23 und läuft für das Team Bad Reichenhall.

Tausende Höhenmeter über Stock und Stein – so schnell wie möglich! Das ist die Herausforderung, der sich neun Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 bei den Salomon 4 Trails stellen. Für den Markt Berchtesgaden und die Alpenstadt Bad Reichenhall laufen sie um eine gute Platzierung. Heute war nach der 2. Etappe die Hälfte geschafft.

Um 8 Uhr morgens fiel der Startschuss zur zweiten Etappe an der alten Saline in Bad Reichenhall. Sie führte die Läufer über 2.000 Höhenmeter im Aufstieg die 34 Kilometer bis nach Ruhpolding. Nach der ersten Etappe von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall mit über 2.200 Höhenmetern waren die Soldaten guter Dinge. Das Wetter spielte wieder mit, nicht zu heiß, ein Umstand, der nach der Rekordhitze am vergangenen Wochenende die Läufer besonders glücklich macht. Los ging es Richtung Hochstaufen, dann über die Zwieselalm zum Zenokopf und hinab bis nach Inzell. Von dort nochmal hoch zum Sulzbachschneid und schließlich runter ins Ziel nach Ruhpolding.weiterlesen »

Sepp Wurm
Pünktlich um 8.00 Uhr fällt der Startschuss.

Pünktlich um 8 Uhr gibt Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp den Startschuss

Berchtesgaden. Der Countdown läuft und aus den Musikboxen schmettert „Highway to Hell“ von AC/DC. Der Moderator zählt die letzten Sekunden runter. Punkt 8 Uhr fällt der Startschuss und die insgesamt 574 Wettkämpfer aus 27 Nationen laufen unter dem Anfeuern und Jubel der Zuschauer in Berchtesgaden los.

Unter den Teilnehmern sind auch zwei Mannschaften der Gebirgsjägerbrigade 23. Eine Strecke von 25,1 Kilometern und 1442 Höhenmetern liegt vor den Läufern des Salomon 4 Trails. Dies ist die erste von insgesamt vier Etappen. In den nächsten Tagen folgen drei weitere Etappen, auf denen den Athleten noch 140 Kilometer und 7800 Höhenmeter bevorstehen.

Die Athleten des Salomon 4 Trails wenige Minuten vor dem Start.

Die Athleten des Salomon 4 Trails wenige Minuten vor dem Start.

Für den Standort Berchtesgaden gehen Unteroffizier Ferdinand Würz, Oberstabsgefreiter Florian Rohde, Stabsgefreiter Robin Frost und Stabsgefreiter Johannes Pfab aus der 4. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 an den Start. Die Mannschaft des Standortes Bad Reichenhall besteht aus insgesamt fünf Soldaten. Dazu gehören Oberleutnant Christian Rohr vom Stab der Brigade und Hauptmann Rainer Hauke von der Stabs- und Fernmeldekompanie. Oberstabsgefreiter Michael Maurer, Oberstabsgefreiter Benjamin Mihelin und Hauptgefreiter Markus Maiwald vom Hochgebirgsjägerzug des Gebirgsjägerbataillons 231 komplettieren das Team.   weiterlesen »

Sepp Wurm

Top-Athleten bei den Salomon 4 Trails

 von Sepp
Salomon 4 Trails © DrozPhoto

Salomon 4 Trails © DrozPhoto

Am 8. Juli  fällt der Startschuss für die Salomon 4 Trails und passend zum fünfjährigen Jubiläum gehen auch einige Top-Läufer auf die vier Etappen rund um den Nationalpark Berchtesgaden. Bei den Männern ist Vorjahressieger Dimitris Theodorakakos wieder am Start, bei den Damen will die Zweitplatzierte von 2014 diesmal ganz vorne angreifen. Doch die Vorfreude ist nicht nur bei den Athleten groß. Auch Streckendesigner Philipp Reiter kann es kaum erwarten, die rund 500 Teilnehmer in Berchtesgaden zu begrüßen.

Das beziehungsweise der Beste kommt zum Schluss. Nur eine Woche vor dem Startschuss der Salomon 4 Trails am 8. Juli hat auch Vorjahressieger Dimitris Theodorakakos seine Zusage gegeben. Nun will der 36-jährige Grieche (Team SALOMON) seinen im Vorjahr so eindrucksvoll erkämpften Titel gerne verteidigen – aber vor allem „ans Limit zu gehen und dabei die atemberaubenden Trails genießen“.  Neben dem Griechen gehen mit dem Franken Lukas Sörgel und dem Österreicher Thomas Wagner zwei weitere starke Athleten vom Team SALOMON an den Start. So versprach der erst 19-jährige Sörgel bei seinem „Highlight des Jahres richtig Tempo machen zu wollen“. Und auch Wagner, nach den Plätzen elf und zwölf in den vergangenen beiden Jahren, ist 2015 vielleicht ein Stück weiter vorne zu erwarten.

Bei den Frauen will die Vorjahreszweite Tina Fischl diesmal „voll angreifen und das Feld ganz vorne aufmischen“, um am 11. Juli im österreichischen Maria Alm wie bei ihrem überlegenen Sieg beim Basetrail XL des SALOMON ZUGSPITZ ULTRATRAIL ihr Siegerlächeln zu präsentieren. Doch die Konkurrenz kann sich ebenfalls sehen lassen: Mit der Französin Caroline Freslon-Bette, der Vorjahresdritten Zhanna Vokueva aus Russland und einigen deutschen Athletinnen wie Cäcilia Schreyer, Carmen Otto, Anne Gerlach oder auch Yvonne Lehnert sind noch weitere Podiumsanwärterinnen am Start.weiterlesen »

Michael

Muttertagslauf Dötzenkopf

 von Michael
Ausblick vom Türmereck auf Saalachsee und Müllnerberg

Ausblick vom Türmereck auf Saalachsee und Müllnerberg

Wie kann man sich den Muttertagsnachmittagskuchen mit Sahne verdienen? Indem man zum Beispiel von Reichenhall auf den Dötzenkopf läuft, den Skyrace-Trail wieder hinunter bis zum Wappachkopf und dann zum Ausgangspunkt zurück.

Leider ist der herrliche Weg vom Stadtberg über den Rachlboden und dann wieder hinunter zum Dötzenkopf auch nach zwei Jahren offiziell gesperrt und immer noch nicht hergerichtet. Etwa 5 Meter sind nach unserer Ansicht wirlich gefährlich, die Sperre wird entweder ignoriert oder übersehen, die vielen Fußspuren an dieser Stelle sprechen Bände … Hoffentlich passiert da nicht mal was! Aber die/der ist ja dann selbst schuld, wenn er dort gegangen oder gelaufen ist. So einfach ist das! Und dabei wäre die Stelle sicher mit relativ wenig Aufwand zu sichern. Aber was soll’s … Unser Lauf war trotzdem toll.

Blick zum Dötzenkopf

Blick zum Dötzenkopf

P.S.: Dieser Weg wird übrigens auch im Führer »Atemwandern – Genusswandern« von 2013 als lohnenswert beschrieben! Und die Four Trails im Juli 2015 sollen wohl auch dort vorbei führen! Eine vernünftige Umgehung dieser gefährlichen Stelle gibt es unseres Wissens nicht – wir haben versucht, eine zu finden …weiterlesen »

Sepp Wurm

Schneller, öfter, langsamer

 von Sepp
Trailrunner auf dem Weg zum Dötzenkopf

Trailrunner auf dem Weg zum Dötzenkopf

Das Bayerische Fernsehen am Dötzenkopf

Ich habe ja schon über das unglaubliche Dötzi Skyrace berichtet, also die spaßige Rekordjagd der Trailrunner am Dötzenkopf bei Bad Reichenhall. Seit Wochen tummeln sich Bergläufer aus nah und fern auf dem 1001 Meter hohen Berg und versuchen, den kleinen Gipfel im Lattengebirge möglichst schnell, möglichst oft oder auch möglichst skurril zu bezwingen.

Jetzt ist auch das Bayerische Fernsehen auf die Männer und Frauen mit den schnellen Beinen aufmerksam geworden: Am Samstag, den 14. März, stattete ein Kamerateam der Abendschau dem Dötzenkopf und seinen Bezwingern einen Besuch ab.

Dreharbeiten des BR am Dötzenkopf

Dreharbeiten des BR am Dötzenkopf

Zahlreiche Trailrunner waren an diesem Tag bei traumhaften Frühlingswetter unterwegs, um den Dötzenkopf im Laufschritt zu entern. Natürlich waren auch Philipp Reiter und Stephan Repke bei den Dreharbeiten dabei. Die beiden sind in Trailrunner-Kreisen als Zauberlehrling und Gripmaster bekannt, und zeichnen verantwortlich für das Streckendesign der Salomon 4 Trails, der großen Trailrunning-Veranstaltung Anfang Juli im Berchtesgadener Land. weiterlesen »

Sepp Wurm

Strecken-Besichtigung Salomon 4 Trails

 von Sepp
Im Markt Berchtesgaden

Im Markt Berchtesgaden

Heute war ich mit dem Organisationsteam der Salomon 4 Trails unterwegs um den Start- und Zielbereich in Berchtesgaden und Bad Reichenhall zu besichtigen. Die Salomon 4 Trails sind eine Trailrunning Veranstaltung, die in 4 Etappen über 10.000 Höhenmeter und 150 Kilometer Länge dieses Jahr von Berchtesgaden über Bad Reichenhall, Ruhpolding und Lofer nach Maria Alm am Hochkönig führt. Los geht`s am 8. Juli in Berchtesgaden!

Start in Berchtesgaden

Startpunkt der ersten Etappe wird der Weihnachtsschützenplatz in Berchtesgaden sein. Wir trafen uns heute vor Ort mit den verantwortlichen Organisatoren und Vertretern der Gemeinde, um Details zum Start und zur Strecke zu klären. Mit dabei waren auch die beiden Planer der Strecke: Philipp Reiter und Stephan Repke, in Trailrunnerkreisen als Zauberlehrling und Gripmaster bekannt.

Philipp Reiter und Stephan Repke

Philipp Reiter und Stephan Repke

Die Beiden haben die Strecke ausgetüftelt. Jetzt gilt es noch einzelne Streckenabschnitte zu optimieren, damit die Läufer nicht mit dem laufenden Verkehr in Berührung kommen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Das unglaubliche Dötzi Skyrace

 von Sepp
Abend am Dötzenkopf

Abend am Dötzenkopf

Trailrunner drehen völlig durch

Es sind unglaubliche Szenen, die sich im Moment am Dötzenkopf abspielen. Der 1.001 Meter hohe Gipfel bei Bad Reichenhall ist eigentlich ein Berg für Genießer, mit kurzem Aufstieg und tollem Ausblick auf die Alpenstadt und auf Hochstaufen und Zwiesel. Doch was sich zur Zeit dort abspielt, ist einfach der Wahnsinn: Trailrunner aus dem Berchtesgadener Land und dem benachbarten Österreich liefern sich einen knallharten Wettkkampf, wer die 400 Höhenmeter vom Wanderparkplatz in Bayerisch Gmain bis zum Gipfel des Dötzenkopf am schnellsten und am öftesten schafft. Das unglaubliche Dötzi-Skyrace nennen die krassen Typen ihren inoffiziellen Wettkampf!

 

Genauer gesagt gibt es folgende Wertungs-Kategoreien:

  • der schnellste Run
  • die meisten Runs
  • die meisten Runs an einem Stück
  • der ungewöhnlichste Run

Zum Beweis der erbrachten Leistung muss jeder Bergläufer ein Gipfelfoto von sich und von der gestoppten Zeit auf der Uhr auf Facebook posten.

 

Unglaubliche Leistungen

Die Leistungen der Trailrunner sind unglaublich: Philipp Reiter hält den Rekord für den schnellsten Lauf, gerade mal 18:24 Minuten hat er gebraucht für die 400 Höhenmeter. Ein Wahnsinn! Zugleich hält der in der Trailrunning Szene auch als Zauberlehrling bekannte Jungspund aus Bad Reichenhall den Rekord für den schnellsten Bergab-Lauf. In unvorstellbaren 8:18 Minuten lief er in einem – um in der Sprache der Trailrunner zu bleiben – „suicide-downhill“  vom Gipfel wieder zum Ausgangspunkt zurück!weiterlesen »