St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Trailrunning
Sepp Wurm

Anmeldestart SALOMON 4 TRAILS

 von Sepp

Zwei Länder – Vier Etappen – Fünf Orte

Die SALOMON 4 TRAILS sind zurück und lassen auch bei ihrer fünften Auflage Läufer-Herzen aus aller Welt höher schlagen. Vom 8. bis 11. Juli 2015 werden ambitionierte Trailrunner und echte Profis auf der neuen Route von Berchtesgaden nach Maria Alm in vier Tagen rund 156 Kilometer und 10.350 Höhenmeter zurücklegen. Neben den Strecken-Designern Stephan Repke und Philipp Reiter sowie dem Veranstalter freuen sich vor allem die Etappenorte und neuen Gastgeber riesig auf das Event und deren hunderte Teilnehmer, die sie in ein paar Monaten empfangen werden.

Phillipp Reiter: Der Zauberlehrling

Phillipp Reiter: Der Zauberlehrling

Die Anmeldung zu diesem einzigartigen Etappenrennen ist ab dem 11. November 2014 geöffnet.

 

156 Kilometer und 10.350 Höhenmeter

Spektakuläre Trails, hochalpine Passagen und einzigartige Ausblicke gepaart mit der nötigen Portion an Ehrgeiz, Kondition und Durchhaltevermögen – das sind die Zutaten, die die SALOMON 4 TRAILS für jeden Sportler zu einer ganz besonderen Herausforderung machen. In diesem Jahr führen der Gripmaster (Stephan Repke) und der Zauberlehrling (Philipp Reiter) die Läufer aus aller Welt auf ihrer eigens designten Strecke von Berchtesgaden über Bad Reichenhall, Ruhpolding und Lofer nach Maria Alm. Rund 156 Kilometer und 10.350 Höhenmeter allein im Aufstieg gilt es in den vier Tagen zu absolvieren. Ein echtes Mammutprogramm, das nicht nur körperlich, sondern auch psychisch jedem Teilnehmer so einiges abverlangt. Doch spätestens bei der feierlichen Übergabe der begehrten Finisher-Shirts sind alle Strapazen vergessen. Was bleibt sind die Erinnerungen an vier erlebnisreiche Tage sowie wunderschöne Trails und viele neue Freunde. „Mit der neuen Strecke, die Grip und Philipp mit sehr viel Leidenschaft und Herzblut designt haben, sind die SALOMON 4 TRAILS für mich, aber sicher auch für jeden Athleten wieder etwas ganz Besonderes“, schwärmt Anika Stephan, Projektleiterin bei der Plan B event company GmbH: „Und mit SALOMON haben wir einmal mehr den perfekten Hauptsponsor an Bord. Mit seinen Produkten und seiner Expertise ist SALOMON eine große Bereicherung für dieses Event.“weiterlesen »

Sepp Wurm

Grazi Man Bad Reichenhall

 von Sepp

Staffelwettbewerb Mountainbike, Berglauf,Paragliding

Als einer der wenigen Wettkämpfe im Alpenraum mit Flugbeteiligung erfreut sich der Grazi Man seit fast zwei Jahrzehnten größter Beliebtheit – bei Sportlern und Zuschauern. Wie der große Bruder – der Dolomiten Mann – so wird auch der Grazi Man im Staffelmodus in mehreren alpinen Disziplinen ausgetragen.

Alpiner Dreikampf: Grazi Man

Alpiner Dreikampf: Grazi Man

Mountainbiker, Bergläufer und Paragleiter kämpfen gemeinsam im Team gegen Berg, Schwerkraft und Zeit.

 

Schnell. Spektakulär. Schweißtreibend.

Das Abenteuer Grazi Man beginnt für die etwa 180 Athleten mit dem Startschuss der Mountainbiker in Karlstein. Schon nach 20 Minuten Bergsprint und 400 kräftezehrenden Höhenmetern übergeben die ersten Mountainbiker an der Höllenbach Alm an ihre Teamkollegen, die Bergläufer. Schlagartig steilt sich nach 200 Laufmetern das Gelände stark auf. Während der 5 Kilometer zur Zwiesel Alm lässt die Strecke keine Verschnaufpause zu. Nach erschöpfenden 650 Höhenmetern erreichen die schnellsten Bergläufer nach 30 Minuten die Zwiesel Alm, von wo aus die Paragleiter den Wettkampf entscheiden werden.

 

Im Team gegen Schwerkraft und Stoppuhr.

Mit bis zu 60 Stundenkilometern jagen die Paragleiter dem Ziel entgegen. 5 Kilometer später und 1.000 Höhenmeter niedriger steht der Dreikampf kurz vor der Entscheidung: Bevor aber die Sieger des Grazi Man gekürt werden, müssen die Paragleiter inklusive ihrer kompletten Ausrüstung eine bis zu 200 Meter lange Laufstrecke im Sprint zurücklegen.

 

Am Samstag, den 23.8.2014, 10 Uhr

Der Grazi Man wird 2014 bereits zum 19. Mal ausgetragen. Das Teilnehmerfeld besteht aus Leistungs- wie auch Hobbysportlern, die sich mit Freunden und Bekannten zu Teams zusammenschließen. Die Anmeldung kann als Mannschaft (Mountainbiker + Bergläufer + Paragleiter), als Einzelstarter (alle Disziplinen werden alleine bewältigt) und als Einzelperson (Einzelmeldung: Sportler, die noch Mitstreiter für eine Mannschaft suchen) erfolgen. Der Veranstalter stellt in diesem Fall Team´s aus den Einzelmeldungen zusammen.weiterlesen »

Christoph

Trailrunning, ein Selbstversuch

 von Christoph

Es ist faszinierend, wenn man die Berichte von unserm Blog-Mitautoren Steve liest. Er ist Trailrunner und seine Trails beschreibt er mit vielen Fotos ins einem lesenswerten Blog uptothetop. Nun dachte ich, das muss ich mal ausprobieren, dieses Trailrunning. Es muss ja nicht rund um den Königssee sein, wie es Steve erst kürzlich gemacht hat, seine Trailbeschreibung gibt es auf seinem Blog hier nachzulesen. Ich fange lieber mit einer bekannten Strecke an und habe das Watzmannhaus ausgewählt. Da kenne ich den Weg und weiß, dass ich zur Not auch gehend und nicht laufenderweise hochkomme.

Blick auf kleinen Watzmann

Ein Ausblick wie dieser ist das Ziel - doch noch liegen 1158 Höhenmeter vor mir.

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Michael

Stoißer Alm

 von Michael

Berglauf auf die Stoißer Alm

Auf dem Weg zur Stoißer Alm

Auf dem Weg zur Stoißer Alm

Eine gute Idee für diese Zeit, in der Skitouren nur noch bedingt möglich sind und größere Bergtouren oft noch an dem immer noch nicht zu unterschätzenden Schneefeldern scheitern: die Stoißer Alm auf dem Teisenberg. Man kann auf verschiedenen Wegen gemütlich dorthin wandern, für Bergsteiger wird das allerdings nicht so ganz befriedigen. Man kann aber auch – und das tun sehr viele – mit dem Bergradl raufschnaufen, oben in der gemütlichen Alm einkehren, den tollen Blick auf die Berge genießen und es dann auf der mäßig geneigten Forststraße runter »rauschen« lassen. Oder man kann – und so haben wir es vor ein paar Tagen gemacht – die Stoißer-Alm-Berglauf-Strecke testen. Das bringt z.B. den Vorteil, dass man bergwärts ab und zu Biker überholt (zwar wie die Brummis am Irschenberg: ganz, ganz langsam … 😉 ) Die schauen dann oft ganz frustriert und rufen einem atemlos zu »bergab san mir aber schneller«.weiterlesen »

Michael

Dötzenkopf Abendrun(de)

 von Michael

Das vergangene Wochenende »beglückte« uns mal wieder mit mehr als zweifelhaftem Wetter. Am Sonntagabend hellt es dann typischerweise von Westen her auf. Wir laufen vor dem Abendessen »noch schnell« auf den Dötzenkopf. Vom Festplatz über den Stadtberg und Rachelboden hinauf, zurück dann über den Wappachkopf.Es waren praktisch keine Leute unterwegs, die Stimmung wurde immer schöner und sonniger.
Am Rachelboden ist der Weg allerdings auf etwa 50 cm komplett abgerutscht, es gibt am Berghang keine Möglichkeit sich einzuhalten außer Heidekrautbüscheln, ein Drahtseil endet 2 m vor dieser Stelle. Ein großer Schritt und drüber – ABER: Dieser Schritt geht auf ein gepresstes Erdstück, das durch die Belastung jederzeit abbrechen könnte! Und der Abhang darunter ist steil und tief. Wir haben das sofort dem Tourismusbüro gemeldet, man hat uns zugesichert, sich schnell darum zu kümmern. Kurz darauf erhielt ich einen Anruf, dass wegen dieser Stelle der Weg bereits seit einem (!) Jahr gesperrt sei. Ein Sperrschild ist uns aber nicht aufgefallen!? Nun hoffen wir, dass die recht viel begangene und schöne Wanderung bald wieder gefahrlos möglich ist …

Nach dem Schreck erholten wir uns auf der Gipfelbank mit wunderbarem Blick auf den Abendhimmel und traten dann auf dem steilen und rutschigen Weg zum Wappachkopf einen flotten Downhill an.

Trotz der Begebenheit einfach schön! Trailrunning wie wir es lieben.

Sepp Wurm

Trailrunnung und Bergerlebnis

 von Sepp

Zwei unserer Blogger bei der BERGinale

Beide lieben die Berge, beide schreiben gerne über ihre Leidenschaft: Steve Auch und Michael Prittwitz! Während Steve als Trailrunner unterwegs ist und große Distanzen in unfassbaren Zeiten überwindet, hat der ambitionierte Bergfotograf Michael immer das Gespür für die besonderen Augenblicke in den Berchtesgadener Bergen. Ich bin sehr froh, diese beiden Bergspezialisten auch als Schreiber für unser Blog zu gewonnen zu haben. Samstagabend am 15. März aber schreiben die beiden nicht über ihre Erlebnisse in den Bergen, sondern sprechen darüber: Bei der BERGInale im Kongresshaus Berchtesgaden halten erst Steve und dann Michael einen Vortrag.

 

Trailrunning im Berchtesgadener Land

Vortrag von Steve Auch um 18:15 Uhr:

Steve Auch kommt eigentlich nicht aus Bayern und war früher alles andere als ein begeisterter Läufer. Jetzt wohnt er in Bad Reichenhall und das Laufen, genauer gesagt Trailrunning, ist zu seiner größten Leidenschaft geworden.

Blick vom Kahlersberg Richtung Bad Reichenhall

Blick vom Kahlersberg Richtung Bad Reichenhall

Abseits von asphaltierten Wegen bahnt er sich seinen Weg durch die Berchtesgadener Berge, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern.Getreu seinem Motto „Bei gutem Wetter kann`s jeder“ trifft man ihn nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch bei Regen und Schnee … wenn man ihn überhaupt mal sieht, denn oft ist er schon weit vor Sonnenaufgang unterwegs oder meidet die klassischen Wanderwege. weiterlesen »

Steve

Große Reibn

 von Steve

Ich möchte euch mitnehmen…mitnehmen auf eine Reise durch die Berchtesgadener Alpen; entlang der Großen Reibn.
Als Trailrunner bin ich oft relativ schnell in den Bergen unterwegs und oft auch auf unbekannten Pfaden. Diesmal sind die Pfade alle bekannt, alles beschilderte und markierte Wanderwege, aber das Ende der Wandersaison und die ersten geschlossenen Berghütten, lassen diese sonst stark begangenen Wege still und einsam erscheinen.
65,7 Kilometer und 4675 Höhenmeter in 17 Stunden. Als Wanderer sollte man für diese Tour mindestens drei Tage einplanen. Die Hütteninfrastruktur gewährleistet gute Versorgung und ein angenehmes Nachtlager.

Als ich am 4. Oktober um 4:00 Uhr meine Tour starte ist mir klar: Das wird nicht einfach, aber es wird garantiert gigantisch und die unzähligen Eindrücke, die innerhalb kürzester Zeit auf mich einwirken, werden unvergesslich.
Im Lichtkegel meiner Stirnlampe bahne ich mir den Weg vom Parkplatz am Königssee über die Königsbachalm hinauf zum Carl-von-Stahl-Haus. Einzelne schmale Wolkenfetzen lassen vermuten, dass das Wetter heute nicht so perfekt wird wie am vorherigen Tag, aber tagsüber soll es gemäß Wetterbericht trocken bleiben. Das Carl-von-Stahl-Haus ist noch dunkel, als ich an ihm vorbei zum Scheibstein aufsteige. Oben angekommen kämpft sich die Sonne langsam über die benachbarten Berggipfel in Österreich.

Sonnenaufgang am Schneibstein

Das einsetzende Morgengrauen kommt genau zur rechten Zeit, denn der Weiterweg zum Seeleinsee wird technisch etwas anspruchsvoller und ist bei Tageslicht besser zu meistern als im schummrigen Licht der Stirnlampe.weiterlesen »