Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Untersberg
Katharina Huber
Hochthron3

Mystische Stimmung im Klettersteig am Untersberg

Kaum einem anderem Berg in den deutschen Alpen wurde bisher in den Medien so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie dem Untersberg. Oft bezeichnet als Wunderberg, Zauberberg oder magischer Berg ist dieser nicht nur wegen seines rotfarbenen Mamors bekannt, sondern auch wegen seines gigantischen Höhlensystems. Auch die bekannte Höhle Riesending, welche noch heute den Höhlentiefenrekord für Deutschland von mehr als 1000 Metern hält, oder Deutschlands größte Eishöhle, die Schellenberger Eishöhle, verbergen sich im Felsmassiv des Untersbergs. Eine Vielzahl der Höhlen ist bis heute noch unerschlossen – kein Wunder, dass dieser Berg schon in frühen Jahrhunderten die Menschheit faszinierte und viele Sagen und Mythen erzählt wurden. Ob nun Kaiser Karl der Große oder Friedrich Barbarossa im Untersberg auf dessen Auferstehung wartet, sei dahin gestellt – Mystik und Magie strahlt dieser Berg allemal aus.

Magisch und mystisch – zwei sehr gute Schlagworte um meine Klettersteig-Tour auf den Berchtesgadener Hochthron im frühen Juni zu beschreiben, was ihr durch die Bilder sicherlich verstehen könnt.

Der Zustieg
Um bereits die Mittagsstunden am Gipfelkreuz genießen zu können, starten wir früh am Morgen am Parkplatz Hinterrossboden in Ettenberg. Die Sonne lässt sich bereits am blauen Himmel blicken und beleuchtet die morgendlichen Nebelschwaden, die noch die Gipfel der Berge umhüllen. Allein für diesen Anblick hat sich das frühe Aufstehen schon gelohnt! Auf Forstwegen und Pfaden wandert man vom Parkplatz aus ungefähr 2 bis 2,5 Stunden über den Scheibenkaser zur Einstiegsstelle des Klettersteigs. Trotz noch angenehmer Temperaturen kommen wir schnell ins Schwitzen und sind froh über den Schatten der Bäume und die kühle Brise, die uns ab und zu erfrischt. Als wir das Latschenfeld kurz vor dem Scheibenkaser erreichen, staune ich nicht schlecht. Erstmals präsentiert sich die gewaltige Ostwand des Hochthrons hautnah und macht sich ihren Namen alle Ehre: Imposant thront sie inmitten von Nebelschwaden, die an ihren Felsen hochziehen, was den Berg beinahe unnahbar erscheinen lässt. Nach kurzer Beobachtung der Wettersituation stellen wir fest, dass der Nebel wohl nicht in nächster Zeit verschwinden wird und beschließen ohne Pause weiterzuziehen. Mitten im Nebel wird die Stimmung außergewöhnlich: Geräusche werden dumpf und klingen größtenteils ganz ab. In der Ferne sieht man eine Schar Gämse an steilen Hängen balancieren und alles was man hört, ist das Knirschen der Steine unter uns.

Der Einstieg
Nach diesem schönen Zustieg erreichen wir schließlich den Anseilplatz und legen die komplette Klettersteig-Ausrüstung an. Denn diese darf auf dem mit Schwierigkeit C/D ausgezeichneten Klettersteig auf keinen Fall fehlen!weiterlesen

24 Stunden Untersberg extrem Wanderung

 von Sepp
24 Stunden Unetrsberg extrem Wanderer auf dem Berchtesgadener Hochthron © Andi Wiesinger

24 Stunden Untersberg extrem Wanderer auf dem Berchtesgadener Hochthron © Andi Wiesinger

Nachdem ich letztes Jahr beim Wander-Festival mit der 24 Stunden Watzmann extrem Wanderung meine erste 24 Stunden Wanderung absolviert habe, suchte ich auch am letzten Wochenende bei der 6. Auflage des Berchtesgadener Land Wander-Festivals die Herausforderung. Dieses Mal am Untersberg. Die Untersberg extrem Wanderung führt über 60 Kilometer und knapp 3600 Höhenmeter, die besondere Herausforderung ist dabei die Nachtetappe: Im Dunkeln müssen bei dieser Tour nämlich nochmals 1600 Höhenmeter im Aufstieg überwunden werden, also dann, wenn die Füße ohnehin schon schmerzen und das Weitergehen eine Frage des Willens ist. Hinzu kommt am letzten Wochenende das Wetter: Jeder der insgesamt 450 Teilnehmer an einer der 4 Wanderungen weiß beim Start, dass er das Ziel nicht trocken erreichen wird.

Dabei schaut’s am Samstagmorgen sehr gut aus. Pünktlich zum Start um 9 Uhr reißt der Himmel auf. Wir beginnen unsere Wanderung um 9:05 Uhr am Weihnachtsschützenplatz. Durch den Markt Berchtesgaden wandern wir über den Doktorberg zum Aschauerweiher und dahinter steil bergauf zum Stöhrweg. Der Watzmann, das zentrale Massiv der beiden anderen 24 Stunden Wanderungen zeigt sich jetzt gegenüber in seiner schönsten Form.

Blick zum Watzmann

Blick zum Watzmann

Doch unser nächstes Ziel ist der Untersberg. Wir gehen unter der Führung von Eddy Balduin auf dem Stöhrweg zur Talstation der Materialseilbahn des Stöhrhauses.

Eddy Balduin, der Masterguide der 24h Untersberg extrem Wanderung

Eddy Balduin, der Masterguide der 24h Untersberg extrem Wanderung

Hier haben die Organisatoren Getränke und kleine Snacks deponiert. Besonders die Getränke sind hier goldwert, die Sonne brennt ganz schön vom Himmel: Es ist richtig heiß. Frisch gestärkt wandern wir über die Serpentinen des Leiterl genannten Weges hinauf zum Gatterl oberhalb der Zehnkaseralm. Bei einer kurzen Pause genießen wir den Ausblick auf Watzmann und Hochkalter.

Pause am Gatterl | 24 Stunden Untersberg extrem

Pause am Gatterl | 24 Stunden Untersberg extrem

Der Weg zum Stöhrhaus führt jetzt durch die Latschenfelder, eines der größten zusammenhängenden Latschengebiete der Alpen, wie uns Guide Eddy erklärt.

Der Weg zum Stöhrhaus auf dem Untersberg

Der Weg zum Stöhrhaus auf dem Untersberg

Kurz unterhalb des Stöhrhauses zeigt Eddy den Wanderern den unteren Einstieg zum Mittagsloch, den man von den Abbrüchen der Mulde unterhalb des Hauses sieht.

Blick zum Mittagsloch im Untersberg

Eddy zeigt den Blick zum Mittagsloch im Untersberg

Auch den oberen Einstieg zum Mittagsloch schauen wir uns an. Eine Leiter führt durch ein kleines Loch in das Innere des Untersberges.

Der Einstieg ins Mittagsloch

Der Einstieg ins Mittagsloch © Andi Wiesinger

Durch die Höhle führt ein Steig zum Almgelände des Scheibenkasers. Besonders Klettersteiggeher am Berchtesgadener Hochthron-Klettersteig nutzen den Weg durch die Höhle zum Abstieg. Viele der 24 Stunden Wanderer nutzen die Gelegenheit, um in die Höhle einzusteigen.weiterlesen

Adlerbeobachtung am Rauhen Kopf

 von Ann-Kathrin
Gipfelkreuz Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfelkreuz Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Der Rauhe Kopf ist ein beliebter Aussichtsberg im Untersbergmassiv, der oft von Bischofswiesen Kastensteinerwand begangen wird. Dementsprechend ist es mir leider noch nie passiert, dass man alleine am Gipfel ist. Der Gipfel ist eigentlich immer hoch frequentiert. Der Berg eignet sich auch ideal als Halbtagestour. Je nach Kondition hat man den Gipfel in 2-3 Stunden erklommen.
Der Weg hinauf ist schmal und ein kleiner Wadenzwicker. Schon am Ausgangspunkt geht es steil hinauf. Die Forstraße wird schnell zu einem Waldpfad, nur am „blauen Kastl“ wird nochmals eine Forstraße gequert. Beim letzten Stück zum Gipfel wird dann der Pfad zu einem Steig bei dem man getrost die Trekkingstöcke wegpacken kann.

seilgesicherte Kraxelstelle © Ann-Kathrin Helbig

seilgesicherte Kraxelstelle © Ann-Kathrin Helbig

Die Kraxelstellen bei denen man auch mal die Hände nutzen muss sind nicht technisch anspruchsvoll und machen richtig Spaß im Aufstieg. Wer nicht schwindelfrei ist sollte es lassen oder die Zähne zusammenbeißen. Am Gipfel ist nicht besonders viel Platz, reicht aber allemal um sich am Boden gemütlich hinzusetzen. Was schön ist, ist der Austausch Gleichgesinnter am Gipfel. Da der Gipfel nicht viel Platz hergibt kommt man automatisch ins Gespräch.

Gipfelkreuz Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfelkreuz Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

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Frauenfreundschaft in den Berchtesgadener Bergen © Ann-Kathrin Helbig

Frauenfreundschaft in den Berchtesgadener Bergen © Ann-Kathrin Helbig

Nicht vielen ist der Scheibelkopf ein Begriff, denn dieser ist mehr eine Aussichtskanzel als ein richtiger Gipfel. Er liegt etwas neben dem Niernthalsteig nahe des Zehnkasers. Wenn man nicht genau schaut ist er tatsächlich auch leicht zu übersehen. Dabei verpasst man dabei einen wunderschönen Platz. Vor allem herscht hier absolute Ruhe. Die Aussicht ist ähnlich wie am Rauhen Kopf nur annähernd nicht so hoch frequentiert.

Wir starteten unsere Wanderung in Bischofswiesen-Winkl und folgten der Beschilderung Niernthalsattel und Stöhrhaus/Berchtesgadener Hochthron. Zuerst geht man stetig steigend über eine Fortstraße bergan bis diese schnell zu einem schmalen Pfad/Steig wird. Der sich dann in Stufen hinaufschraubt. Dabei halten wir immer die Augen offen nach einer Abzweigung zu einem Gipfelkreuz. Wir beide waren selbst noch nie am Scheibenlkopf, geschweige denn dass wir von diesem zuvor hörten. Nur durch ein Facebook-Posting von Toni Wegscheider wurde ich auf diesen Aussichtsplatz aufmerksam. Als wir schon die Hoffnung aufgaben das Kreuz zu finden, kurz vor erreichen des Zehnkasers sehen wir rechts von uns das Gipfelkreuz und eine kleine Bank. Welch göttlich schöner Platz! Hier verweilen wir für eine Weile und genießen den Blick ins Paradies – auch als Berchtesgadener Alpen bekannt 😉

Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

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TV-Tipp: Untersberg – Sagenreiche Natur

 von Sepp
Der Untersberg

Der Untersberg

Der Untersberg: Sagenreichster Berg der Alpen

Der Untersberg gilt als der sagenreichste Berg der Alpen – zahlreiche Mythen ranken sich um den Berg und besonders um seine Höhlen.  Der freistehende Gebirgsstock zwischen Salzburg und dem Berchtesgadener Land gilt bei den Einheimischen als Wunderberg.

Die Dokumentation „Untersberg – Sagenreiche Natur“ stellt unverwechselbare Menschen und ihre Geschichten vom Berg vor. und gewähren Einblick in ein vom Berg geprägtes Leben. Es sind unaufgeregte und bescheidene Menschen, die gelernt haben in und mit der Natur zu leben: Sennerinnen und Höhlenforscher, Skitourengeher und Kletterer. Länger als ein Jahr waren Thomas Rilk und Bernd Seidel für die Dokumentation der ORF-Sendung Universum am schwer begehbaren Massiv des Untersbergs unterwegs. Denn erst im Wechsel der Jahreszeiten wird die vielfältige Bedeutung des Berges für die Lebensgrundlage der hier angesiedelten Menschen klar.

Eine halbe Million Menschen im Jahr besucht den Untersberg. Argwöhnisch werden die menschlichen Eindringlinge von den größten Vögeln Mitteleuropas betrachtet: den vom Aussterben bedrohten Gänsegeiern. Die riesigen Greifvögel wurden vor einigen Jahren von Zoologen des nahe gelegenen Salzburger Zoos am Untersberg wieder angesiedelt und nisten nun in den steilen Felswänden. Das „Universum“-Team begleitete den erfahrenen Gänsegeier-Experten Ralf Bögel auf seinem Weg über die Almböden bei der Arbeit. Durch moderne Technik ist es ihm möglich, die Flugbewegungen der großen Greifvögel zu verfolgen. Die Geier werden mit GPS-Sendern ausgestattet, mittels derer die Positionen der Vögel bestimmt und an die Wissenschafter weitergegeben werden kann.weiterlesen

Bergtouren im Dunkeln

 von Ann-Kathrin
Nachtstimmung auf dem Dützenkopf © Max Nikelski

Nachtstimmung auf dem Dützenkopf © Max Nikelski

Keine Angst vorm schwarzen Mann…

Gerade im Winter und im Herbst, wo die Tage immer kürzer sind richtet man sich immer nach dem Sonnenauf- und untergang, um bei Wanderungen und Bergtouren möglichst nicht in die Dunkelheit zu geraten. Allerdings kann dies sogar ganz schön sein und sogar der krönende Abschluss eines perfekten Tages sein. Um der Dunkelheit ohne Schrecken entgegen zu gehen braucht es das passende Equipment. Unverzichtbar ist eine Stirnlampe. Ich habe eine von LED Lenser, welche so stark ist, man könnte meinen es sei ein Autoscheinwerfer.

BGLT-Bloggerin Sabrina perfekt ausgestattet

BGLT-Bloggerin Sabrina perfekt ausgestattet

In so mancher Vollmondnacht ist sogar eine Stirnlampe nicht einmal von Nöten. Im Tal die flackernden Lichter der Straßen, Häuser, Sterne und die Berge glitzern, eine perfekte Symbiose. In die Dunkelheit zu geraten bei einer Bergtour ist nicht immer zum Nachteil, allerdings sollte dies besser passieren, wenn man auf dem Rückweg ist und nicht wenn man sein Tagesziel noch nicht erreichte. Ein paar meiner Lieblingsdunkelheitstouren möchte ich euch vorstellen beziehungsweise wie ich dazu gekommen bin.

Alles fing an, als ich wochenends im Carl-von-Stahl Haus arbeitete. Sonntagabends hörte ich schon auf den 1736m Höhe mein Bett im Tal rufen. Es kostete mich Überwindung um 0 Uhr aus der Hütte zu gehen nach einem Arbeitstag den ganzen Weg alleine im Dunkeln bis nach Schönau am Königssee zu laufen. Zuerst war es echt beklemmend. Aber dann siegte die Vernunft, denn was soll denn passieren? Monster gibt es nicht! So lernte ich auch zum ersten Mal eine Nachtweide kennen. Mitten in der Nacht sind die Kühe wach/aktiv und jedes Mal wenn ich mit meiner Stirnlampe vorbeikam blieben sie wie angewurzelt stehen und schauten direkt in mein Licht. Jeder Abstieg war ein Erlebnis. In der Dunkelheit am Hochbahnweg mit den Stadtlichtern von Berchtesgaden & Schönau sah ich zum ersten Mal einen Fuchs in freier Wildbahn.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Untersberg Skiabfahrt

 von Lisa
Skiabfahrt Untersberg

Skiabfahrt Untersberg

Der Untersberg ist nicht nur der Hausberg der Salzburger, Anifer, Grödiger und Gerer, sondern auch der Schellenberger. Deshalb lauern wir auch schon täglich, ob denn genügend Schnee liegt, um unsere jährliche Abfahrt zu machen. Berg: 107 cm Schnee hieß es heute und außerdem Sonnenschein. Abfahrt bis ins Tal nach Fürstenbrunn möglich. Also los!

Untersberg mit Blick auf den Hochstaufen

Untersberg mit Blick auf den Hochstaufen

Als zeitlich begrenzter Mittagsausflug nehmen wir die Untersbergbahn als Aufstiegshilfe in Anspruch. Die beginnt auch gleich ganz lustig, als mich ein älterer Herr fragt, ob ich ihm nicht meine Ski leihen könnte, er würde so gern damit runterfahren. Das wäre, als er noch jünger und fitter war, immer seine Lieblingsabfahrt gewesen. Leider muss ich ihm den Wunsch verwehren, denn ich fahr sie selbst ja auch so gern.

Der ideale Skitag

Der ideale Skitag

Nach dem Ausstieg aus der Gondel tragen wir die Skier zuerst bis zur Hochalm, die wie immer vom Schnee verweht ist. Unter uns liegt das Zeppezauerhaus, ebenfalls eingeschneit. Die Sicht ist grandios, vom Dachstein, Göll bis zum Hochkönig, zum Steinernen Meer, Watzmann, Reiteralm, Staufen, alles da. Heute sieht man im Osten sogar den Bayerischen Wald. Dann fahren wir ab, steigen wieder auf und in ca. 20 Minuten sind wir am Beginn der Skiabfahrt. weiterlesen

Ein Besuch bei Lena Lorenz

 von Sepp
Patricia Aulitzky mit Sepp Wurm

Patricia Aulitzky alias Lena Lorenz mit Sepp Wurm

Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Teile der ZDF Heimat-Serie Lena Lorenz entstehen derzeit im Berchtesgadener Land vier neue Folgen für die ZDF-Serie. Patricia Aulitzky spielt die Titelrolle der Hebamme Lena Lorenz, die in den bayerischen Bergen leidenschaftlich und mit viel Humor ihren Alltag bewältigt. In weiteren Rollen sind wie schon in den ersten beiden Folgen Eva Mattes, Fred Stillkrauth, Raban Bieling, Bülent Sharif, Liane Forestieri, Michael Roll und andere zu sehen. Regie führt Thomas Jauch nach den Drehbüchern von Astrid Ströher und Dirk Morgenstern. Ich habe letztens das Team um Particia Aulitzky beim Messnerwirt am idyllischen Etttenberg oberhalb Marktschellenbergs besucht, um die neusten Informationen zu erhalten.

Die ersten beiden neuen Teile sind bereits gedreht: In der Folge mit dem Arbeitstitel „Veränderungen“  hat sich Lena für ein Leben als selbstständige Hebamme in Himmelsruh, dem fiktiven, aus Versatzstücken von Ramsau, Marktschellenberg und Berchtesgaden zusammengestückelten Ort der Handlung, entschlossen. Doch gleich zu Beginn hat sie es mit einer komplizierten Entbindung zu tun. Die Eltern des Babys müssen damit rechnen, dass ihr Kind wahrscheinlich behindert sein wird. Sie wollen die Hebamme deshalb verklagen. Aber nicht nur Lenas berufliche Zukunft steht auf dem Spiel, auch privat hat sie einiges zu klären: Dorschullehrer Ersun (Bülent Sharif) möchte eine dauerhafte Beziehung mit ihr, sie dagegen kann sich nicht festlegen. Umso größer ist für Lena die Überraschung, als plötzlich Ersuns Ehefrau Gülcen (Neshe Demir) auftaucht und ihren Mann überreden will, sie in die Türkei zu begleiten. Bastian, der auf dem Lorenzhof mitarbeitet, bietet Lenas Mutter Eva (Eva Mattes) an, als Teilhaber in den Betrieb einzusteigen – für Eva zunächst ein abwegiger Gedanke.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Viele Wege …

 von Lisa
Untersberg Südwände

Untersberg Südwände

… führen auf den Untersberg. Aber egal, welchen man nimmt, so richtig schnell ist man eigentlich auf keinem oben. Außer man nimmt auf der österreichischen Seite die Seilbahn hinauf aufs Geiereck. Dann geht’s in 15 Minuten. Aber das tut man als guter Berchtesgadener ja nicht – außer, man braucht gelegentlich einen knieschonenden Abstieg.

Wir sind morgens von Ettenberg, Parkplatz am Rossboden, aufgestiegen. Anfangs schön kühl durch den Wald, bis man dann oben beim Scheibenkaser an den spektakulären Südwänden des Untersbergs herauskommt. Der Kaser ist nicht bewirtschaftet, keine Kuh weit und breit, aber immerhin ein Schatten-Bänkchen zum Ausruhen und T-Shirt-Wechseln. Wir haben ungefähr die Halbzeit erreicht im Gipfelanstieg. Ab jetzt wird’s richtig warm.

Scheibenkaser

Scheibenkaser

Auf dem Weg über das Leiterl hinauf zum Stöhrhaus werden wir von einem Ehepaar verfolgt, bei dem mein Mitgefühl ganz auf Seiten der Frau ist. Er ist schneller als sie und rennt immer wieder voraus. Dann wartet er im Schatten auf sie. Kaum kommt sie mit rotem Gesicht angeschnauft, ist seine Pause vorüber und er stürmt wieder los. Pause für sie? Ja freilich, oben am Stöhrhaus dann!

Ausblick zum Watzmann

Ausblick zum Watzmann

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Wanderung zum Stöhrhaus

 von Sepp
Der Untersberg von Maria Gern aus gesehen

Der Untersberg von Maria Gern aus gesehen

Nebelverhangen präsentierte sich der Untersberg am Pfingstmontag. Dennoch war ich heute am mystischen Berg unterwegs: Ich wanderte zum Stöhrhaus; die Alpenvereinshütte hat am vergangenen Freitag die Saison eröffnet und ich wollte unbedingt am Eröffnungswochenende zum Haus hochwandern. Nach dem Wetter der letzten Tage war ich richtig neugerig, wieviel oder ob überhaupt Schnee liegt auf dem Untersberg.

Ausgangspunkte der Stöhrhaus-Wanderung gibt es mehrere. Zum Beispiel Maria Gern, Ettenberg in Marktschellenberg oder Bischofswiesen. Verkehrstechnisch am günstigen ist der Ausgangspunkt Aschauerweiherbad, denn hier stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Auf dem Maximilians-Reitweg geht es dann über die Aschauer Tratte. Von hier führt ein steiler Forstweg hinauf in das Massiv des Untersbergs. Unterhalb der Wände der Rauhen Köpfe führt dann der Stöhrweg flach in Richtung der Talstation der Materialseilbahn des Stöhrhauses. Kurz hinter der Materialseilbahn führen Serpentinen durch die steile Flanke des Untersbergs zum sogenannten Gatterl. Hier beginnt die Almfläche der Zehnkaser-Alm. Die Wege von Bischofswiesen auf den Untersberg, also der Nierntalsteig und der Almsteig (der berüchtigte Knieschnaggler), münden hier auf den Stöhrweg ein. Jetzt führt ein gemeinsamer Weg zum Störhaus.

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