Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Wandern

Wimbachgries Wanderung

 von Sepp

Das Wimbachtal: eine unfertige Landschaft

Zwischen Watzmann und Hochkaltermassiv liegt das Wimbachtal: riesige Ströme von Sand und Schutt prägen das etwa 10 Kilometer lange Tal. Auch wenn der Wanderer durch das Wimbachtal nichts davon merkt, sind die Schuttströme immer noch in Bewegung und formen die Landschaft, ganz fertig wird sie hier aber nie sein.

Wimbachgries

Wimbachgries

Auf den ersten Kilometern des Tales wird die Sandfläche noch durch den hier an der Oberfläche fließenden Wimbach durchbrochen, weiter taleinwärts verschwindet das Wasser: Der Bach läuft jetzt unterirdisch.

Wasser

Der Wimbach

Die Landschaft im hinteren Bereich des Wimbachtales, das sogenannte Wimbachgries ist rau und grob, nicht so lieblich wie in anderen Bereichen des Nationalparks Berchtesgaden, aber genauso beeindruckend. Gegen Ende des Tales weitet sich das Wimbachgries auf eine Breite von über 1,5 Kilometern, die wildzerklüfteten Gipfel der Palfenhörner und die weiteren das Tal umschließenden Berge sorgen für ein eindrucksvolles Panorama.

Ein Baum wächst aus Sand

Ein Baum wächst aus Sand

Schneereste an der Wimbachgrieshütte

Auf Höhe der Wimbachgrieshütte liegen noch vereinzelte Scheereste, doch richtig winterlich wird es erst bei einem Weiterweg: weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Vom Taubensee hinauf zur Mordau

 von Lisa

Auf der Mordau-Alm war ich schön öfter, vom Taubensee herauf oder von Loipl aus. Diesmal bin ich mit meinem Besuch aus Düsseldorf einen schönen Rundweg gegangen, leichte Strecke, mit Pausen ca. 3 Stunden, eigentlich für jeden gehbar.

Geparkt haben wir an der Alpenstraße über dem Taubensee. Leichter Aufstieg auf einem Forstweg zur Mordau-Alm, die derzeit noch nicht bewirtschaftet ist. Die Kühe kommen wahrscheinlich erst im Mai. Schnee liegt derzeit keiner mehr oben. Auf der Mordau gehen wir hoch zum schön geschmückten Gipfelkreuz und folgen von dort dem links nach unten abzweigenden Trampelpfad, der über Almwiesen und lichten Wald hinüberführt Richtung Hochschwarzeck. Man kommt am Schmuckenlift heraus und hält sich dann rechts, parallel zur Straße und wählt einen Fußweg, der hinunter zum Soleleitungsweg führt. Auf der Terrasse des Zipfhäusls kann man einkehren, auch andere Gaststätten liegen fast am Weg. Der Blick auf Hochkalter und Watzmann ist frei, weiter hinten leuchtet weiß der Hundstod aus dem Steinernen Meer.

Dann geht es auf dem Soleleitungsweg zurück zum Ausgangspunkt. Vor uns die Reiteralm mit ihrem charakteristische Mittelgipfel, dem Wagendrischlhorn, das wie ein Buckel aus der Hochfläche ragt. Man geht auf dem Soleleitungsweg immer wie auf einem Hochbalkon, der wie um einen großen alten Bauernhof um die Berge herumführt. Die Schusternagerl (Frühlingsenziane) leuchten unwirklich blau, die ersten Lichtnelken blühen auf der Wiese. Da ist es auch nicht schlimm, dass einige graue Wolken am Himmel stehen und der Watzmann sich jetzt in Nebel hüllt. Trockenen Fußes erreichen wir den Ausgangspunkt  unseres Rundwegs. Und eigentlich könnten wir gleich nochmal aufsteigen, so schön war’s.

100 Tage Heimat

 von Sepp

„100 Tage Heimat – Zu Fuß durch Deutschland“

Die Winter-Vortragsreihe des Nationalparks geht in die nächste Runde: Am Mittwoch, 12. Februar 2014, berichtet der Autor und Fotojournalist Jens Franke von seiner Reise unter dem Titel „100 Tage Heimat – Zu Fuß durch Deutschland“.

100 Tage Heimat © Jens Franke

100 Tage Heimat © Jens Franke

Vom geografischen Mittelpunkt Deutschlands führte ihn seine Wanderung bis in den Nationalpark Berchtesgaden.

 

Vortrag mit Jens Franke im Haus der Berge

Ohne feste Route entdeckte er mit seinem Husky „Aiko“ Wälder und Orte, bestieg den Watzmann und erlebte auf seiner Reise alle Höhen und Tiefen regionaler Kochkunst. Der mit allerlei Anekdoten und kurzen Lesepassagen geschmückte Vortrag beginnt am Mittwoch, den 12. Februar um 19 Uhr im Nationalparkzentrum Haus der Berge, Hanielstraße 7, in Berchtesgaden. Der Eintritt ist frei!

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Michael

Winterwanderungen im BGL

 von Michael

Winterwanderung im Berchtesgadener Land

 

Für Skitourenfreunde fehlt derzeit etwas Essentielles: Schnee! Oben im Gebirge gibt es zwar ein wenig von dieser weißen Masse, das reicht aber kaum für eine vernünftige Skitour aus, und ganz oben, z.B. in den Hohen Tauern, gibt es zwar Schnee, aber auch der ist nicht unproblematisch. Und immer am Pistenrand aufsteigen ist auch nicht jedermanns Sache und hat eigentlich vor allem Trainigseffekte.

 

Was bleibt? Wir machen halt Winterwanderungen. Das ist auch eine tolle Sache – mit oder ohne Schneeschuhe. Bei unseren letzten Touren waren die aber wirklich nicht sehr sinnvoll, obwohl sie natürlich im oberen Bereich das Gehen erleichtern. In den vergangenen drei Wochen haben wir mehrere schöne Touren unternommen, die durchaus empfohlen werden können. Gemeinsam haben sie, dass sie sich in den Himmelsrichtungen S-SW-SO abgespielt haben, denn im Norden ist es finster, kalt und der durchaus vorhandene Schnee macht das Steigen mühsam.

 

Deshalb hier ein paar Empfehlungen: Hochstaufen und Zwiesel im Reichenhaller Tal „gehen immer“. Dort findet man vor allem am Wochenende aber recht viele Leute. Trotzdem ist vor allem der Hochstaufen immer ein sehr lohnendes Ziel. Trotz seiner relativ geringen Höhe von 1771 m ist er ein „richtiger“ Berg mit felsigem Gelände und toller Aussicht. In den letzten Tagen konnte man von unseren Bergen aus etwa 150 km weit sehen, der Große Arber im Bayerischen Wald war mit einem Fernglas genau zu betrachten. und die Freude über das Nebelmeer über dem Flachland war nicht gering, denn Schadenfreude ist doch die schönste … 😉

 

Von Bischofswiesen/Arwa-Siedlung auf den Untersberg, sprich Stöhrhaus und Berchtesgadener Hochthron über den Reisenkaser ist eine tolle Sache. Und eine ordentliche Spur gibt’s auch. Nur ganz oben ist es ein wenig mühsam.weiterlesen

Wandertipp: Toter Mann

 von Sepp

Winterwanderung (?) am Hochschwarzeck

In Ermangelung entsprechender Skitouren-Möglichkeiten werden halt wieder die Bergschuhe geschnürt. Die großen Gipfel kann man zwar nicht machen, aber kleine Touren sind durchaus möglich. Wir waren zum Beispiel letztens am Toten Mann! Eigentlich ist der Toter Mann wie auch das danebenliegende Hirscheck mit der Gaststätte Hirschkaser ein klassisches Skitourenziel bzw ein Familien-Skigebiet, doch der fehlende Schnee ermöglicht eine problemlose Wanderung über den bekannten Aufstiegsweg vom Hochschwarzeck. Lediglich an zwei Stellen lag überhaupt noch Schnee. Selbst die letzten Meter bis zum Gipfel waren nur leicht von Schnee bedeckt. Ob da der Begriff Winterwanderung überhaupt der passende ist? Die Verhältnisse erinnern schon sehr an den Frühling!

Watzmann und Hochkalter

Watzmann und Hochkalter

Oben angekommen überraschte uns ein kräftiger kalter Wind! Obwohl die Bezoldhütte geöffnet war, setzten wir uns draußen auf die windgeschützte Seite der Hütte zur Brotzeit.

Die Bezoldhütte am Toten Mann

Die Bezoldhütte am Toten Mann

An der Bezoldhütte

Der Ausblick vom Toten Mann ist immer wieder herrlich: Am späten Nachmittag, als wir oben waren, zeigte sich der Himmel bedrohlich dunkel, lediglich die letzten Strahlen der hinter dem Hochkalter langsam untergehenden Sonne brachte den Horizont kurzzeitig zum Leuchten. Wunderschön!

Nachmittag am Toten Mann

Nachmittag am Toten Mann

Es ist zwar schade, dass momentan kaum Schnee liegt, aber dafür kann man Touren machen, die sonst erst wieder im Frühling möglich sind. Nutzen wir das Wetter aus, denn was den Winter dieses Jahr betrifft: Ich glaube, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!

 

Euer Sepp

Wandern in den Berchtesgadener Alpen

 von Sepp

Das Wandern in den Berchtesgadener Alpen hat seinen ganz eigenen Reiz. Rund um Hochkalter und Watzmann gibt es nämlich eine ganze Menge zu entdecken. Dazu an dieser Stelle einige nützliche Tipps:

 

Nationalpark Berchtesgaden – die Natur lädt zum Wandern ein

Wenn es etwas gibt, das man hier besser tun kann als sonst irgendwo auf der Welt, dann ist es sicherlich wandern. Der Nationalpark Berchtesgaden, nebenbei bemerkt der einzige deutsche Nationalpark im europäischen Hochgebirge, birgt fünf wunderschöne Seen, mehrere erklimmenswerte Berggipfel und eine einzigartige Flora und Fauna. Auch jetzt im Herbst ist die Wandersaison hier noch nicht beendet.

Wandern am Königssee

Wandern am Königssee

Alles, was man für den Outdoor-Trip benötigt, ist festes Schuhwerk und eine warme Jacke – wie diese hier gefunden auf otto.de. Das Areal erstreckt sich auf 210 Quadratkilometern über den größten Teil der Gemeindeflächen von Ramsau und Schönau am Königssee und über einen Teil des Gemeindegebietes von Berchtesgaden im Südosten. Touristen, die dieses Gebiet zu Fuß erkunden möchten, finden viele Wege und Steige, die zusammengenommen eine beachtliche Länge von etwa 230 Kilometern ergeben. Geführte Berg- und Waldtouren werden regelmäßig an verschiedenen Stellen angeboten – für Erwachsene und auch exklusiv für Kinder!

 

Wie die Wanderer vom Naturschutz profitieren

Gämse, Alpenmurmeltier, Rehe, verschiedene Adlerarten und unzählige weitere Tiere bevölkern den Naturraum in den Berchtesgadener Alpen. weiterlesen

Ich packe meinen Rucksack

 von Sepp

Den Wander-Rucksack packen – was gehört hinein?

Wer im Berchtesgadener Land oder auch anderswo auf Wanderschaft geht, kommt um die Mitnahme eines geeigneten Outdoor-Rucksacks nicht herum.

Mit dem passenden Rucksack erklimmen Sie erfolgreich jeden Gipfel © Digital Vision/Thinkstock

Mit dem passenden Rucksack erklimmen Sie erfolgreich jeden Gipfel © Digital Vision/Thinkstock

In ihm wird all das verstaut, was man für die Tour benötigt. Und auch ein Notfallset darf bei einer gut vorbereiteten Wanderung nicht fehlen!

 

Wie muss der ideale Rucksack beschaffen sein?

Vielleicht fragen Sie sich als ungeübter Wanderer nun, wie ein solcher Rucksack überhaupt beschaffen sein sollte. Eine gute Frage! Es darf Sie nämlich nicht irgendein Rucksack auf Ihre Tour begleiten, vielmehr benötigen Sie ein Modell, das an die speziellen Anforderungen einer Outdoor-Tour angepasst ist. Wichtig ist für Sie bei der Auswahl vor allem eines: DEN perfekten Rucksack für jeden Wanderer gibt es nicht! Ein Rucksack, der von der einen Person als komfortabel beschrieben wird, muss einem anderen Freizeitsportler längst nicht gefallen. weiterlesen

Steve

Herbst am Hochstaufen

 von Steve

Vor kurzem habe ich hier ein paar Bilder von einigen Herbsttouren der letzten Jahre gezeigt.
Manch einer dachte vielleicht, „Alles schön und gut, aber solch einen Herbst kriegen wir dieses Jahr sicher nicht.“, aber jetzt ist er endlich da:
Der Goldene Herbst!

Die Gipfel sind schon angezuckert und die Sonne liefert sich mit dem Schnee, jeden Tag aufs Neue, einen heißen Kampf, um das Vorrecht in den oberen Höhenlagen.
Nach einem schmuddeligen Tag sieht es da schon mal aus, als ob der Winter ganz langsam Einzug hält, aber gegen Abend sieht man dann deutlich, dass sich die wärmenden Sonnenstrahlen so schnell nicht geschlagen geben.

Die letzten Tage war ich zweimal am Hochstaufen bei Bad Reichenhall unterwegs und konnte dieses geniale Herbstwetter in vollen Zügen genießen.


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Barfuß über die Alpen

 von Sepp

Barfuß von München nach Verona

Es gibt viele Möglichkeiten, die Alpen zu überqueren. Zu Fuß, mit dem Mountainbike, dem Gleitschirm oder wie einst Hanibal mit Elefanten. Der Murnauer Reisejournalist Martl Jung hat für sich eine ganz andere Spielform des naturverbundenen Alpinismus gewählt: Er läuft barfuß. Dabei ist ihm kaum ein Gipfel zu hoch, kaum ein Weg zu steinig.

Barfuß über die Alpen

Barfuß über die Alpen

In seiner neuesten Multivisionsshow erzählt er über seine Beweggründe und den langen Weg, der ihn zum extremsten Barfußwanderer Deutschlands werden ließ. Erste hochalpine Probetouren führen ihn unter anderem auf die Zugspitze oder auch auf dem Transalp-Klassiker in sechs Tagen von Oberstdorf nach Meran, bevor er eine bisher beispiellose Tour wagt: Er überquert die gesamten Alpen an ihrer breitesten Stelle von München bis Verona – natürlich barfuß. Jeden Meter der 500km und 30.000 Höhenmeter ist er auf blanken Sohlen unterwegs. Nicht einmal „Notschuhe“ hat er im Gepäck. Dabei ist anfangs völlig unklar, ob sein Vorhaben überhaupt durchführbar ist. Als ob die geplante Tour nicht schon schwierig genug ist nimmt er auch noch einige besondere alpine Leckerbissen mit: Er steigt hinauf zu den Steinböcken im Karwendel, durchquert die Zillertaler Alpen und findet sich in der Traumlandschaft der Dolomiten wieder, wo er mit dem Pisciadu-Klettersteig eine echte Herausforderung meistert. Auf der 3342m hohen Punta Penia, dem Hauptgipfel der Marmolada erreicht er über einen Gletscher mit dem höchsten Punkt der Dolomiten auch den Höhepunkt seiner Wanderung. Viele unbekannte Berge wie der Lagorai, der Pasubio und die Monti Lessini liegen noch auf dem langen Weg bis zur alten italienischen Kulturstadt Verona, an deren Stadtrand die letzten Ausläufer der Alpen in sanften Hügeln enden.weiterlesen

100 Tage Heimat – Jens Franke

 von Sepp

Zu Fuß durch Deutschland

Fotojournalist Jens Franke hat mit seinem Hund Aiko einmal ganz Deutschland durchwandert!

Jens Franke und Husky Aiko

Jens Franke und Husky Aiko

Unsere Praktikantin Julia hat sich das aus diesem Projekt entstandene Buch 100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland angesehen.

100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland von Jerns Franke

100 Tage Heimat: Zu Fuß durch Deutschland von Jerns Franke

Ihre Eindrücke schildert sie uns folgendermaßen:weiterlesen