Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Wanderung

Sonnenuntergang am Kehlstein

 von Sepp
Das Kehlsteinhaus am Abend

Das Kehlsteinhaus am Abend

Es ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in ganz Deutschland: Das Kehlsteinhaus. Imposant thront es auf einem Ausläufer des Hohen Göll, erschlossen durch die in den Fels gesprengte Straße. Hier kann man nochmal den Größenwahn und Spektakelwert nationalsozialistischer Architektur erleben. Dass der Kehlstein einer der schönsten Aussichtspunkte im Berchtesgadener Talkessel ist, gerät darüber manchmal fast in Vergessenheit. Am Abend jedoch, wenn die Dämmerung das Kehlsteinhaus verschluckt und der Abglanz der Sonne den Horizont nur mehr erahnen lässt, wenn man an diesem sonst so belebten Ort alleine ist, drängt sich die Schönheit unserer Berge wieder in den Vordergrund.

Nachdem die Busse die letzten Ausflugsgäste vom Kehlsteinhaus wieder ins Tal gebracht haben, wird der Kehlstein zum Revier einheimischer Wanderer und Radfahrer. Vom Ofnerboden an der Roßfeld-Panoramastraße führen zahlreiche, zum Teil sogar asphaltierte Wege aus der Zeit des Baus der Kehlsteinstraße zur Wendeplatte der Busse am Eingang zum Aufzug ins Kehlsteinhaus. Zu Fuß geht es jetzt die letzten etwa einhundert Höhenmeter auf einem schmalen Weg über einige Serpentinen zum Kehlsteinhaus und schließlich weiter zum Gipfel des Kehlstein.

Kehlstein Gipfelkreuz vor dem Hohen Göll

Kehlstein Gipfelkreuz vor dem Hohen Göll

Zahlreiche Bänke laden zum verweilen ein, alle mit einer fantastischen Aussicht auf die Berchtesgadener Alpen, das Salzburger Land und je nach Fernsicht bis in den Chiemgau…

Blick vom Kehlstein zum Watzmann

Blick vom Kehlstein zum Watzmann

Am Gipfel des Kehlsteins beginnt ein Rundweg, der teilweise mit Stahlseilen gesichert und mit Holzstufen gangbar gemacht wurde und führt durch alpines Gelände in Richtung Mannlgrat, dem Klettersteig zum Hohen Göll.weiterlesen

Abend auf der Mordaualm

 von Sepp
Almkreuz der Mordaualm, im Hintergrund das Hochkkalter-Massiv

Almkreuz der Mordaualm, im Hintergrund das Hochkkalter-Massiv

In der Dämmerung zur Mordaualm

Da mittlerweile ja Sommerzeit herrscht, kann man die Abende wieder länger nutzen: Wenn das Wetter passt, kann man sogar jetzt schon kleine Feierabend-Touren machen. Am Montag zum Beispiel war ich am Abend auf der Mordaualm! Es war noch hell, als ich am Parkplatz am Taubensee losging, aber die Sonne war schon hinter dem Lattengebirge verschwunden. Als ich auf der Mordau ankam, lag die Alm schon komplett im Dunkel, während die auf der anderen Seite des Ramsauer Talkessels gelegenen Gipfel von Watzmann und Hochkalter von der untergehenden Sonne noch beleuchtet wurden.  Ich ging zum Almkreuz, das auf einer Erhebung oberhalb der Kaser steht und diesen schönen Blick auf die Ramsauer Bergwelt bietet..

Das Almkreuz vor Watzmann und Hochkalter

Das Almkreuz vor Watzmann und Hochkalter

Feierabend-Wanderung

Da ich relativ schnell unterwegs war, empfand ich die Temperatur als sehr warm, solange ich mich bewegte. Als ich auf der Alm dann zur Ruhe kam und mich setzte, merkte ich erst den kühlen Wind! Zum Glück hatte ich Mütze, Kapuzenpulli und Windstopper dabei.weiterlesen

Ursula

Wer hat Angst vor dem Höllgrabenteife?

 von Ursula

Familienwanderung am Salzberg

Geht es Euch auch so? Auch wenn es rund um Berchtesgaden unzählige Wandermöglichkeiten gibt, fällt mir auf die Frage „Wo könnten wir denn heute hingehen?“ nicht immer gleich das Passende ein. Am Soleleitungsweg waren wir erst letzte Woche mit der Oma, am Hintersee bin ich zu sehr verführt, einen Käsekuchen zu essen (geht aktuell nicht, da Fastenzeit), auf den Brandkopf rauf ist zu kurz, um die Kinder auszupowern, auf der Kneifelspitze sind beim schönen Wetter am Wochenende zu viele andere Menschen, den Toten Mann finden die Kinder grad fad, am Jenner liegt noch Schnee….

Deswegen waren wir am vergangenen Samstag am Salzberg unterwegs. Getroffen haben wir uns an der Schnitzschule und haben gleich den ersten Kindertriumpf aus dem Ärmel gezogen: Auffahrt mit der Obersalzbergbahn bis zur Mittelstation.

Los geht`s in der nostalgischen Kabinen der Obersalzbergbahn

Los geht`s in der nostalgischen Kabinen der Obersalzbergbahn

Von hier ging es erst den Rennweg Richtung Watzmann entlang. Die Jungs haben sich gleich mal ein paar Stecken gesucht um Star Wars zu spielen, meine Tochter hat sich die Kleine geschnappt und versucht sie zu bemuttern.

Vor der uns der Berg der Berge...

Vor der uns der Berg der Berge...

Eigentlich geht man die erste Hälfte der Wanderung immer auf der Straße. Da die hier aber wirklich selten befahren wird und man einen für viele unbekannten Fleck auf der Berchtesgadener Landkarte erkundet, macht das überhaupt nichts.weiterlesen

Wanderung auf die Halsalm

 von Sepp

Frühlingswanderung oberhalb des Hintersees

Die Almen im Berchtesgadener Land sind zwar noch nicht bewirtschaftet (das wird noch etwa zwei Monate dauern), dennoch lohnt sich schon jetzt ein kleiner Ausflug. Zum Beispiel auf die Halsalm oberhalb des Hintersees in Ramsau.

Blick auf den Hintersee von der Halsalm

Blick auf den Hintersee von der Halsalm

Mehrere Aufstiegsvarianten

Es gibt drei Aufstiegs- und Abstiegsvarianten zur Halsalm

  1. Vom Parkplatz am Klausbachhaus in Richtung Klausbachtal und dann nach rechts auf dem breiten Wanderweg über die Halsgrube und zur Halsalm
  2. Vom Parkplatz Fernseben auf zuerst auf einem Forstweg, dann auf einen schmalen Steig zur Halsalm
  3. Vom Hintersee über einen schmalen Steig am Antonigraben entlang zum Steig, der von Fernseben kommt.weiterlesen

Rauher Kopf, 1604 m

 von Sepp
Gipfelkreuz vor Watzmann und Hochkalter

Gipfelkreuz Rauher Kopf vor Watzmann und Hochkalter

Bei traumhaftem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen machten wir gestern eine Bergtour auf den Rauhen Kopf, einen Vorgipfel am südlichen Ausläufer des Untersberg-Massives. Durch seine relativ leichte Erreichbarkeit – bis auf eine stahlseilversicherte Stelle und ein paar unschwierige Kletterstellen ist die Tour eine einfache Wanderung – und seine Alleinlage ist der Rauhe Kopf ein beliebter Aussichtspunkt in den Berchtesgadener Bergen und im Frühjahr, wenn auf den höheren Bergen noch Schnee liegt, traditionell eine der ersten Touren.

Als Ausgangspunkt wählten wir die Kastensteinerwand oberhalb Bischofswiesens: Hier weist das gelbe Schild des Alpenvereins eine Zeit von 3 Stunden bis zum Gipfel aus. Unsere Tour führt über einen anfangs sehr steilen Wirtschaftsweg durch den Wald, bis wir auf eine breite Forststraße treffen, deren Verlauf wir etwa 200 Meter bis zum blauen Kastl, einem markanten Bildstock an der Abzweigung zum Rauhen Kopf, folgen.

Blick vom Blauen Kastl zum Watzmann

Blick vom Blauen Kastl zum Watzmann

Von hier führt eine schmaler Weg durch den lichten Wald am Südhang des Unterberges hinauf. Beeindruckende Zirben säumen den Weg, und immer wieder leuchten zahlreichen Schneerosen auf dem Waldboden. Weiter oben, müssen wir vereinzelte Schneeflächen überqueren, die zumindest den Winter noch erahnen lassen. Doch in den Latschen unterhalb des Gipfels steigen die Temperaturen auf einen Schlag: Am Gipfel ist eindeutig schon Frühling.

Rauher Kopf Gipfel, dahinter der Untersberg

Rauher Kopf Gipfel, dahinter der Untersberg

Als wir am Gipfel des Rauhen Kopfes ankommen sind wir alleine und haben die Aussicht für uns alleine. Im Norden ragt der Berchtesgadener Hochthron in die Höhe, das Störhaus ist deutlich zu sehen.weiterlesen

Wanderung auf den Grünstein

 von Sepp

Von Hammerstiel auf den Grunstein

Der Grünstein ist einer der aussichtsreichsten Gipfel der Berchtesgadener Alpen und durch seine leichte Erreichbarkeit ein gern besuchter Ausflugsberg. Ich war gestern oben, nachdem mich das schöne Wetter und der strahlende Sonnenschein am Morgen schon recht früh aus dem Bett trieben. Der Weg war sehr gut begehbar, in den meisten Bereichen staubtrocken, lediglich die letzten 50 Höhenmeter unterhalb der Grünsteinhütte führen über Schnee. Von der Hütte bis zum Gipfel hingegen war es wieder aper.

 

Zwischen Winter und Frühling

Am Gipfel angekommen, packe ich mich erstmal in ein trockenes Shirt und ziehe eine dicke Jacke an. Denn trotz der strahlenden Sonne ist es etwas kühl hier oben, besonders wenn hin und wieder ein leichtes Windchen weht.  Der Ausblick ist wie immer fantastisch! Besonders der Watzmann präsentiert sich von seiner schönsten Seite.

Der Watzmann vom Grünstein aus

Der Watzmann vom Grünstein aus

Das Watzmannkar scheint tiefverschneit und leuchtet fast zwischen Großem und Kleinem Watzmann hervor. Der Anblick dieses weißen Riesen täuscht über den schneearmen Winter hinweg. Doch beim Blick in die andere Richtung wird Schneemangel sichtbar: Unterhalb des Untersberges erstreckt sich der Berchtesgadener Talkessel in frühlingshaftem Grün.weiterlesen

Waldi

Herbstwanderung auf das Grubhörndl

 von Waldi

Herbsttour im Pinzgau

Diesmal machten wir uns auf,um im benachbarten Pinzgau  noch mal eine Wanderung zu machen, bevor der Schnee kommt.

Blick vom Grubhörndl

Blick vom Grubhörndl

Wir hatten uns das Grubhörndl ausgesucht und der Ausgangspunkt war Lofer.

 

Über die Loferer Alm aufs Grubhörndl

Ein netter Pfad führte uns stets aufwärts bis zu den Lofereralmen.Das letzte Stück vor den Almen gingen wir auf den Skipiste.Die Loferer Alm glänzte in einer spätherbstlichen Atmosphäre und auch die Sonne hatte noch wärmende Strahlen.Über den Kamm kamen wir auf das Grubhörndl.

Abstieg

Abstieg

Hier lag schon Schnee und die Nordseite, die wir uns für den Abstieg vorgenommen hatten, war so voller Schnee,dass wir umdisponierten und den gleichen Weg wieder hinunter gingen.Der Ausblick war wunderschön und man konnte schon den nahen Winter ahnen, bei den vielen weißen angezuckerten Gipfeln.

 

Die Wanderung dauert ca 2 1/4 Stunden rauf und dementsprechend wieder runter und ist für jeden Wanderer machbar.

Berg Heil Waldi

Bergtour auf den Hirschwieskopf

 von Sepp
Gipfelkreuz Hirschwiese vor Watzmann Südspitze

Gipfelkreuz Hirschwiese vor Watzmann Südspitze

Hirschwieskopf 2.114m: Der südlichste Watzmann-Gipfel

In direkter Verlängerung des Watzmann-Grats mit den drei Hauptgipfeln Hocheck, Mittelspitze und Südspitze liegt die Hirschwiese bzw. der Hirschwieskopf. Mit einer Höhe von 2.114 Metern ist er zwar deutlich niedriger als seine großen Brüder, teilt mit Ihnen aber die Lage zwischen dem Wimbachtal und dem Königssee und bietet imposante Tiefblicke auf das Wimbachgries und den Königssee aus einer ungewohnten Perspektive. Obwohl die Hirschwiese der einzige Zweitausender im Watznmanngebiet ist, der durch einen Wanderweg und nicht durch einen Steig erschlossen ist, stellt die Besteigung durch den langen Anmarsch hohe Anforderungen an die Kondition der Wanderer. Wer den weiten Weg auf sich nimmt, wird aber mit einem wunderschönen und relativen einsamen Gipfel belohnt.

Ausgangspunkt der Bergtour ist die Wimbachbrücke in Ramsau. Ich lasse die Wimbachklamm links liegen und marschiere zügig Richtung Wimbachschloss.

Wimbachschloss noch im Schatten

Wimbachschloss noch im Schatten

Die Herbstsonne steht tief, kein Sonnenstrahl schafft es über das Watzmannmassiv ins Tal. Lediglich der Abschluß des Wimbachtals ist hell erleuchtet.

Wimbachgries am morgen

Wimbachgries am morgen

Im Süden weitet sich das Wimbachtal deutlich, die Sonne hat es jetzt geschafft und als ich an der Wimbachgrieshütte eine kurze Trinkpause einlege, scheint die Sonne mit voller Kraft.

Die Wimbachgrieshütte

Die Wimbachgrieshütte

Ich folge der Richtung des Wegweisers, laut den Angaben des DAV und Nationalpark sind es noch 3 Stunden bis zum Gipfel.weiterlesen

Die Bezoldhütte am Toten Mann

 von Sepp
Bezoldhütte am Toten Mann

Bezoldhütte am Toten Mann

Auf dem Toten Mann am Hochschwarzeck in Ramsau steht die Bezoldhütte. An der Hütte informiert eine Tafel über die Herkunft des Namens Toter Mann:

„Vor langer Zeit wollte ein fremder Wanderer im Winter gegen den Rat der Einheimischen den knapp 1400 m hohen Bergrücken zwischen Berchtesgaden und Ramsau überqueren. Er machte sich auf den Weg und je höher er kam, durch um so tieferen Schnee musste er stapfen. Bald sank er hüfthoch in Schnee ein, doch er kämpfte sich mühsam Schritt für Schritt weiter. Schließlich schwanden seine Kräfte und der Wanderer beschloss eine kurze Rast zu machen, damit er wieder zu Kräften kommen sollte, denn er musste weitergehen, für eine Umkehr war es zu spät. Er setzte sich an einer Fichte nieder und bald übermannte ihn der Schlaf und in der Kälte der beginnenden Nacht schlummerte er in den Tod. Im darauffolgenden Frühjahr überquerten zwei Jäger auf der Pirsch den Bergrücken. Plötzlich wurde der eine ganz blass und deutete auf eine große Fichte, in der der tote Wanderer hing. Gemeinsam bargen die Jäger den toten und brachten ihn zu Tal, wo er bestattet wurde. Seit dieser Zeit heißt der Bergrücken zwischen Berchtesgaden und Ramsau der Tote Mann.

1883 wurde Gutsav von Bezold, seines Zeichens königlich bayerischer Regierungsbeamter und Gründungspräsident des Deutschen Alpenvereins (DAV) bei einer Wanderung am Toten Mann von einem Gewitter überrascht. Da er keine Unterstandsmöglichkeit vorfand, entwickelte er die Idee einer Schutzhütte. Somit gehört die Bezoldhütte zu den ältesten Schutzhütten in den Berchtesgadener Alpen.weiterlesen

Sonnenuntergang am Kehlsteinhaus

 von Sepp
Abend am Kehlsteinhaus

Abend am Kehlsteinhaus

Der Kehlstein ist einer unserer schönsten Gipfel. Seine vorgelagerte Position und die doch schon beträchtliche Höhenlage auf über 1.900 Metern ermöglichen Weitblicke wie sonst nur die großen Gipfel der Berchtesgadener Alpen. Durch die Kehlsteinbuslinie ist dieser Blick für jedermann zu haben, und nicht nur den Bergsteigern und Wanderern vorbehalten. Einen besonderen Charme entfaltet der Kehlstein am Abend, dann muss man allerdings zu Fuß hochgehen, Busse fahren so spät nicht mehr. Wir haben letzte Woche nach Feierabend die Tour zum Kehlsteinhaus gemacht und einen wunderbaren Sonnenuntergang erlebt. Als wir gegen 20 Uhr am Kehlsteinhaus bzw. am Gipfel des Kehlsteins ankommen, steht die Sonne noch über dem Horizont. Unser Blick schweift über den Göll und das Brett bis zum Watzmann.

Ausblick zum Watzmann

Ausblick zum Watzmann

Vor dem Kehlsteinhaus erstreckt sich das Berchtesgadener und das Salzburger Land, der Fernblick ist fantastisch.

Langsam sinkt die Sonne und das Licht ändert sich. Magische Momente erleben wir, als die Sonne untergeht und die Welt in dunkelgelbes Zwielicht taucht: Noch nicht ganz dunkel aber auch schon längst nicht mehr hell ist es jetzt.weiterlesen