Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Watzmannhaus

Die Wiederroute auf den Watzmann

 von Sepp
Die Wiederroute durch die kleine Watzmann Ostwand

Die Wiederroute durch die kleine Watzmann Ostwand

Der Watzmann, das zentrale Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen, beherrscht den Talkessel der Gemeinden Berchtesgaden, Schönau am Königssee und Ramsau. Seine Mittelspitze ist mit 2.713 Metern die höchste Erhebung der Berchtesgadener Berge auf deutscher Seite. Neben dem klassischen Weg über das Watzmannhaus und das Hocheck (2.651 m) auf der Route der legendären Watzmannüberschreitung kann man den Mittelspitz-Gipfel auch über die Wiederroute erreichen. Diese landschaftlich eindrucksvolle Klettertour führt vom Watzmannkar durch die sogenannte kleine Watzmann Ostwand direkt auf die Mittelspitze.

Achtung: Diese Tour kann man aufgrund ihrer Schwierigkeit nur bei bestem Wetter machen und nur mit jemandem begehen, der die örtlichen Gegebenheiten kennt. Vor Alleingängen wird dringend gewarnt! Ein Helm ist wegen der Steinschlaggefahr Pflicht! Bergerfahrung (auch im Fels), Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind obligatorisch! Stellenweise extrem ausgesetzt!

Wir starten unsere Tour am Parkplatz Hammerstiel in Schönau am Königssee, im Vergleich zum Startpunkt Wimbachbrücke in Ramsau sparen wir uns so etwa 100 Höhenmeter im Anstieg. An der Schapbachalm lugen die Gipfel des Watzmanns erstmals hervor, sowohl der kleine als auch der große Watzmann sind schon hell erleuchtet von der aufgehenden Sonne, während die Alm noch im Schatten liegt.

Blick von Schapbach zum Watzmann

Blick von Schapbach zum Watzmann

In der Kurve am Ende der Almweide zweigen wir rechts ab ins Watzmannkar, hier wäre der ideale Platz für das Bike-Depot, wenn wir mit dem Mountainbike gefahren wären. Durch den Wald erreichen wir bald den Weg, der von Kühroint in Richtung Watzmannhaus führt, den sogenannten Falzsteig, den wir überqueren und schließlich das Watzmannkar erreichen.weiterlesen

Auf vergessenen Pfaden zum Watzmannhaus

 von Sepp
Das Watzmannhaus (1.930m)

Das Watzmannhaus (1.930m)

Zum Watzmannhaus – Abseits der offiziellen Wege

Der Watzmann ist nicht nur unser Schicksalsberg, sondern auch beliebtes Ausflugsziel. Die Ersteigung des Watzmanns, zumindest bis zum Watzmannhaus am Falzköpfl ist für viele unserer Gäste obligatorisch. Einmal dort oben stehen ist für viele der Höhepunkt Ihres Aufenthalts im Berchtesgadener Land. Dementsprechend viel los ist auf dem Weg zum Watzmannhaus. Es gibt sie aber noch, die einsamen Wege abseits der offiziellen Routen. Ich bin heute so einen vergessen Pfad gegangen: vom Wimbachgries über die Schüttalpe und die Watzmanngugl erreichte ich das Watzmannhaus von der anderen Seite.

Vom Wimbachgries auf die Schüttalpe

Ich starte meine Tour an der Wimbachbrücke in Ramsau, folge aber nicht den Schildern Richtung Watzmannhaus, sondern gehe ins Wimbachgries. Hier biegt ein unbeschilderter Pfad durch den Wald nach links ab zur Schüttalpe. Der Pfad ist steil und wenig begangen, man erkennt ihn zwar deutlich, doch das Gras wächst stellenwies fast darüber. Bei den feuchten Verhältnissen verfluche ich bald meine Schuhwahl: Ein hoher Bergschuh wäre heute wohl die bessere Alternative zu meinen Trekkingschuhen gewesen. Die Temperatur ist ideal zum Gehen und so erreiche ich rasch die Schüttalpe Diensthütte, wo ich erst mal Pause mache.

Diensthütte Schüttalm

Diensthütte Schüttalpe

Das Wetter macht mir jetzt leichte Sorgen: Die Wolken scheinen dichter zu werden und tiefer zu kommen.

Auf die Watzmann-Gugl

Kurz hinter der Diensthütte gabelt sich der Pfad. Nach rechts führt der Weg zur Schüttalplschneid, ich folge aber der linken Spur. Ich erreiche bekanntes Terrain: Die Schneise zur Gugl, die im Winter als Abfahrt für Skitourengeher dient, ist unverkennbar, ohne Schnee aber ungewohnt. Zum ersten Mal sehe ich dieses Gelände im Sommer. Während der untere Teil von den Kühen der Stubenalm beweidet wird, wuchert der obere Teil zu. 30 bis 40 Zentimeter hohe Fichten säumen die gesamte Breite des Hanges, noch ein paar Jahre und an Skifahren ist hier nicht mehr zu denken. Ich erreiche schließlich die Gugl, das Plateau westlich des Watzmannhauses, das vor allem bei Skitourengehern beliebt ist und im Sommer ein Schattendasein fristet.

Das Watzmannhaus in Wolken

Das Watzmannhaus von der Gugl aus

Bei Betrachtung des Himmels begrabe ich meine Hoffnung auf Wetterbesserung. Mittlerweile ist die Wolkendecke noch dichter geworden. Anfangs sehe ich das Watzmannhaus noch, doch nach den ersten Minuten meiner Pause verschwindet es im Grau des Himmels. Auch der Blick zum Hocheck verheißt nichts Gutes, irgendwie sieht es sogar nach Regen aus.weiterlesen

Abendschau am Watzmannhaus

 von Sepp

Zu Besuch beim Geburtstagskind Watzmannhaus

Ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens stattete diese Woche dem Watzmannhaus einen Besuch ab. Zum 125jährigen Jubiläum der Berghütte möchte Redakteur Ulrich Frantz (Foto links) das Haus und sein Ramsauer Umfeld mit Moderator Christian Limpert (Fo.5. von links) dem Fernsehpublikum in einem Kurzbericht vorstellen. Mit dabei waren Watzmannhaus-Pächter Annette und Bruno Verst (2.u.3. von links), Wolfgang Palzer (2. von rechts) vom Nationalpark Berchtesgaden/Bergrettung Ramsau, Ramsau’s Kurdirektor Fritz Rasp mit Hund Vinz (3. von rechts), Kameramann Andreas Kerle (4. von links) und Tontechniker Erik Espinosa (Foto rechts).

125 Jahre Watzmannhaus

125 Jahre Watzmannhaus: Bayerisches Fernsehen zu Gast

Nicht auf dem Foto: Thomas Gesell, Hüttenreferent der Alpenvereins Sektion München, der über die Geschichte des Watzmannhauses berichtete. Der Sendetermin ist am kommenden Montag, 15.Juli .2013 ab 18 Uhr in der BR-Abendschau.

 

125 Jahre Watzmannhaus

Seit nunmehr 125 Jahren ist das Watzmannhaus auf 1.930 Metern Höhe der wichtigste Stützpunkt für Touren im Watzmann-Gebiet. In seinen Anfangsjahren, mit dem ersten Hüttenwirt Johann Grill, besser bekannt als der Kederbacher, eine bescheidene kleine Schutzhütte, musste wegen des großen Andrangs  bereits 1908 ein weitaus größerer Neubau her, der drei Jahre später fertiggestellt wurde. weiterlesen

Hüttenübernachtung zu gewinnen

 von Sepp

Berghütten in den Berchtesgadener Alpen

Vom 25. März bis zum 31. März verlosen wir jeden Tag eine Übernachtung für 2 Personen in einer der Berchtesgadener Berghütten inklusive Halbpension.

 

 

Die einzelnen Hütten sind:

Die Halbpension auf den jeweiligen Berghütten umfasst jeweils ein Frühstück sowie ein Abendessen oder eine Brotzeit. Auf der Traunsteiner Hütte wird sogar das Romantikzimmer für den Gewinner reserviert und ein Candle-Light-Dinner serviert. Die Gewinner der Übernachtung auf der Toni-Lenz-Hütte erhalten außerdem noch zwei Eintrittskarten für die Schellenberger Eishöhle.

 

Osterkalender-Gewinnspiel

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nur auf unserer Seite ein Türchen in unserem Osterkalender öffnen, das Formular auf der rechten Seite ausfüllen und schon seid Ihr bei der Verlosung dabei.

 

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Die Provianthütte des Watzmannhauses

 von Sepp

Historische Provianthütte des Watzmannhauses renoviert

In einer Gemeinschaftsaktion haben Mitglieder der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins (DAV), der Bergwacht Ramsau, des Bergführervereins Berchtesgaden, die Sennleute der Mitterkaseralm sowie Mitarbeiter des Nationalparks Berchtesgaden die ehemalige Provianthütte des Watzmannhauses renoviert.

Die frisch renovierte Provianthütte am Watzmann

Die frisch renovierte Provianthütte am Watzmann

Die kleine Hütte in der Nähe der Mitterkaseralm war nach dem Bau der Materialseilbahn überflüssig geworden und in einem schlechten baulichen Zustand.

 

Nationalpark und Alpenverein Hand in Hand

„Wir wollten dieses historische Gebäude unbedingt erhalten, es sollte keinesfalls abgerissen werden“, betonen Nationalpark-Revierleiter Hans Neubauer und Beppo Maltan, Vorsitzender der DAV-Sektion Berchtesgaden, unisono. Drei Tage lang haben zwölf Personen tatkräftig entrümpelt, den gemauerten Steinbau ausgebessert, einen neuen Dachstuhl errichtet und das Dach mit Lärchenschindeln eingedeckt.

Ein neuer Dachstuhl für den ehemaligen Mulistall

Ein neuer Dachstuhl für den ehemaligen Mulistall

„Bei der Renovierung haben wir darauf geachtet, alte Baumaterialien möglichst wieder zu verwenden“, erläutert Beppo Maltan. „So konnten wir zum Beispiel auch die historischen Beschläge des Eingangstores erhalten.“ Vor dem Bau der Materialseilbahn zum Watzmannhaus im Jahre 1961 diente die nur 4,5 mal 3,5 Meter kleine Provianthütte als Zwischenlager. Hier wurden Materialien und Verpflegung für das Watzmannhaus auf Tragtiere verladen und weiter transportiert. Für die Renovierungsarbeiten stellten zwei Schönauer Handwerksbetriebe kostenfrei Material, Maschinen und Verköstigung zur Verfügung.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Christoph

Wanderung zum Watzmannhaus

 von Christoph
Watzmannhaus

Weitblick garantiert - das Watzmannhaus

„Sollen wir zum Watzmannhaus gehen?“ fragte ich meinen Sohn und da die Wettervorhersage ideal war, starteten wir am Dienstag los. Was ich nicht ahnen konnte war, dass er gleich ein solches Tempo vorlegen würde, sodass wir in eindreiviertel Stunden schon oben waren.
Die drei beliebtesten Möglichkeiten aufs Watzmannhaus zu gelangen sind: 

  1. Von Hammerstiel in der Hinterschönau aus. Von dort sind wir gestartet.
  2. Von der Wimbachbrücke aus. Der Weg trifft in Schapbach auf den von Hammerstiel.
  3. Von Königssee aus über den Grünstein und Kührointh

Kommt man von Hammerstiel oder Wimbachbrücke, kann man in Schapbach rechts den Weg nehmen oder den über Kührointh wählen. Da muss man an einer Stelle allerdings sehr trittsicher sein da felsig und mit Drahtseilen gesichert.
Von Schapbach aus führt an der Kreuzung rechts eine gute Forststraße bergauf (AV-Wege Nr. 444/441) bis zur Mitterkaser-Alm, die auch bewirtschaftet ist. Ab da wird der Weg steiniger und steiler. In Serpentinen geht es hinauf zur Falzalm und dann weiter in einigen Kehren zum Watzmannhaus.
Festes Schuhwerk ist unerlässlich und der Herr den wir sahen, der mit seinen Trekkingsandalen hinaufschlappte, sollte kein Vorbild sein.
Vom Watzmannhaus aus auf seinen 1930 Höhenmetern hat man einen guten Rundumblick. Doch wir machten nur eine kurze Pause und entschieden, noch ein Stück weiter Richtung Hocheck zu gehen. Der felsige Weg, nunja, Weg ist es eigentlich keiner, erfordert Trittsicherheit und es ist nicht immer einfach, die Markierungen zu finden. Eine Dreiviertelstunde später, kurz unterhalb des Hochecks, genossen wir den Ausblick.

Watzmannfrau

Blick auf die Gefährtin des Watzmannes - die Watzmannfrau

Von da kehrten wir wieder um, denn leider machen wir ja hier nicht Urlaub sondern daheim wartet ja die übliche Arbeit. Zum Mittagessen im Watzmannhaus reichte aber die Zeit noch.

Servus und bis bald!
Christoph

P.S.  Hier noch ein Panoramahandyfoto von meinem Sohn (wenn man auf das Bild klickt, sieht man es größer):

Panorama vom Watzmann

Panorama vom Watzmann