Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Weildorf
Rosi Fürmann

Rosenkranzstation auf dem Weg von Teisendorf zur Wallfahrtskirche nach Weildorf – gegossen nach Vorbildern der Rosenkranzstationen aus Achthal – „Der für uns Blut geschwitzt hat“


Das Handwerk – der „Hände Werk“: die Teisendorfer Handwerkerroas

Die Teisendorfer Bauhandwerker laden für Samstag, 1. Juli von 10 bis 17 Uhr zur „Handwerkerroas“ durch die Großgemeinde ein. Dabei öffnen 13 Betriebe ihre Pforten und die Besucher können mit einem 25-minütlich verkehrenden Shuttlebus bequem von Teisendorf über Oberteisendorf, Neukirchen und Tragmoos alle Handwerker anfahren.

Handwerk ist in Teisendorf schon seit Jahrhunderten groß geschrieben und es gab sehr bedeutende Betriebe, wie z.B. die Eisengießerei in Achthal…

Achthal in der Gemeinde Teisendorf (Ortsteil Neukirchen)
Achhtal war eine bedeutende Eisenhütte, in der an Ort und Stelle das in Achthal gewonnen Roheisen im Kunstgussverfahren verarbeitet wurde

Der Rosenkranzweg von Teisendorf nach Weildorf – die hohe Kunst des Handwerks der Eisenverhüttung in Achthal

Werkstücke in handwerklicher Kunst hergestellt, erfreuen schon immer die Menschen und in beinahe liebevoller Arbeit bemühen sich heute viele Liebhaber, solche Zeugnisse der Vergangenheit zu erhalten. So geschieht dies auch mit den in der Eisengießerei Achthal vor rund 150 Jahren entwickelten und gegossenen Rosenkranzmotiv-Kreuzen, die der damals viel begangenen Wallfahrt von Teisendorf zur „Schönen Madonna nach Weildorf in 15 Stationen zu je fünf Gesetzen im schmerzhaften, glorreichen und freudenreichen Rosenkranz den Weg wiesen.weiterlesen

Rosi Fürmann

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden (Gauverband I)

Der weiß-blau-bayerisch-salzburgerische Rupertiwinkel feiert: 70-jähriges Gründungsjubiläum des Trachtenvereins Tiefenthaler Weildorf (Gmd. Teisendorf) im Rupertiwinkel von Berchtesgaden am Sonntag, 18. Juni 2017

Die Weildorfer luden ein und 21 Ortsvereine und Nachbartrachtenvereine mit 14 Musikkapellen folgten der Einladung gern, bei weiß-blau-bayerisch-salzburgerischem Himmel mit einem morgendlichen Kirchenzug, der Messfeier unter freiem Himmel mit Übergabe des Erinnerungsbandes an die Fahne des Vereins und dem Höhepunkt, dem farbenprächtigen Festzug durch den Ort Weildorf dabei zu sein.

Mit den folgenden Fotos lasse ich Euch alle gerne teilhaben an diesem wunderschönen Festtag, der allen Teilnehmenden und so zahlreich gekommenen Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Eure Rosi

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden (Gauverband I)

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden

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Rosi Fürmann

Unterwegs im Stoißer Achental

 von Rosi

die Bäckeralm am Teisenberg mit dem Hochstaufen im Hintergrund

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ –
Neue Wanderkarte „Unterwegs im Stoißer Achental“

Von Ringham (Gmd. Petting) im Norden bis zur Padinger Alm am Fuße des Hochstaufen im Süden, von der Gemeindegrenze Neukirchen zu Siegsdorf im Westen bis zu den Saalachauen im Osten – das in der neuen Wanderkarte „Unterwegs im Stoißer Achental“ ausgewiesene Wegenetz lässt in seiner Vielfalt keine Wünsche zum Wandern und Radeln im Rupertiwinkel offen.

Wanderkarten „Unterwegs im Stoißer Achental“ Teisendorf – Anger – Piding

Ob ein gemütlicher Spaziergang von knapp einer Stunde auf dem Natur- und Kulturhistorischen Wanderpfad rund um das Schloss Staufeneck in Piding oder die viel Kondition erfordernde 9 Stunden-Tour hinauf zur Fürmannalm hoch über Anger und weiter über die Steiner Alm zum Hochstaufen. Für den geübten Kletterer wartet am Hochstaufen der berühmte Klettersteig „Die Pidinger Himmelsleiter“.

die Gipfelkapelle auf dem Hochstaufen

Die von den Tourist-Infos Teisendorf (Michael Hofhammer), Anger (Katrin Stoiber) und Piding (Alex Neumann) nach aufwendiger Recherche zusammengestellte und mit Fotos von Rosi und Hans Fürmann bebilderte Karte weist in den Kurzbeschreibungen die genaue Distanz, die zu bewältigenden Höhenmeter, die Dauer und die benötigte Kondition und Technik aus. Viel Wert legte man darauf, fast ausschließlich Rundwege zu erschließen.weiterlesen

Rosi Fürmann

Die Böllerschützen

 von Rosi
Böllerschützen - Hubertusgilde Eichham-Weildorf in Weildorf, die am hl. Abend "das Christkind" anschießen", oder an Silvester "das Neue Jahr anschießen", Berchtesgadener Land, Bayern

Böllerschützen – Hubertusgilde Eichham-Weildorf in Weildorf, die am hl. Abend „das Christkind“ anschießen“, oder an Silvester „das Alte Jahr verabschieden und das Neue Jahr begrüßen“


Christkindlanschießen am Heiligen Abend und das Verabschieden des Alten Jahres an Silvester durch die Böllerschützen

Bitterkalt weht der Wind. Die Sonne taucht an Heilig Abend schon am Nachmittag hinter den verschneiten Watzmann unter. Rauchschwaden vom Pulverdampf ziehen mit dem Echo der Schüsse durch das Tal.

Böllerschützen in Berchesgaden am Lockstein, die am hl. Abend "das Christkind" anschießen", oder an Silvester "das Neue Jahr anschießen", Berchtesgadener Land, Bayern

Böllerschützen in Berchesgaden am Lockstein, die am hl. Abend „das Christkind“ anschießen“, oder an Silvester „das Neue Jahr begrüßen“,

Der Ursprung des Böllerschießens ist nicht genau festzulegen – wahrscheinlich sollte der Lärm wie bei verschiedenem anderen Brauchtum den Winter und die bösen Geister vertreiben sowie die Fruchtbarkeit wecken. So gibt es das Böllerschießen über die Jahrhunderte im gesamten deutschsprachigen Raum von Tirol bis Mecklenburg, von Westfalen bis Bayern und bis tief ins böhmische Gebiet hinein. Erste Zeugnisse aus dem 14. Jahrhundert belegen dies. Zu dieser Zeit müssen auch die Bauern für den Landesherrn Schusswaffen zur Verteidigung einsatzbereit halten. Man geht davon aus, dass die Bauern diese Waffen jedoch nicht nur zur Landesverteidigung, sondern auch zu anderen Zwecken nutzen, wie z.b. dem Böllerschießen.weiterlesen

Rosi Fürmann

Teisendorf – Wanderland

 von Rosi
Panorama vom Teisenberg aus mit Blick über den Rupertiwinkel

Panorama vom Teisenberg aus mit Blick über den Rupertiwinkel mit in der Mitte Teisendorf

Teisendorf – Wanderland: 280 km beschilderte Wanderwege in der Marktgemeinde

Herbstzeit – Wanderzeit! Mit ca 280 km laden 31 Wanderwege mit der für die Region üblichen gelben Beschilderung ein, die Marktgemeinde Teisendorf zu erkunden, die mit 86,7 qkm beinahe dieselbe Fläche aufweist wie der Chiemsee.

Wanderwegbeschilderung in Schödling - Teisendorf

die neue Wanderwegbeschilderung in gelber Farbe mit schwarzer Schrift

Dem Wanderer erschließen sich zum Markt Teisendorf die Ortsteile Neukirchen, Oberteisendorf und Weildorf und dazu Ausflüge in die Nachbargemeinden, wie Anger/Höglwörth oder Anger/Steinhögl.

Mountainbiker in Höglwörth in der Gemeinde Anger im wunderbaren Frühling, Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Bayern

auf dem Weg nach Höglwörth in der Gemeinde Anger

Fast ausschließlich als Rundwege angelegt führen sie immer wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ob der schon seit Jahrzehnten begangene „Verschönerungsweg“ (Waldlehrpfad und anschließend der Dammweg über Oberteisendorf) oder der Stauseerundweg mit dem idyllisch gelegenen See, der Römergrabenweg mit einem Hauptziel der Wallfahrtsmadonna in Weildorf oder der Vachenluegweg, der frühmorgens mit einem einmaligen Sonnenaufgang lockt. Mit ihren Namen geben diese Wege schon kleine Hinweise, zu welchem Kleinod sie jeweils führen.weiterlesen

Aperschnalzen

 von Sepp

Brauchtum im Rupertiwinkel

Nach mündlicher Überlieferung ist das Schnalzen bereits um 1600 bekannt. Ab dem Stephanitag (2. Weihnachstfeiertag) bis zum Faschingsdienstag dürfen Kinder, Jugendliche und Erwachsene schnalzen. Es soll – wie man hofft – mit dem lauten Knall den Winter vertreiben und im Boden die Frühlingsgeister wecken. Ganz anders war es am 3. Febr. 2002 in Weildorf in Teisendorf zum Rupertigau-Preisschnalzen: Bei sommerlichen Temeraturen um die 20 Grad war es viel zu warm.

Aperschnalzen Rupertiwinkel

Aperschnalzen im Rupertiwinkel ©RoHa-Fotothek

In der daurauffolgenden Nacht gab es einen gravierenden Wetterumschwung und für viele Wochen kam ein strenger Winter mit viel Schnee ins Land des Rupertiwinkels.

 

Mehr Informationen zum Brauch des Aperschnalzens sowie weitere Bilder findet Ihr auf der Website der RoHa-Fotothek