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Schlagwort: Wettkampf

Alpenweites Ranger Treffen in Berchtesgaden

 von Sepp
Die letzten Meter zum Ziel: Beim internationalen Ranger-Treffen „Memorial Danilo Re 2018“ lief Berchtesgadens Nationalpark-Ranger Wolfgang Palzer im Skibergsteigen auf Platz zwei.

Die letzten Meter zum Ziel: Beim internationalen Ranger-Treffen „Memorial Danilo Re 2018“ lief Berchtesgadens Nationalpark-Ranger Wolfgang Palzer im Skibergsteigen auf Platz zwei.

Teilnehmerrekord beim alpenweiten Ranger-Treffen Memorial Danilo Re in Berchtesgaden

Über 250 Teilnehmer aus sieben Alpen-und Karpatenstaaten bei der 23. Auflage des „Memorial Danilo Re“ im Nationalpark Berchtesgaden. Zum Auftakt seines Jubiläumsjahres „40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden“ war das Schutzgebiet rund um Watzmann und Königssee nach 2006 zum zweiten Mal Gastgeber des internationalen Ranger-Treffens „Memorial Danilo Re“. Neben einem wissenschaftlichen Forum sowie dem freundschaftlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern verschiedener Schutzgebiete stand auch ein sportlicher Wettkampf auf dem Programm. In den Disziplinen Skibergsteigen, Riesenslalom, Langlauf und Luftgewehrschießen traten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Nationen in einem Teamwettbewerb gegeneinander an.

Titelverteidiger war das Ranger-Team aus dem Nationalpark Berchtesgaden. Im Vorjahr hatte die Mannschaft mit Alois Hohenwarter (Riesenslalom), Wolfgang Palzer (Skibergsteigen), August Schellmoser (Luftgewehrschießen) und Andreas Soyter (Langlauf) die begehrte Trophäe im österreichischen Nationalpark Gesäuse gewonnen. Auf heimischem Terrain hat es wegen der starken Konkurrenz aus anderen Schutzgebieten nicht ganz zum Sieg gereicht: Die Berchtesgadener Ranger mussten sich nach hartem Kampf dem Team aus dem Nationalpark Gran Paradiso (Italien) geschlagen geben und teilten sich mit der punktgleichen Mannschaft aus dem Nationalpark Hohe Tauern Salzburg den zweiten Platz. Das Damen-Team aus Berchtesgaden mit Brigitte Berreiter (Schießen), Monika Lenz (Riesenslalom), Katja Weisbecker (Langlauf) und Carolin Klar (Skibergsteigen) überzeugte mit Platz drei in der Damenwertung. Der Sieg bei den Rangerinnen ging an den Nationalpark Hohe Tauern Tirol vor dem italienischen Parco Regionale dell´ Adamello.

Schnellster Schutzgebiets-Mitarbeiter der Alpen im Riesenslalom ist Alois Hohenwarter aus dem Nationalpark Berchtesgaden (Herrenwertung). Ranger-Kollegin Monika Lenz sicherte sich mit einem guten Lauf Rang drei bei den Damen.

Schnellster Schutzgebiets-Mitarbeiter der Alpen im Riesenslalom ist Alois Hohenwarter aus dem Nationalpark Berchtesgaden (Herrenwertung). Ranger-Kollegin Monika Lenz sicherte sich mit einem guten Lauf Rang drei bei den Damen.

Auch bei Einzelergebnissen zeigten die Berchtesgadener Topleistungen: Der schnellste Ranger der Alpen im Riesenslalom war wie schon in den vergangenen Jahren Alois Hohenwarter. Schnellste Dame und Tagessiegerin im Riesenslalom wurde Mariella Voglreiter aus dem Nationalpark Hohe Tauern Salzburg. Monika Lenz fuhr bei den Damen auf Platz drei. Kaum zu bremsen war auch Ranger-Urgestein Wolfgang Palzer. Im Skibergsteigen am Götschen musste sich der Ramsauer nur dem starken Franzosen Yoann Caillot aus dem Nationalpark La Vanoise geschlagen geben. Im Luftgewehrschießen präsentierte sich Brigitte Berreiter gewohnt treffsicher und eroberte Platz zwei bei den Damen. Auch die Bürgermeister der Talkessel-Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen und Schönau am Königssee stellten mit Franz Rasp (Langlauf), Thomas Weber (Luftgewehrschießen), Richard Lenz (Skibergsteigen) und Josef Springl (Riesenslalom) eine Mannschaft und belegten Rang 13 in der Gesamtwertung.

Dr. Roland Baier, Leiter des Nationalparks Berchtesgaden und Generalsekretär des Netzwerks alpiner Schutzgebiete (alparc), hat seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den Wettkampfstätten in Bischofswiesen und Berchtesgaden begleitet und die Daumen gedrückt. „Neben den tollen Leistungen unserer Teams haben mich der Teamgeist aller teilnehmenden Mannschaften und der freundschaftliche Wettkampf zwischen den Nationen besonders gefreut und beeindruckt“, lobt der Nationalpark-Leiter nach Abschluss der Veranstaltung. Jochen Grab, Ranger-Leiter und Organisationschef aus Berchtesgaden ergänzt: „Die Anforderungen an den Beruf des Rangers steigen, vor allem im kommunikativen Bereich. Auch vor diesem Hintergrund ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeitern von Schutzgebieten im Alpenraum besonders wichtig“.weiterlesen

Das war der Jennerstier 2016

 von Sepp
Toni Palzer Jennerstier © Willi Seebacher

Toni Palzer beim Jennerstier © Willi Seebacher

Toni Palzer holt sich beim Jennerstier die Deutsche Meisterschaft

Der Ramsauer Topfavorit Toni Palzer von der DAV Sektion Berchtesgaden holt sich beim Skitourenrennen Jennerstier unangefochten die Deutsche Meisterschaft im Individual mit einer Siegerzeit von 1:02.57h. Ein knappes und spannendes Rennen lieferten sich seine Verfolger. Toni Lautenbacher von der DAV Sektion Bad Tölz holt sich den zweiten Platz (1:07.30h) und Thomas Trainer von der DAV Sektion Berchtesgaden wird Dritter (1:08.04h).

Toni Lautenbacher beim Jennerstier 2016 © Willi Seebacher

Toni Lautenbacher beim Jennerstier 2016 © Willi Seebacher

Philipp Schädler von der DAV Sektion Neu Ulm landet auf dem vierten Platz (1:08.47h). Der gesundheitlich angeschlagene Cornelius Unger läuft auf den 7. Platz (1:14.40h).weiterlesen

"Olympiade" der Nationalpark Ranger

 von Sepp

Berchtesgadens Ranger gewinnen „Ranger-Olympiade“

Skibergsteigen, Riesenslalom, Langlauf und Luftgewehrschießen – in diesen vier Disziplinen waren die Ranger aus dem Nationalpark Berchtesgaden auch 2015 nicht zu schlagen. Nach 2008, 2009 und 2014 sicherte sich die Herrenmannschaft zum vierten Mal die begehrte Trophäe. Wolfgang Palzer, Alois Hohenwarter, Andreas Soyter und August Schellmoser erkämpften sich unter 35 Mannschaften aus dem gesamten Alpenraum den ersten Platz. Die Frauenmannschaft schaffte es in der Damenwertung auf Rang drei.

 

Herrenmannschaft siegt bei 20. „Trofeo Danilo Re“

Mit zwei Mannschaften zu je vier Teilnehmern war der Nationalpark Berchtesgaden in diesem Jahr bei der „Ranger-Olympiade“ im österreichischen Nationalpark Hohe Tauern vertreten – mit großem Erfolg: Das Herren-Team mit Alois Hohenwarter im Riesenslalom, Wolfgang Palzer, der Vater des aktuell besten Skibergsteigers der Welt Anton „Toni“ Palzer, im Skibergsteigen August Schellmoser mit dem Luftgewehr und Andreas Soyter im Langlauf, freute sich über den Gesamtsieg.

Wolfgang Palzer im Ziel

Wolfgang Palzer im Ziel

Den ersten Platz teilen sich die Berchtesgadener mit den Rangern aus dem punktgleichen Triglav-Nationalpark in Slowenien, Rang 3 erkämpfte sich das Team aus dem Schweizerischen Nationalpark. „Wir treten jedes Jahr in wechselnder Besetzung zu den Wettkämpfen an und sind trotzdem immer ganz vorne mit dabei!“weiterlesen

Grazi Man Bad Reichenhall

 von Sepp

Staffelwettbewerb Mountainbike, Berglauf,Paragliding

Als einer der wenigen Wettkämpfe im Alpenraum mit Flugbeteiligung erfreut sich der Grazi Man seit fast zwei Jahrzehnten größter Beliebtheit – bei Sportlern und Zuschauern. Wie der große Bruder – der Dolomiten Mann – so wird auch der Grazi Man im Staffelmodus in mehreren alpinen Disziplinen ausgetragen.

Alpiner Dreikampf: Grazi Man

Alpiner Dreikampf: Grazi Man

Mountainbiker, Bergläufer und Paragleiter kämpfen gemeinsam im Team gegen Berg, Schwerkraft und Zeit.

 

Schnell. Spektakulär. Schweißtreibend.

Das Abenteuer Grazi Man beginnt für die etwa 180 Athleten mit dem Startschuss der Mountainbiker in Karlstein. Schon nach 20 Minuten Bergsprint und 400 kräftezehrenden Höhenmetern übergeben die ersten Mountainbiker an der Höllenbach Alm an ihre Teamkollegen, die Bergläufer. Schlagartig steilt sich nach 200 Laufmetern das Gelände stark auf. Während der 5 Kilometer zur Zwiesel Alm lässt die Strecke keine Verschnaufpause zu. Nach erschöpfenden 650 Höhenmetern erreichen die schnellsten Bergläufer nach 30 Minuten die Zwiesel Alm, von wo aus die Paragleiter den Wettkampf entscheiden werden.

 

Im Team gegen Schwerkraft und Stoppuhr.

Mit bis zu 60 Stundenkilometern jagen die Paragleiter dem Ziel entgegen. 5 Kilometer später und 1.000 Höhenmeter niedriger steht der Dreikampf kurz vor der Entscheidung: Bevor aber die Sieger des Grazi Man gekürt werden, müssen die Paragleiter inklusive ihrer kompletten Ausrüstung eine bis zu 200 Meter lange Laufstrecke im Sprint zurücklegen.

 

Am Samstag, den 23.8.2014, 10 Uhr

Der Grazi Man wird 2014 bereits zum 19. Mal ausgetragen. Das Teilnehmerfeld besteht aus Leistungs- wie auch Hobbysportlern, die sich mit Freunden und Bekannten zu Teams zusammenschließen. Die Anmeldung kann als Mannschaft (Mountainbiker + Bergläufer + Paragleiter), als Einzelstarter (alle Disziplinen werden alleine bewältigt) und als Einzelperson (Einzelmeldung: Sportler, die noch Mitstreiter für eine Mannschaft suchen) erfolgen. Der Veranstalter stellt in diesem Fall Team´s aus den Einzelmeldungen zusammen.weiterlesen

Von Zermatt nach Verbier

 von Sepp

Skitourenrennen Patrouille des Glaciers

Am Sonntag, 4. Mai, nahmen neun Heeresbergführer der Gebirgsjägerbrigade 23 bei der 30. Auflage des härtesten Skitourenrennens der Welt in der Schweiz teil. Was für den Triathleten der Ironman auf Hawaii oder die Tour de France für den Radfahrer, das ist für den Skibergsteiger die Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier. Vergessen sind die zahllosen Trainingsstunden, die Blasen an den Füßen, die Krämpfe in den Waden, die kalten Finger, die es im Laufe der letzten Monate gab und vor allem alle Strapazen der zurückliegenden Nacht.

Jubel beim Zieleinlauf

Jubel beim Zieleinlauf

Applaudierend erheben sich in diesem Moment Menschen auf den Terrassen der noblen Hotels und Restaurants im Schweizer Skiort Verbier und rufen „Bravo!“. Sie bilden das Spalier für die einlaufenden Patrouilleure, wie die Teilnehmer der Patrouille des Glaciers genannt werden.

 

Das härteste Skitourenrennen der Welt

Die Strecke von Zermatt nach Verbier fordert den Dreier-Patrouillen alles ab: 4000 Höhenmeter, 53 Kilometer, 40 Grad steile Abfahrten im vergletscherten Gelände und das größtenteils bei Dunkelheit. Auf dem höchsten Punkt der Strecke, der 3.700 Meter hoch gelegenen Tete Blanche, waren es nachts -20 Grad kalt. Mehr als 5.300 Teilnehmer aus 30 Nationen stellten sich dieser Herausforderung.

Hunderte Zuschauer und ausgelassene Stimmung beim nächtlichen Start in Zermatt.

Hunderte Zuschauer und ausgelassene Stimmung beim nächtlichen Start in Zermatt.

„Durch die Neuschneefälle kurz vor dem Rennen war die Strecke dieses Jahr in einem exzellenten Zustand. Auf der Tete Blanche war es aber mal wieder brutal. Die Temperaturen und der Wind haben einige Mannschaften zum Aufgeben gezwungen. Wenn man da oben nicht schnell wegkommt, kann es gefährlich werden für die eigene Gesundheit“, erklärt der staatlich geprüfte Bergführer, Oberstleutnant Johannes Schwegler aus Bad Reichenhall.

 

Sportlicher Wettkampf statt Mobilmachung

Im ursprünglichen Sinn war die Patrouille des Glaciers 1943 als Mobilmachungsübung der Schweizer Armee gedacht, um Truppenteile von Zermatt nach Verbier zu bringen. weiterlesen

Deustche Radsport-Elite am Roßfeld

 von Sepp

Deutsche Bergmeisterschaft an der Roßfeldstraße

Höhenprofil Deutsche Bergmeisterschaft

Höhenprofil

Das wird eine echte Herausforderung: Am 19. Juli ermittelt Deutschlands Radsport-Elite den deutschen Bergmeister 2014. Und das geschieht nicht irgendwo, sondern auf Deutschlands höchstgelegener Passstraße, der Roßfeld Panoramastraße im Berchtesgadener Land. Steigungen von bis zu 24 (!) Prozent verlangen den Protagonisten alles ab. Nach dem neutralisierten Massenstart im Ortszentrum von Berchtesgaden geht es in Richtung Ahornbüchsenkopf. Dabei sind auf elf Kilometern 1020 Höhenmeter zu überwinden, das entspricht einer Durchschnittssteigung von 9,3 %. Die erste Rampe ist mit 24 Prozent die maximalste Steigung des insgesamt 13 km langen Parcours. Das Ziel liegt wenige hundert Meter hinter dem 1560 m hoch gelegenen Ahornbüchsenkopf. Und dort kann der Veranstalter die Zielkamera ausschalten, denn hier wird sich jeder allein ins Ziel kämpfen. Neben den Männern ermitteln auch die Junioren ihren deutschen Bergmeister. Gleichzeitig geht es um wertvolle Punkte in der Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga.

Radrennen auf der Roßfeldpanoramastraße

Radrennen auf der Roßfeldpanoramastraße

Desweiteren sind Rennen der Seniorenklassen 1-4 und Jedermannrennen für Männer und Frauen vorgesehen.

 

Bergmeisterschaft und Bayernrundfahrtweiterlesen

Die schnellsten Ranger der Alpen

 von Sepp

19. Ranger-Olympiade „Trofeo Danilo Re“ in Italien

Skibergsteigen, Riesenslalom, Langlauf und Luftgewehrschießen – in diesen vier Disziplinen waren die Ranger aus dem Nationalpark Berchtesgaden in diesem Jahr nicht zu schlagen. Lorenz Köppl, Wolfgang Palzer, Alois Hohenwarter und August Schellmoser erkämpften sich unter 31 Mannschaften aus dem gesamten Alpenraum den ersten Platz. Die Damenmannschaft schaffte es in der Frauenwertung auf den Rang zwei.

So sehen Sieger aus: Die Herrenmannschaft des Nationalparks Berchtesgaden gewann bei der Ranger-Olympiade „Trofeo Danilo Re“ in Italien die begehrte Trophäe. Die Damen belegten Platz 2 in der Frauenwertung. Im Bild: Lorenz und Anita Köppl, Katja Weisbecker, Alois Hohenwarter, August Schellmoser, Monika Lenz, Wolfgang Palzer, Brigitte Berreiter und Nationalpark-Leiter Dr. Michael Vogel (v.l.).

So sehen Sieger aus: Die Herrenmannschaft des Nationalparks Berchtesgaden gewann bei der Ranger-Olympiade „Trofeo Danilo Re“ in Italien die begehrte Trophäe. Die Damen belegten Platz 2 in der Frauenwertung. Im Bild: Lorenz und Anita Köppl, Katja Weisbecker, Alois Hohenwarter, August Schellmoser, Monika Lenz, Wolfgang Palzer, Brigitte Berreiter und Nationalpark-Leiter Dr. Michael Vogel (v.l.).

Mit zwei Mannschaften zu je vier Teilnehmern war der Nationalpark Berchtesgaden in diesem Jahr bei der „Ranger-Olympiade“ im italienischen Naturpark Adamello Brenta vertreten – mit großem Erfolg: Das Team mit Lorenz Köppl (Skibergsteigen), Wolfgang Palzer (Langlauf), Alois Hohenwarter (Riesenslalom) und August Schellmoser (Luftgewehrschießen) freute sich über den Gesamtsieg. Platz zwei ging an das Team vom Naturpark Paneveggio Pale di San Marino (Italien), Rang 3 erkämpfte sich der Nationalpark Gran Paradiso, ebenfalls Italien.

 

2. Platz für die Damenmannschaft

Das Damen-Team aus Berchtesgaden mit Anita Köppl (Skibergsteigen), Monika Lenz (Riesenslalom), Katja Weisbecker (Langlauf) und Brigitte Berreiter (Schießen) überzeugte mit Platz zwei in der Damenwertung und dem 14. Platz in der Gesamtwertung. Auch in den Einzelergebnissen zeigten die Berchtesgadener top Leistungen: Alois Hohenwarter gewann den Riesenslalom, Katja Weisbecker war schnellste Dame im Langlauf und Brigitte Berreiter die treffsicherste Dame im Luftgewehrschießen. Zweite Plätze gab es für Anita Köppl im Skibergsteigen, Monika Lenz im Riesenslalom, August Schellmoser im Schießen und Wolfgang Palzer beim Langlauf.weiterlesen

Gebirgsjäger bei Militärwinterspielen

 von Sepp

Eröffnungszeremonie am See von Annecy

1000 Angehörige der Streitkräfte  aus 40 Nationen nahmen in Annecy, im Herzen der französischen Alpen, unter dem Motto „Eine Armee der Sieger“ an den zweiten Militärwinterspielen teil. Mit einer großen Eröffnungszeremonie am 25. März 2013 an den Ufern des Sees von Annecy, vor den Augen des französischen Verteidigungsministers und hochrangiger Militärs sowie mehreren tausend Zuschauern, wurden die hochkarätigen militärischen Teilnehmer aus aller Welt begrüßt.

Eröffnungsfeier in Annecy

Eröffnungsfeier in Annecy

Neben Show und Musikdarbietungen sowie dem Überflug des Luftakrobatikteams der französischen Luftwaffe, bildeten das Entzünden der  Flamme der Winterspiele und ein abschließendes Feuerwerk den Höhepunkt der Veranstaltung.

 

Olympiasieger und Weltmeister am Start

Die Wettkämpfe, unter anderem in den Disziplinen Skibergsteigen, Biathlon, Slalom, Riesenslalom, Skipatrouille, Eisschnelllaufen – Short Track, Lead (Vorstieg), Bouldern und Speed-Klettern fanden an den folgenden Tagen in den bekannten französischen Wintersportorten Chamonix, Le Grand Bornand und La Clusaz statt.  Unter den Teilnehmern befanden sich, als Angehörige der Streitkräfte des jeweiligen Landes, auch viele ehemalige und aktuelle Olympiasieger und Weltmeister ihrer jeweiligen Disziplin. So starteten für Frankreich die Weltmeisterin im Riesenslalom von Schladming, Tessa Worley sowie die Brüder Simon und Martin Fourcade im Biathlon. Für Norwegen waren im Biathlon der mehrfache Weltcupsieger Lars Berger und die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tora Berger am Start, für die Schweiz der Olympiasieger und Weltmeister im Skilanglauf Dario Cologna.weiterlesen

Edelweiß Raid 2013

 von Sepp

Der härteste Alpinwettbewerb der Welt

Vom 11. bis 15.März 2013 fand unter Beteiligung von 8 Nationen, darunter 3 Mannschaften der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall, der von der Jägerbrigade 6 des Österreichischen Bundesheeres ausgerichtete Edelweiß Raid 2013 im Gebiet der Tuxer Alpen statt.

Edelweiss Raid- Der härteste Alpinwettkampf der Welt ©Vizeleutnant Siegfried Schwaerzler, Österreichisches Bundesheer

Edelweiss Raid- Der härteste Alpinwettkampf der Welt © Vizeleutnant Siegfried Schwaerzler, Österreichisches Bundesheer

Kampf dem inneren Schweinehund

In 2 Tagen 40 Kilometer, über 4000 Höhenmeter, 12 – 16kg Gepäck, hochalpines Gelände dies sind die Anforderungen der „Edelweiß Raid“, dieses physisch äußerst anspruchsvollen Team – Wettkampfs der europäischen Gebirgssoldaten. Dabei geht es bei den 8 Soldaten eines jeden Teams nicht nur darum, stets und ständig den inneren Schweinehund zu überwinden, sondern vorrangig gemeinsam vorbestimmte Aufgaben zu lösen und das Beherrschen der militärischen Grundfertigkeiten eines Gebirgsjägers, im alpinen Gelände unter extremen Wetterbedingungen nachzuweisen.

8er Teams der Gebirgsjäger ©Vizeleutnant Siegfried Schwaerzler, Österreichisches Bundesheer

8er Teams der Gebirgsjäger © Vizeleutnant Siegfried Schwaerzler, Österreichisches Bundesheer

Dazu gehören neben Klettern über schwierige Felsabbrüche, Orientierung, Gefechtsschießen, auch die Suche nach Verschütteten und die Bergung eines Verletzten.

 

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Götschenfuchs 2013

 von Sepp

13. Auflage des Skitourenrennens am Götschen

Am Samstag, den 16. Februar fand am Götschen in Bischofswiesen der Götschenfuchs statt. Das Skitourenrennen erlebte dieses Jahr seine bereits 13. Auflage. Als Unglückszahl entpuppte sie sich aber nicht: Zumindest nicht für Vorjahressieger Martin Schieder aus dem österreichischem Weißbach im Pinzgau. Zwar blieb er 11 Sekunden über seiner letztjährigen Siegerzeit, doch reichten seine 31 Minuten und 5 Sekunden auch dieses Jahr, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Am Streckenrekord von Philip Reiter aus dem Jahr 2011 konnte der Weißbacher selbstverständlich nicht kratzen, dieser steht nach wie vor bei 28:56 Minuten. Auf Platz zwei landete der Bischofswiesener Sepp Huber.

Götschenfuchs 2012

Götschenfuchs- Skitourenrennen für Jedermann

Auch die bekannten Namen der Berchtesgadener Skitouren -Wettkampfszene zeigten sich an prominenter Stelle: Franz Graßl vom SK Ramsau dominierte seine Altersklasse I und war mit einer Zeit von 32:11 Minuten fast 3 Minuten schneller als der zweitplatzierte dieser Klasse.

 

Palzer Sieg beim Götschenfuchs – auch ohne Toni

Während Toni Palzer in Frankreich zwei Junioren-Weltmeistertitel feierte, bewahrte seine Verwandschaft beim Götschenfuchs die Ehre der Palzers als herrausragende Skibergsteiger-Familie: Vater Wolfgang siegte in der Altersklasse II und Onkel Franz in der Rucksackklasse (Start an der Liftstation, statt am Hotel Reissenlehen). Mutter Anemarie verpasste als Vierte hingegen einen Top 3 Platz bei den Damen knapp.

 

Einen ausführlichen Bericht zum Rennen und detaillierte Ergebnisse findet Ihr auf der Website des Berchtesgadener Anzeigers Respekt für diese tollen Leistungen und Gratulation!

 

Euer Sepp BGLT