St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Wieninger
Sepp Wurm

Gut Edermann von Falstaff „gekürt“

 von Sepp
Hoteldirektor Michael Stöberl vor dem Gut Edermann

Hoteldirektor Michael Stöberl vor dem Gut Edermann

Gehobene bayerische Küche mit internationalem Anspruch

Der Falstaff Gasthausguide 2016 ist erschienen. Die Falstaff-Community hat die 400 besten Gasthäuser Deutschlands gekürt. Mit dabei: Das Restaurant MundArt des Wellness und SpaHotels Gut Edermann in Teisendorf. „Im Spa-Hotel mit dem tollen Alpenblick speist man gehobene bayerische Gerichte mit internationalem Anspruch. Küchenchef Ronny Völkel bereitet im Restaurant Mundart anspruchsvolle Fünf-Gänge-Menüs zu, in der gemütlichen Bauernstube wird traditionelle Regionalküche serviert.“, ist dort zu lesen. In der Tat setzt die GenussKüche des Gut Edermann auf regionale, saisonale, frische, hochwertige, gesunde und ehrliche Lebensmittel.

Restaurant Mundart im Hotel Gut Edermann

Restaurant MundArt im Hotel Gut Edermann

Die Produkte, die das Küchenteam des Hauses veredelt, haben keinen weiten Weg hinter sich. Das Rind- und Schweinefleisch liefern die Bauern der Region, das Wild holt sich der Kreativkoch aus dem Rupertiwinkel, der Fisch kommt aus den umliegenden glasklaren Seen, Säfte und Biere von der Teisendorfer Privatbrauerei Wieninger, die Milch aus dem Berchtesgadener Land, das Mineralwasser aus Bad Reichenhall, die Wildkräuter von den Wiesen rund um das Gut, … „Denn eines ist klar“, so der Souschef Dominik Rehrl, „nur wenn wir uns zu 100 Prozent auf die hohe Qualität der Rohstoffe zu verlassen wissen, können wir dem Gast mit Freude und Liebe zum Detail ein authentisches Geschmackserlebnis für alle Sinne ermöglichen!“ Eine Top-Bewertung von Falstaff erfuhr zudem der Service unter der Leitung von Andreas Lehner (18 von 20 Punkten). Die vielseitige internationale Weinkarte erhielt sehr gute 17 von 20 Punkten.weiterlesen »

Rosi Fürmann
der Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

der Gasthof Alte Post mit Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf – Foto: (c) RoHa-fotothek Fürmann

Der gesellschaftliche Mittelpunkt Teisendorfs – der Braugasthof Alte Post

Gerti und Martin Schuhbeck führen seit fünf Jahren die Gastwirtschaft

Die Marktstraße von Teisendorf lebte seit hunderten von Jahren und lebt genauso heute von den Menschen, die sie nutzen und benutzen. Nicht von ungefähr nennt sich diese Straße das „Schmuckkästchen des Rupertiwinkels“ mit ihren herrlichen Fassaden. Brauchte der Mensch sie früher hauptsächlich als Durchgangsstraße für die großen Handelsstraße, die von Salzburg Richtung München verlief, ist sie heute mit der durch den Bau der Ortsumfahrung ermöglichten Verkehrsberuhigung, ihren vielen schmucken, kleinen Läden und den mitten im Ort liegenden Nahversorgern ein Ziel für den täglichen Einkauf und den Einkaufsbummel.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit der „ehemals so wichtigen Handelsstraße durch den Ort“ – Aufnahme Mitte der 1930er-Jahre

Über die Jahrhunderte gehörten zum Ortsbild der Marktstraße teilweise mehr als zehn Wirtshäuser mit Beherbergungen, um der Flut der zu Fuß oder mit dem Pferdefuhrwerk Reisenden und Handel Treibenden Speis und Trank und Übernachtungsmöglichkeit zu bieten und als gesellschaftlicher Mittelpunkt für die gesamte Bevölkerung da zu sein.

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Viele dieser damalig so notwendigen Gastwirtschaften sind inzwischen verschwunden. Der Braugasthof Alte Post aber – 1580 erstmals erwähnt als Haus des Handelsmannes Ernst Mayerhofer – bietet nach wie vor für Einheimische und Gäste eine Einkehr. Eine urige Gaststube wartet und Räume in verschiedenen Größen können Versammlungen und Feiern aller Art aufnehmen.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf Teil III

 von Rosi
Wildbach - Ramsauer Ache - der Abfluß des Hintersees in der Gemeinde Ramsau, dieser Wildbach fließt durch den Zauberwald wildromatisch in Richtung Ramsau, Berchtesgadener Land, Bayern, Deutschland

Reines Wasser – Foto (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Fortsetzung der Biergeschichte aus Teisendorf

Gutes Bier Brauen ist eine Kunst…

Gutes Bier zu brauen ist eine Kunst, ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. In früheren Zeiten fehlt es oft an guter Braugerste – der Sommer ist verregnet oder zu trocken. Oder der Hopfen liefert nicht die Qualität des erwarteten Geschmacks, das vorbereitete Malz verdirbt oder das für ein gutes Bier so wichtige Wasser ist schlecht. Nicht umsonst heißt es im Werbeslogan heute: „Mit reinem Quellwasser würzig gebraut“. Hier setzt die Brauerei in Teisendorf auf gutes Quellwasser aus der Umgebung und sichert sich deshalb durch Kauf  und vertragliche Vereinbarungen in den 1960er Jahren Wasser aus der „Ramsauer Quelle“ und der „Stacherl Quelle“.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt mitte der 1930-Jahre mit dem Verlauf der so wichtigen „Straße“ durch den Ort

Die zentrale Lage Teisendorfs an der so wichtigen Verkehrsader Straße – schon aus Zeiten der Kelten und Römer bekannt, dann durch die Frächtung von Salz, Marmor, Eisen, Sandstein usw. ausgebaut, ermöglicht es der Brauerei, weithin zu liefern – ein sehr wichtiger Aspekt für den Aufstieg der Brauerei seit ihren Anfängen.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf – Teil II

 von Rosi
#Wieninger Philipp_1768-1835#

Philipp Wieninger (1768 – 1835) – er kauft 1833 das „Teisendorfer Hofbräuhaus“ – Foto: Archiv Brauerei Wieninger

Philipp Wieninger aus dem Bayerischen Wald erwirbt die Brauerei in Teisendorf

Fortsetzung der Biergeschichte aus Teisendorf (Biergeschichte aus Teisendorf – Tei I: Der Ochsen-Andre): Eine der Marktbrauereien kauft sich 1628 der aus Salzburghofen „Zuagroaste“ Leonhard Schaidinger. Gerade in dieser Zeit kommt von Bayern her – Teisendorf gehörte damals zum Erzstift Salzburg und nicht zu Bayern – ein neues Bier, das Weißbier. Und der neue Brauer Schaidinger ist es, der die Zeichen der Zeit erkennt: Vom Hofbräuhaus Traunstein (gehörte zu Bayern) importierte damals das Erzstift Salzburg  der enormen Beliebtheit wegen schon in rauen Mengen dieses Weißbier.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf

 von Rosi
der "Ochsen-Andre" Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Gespann das Bier zu den Wirtschaften aus Er kommt als Stallknecht 1939 zur Brauerei Wieninger - später arbeitet er als "Fuhrmann" bis in die 1960er Jahre und bringt das Bier in die Wirtschaften, ist aus dem Marktbild der damaligen Zeit nicht wegzudenken

der „Ochsen-Andre“ Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Ochsengespann das Bier an die Wirtschaften aus – Foto: Archiv Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf: Der Ochsen-Andre

„Heid Vormittag liefer i zuerst an Meisinger sein Bier, fahr dann zun Austermayer obe, der braucht heit nix, kim dann auße zur Bahnhofswirtschaft und bring an Chef no seine Sachan in d’Villa vorbei. Zun  ablon kim i grad grecht wieder vor Mittag a de Brauerei zruck“.

Der Ochs-Andre stellt sich seine Liefertour zusammen für seine Wirtschaften im Markt Teisendorf. Für den heutigen Vormittag hat er sich die Wirtschaften von der Brauerei aus rechts Richtung Bahnhof vorgenommen, denn bei der Bahnhofwirtschaft pressiert es ganz besonders. Heute verladen die Bauern und Handler auf dem Bahnhof die nach München verkauften Tiere und danach wird natürlich einkehrt. Am Nachmitttag liefert da Andre dann die andere Richtung die Marktstraße entlang zuerst zur Alten Post. Die Neue Post – beim Schiller – braucht heute nichts, der Stiagnwirt braucht nur nichtalkoholisches heute – wie sonderbar – und ins Cafe Nißl und Cafe Robel geht man zum Kaffee trinken, die brauchen also auch nichts.

der "Ochsen-Andre" Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Gespann das Bier zu den Wirtschaften aus Er kommt als Stallknecht 1939 zur Brauerei Wieninger - später arbeitet er als "Fuhrmann" bis in die 1960er Jahre und bringt das Bier in die Wirtschaften, ist aus dem Marktbild der damaligen Zeit nicht wegzudenken

der „Ochsen-Andre“ Andreas Mösenlechner belädt frühmorgens vor der Brauerei Wieninger sein Ochsengespann – Foto: Archiv Fürmann

Schon um 5 Uhr früh hat er seine Ochsen gefüttert und um 7 Uhr eingespannt vor den Wagen, mit dem er für die Brauerei alle Fahrten erledigt, die im Markt zu unternehmen sind. Jeder im Ort kennt ihn, den Bauernbuben aus Wimmern vom Bachter, der 1939 als Stallknecht zum Wieninger kommt  und zuerst in der Landwirtschaft arbeitet. Als „Fuhrmann“ ist er dann mit seinen Ochsen bis in die 1960er Jahre hinein aus dem Marktbild nicht wegzudenken.weiterlesen »

Sepp Wurm

Mit dem Rad von Brauerei zu Brauerei

 von Sepp
Bierprobe in der Privatbrauerei Wieninger

Bierprobe in der Privatbrauerei Wieninger

Bewegender Biergenuss: Neue Radkarte „Die Privaten Heimatbrauer“

Zusammen verfügen sie über 3300 Jahre Brauerfahrung und 120 teils international ausgezeichnete Biersorten. Dazu kommen ein Biermuseum und die unterschiedlichsten Möglichkeiten zu einem Blick hinter moderne wie traditionelle Kessel-Kulissen. Im 500. Jubiläumsjahr des Bayerischen Reinheitsgebots bringen die Privaten Heimatbrauer, zu denen sich elf heimische Brauereien aus dem Berchtesgadener Land und Chiemgau zusammengeschlossen haben, zudem Bewegung in den regionalen Biergenuss: Mit einer neuen Radkarte, die fünf Touren über 275 Kilometer und 2300 Höhenmeter beschreibt. Quer durch die Region zwischen Chiem- und Königssee leiten diese zu allen Höhepunkten rund ums Thema Gerstensaft.

Neue Radkarte: Die privaten Heimatbrauer

Neue Radkarte: Die privaten Heimatbrauer

Die Karte gibt’s gratis in den beteiligten Tourist-Infos.weiterlesen »

Sepp Wurm

Tag des Bieres

 von Sepp

23. April: Tag des Deutschen Bieres

Seit 1994 feiern die deutschen Brauer den 23. April als Tag des Deutschen Bieres. Das Datum wurde deshalb gewählt, weil am 23. April 1516  die bayrische Landordnung erlassen wurde, in der das Bayerische Reinheitsgebot ratifiziert wurde. Darin heißt es, dass „...zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen

Die Berchtesgadener und ihr Bier

Die Berchtesgadener lieben ihr Bier. Die Volksfeste, das Brauchtum und die bayerische Wirtshaus– und Biergartenkultur sind ohne Bier nicht vorstellbar.

Biergarten in Bayern

Bayerischer Biergarten: Bier gehötz dazu!

Gleich drei Brauereien im Berchtesgadener Land versorgen Einheimsiche und Gäste mit dem traditionellen Gerstensaft: Das Hofbrauhaus Berchtesgaden, die private Alpenbrauerei Bürgerbräu und die Privatbrauerei Wieniger. Alle Brauereien blicken auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück: in in einem hart umkäpften, globalisierten Markt konnten sich die drei Brauereien positionieren und auch gegen mächtige Konkurrenz behaupten.weiterlesen »

Sepp Wurm

200 Jahre Brauerei Wieninger

 von Sepp

Jubiläumswoche vom 23. August bis 1. September 2013

Seit 200 Jahren ist die Teisendorfer Brauerei im Besitz der Familie Wieninger. Und das wird gefeiert: Ab heute findet bis zum Sonntag, den 1. September findet die  Wieninger 1813 Jubiläumswoche statt. Los geht es heute Abend um 20 Uhr mit Böhmischer Blasmusik von Vlado Kumpan und seinen Musikanten. Morgen ist dann Tag der Betriebe, Vereine und guten Nachbarschaft mit der Musikkapelle Teisendorf.

Musikkapelle Teisendorf

Musikkapelle Teisendorf

Weiter geht`s am Donnerstag, den 29. August mit der Super Halli-Galli Bierzelt Party, besonders die Jugend des Rupertiwinkels fiebert diesem Abend schon entgegen. Am Freitag wird es dann wieder bodenständiger: ORF-Volksmusikmoderatorin Caroline Koller führt durch den großen Volksmusikabend unter dem Motto Drent und Herent.

ORF Moderatorin Karoline Koller

ORF Moderatorin Karoline Koller

Am Samstag spielen dann gleich drei Bands fernab jeglicher Volkstümlichkeit: Die Life Jacks und die Guns`n`roses Coverband Blood red roses rocken dann Teisendorf.

 

Brauereifest und Tag der offenen Türweiterlesen »

Sepp Wurm

ORF Frühschoppen im Poststall

 von Sepp

Aufzeichnung am 16. und 17. März 2013 im Poststall Teisendorf

Kommendes Wochenende wird in Wieninger`s Poststall in Teisendorf groß aufgespielt: Einheimische Volksmusikanten, Schuhplattler und Goaßlschalzer sind Gäste bei der Aufzeichnung von zwei ORF Frühschoppen.

Wieninger`s Poststall in Teisendorf

Wieninger`s Poststall in Teisendorf

200 Jahre Privatbrauerei Wieninger

Der Samstag, 16. März, steht dabei im Zeichen des Brauereijubiläums: Seit 200 Jahren ist Teisendorfer Brauerei in Besitz der Familie Wieninger. Bier gebraut wird hier allerdings schon wesentlich länger: Bereits um 1600 wird erstmalig eine Teisendorfer Brauerei urkundlich erwähnt. Den Jubiläums-Frühschoppen moderiert Caroline Koller, die dem Volksmusikaffinen ORF Zuschauer bestens bekannt ist.

ORF Moderatorin Karoline Koller

ORF Moderatorin Caroline Koller

Für die Musik an diesem Tag sorgen:

  • Musikkapelle Teisendorf
  • Bockstoa Musi aus Anger/Aufham
  • Teisendorfer Geigenmusi
  • Couplet Sänger Ramstötter aus Teisendorf
  • Le Pompiers aus Altenmarkt a.d. Alz

Außerdem mit dabei an diesem Abend ist der örtliche Trachtenverein D’Raschenberger mit ihren Schuhplattlern.

 

ORF Frühschoppen aus dem Rupertiwinkel

Am Sonntag, 17. März bildet dann der Rupertiwinkel das Thema des Frühschoppens. Durch den Abend führen wir Eva Köck, das neue Volksmusik-Gesicht des ORF Salzburg.

Teisendorf im Rupertiwinkel

Teisendorf im Rupertiwinkel

Den musikalischen Teil am Sonntag bestreiten:

  • Musikkapelle Teisendorf
  • 6 Eck Musi aus Waging
  • Neubachtaler Musikanten aus Waging
  • Voglauer Sänger aus Teisendorf/Anger
  • Kober Geigenmusi aus Niclasreuth bei Rosenheim

Den Part der Schuhplattler vom Vortag übernimmt an diesem Tag eine Goßlschalzergruppe aus Teisendorf.

 

Ausstrahlung und Tickets

Der am Samstag gedrehte Frühschoppen wird am 9. Mai von 12-13 Uhr gesendet, die Aufzeichnung vom Sonntag wird dann am 1. November ebenfalls von 12 bis 13 Uhr gesendet. Für die Aufzeichnung am Sonntag gibt es noch einige Restkarten zum Preis von 12€ bei der Tourist-Info Teisendorf

 

Tourist-Info Teisendorf
Poststraße 14, 83317 Teisendorf
Tel.: +49-8666-295, 9 – 12 Uhr
tourismusbuero@t-online.de

 

Also liebe Volksmusikfreunde, besorgt euch noch eine Karte und seid dabei beim ORF-Fernseh-Frühschoppen.

 

Euer Sepp BGLT

Sepp Wurm

59. Ruperti-Gaupreisschnalzen

 von Sepp

Siegerehrung in der Brauerei Wieninger

Die Ausrichter des diesjährigen 59. Ruperti-Gaupreisschnalzens am 12. Februar in Teisendorf ließen sich als Preise für die Teilnehmer und Sieger außerordentlich schöne Bierkrüge anfertigen.

Rupertigau-Preisschnalzen

Rupertigau-Preisschnalzen

Die Freidlinger Kapelle ziert auf schwarzem Grund den prächtigen Krug. „Dieses Motiv haben wir gewählt, da unübersehbar für alle an der Straße von Teisendorf nach Freidling vom Wegrand her diese wunderschöne Kapelle die Reisenden und Wanderer grüßt“, so der Vorstand des ausrichtenden Vereins der Brauchtumsfreunde Freidling Josef Burghartswieser. „Die Schnalzerwiese richten wir aber in Teisendorf-West am Kreisverkehr her“, so Burghartswieser weiter, „da hier die Infrastruktur sich besser eignet und die Verladehalle der Brauerei Wieninger für Verköstigung und Siegerehrung besser erreichbar ist.“ Kürzlich stellten die Freidlinger den Bierkrug der Öffentlichkeit vor. Bürgermeister Franz Schießl, 1. Vorstand der Schnalzervereinigung Bernhard Kern und Brauereichef Christian Wieninger zeigten sich dabei begeistert über das gewählte Motiv und die Ausarbeitung des Kruges.

 

Preisschnalzen auf Servus-TV

Dass das Aperschnalzen weit über die Grenzen des Rupertiwinkels und nahen Salzburg hinaus auf sehr großes Interesse stößt, sehen die Freidlinger am Medienandrang aus Nah und Fern. Wie von Josef Burghartswieser zu erfahren war, sind unter anderem die Mitarbeiter von Servus-TV mit Filmkamera und Mikrofon schon seit Wochen im Gebiet der Schnalzer des Rupertiwinkels unterwegs und werden am Samstag, 18.02.2012 um 14:10 h einen ausführlichen Bericht über diesen uralten Brauch bringen (zu empfangen über Satellit Astra 19,2° Ost).

 

Text und Bild ©Roha Fotothek Fürmann