Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Winter

TV-Tipp: Mit der Pferdekutsche zur Wildfütterung

 von Sepp
Pferdekutschfahrt im Klausbachtal

Pferdekutschfahrt im Klausbachtal

Am Montag, 15. Januar 2018, sendet das Bayerische Fernsehen einen TV-Beitrag von Redakteurin Brigitte Kornberger in Abendschau – Der Süden ab 17.30 Uhr über die Pferdekutschen-Fahrten in den Nationalpark Berchtesgaden!

Das Klausbachtal ist zwar als Tal der Adler bekannt, doch im Winter ist es eher das Rotwild, das die Besucher anlockt. In der Wildfütterung des Nationalparks Berchtesgaden kann man bis zu 50 Stück der Tiere von der barrierefreien Aussichtsplattform beobachten.

Rotwild in der Fütterung im Klausbachtal

Rotwild in der Fütterung im Klausbachtal

Erreichen kann man die Wildfütterung zu Fuß in einer schönen Winterwanderung oder eben mit der Pferdekutsche.

Wenn Ihr selbst mal eine Pferdeschlittenfahrt ins Klausbachtal mitmachen wollt, meldet Euch an. Es lohnt sich: Ich war vor ei paar Wochen bei einer Kutschfahrt dabei und kann es nur weiterempfehlen.  Die Termine und Kontaktdaten findet Ihr in unserem Veranstaltungskalender.

Schaltet ein: Heute Abend ab 17:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen, Euer Sepp

Rosi Fürmann

Biathlon in Ruhpolding

 von Rosi

Ganze 1000 Zuschauer kamen 1979 an allen Wettkampftagen zur ersten Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding

Biathlon – eine Wintersportart, die in den letzten Jahren zum wahren Publikumsmagneten geworden ist. Zwischen 15 000 bis 25 000 Zuschauer kommen täglich zu den Wettkämpfen in die Chiemgau-Arena in Ruhpolding. Ob die Männer- oder Frauenbewerbe – es macht keinen Unterschied und die Ränge im Schießstadion füllen sich schon Stunden vor den Wettbewerben, um einen guten Platz zu ergattern.

riesige Videoleinwand für die Zuschauer an der Strecke

Mit riesigen Videowänden bieten die Ruhpoldinger den Zuschauern an der Strecke einen ständigen Überblick über das Geschehen am Schießstand und auf der Strecke.

Das „Pflänzchen Biathlon“ begann in der Saison 1977/78 mit der Umstellung auf das Schießen mit Kleinkaliber auf 50 Meter entfernte Ziele zu wachsen – bis dahin eine militärische Sportart mit dem Schießen mit großkalibriger Munition auf 150 Meter Entfernung. Bereits in den 1970er Jahren hatten die Bemühungen Früchte getragen, in Ruhpolding ein Biathlonzentrum zu errichten. weiterlesen

Rosi Fürmann

Aperschnalzer mit Blick auf Aufham am Fuße des Hochstaufen

Großes Rupertigau-Preisschnalzen in Aufham am 3. und 4. Februar 2018
Das 65. Gaupreisschnalzen findet turnusmäßig in diesem Jahr auf bayerischer Seite statt

Turnusgemäß ist im Jahr 2018 das große Rupertigau-Preisschnalzen (Passen aus dem Rupertiwinkel und dem Umland des nahen Salzburg) auf der bayerischen Seite auszurichten. Die Schnalzer aus Aufham in der Gemeinde Anger (Rupertiwinkel) übernehmen die Aufgabe, das Schnalzen am 3. und 4. Februar zu organisieren. Groß ist die Freude, rund 1900 Schnalzer (rund 80 Jugendpassen am Samstag, 3. Februar und 130 Allgemeine Passen am Sonntag, 4. Februar) und dazu erfahrungsgemäß an beiden Tagen weit mehr als 3000 Zuschauer in Aufham auf dem Gelände hinter dem Schwimmbad / der Festhalle mit imposantem Blick auf den Hochstaufen begrüßen zu dürfen.

Schnalzergoaßl für das Aperschnalzen im Rupertiwinkel

Das Schnalzen ist ein Brauch, der sich – wie mündliche Überlieferungen erzählen – mindestens auf das Jahr 1600 im Bereich des heutigen Rupertiwinkels diesseits und jenseits der Salzach (der bayerisch-österreichische Grenzfluss) zurückverfolgen lässt. Den Winter und die Geister der dunklen Jahreszeit soll das Aperschnalzen mit der langen aus Hanf gedrehten Goaßl vertreiben, die Erdgeister wieder aufwecken und heute verstärkt die Lebensfreude der Bevölkerung zeigen. Aus dem „wilden“ Schnalzen einzeln oder in Gruppen mit teilweise schon zu kleinen Preisschnalzen entstand um die Mitte des letzten Jahrhunderts das heutige Rupertigau-Preisschnalzen.weiterlesen

Rosi Fürmann

Das neue Jahr 2018

 von Rosi

Das Neue Jahr 2018 im Rupertiwinkel, dem Bergerlebnis von Berchtesgaden

Die Rupertiwinkler Gemeinden Anger, Piding und Teisendorf wünschen allen Liebhabern und Freunden der Region „das Land vor den Bergen“ ein erfolgreiches, gesundes und rundum gelungenes Jahr 2018. Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen bei uns zu den „schönsten Tagen des Jahres“ dem wohlverdienten Urlaub und werden hier auf dem BLOG-Portal immer wieder mit neuesten Geschichten und Bildern Interessantes für alle „Freunde der Region“ veröffentlichen.

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Mit dem Pferdeschlitten ins Klausbachtal

 von Sepp
Mit dem Pferdeschlitten im Klausbachtal

Mit dem Pferdeschlitten im Klausbachtal

Seit letztem Wochenende fahren wieder die Pferdeschlitten zur Wildfütterung im Klausbachtal. Ich durfte bei der ersten Fahrt am Freitag teilnehmen.

Startpunkt der Pferdeschlittenfahrten ist das Klausbachhaus, die Informationsstelle des Nationalparks Berchtesgaden am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau. Seit zwei Jahren liegen die Kutschfahrten in der Verantwortung vom Frankenkutscher Rudi.

Frankenkutscher Rudi

Frankenkutscher Rudi

Während des Winters lebt er mit seinen beiden Pferden auf einem Bauernhof in der Ramsau. Bei unserer Fahrt am Freitag hat Franz Stangassinger aus Schönau, der Sulzberg Franz, mit seinen Pferden Paul und Eva und einer wunderschönen Kutsche den Frankenkutscher unterstützt.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Christbaum auf dem Dorfplatz von Anger mit dem Hochstaufen im Hintergrund, König Ludwig nannte dieses Dorf: „Das schönste Dorf im meinem Königreiche“

21 Jahre Angerer Christkindlmarkt: Eine Erfolgsgeschichte

weihnachtlich erleuchteter Dorfplatz in Anger mit Mariensäule

21 Jahre stehen sie nun schon auf dem Anger – wie der Dorfplatz von Anger sich nennt – die Buden des kleinen, feinen Christkindlmarktes und ziehen in ihrem anheimelnden Ambiente Besucher an aus Nah und Fern. Als eine „Erfolgsgeschichte“ kann man den Christkindlmarkt bezeichnen, der von Anfang an sich bis heute ungebrochener Beliebtheit erfreut.

Der Christkindlmarkt auf dem Dorfplatz von Anger mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt im Hintergrund

Krippenspiel, Bio-Schlehengrühwein, Lebende Krippe, Adventssingen, Weihnachtsgewinnspiel, Bläser der heimische Muskkapelle und vieles mehr verspricht der Markt den Besuchern.

In einem Rund stehen die Buden mit allerlei kulinarischem, landwirtschaftlichen Produkten und Brotzeitstandl, mit vielerlei aus Bienenwachs und Bienenhonig, Keramik für Dekoration und Gebrauch, Selbstgebasteltes, Vogelhäuser, Krippen und -Figuren, Schaf-Felle, Gehäkeltes…weiterlesen

Rosi Fürmann

Laternenzauber in Höglwörth / Anger

 von Rosi

Laternenzauber in Höglwörth auf dem Weg um den See

Höglwörther Laternenzauber – 800 Laternen weisen in stockdunkler Dezembernacht den Weg um den See

Wie mag es Maria und Josef ergangen sein bei Ihrem Gang von Nazareth nach Bethlehem vor mehr als 2000 Jahren? „Des war a weiter Weg daselm, von Nazareth nach Bethlehem. Berg und Tal und große Wälder, Möser, Wiesn, Ötzn, Felder, gache Leitn, tiafe Grabn, wias halt mia aa überall habn.  Schattnseitig warn de Weg vereist, da hat da Josef d’Frau dann gweist, na wars für sie net gar so gfährlich und net so mühsam und beschwerlich.“ So beschreibt der berühmte Teisendorfer Mundartdichter Karl Robel († 2017) in seiner Rupertiwinkler Weihnachtsgschicht den langen Weg.

die Weihnachtskrippe vor der Kirche des Augustinerchorherrnstift Höglwörth am Höglwörther See in der Gemeinde Anger im teifverschneiten Rupertiwinkler Winter

Laternenzauber in Höglwörth auf dem Weg um den See – auf dem Steg mit den vielen Lichtern der Laternen

Die Schützengesellschaft Höglwörth-Anger lädt alljährlich am 1. Adventswochenende ein, symbolisch mit Maria und Josef zu gehen und Herberge zu suchen – seit 2011 für groß und klein ein ganz besonderes Ereignis im Advent, in der Zeit des Wartens auf das Christkind:  Nicht „Christkindlmarkt-Kommerz“ sollte es sein, was die Schützen wollten und sie begeistern mit ihrer Idee des Höglwörther Laternenzaubers.weiterlesen

Staade Zeit auf der Reiter Alm

 von Ann-Kathrin
auf der Reiteralm © Ann-Kathrin Helbig

auf der Reiter Alm © Ann-Kathrin Helbig

Jetzt ist es soweit, wir haben eindeutig keinen Herbst mehr. Es ist kalt, die Tage auch mal grau und der erste nennenswerte Schnee fiel. Nun beginnt die „staade Zeit“, die ruhige Zeit. Besonders ruhig ist es zu dieser Zeit auf der Reiter Alm. Dies ist der markante Gebirgszug, der den klassischen Blick auf die Ramsauer Kirche im Hintergrund ziert. Von dieser Seite sind alle Wege und Steige sehr anspruchsvoll und gerade begraben unter einer Schneedecke nicht zu empfehlen für unerfahrene Bergsteiger. Wer es einfacher mag, der nimmt den Weg über Oberjettenberg. Heute wollte ich den Vormittag etwas gemütlicher gestalten, aber vor allen Dingen wollte ich keiner Menschenseele begegnen. Dafür ist die Reiter Alm einfach prädestiniert.

Also wird das Auto nahe des WTD52 unweit der Talstation der Seilbahn (nicht für die Öffentlichkeit nutzbar!) geparkt. Hier werden keine Parkgebühren erhoben und hier darf man getrost sein Auto parken. Ein Hinweisschild zeigt schon an, dass nun auch diesen Winter der Winterraum der Neuen Traunsteiner Hütte geschlossen bleibt wegen Umbauarbeiten.

Der Aufstieg erfolgt über den Schrecksattel/Schrecksteig. Die erste Stunde geht man gemütlich auf einer Forststraße, danach wird der Weg schmaler und steiler aber nie anspruchsvoll oder ausgesetzt. Am Schrecksattel angelangt mündet der Weg wieder in eine Forststraße, die direkt zur Neuen Traunsteiner Hütte führt. Am heutigen Tage ist es überraschend stürmisch, deswegen gehe ich weiter zur Alten Traunsteiner Hütte, denn dort befindet sich eine Bank, die windgeschützt unter der Terasse steht. So kann man auch bei Sturm gemütlich Brotzeiten. Das Landschaftsbild des Hochplateaus ist geprägt von kleinen süßen Almhüttchen.

auf der Reiter Alm © Ann-Kathrin Helbig

auf der Reiter Alm © Ann-Kathrin Helbig

Zu gerne würde ich jetzt in einer von ihnen sitzen, nahe am Kamin und mich aufwärmen, aber jetzt gibt es eben „nur die Harten kommen in den Garten“-Version. weiterlesen

Waldi

Nach wochenlangen außergewöhnlich warmen Tage hats uns noch mal erwischt.

Schnee, bis zu 1 Meter auf den Bergen und im Tal bis zu 4o cm .Viele haben gestöhnt und mein Herz hat gelacht und kurz entschloßen fuhr ich zum Hochschwarzeck hinauf, um in dieser Schneepracht auf den Hirschkaser zu gehen. Leichter Schneefall begleitete mich und das Runterfahren war so gut, dass ich den ganzen Aufstieg noch mal machte.weiterlesen

Bergstress im Wimbachgries

 von Ann-Kathrin
Panorama bei der Wimbachgrieshütte © Ann-Kathrin Helbig

Panorama bei der Wimbachgrieshütte © Ann-Kathrin Helbig

Samstag, Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Viele meinen da wohl „die Ann-Kathrin macht sich sicher einen schönen Tag“. Falsch gedacht! Ich hab Stress! Bergstress!

Samstagmorgen, der Wecker klingelt zum 3. Mal. Es ist kuschelig im Bett, es ist warm im Bett. Ich will eigentlich nur mal faulenzen. Aber nein! Schockiert schaue ich mit aufgerissenen Augen hinaus aus dem Schlafzimmerfenster. Sonnenschein. Blauer Himmel. Verdammt, ich muss raus aus dem Bett! Heute Mittag muss ich arbeiten, also will ich das schöne Wetter bestmöglichst ausnutzen. Also raus aus den Federn, ab ins Bad Zähne putzen. Waschen wird überbewertet, werde eh schwitzen wie verrückt. (Potentielle Dates sollten das jetzt überlesen :-P)

Es soll ins Wimbachgries gehen, genauer gesagt zur Wimbachgrieshütte. Laut offiziellem Wegeschild dauert die einfache Strecke 3 Stunden. Zeit habe ich aber für hin- und zurück 3 Stunden.
Um 08:30 Uhr komme ich am Parkplatz Wimbachbrücke an. Ausgestattet bin ich nur mit dem Nötigsten: Eine kleine Flasche zu trinken, meine Kamera, mein Handy und ganz viele Taschentücher. Denn passend zum tollen Wetter der nächsten Tage, habe ich einen Schnupfen. So ausgestattet, sehe ich eher aus als hätte ich mich verlaufen bei einer Führung auf St. Bartholomä als dass ich jetzt hier zur Wimbachgrieshütte laufe und wieder zurück. Es geht schnellen Schrittes vorbei am Wimbachlehen, vorbei an der geschlossenen Wimbachklamm in Richtung Wimbachschloss. Mein Ziel: Die erste Etappe in unter einer Stunde schaffen. Leicht machbar. Wie die Schneelage im Wimbachgries sein wird: ungewiss. Locker flockig komme ich am Wimbachschloss an. Ab hier beginnen nun auch die ersten Schneefelder. Beim Blick nach rechts entdecke ich ein Gamsrudel. Meine felligen Freunde stören sich nicht an meiner Anwesenheit, denn es ist Frühstückszeit.

Gams im Winterkleid © Ann-Kathrin Helbig

Gams im Winterkleid © Ann-Kathrin Helbig

So nun wird es immer schneereicher, aber noch breche ich in der Schneedecke nicht ein. Auch die Sonne ist noch nicht im Gries angekommen, somit schwitze ich auch nicht zu sehr.

das Wimbachgries © Ann-Kathrin Helbig

das Wimbachgries © Ann-Kathrin Helbig

Nun muss ich den schneebeckten Schuttstrom queren. Die Wolkenformationen schauen aus wie gemalt. Das blau des Himmels tut der Seele gut. Ein kurzer Moment zum inne halten. Ich habe noch eine flotte halbe Stunde vor mir und die Schneelage schaut ungut aus. Jetzt hätte ich gerne Schneeschuhe… Mit fast jedem Schritt sinke ich im Schnee ein. An wenigen Stellen knietief.weiterlesen