Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Winter
Toni

Winterlauf zur Gotzenalm

 von Toni
Schöne Licht-Schatten-Grenze: Die Königsbachalm

Schöne Licht-Schatten-Grenze: Die Königsbachalm

Strahlend blauer Himmel, klirrende Kälte, kaum Schnee – ideale Bedingungen für einen winterlichen Lauf zur Gotzenalm. Vom Wanderparkplatz Hinterbrand aus geht es auf dem breiten Sandweg locker hinüber zu den Liften der Jennerbahn, wo zwischen Krautkaser und Mittelstation eifrige Pistenraupen Kunstschnee auf braune Hänge verteilen. Bald sind die sonnigen Flächen der Königsbachalm erreicht, wo in einigen Metern Tiefe die Murmeltierfamilien vor sich hin schlummern und nichts vom schönen Wetter mitbekommen.

Hinab zu den Almhütten und auf dem kleinen Fußweg wieder ansteigend endlich ein wenig uriger durch schönen, wilden Bergwald. Zwischen alten Fichten hindurch gibt es den ersten Blick runter zum Königssee, und auch tierisches Leben lässt sich nun häufiger erspähen. Trupps von Fichtenkreuzschnäbeln hängen an Wipfeln voller Zapfen und knabbern Samen heraus, Haubenmeisen picken nach winzigen Insekten in Rindenspalten und Tannenhäher gehen zeternd ihren Geschäften nach.

Die letzten Sonnenstrahlen im Abstieg zur Gotzentalalm werden noch im langsamen Trab genossen, dann geht es hinein in den Bergschatten. Bis hinauf zum Ziel wird Wärme nun Mangelware.

gotzental

Frost im Gotzental, Sonne am Watzmann

Der flächige Frost und die hauchdünne Schneeschicht haben aber auch Vorteile, die von der sofort einsetzenden Kälte ablenken: Beste Bedingungen zum Spurenlesen. Während die monotone Forststraße hinauf zur Gotzenalm in Angriff genommen wird, sorgen Trittsiegel von Rotwild und Gams, von Fuchs und Eichhörnchen für Ablenkung. Dabei ist immer wieder spannend, wenn man das Verhalten der Tiere rekonstuieren kann. War dieser Fuchs zielstrebig unterwegs oder hat er kreuz und quer an Mauselöchern geschnuppert? Hatte es die Gams recht eilig, oder musste sie den steilen Hang gemächlich angehen? Und warum knabberte dieser Schneehase nur ein wenig an Knospen und Rinde einer kleinen Weide, bevor er zur nächsten hoppelt, obwohl an der ersten noch genügend erreichbare Nahrung gewesen wäre?weiterlesen

Advent-Wanderung durchs Klausbachtal

 von Sepp
Die Ramsauer Dolomiten über dem Klausbachtal

Die Ramsauer Dolomiten über dem Klausbachtal

Auch wenn zur Zeit nur in den Hochlagen der Berchtesgadener Berge Schnee liegt, kann man sehr stimmungsvolle Winterwanderungen machen. Ich war am zweiten Advent im Klausbachtal unterwegs und habe auf meinem Weg zur Bindalm zwar fast keinen Schnee gesehen, dafür aber eine wunderbare, von Frost überzogene Landschaft erlebt.

Ich beginne meine Wanderung am Klausbachhaus, der Informationsstelle des Nationalparks Berchtesgaden am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau. Von dort folge ich dem Fußweg durch das Klausbachtal. Da die Sonne zur Zeit die Südseite des Tals kaum noch erreicht, sind die Bäume und Sträucher entlang des Weges von einer dicken Schicht Frost überzogen. Es ist kein Schnee, doch das Weiß des Frostes auf den Bäumen sorgt für die passende Stimmung zum 2. Advent.

Wanderweg durchs Klausbachtal

Wanderweg durchs Klausbachtal

Beim Blick durch den Wald sehe ich die steilen Abbrüche der Reiter Alm hell erleuchtet. Die Nordseite des Klausbachtals kriegt also auch jetzt noch Sonne ab, der Wanderweg dagegen verläuft quasi auf der Schattenseite des Tales.

ganz schön frostig

ganz schön frostig

Trotz der niedrigen Temperaturen und des Schattens ist es sehr angenehm zu gehen. Recht zügig erreiche ich die Hängebrücke über den Klausbach.weiterlesen

Blick zum Hochkalter © Ann-Kathrin Helbig

Blick zum Hochkalter © Ann-Kathrin Helbig

… dann ist Winter auf der Reiter Alm! Oder: neue Perspektiven entdecken auf einem zauberhaften Gebirgsstock.

Wart ihr schon mal im Winter auf der Reiter Alm? Nein? Dann wird aber aller höchste Zeit! Die Reiter Alm, der wunderschöne Gebirgszug, der das Landschaftsbild von Ramsau so prägt ist Sommer wie Winter ein wunderbares Ziel. Überraschenderweise nicht annähernd so hoch frequentiert wie der Watzmannstock oder das Hochkaltergebiet.

Für die heutige Wintertour braucht es aufgrund der noch dünnen Schneeschicht noch keine spezielle Ausrüstung. Steigt aber die Schneelage sind Schneeschuhe oder eine Tourenskiausrüstung unabdingbar. Bitte dann auch die Lawinenausrüstung nicht vergessen. Wir parken das Auto in Oberjettenberg, nahe der Talstation der Seilbahn der Bundeswehr. Seilbahn – wie jetzt?! Tja, nur leider nicht für den Normalowanderer gedacht. Teile der Reiter-Alm werden als Truppenübungsplatz genutzt und all das Equipment muss dann auch hochgeschafft werden.

Der Wanderweg zieht sich fast durchweg als Forststraße bis hinauf zum Plateau. Zwar wird dies als Schrecksteig bezeichnet, aber da schreckt es einen geübten Wanderer eher wenig. Schwieriger wird es allerdings wenn am Steig hinauf zum Schrecksattel viel Schnee fiel. Das war im Frühwinter allerdings noch nicht der Fall, so konnten wir in rund 2 Stunden in flottem Tempo bequem den Schrecksattel erreichen.weiterlesen

Laufener Adventsfenster

 von Sepp
Der Rupertiplatz in Laufen

Der Rupertiplatz in Laufen

Das Laufener Adventsfenster startet zum 1. Advent

Auch dieses Jahr treffen sich die Laufener, um den Advent nicht nur als stressige Zeit zur Vorbereitung des Weihnachtsfestes zu erleben, sondern sich Zeit für Freunde und Bekannte zu nehmen und dabei außerdem für Bedürftige zu spenden. Das Adventsfenster ist eine inzwischen zum 4. Mal stattfindende Veranstaltungsreihe, wo heuer schon ab dem 1. Advent fast täglich in und um die Stadt Laufen ein Fenster geöffnet wird. Herzlich eingeladen sind dann alle zu einem kleinen Umtrunk, der mit einem Spendenbeitrag für den Spendenengel entlohnt wird.

Der Ablauf jedes Adventsfensters ist ähnlich und doch ist jedes für sich einmalig und individuell: Jeden Tag öffnet sich in den frühen Abendstunden für 2-3 Stunden ein Fenster. Einmal erklingt wunderbare Musik, ein andermal gibt es eine berührende oder auch eine fröhliche Geschichte, kurze Theateraufführungen oder besinnliche Stubenmusik.weiterlesen

Ramsauer Adventssingen: Gegrüßet seist du, Maria

 von Sepp
Kirche St. Sebastian Ramsau im Advent

Kirche St. Sebastian Ramsau im Advent

Von der Verkündigung zur Herbergssuche

Am Samstag, den 3. Dezember 2016, findet um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau das Ramsauer Adevntssingen des Trachtenvereins GTEV D’Achentaler Ramsau statt.

Mitwirkende des besinnlichen und musikalischen Abends sind:

  • Der Auzinger Zwoagsang
  • Die Stoaberg Sängerinnen
  • Die Antoniber Musi
  • Die Schuster Musi
  • Die Ramsauer Bläser

Pfarrer Herwig Hoffmann wird als Sprecher durch den Abend führen. Der Eintritt ist frei, es wird dafür um eine Spende für soziale Zwecke gebeten.

Rosi Fürmann

Die Flotte auf dem Königssee

 von Rosi
ein Schiff der Königsseeschifffahrt auf dem frühlingshaften Königssee im Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland, Germany

Schiffe der Königsseeschifffahrt auf dem frühlingshaften Königssee im Berchtesgadener Land


Die Flotte auf dem Königssee mit der
südlichsten und höchstgelegensten Werft Deutschlands
– eine beinahe unglaubliche Geschichte

Lautlos gleitet das Königsseeschiff über das vom Föhnwind leicht gekräuselte Wasser. Inmitten einer imposanten Bergkulisse geht es von der Seelände bis zum weltberühmten Wallfahrtsort St. Bartholomä auf der Halbinsel Hirschau am Fuße der Watzmannostwand.

die Schifffahrt auf dem Königsees vor Bartholomä im Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland,

die Schifffahrt auf dem Königssee vor St. Bartholomä im Berchtesgadener Land

Vielleicht führt uns die Fahrt noch weiter bis zur nur über das Wasser erreichbaren Saletalm. Und nach einem ausgedehnten Spaziergang von Bartholomä zur Eiskapelle nehmen wir auf der Rückfahrt „ein paar Anhalter“ mit, die nach einer Bergwanderung über die Gotzenalm an der Haltestelle „Kessel“ stehen und mit zurück zum Parkplatz an der Seelände wollen.

Bartholomä am Königsee im Nationalpark Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

die Halbinsel Hirschau mit der Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee im Nationalpark Berchtesgadener Land

Mit einer Selbstverständlichkeit nehmen wir das Angebot der Königssee-Schifffahrt an, nach diesem wunderschönen Ausflug hier am südlichsten Zipfel Bayerns an der Seelände wieder anzulegen, – ohne einen Gedanken darauf zu verschwenden, wer diese das ganze Jahr über bereitstehende große Flotte von 17 Elektrobooten baut und wartet.weiterlesen

Wintereinbruch auf dem Kehlstein

Wintereinbruch auf dem Kehlstein

In den Hochlagen der Berchtesgadener Berge gibt der Winter bereits sein erstes Stelldichein: Auch auf dem Kehlstein hat es schon ordentlich geschneit. Wegen des Schneefalls konnten die Busse der Kehlsteinlinie die letzten beiden Tage nicht fahren. Ab heute, den 21. Oktober, fahren die Busse wieder: Der erste Bus der Linie 849 zum Kehlsteinhaus fährt um 8:55 Uhr, dann weiter im 25-Minuten-Takt bis um 15:35 Uhr. Die letzte Abfahrt vom Kehlsteinhaus erfolgt um 16.25 Uhr.

Ein Unimog räumt die Buswendeplatte am Kehlstein

Ein Unimog räumt die Buswendeplatte am Kehlstein

Oben erwartet Euch ein Traumpanorama. Auf unserer Website findet Ihr eine Webcam, die Euch Livebilder vom Kehlsteinhaus zeigt. Heute morgen war es oben auf dem 1834 Meter hohen Berg bereits sonnig, während im Berchtesgadener  Tal noch Nebelschwaden hängen. Ein traumhafter Ausblick!

Webcam Bild: Heute morgen am Kehlstein

Webcam Bild: Heute morgen am Kehlstein

Nutzt die Möglichkeit und fahrt mit dem Bus in den Winter. Euer Sepp

Nach der Saison ist vor der Saison: Der Winter kommt!

 von Sepp
Es wird Herbst

Es wird Herbst

Auch wenn der Sommer sehr spät noch einmal alles gibt, neigt sich die Sommersaison unwiderruflich dem Ende zu. Die Freibäder und Badeseen schließen und so mancher Pistenbetreiber inspiziert schon einmal seine Schneekanonen.

Saisonauftakt Anfang Dezember

Der Auftakt der winterlichen Saison ist für den 10. Dezember geplant. An diesem Tag sollen die Pisten den Wintersportbetrieb aufnehmen. Ob es wirklich dazu kommen wird, hängt natürlich auch vom Wetter ab.weiterlesen

Ostertipp: Wimbachschloss geöffnet!

 von Sepp
Geöffnet über Ostern und wieder ab 1. Mai

Das Wimbachschloss ist während der Osterferien geöffnet!

Gute Nachrichten für alle Wanderer: Das Wimbachschloss ist vom 19. März 2016 bis zum 3. April 2016, also während der gesamten Osterferien, geöffnet. Wenn Ihr also euren Osterurlaub im Berchtesgadener Land verbringt, macht doch einen Ausflug ins Bergsteigerdorf Ramsau und besucht das Wimbachgries und das Wimbachschloss.

Ausgangspunkt der Wanderung ins Wimbachgries ist die Wimbachbrücke. Am Eingang der Wimbachklamm, die im Frühjahr wieder öffnet, vorbei wird der Wanderweg für ein kurzes Stück recht steil. Dieser Abschnitt ist aber das einzige steile Wegstück, durch das Wimbachgries führt der Weg bei leichter Steigung bis zum Wimbachschloss. Je nach Schneeverhältnissen und Witterungsbedingungen könnt Ihr das Wimbachtal auf ganz verschiedene Weise erleben.  Bei Sonnenschein ist’s natürlich am schönsten zu wandern, besonders wenn die Natur tief verschneit ist.

Das Wimbachschloss im Winter

Das Wimbachschloss im Winter

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Winter am Kehlsteinhaus

 von Sepp
Ein Unimog fräst den Buswendeplatz am Kehlstein frei

Ein Unimog fräst den Buswendeplatz am Kehlstein frei

Die Buswendeplatte unterhalb des Kehlsteinhauses ist schon fast vom Schnee befreit. Betriebsleiter Hans Kogler und sein Kollege Peter Hinterseer haben hier mit der Schnee-Fräse bereits ganze Arbeit geleistet. Erst vor Kurzem haben sie die gesamte Kehlsteinstraße gefräst. „Das hat heuer nur eineinhalb Tage gedauert“ erzählt Hans Kogler. „Wir haben auch schon mal 16 Tage dafür gebraucht.“ Der schneearme Winter hat für manchen eben auch Vorteile. Diese Arbeit ist wichtig, weil der Tunnel zum Aufzug frei gemacht werden muss.

Tunnel-Eingang zum Kehlsteinhaus Aufzug

Tunnel-Eingang zum Kehlsteinhaus Aufzug

Danach wir der Aufzug in Betrieb genommen. Denn der mit Messing beschlagene Aufzug im Inneren des Berges, der während des Sommers Tausende Besucher in das Kehlsteinhaus befördert, muss jetzt bereits Material für die kommende Saison transportieren. Unter anderem bekommt das Kehlsteinhaus eine neue Spülmaschine. Norbert Eder, der Wirt des Kehlsteinhauses, ist mit den Touren-Skiern aufgestiegen und macht einen Kontrollgang. Als begeisterter Skibergsteiger sieht er den Schneemangel natürlich mit einem weinenden Auge, doch als Wirt einer Berggaststätte auf fast 2.000 Metern Höhe kann er den aktuellen Verhältnissen auch positives abgewinnen: In Wintern mit viel Schnee muss er die Tür freischaufeln, diese mühsame Arbeit kann er sich heuer sparen.weiterlesen