Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Winterwandern

Frühwinter auf dem Berchtesgadener Hochthron

 von Ann-Kathrin
eingefrorenes Gipfelkreuz © Ann-Kathrin Helbig

eingefrorenes Gipfelkreuz © Ann-Kathrin Helbig

Noch bevor wir hier im Tiefschnee versunken sind, herrschte bestes Wanderwetter. Gut, die Wanderwege hatten schon eine leichte Schneeauflage und waren zum Teil aalglatt, aber wenn man Grödel hat ist das alles kein Problem. So auch zu einer Wanderung von Hintergern/Maria Gern zum Berchtesgadener Hochthron am Untersberg. In Hintergern kann man optimal und kostenfrei parken oder alternativ mit Buslinie 837 bis zur Endstation Hintergern fahren. Da es mittlerweile sehr kalt ist und Minusgrade auch am Tag herrschen, ziehe ich am schattigen Parkplatz eine Vollgarage über mein Auto. Bekannte von mir sagen dazu, es sei mein Verhüterli für’s Auto. Tja, auch mein Auto schützt sich eben 😉 Aber Spaß beiseite, bei kostenfreien Parkplätzen, wo das Parkticket nicht sichtbar sein muss, sind diese Teile Gold Wert. Einfach abziehen und schon ist alles in einem Ruck frei gelegt – ja, ich weiß alles sehr zweideutig.

Wie auch immer, zuerst geht es schnee- und eisfrei stetig steigend vorbei an den letzten Häuser von Hintergern, bevor man, vorbei an einem Lamagehege (ob es auffällt wenn ich mir eines ausleihe, mich draufsetze und es mich hochträgt oder bei ungeräumten Straßen im Winter mich zur Arbeit bringt?! Hm?!) hinein in den Wald. Als nun die Forststraße schmaler und der Weg sich in Richtung Gatterl schlingert beginnt auch nun der Schnee und vor allem Eis. Also wird wieder was übergezogen. Kein Verhüterli. Grödel. Oder Schneeketten für die Füße. Jedenfalls sind die Teile einfach der Hammer. Damit bin ich schon über einen zugefrorenen See spaziert. Somit wird der vereiste Aufstiegsweg zu einem Spaziergang.

Bis zum Gatterl am Stöhrweg war es sonnig und windstill. Kaum am Gatterl angelangt gibt es ersteinmal eine fette Windpeitsche ins Gesicht. Aua! Um meine Haut im Winter zu schützen schmiere ich mir immer eine fettige Babycreme ohne Wasserzusatz ins Gesicht. Manchmal schaut das ziemlich daneben aus, aber dafür gibts keinen Gefrierbrand. Das letzte Stück über Stufen und durch Latschen bis zum Stöhrhaus und dem Gipfel des Berchtesgadener Hochthrones zieht sich am meisten bei dieser Wanderung. Kaum vorstellbar, dass ich im Herbst 2015 bei einem Berglaufwettkampf hierhoch teilnahm. Ich wundere mich öfter mal über mich selbst …

So, durch Schnee (glücklicherweise nicht zu tief) geht es weiter zum Gipfel. Der Schnee macht die Wege und Steige noch viel schmaler bzw. sind sie kaum noch vorhanden. Bitte aufpassen, der Untersberg ist ein Löcherkäse. Hier ist alles voller Höhlen und Dolinen.

eingefrorenes Gipfelkreuz © Ann-Kathrin Helbig

eingefrorenes Gipfelkreuz © Ann-Kathrin Helbig

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Das Hochgartlehen in Bischofswiesen

Das Hochgartlehen in Bischofswiesen

Frau Holle meint es wirklich gut mit uns: Auch heute sind wieder große Mengen an Neuschnee gefallen. Nach meiner kleinen Skitour zum Hirschkaser gestern stand heute eine Winterwanderung in Bischofswiesen auf meinem Programm.

Startpunkt meiner Winterwanderung ist das Langlaufzentrum Aschauerweiher. Hier kann man nämlich nicht nur hervorragend langlaufen, sondern auch wunderbar spazieren gehen. Vom Parkplatz nehme ich den Weg zum Märchenpfad Bischofswiesen. Dazu muss ich einmal sogar die Langlaufloipe überqueren.

Der Aschauerweiher: Im Sommer Naturbad, im Winter Langlaufzentrum

Der Aschauerweiher: Im Sommer Naturbad, im Winter Langlaufzentrum

Ich gehe ganz vorsichtig um die Spur für die Langläufer nicht zu zerstören. Bei den aktuellen Schneeverhätnissen ist die Loipe sehr weich und dementsprechend empfindlich. Besonders beim Überqueren der Klassik-Spur passe ich auf, die beiden parrallel in den Schnee gefrästen Spuren nicht zu beschädigen.

Perfekte Loipen Bedingungen für Skating und klassischen Langlauf

Perfekte Loipen Bedingungen für Skating und klassischen Langlauf

Hinter dem Langlaufzentrum führt der Weg in den Wald. Obwohl der Bischofswieser Märchenpfad kein geräumter Winterwanderweg ist, sind schon einige Wanderer hier entlang spaziert. Eine deutliche Spur führt durch den tiefen Schnee. weiterlesen

Am Hintersee: Warnung vor dem Eis

 von Sepp
Warnschild am Hintersee

Warnschild am Hintersee

Winterzeit bedeutet Eiszeit. Derzeit frieren langsam die heimischen Seen zu – vor allem in Schattenlagen wie am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau.

„Tragfähige Eisflächen ab einer Eisstärke von zwölf Zentimetern sind derzeit noch nicht zu erwarten. Bei den aktuell niedrigen Wassertemperaturen verliert ein Mensch, der ins Eis eingebrochen ist, innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken“, warnt Kreis-Wasserwacht-Chef Rudolf Schierghofer.

Bisher sind nur wenige Gewässer mit einer Eisschicht bedeckt, der Hintersee bei Ramsau friert langsam zu, aber hat noch lange keine komplett geschlossene Eisschicht – trotzdem sind schon viele Menschen mit den Schlittschuhen oder zu Fuß auf dem See unterwegs.

Schlittschuhläufer und Fußgänger auf dem Hntersee

Schlittschuhläufer und Fußgänger auf dem Hntersee

Die Wasserwacht Berchtesgaden warnt daher ausdrücklich vor den Risiken und appelliert an die Eigenverantwortung der Menschen: Die Eisschicht muss mindestens zwölf Zentimeter dick sein, um eine Einzelperson sicher zu tragen. Da die Stärke der Eisdecke aufgrund von Strömung und wechselndem Wasserstand variieren kann, sollte man sich im Zweifelsfall gegen Aktivitäten auf zugefrorenen Gewässern entscheiden. Vor allem Kinder müssen über die Gefahren des Eises aufgeklärt und zum richtigen Verhalten angeleitet werden. Erst wenn es über einen längeren Zeitraum richtig kalt bleibt, bildet sich eine dicke Schicht aus, die auch mehrere Menschen trägt.

Der zugefrorene Hintersee in Ramsau

Der zugefrorene Hintersee in Ramsau

Verhaltensregeln bei zugefrorenen Seen

Wegen der aktuellen Gefahr erinnert die BRK-Wasserwacht an die wichtigsten Verhaltensregeln an winterlichen Gewässern: weiterlesen

Winterwanderung zum Schneibsteinhaus

 von Sepp
Das Schneibsteinhaus

Das Schneibsteinhaus

Der Winter lässt ja immer noch auf sich warten, die Skier können noch im Keller bleiben. Stattdessen werden wieder die Wanderstiefel geschnürt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich zum Beispiel eine Wanderung zum Schneibsteinhaus gemacht.

Ich starte am Parkplatz Hinterbrand und wandere über den bekannten Wanderweg zur Mittelstation der Jennerbahn. Während der Weg durch den Wald nahezu schneefrei ist, führt der Weg am Krautkaserhang über eine präparierte Skipiste. An diesem Hang im Skigebiet Jenner trainieren bereits die Nachwuchsskifahrer des DSV, mit dem nächsten Schneefall wird der Jenner dann auch für den normalen Skifahrer geöffnet. Bis dahin sind ein paar vereinzelte Skitourengeher hier unterwegs. Und natürlich Winter-Wanderer! An der Mittelstation gehe ich vorbei und unterhalb des Dr.-Hugo-Beck-Hauses entlang auf den Königsweg. Auf dem Weg zur Wasserfallalm lichtet sich die Wolkendecke und gibt den Blick frei auf den Watzmann.

Blick vom Königsweg zum Watzmann

Blick vom Königsweg zum Watzmann

Der Weg ist fast schneefrei, lediglich ein paar schattige Stellen sind von blankem Eis bedeckt. Besonders das steile Stück des Weges oberhalb der Königsbachalm ist extrem rutschig.weiterlesen

Winterwanderung auf die Kneifelspitze

 von Sepp
Das Lauchlehen in Maria Gern auf dem Weg zur Kneifelspitze

Das Lauchlehen in Maria Gern auf dem Weg zur Kneifelspitze

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich muss noch ein paar Überstunden abbauen. Was also tun bei dem momentanen Traumwetter? Ich habe mich am heutigen Dienstagnachmittag für eine kleine Wanderung von Maria Gern zur Kneifelspitze entschieden. Und ich habe die Entscheidung nicht bereut: Strahlender Sonnenschein, eine schneebedeckte Landschaft und relativ warme Temperaturen sorgten für perfekte Verhältnisse für eine wunderbare Winterwanderung.

Startpunkt meiner Wanderung ist der Parkplatz unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Gern. Hinter der Kirche führt ein sehr steiler Weg hinauf in den Wald. Der Weg führt zum Lauchlehen, einem hochgelegenen Bauernhof. Am Rand der schneebedeckten Wiese führt dann ein schmaler Wanderweg am Wald entlang bergauf. In der Sonne ist es richtig warm, ich ziehe meine Jacke aus. Danach führt der Weg wieder durch den Wald. Einige Stellen des Weges sind leicht eisig, es ist also höchste Vorsicht geboten. Auch wenn die Sonne jetzt nur stellenweise ihren Weg zwischen den Bäumen hindurch findet, sind die Temperaturen immer noch sehr angenehm. Zumindest solange ich in Bewegung bleibe.

Der Weg führt durch teilweise verschneiten Wald

Der Weg führt durch teilweise verschneiten Wald

Nach steilen Serpentinen trifft der schmale Weg auf die breitere Fahrstraße, die von der Metzenleiten zur Kneifelspitze hinaufführt. Ich folge dem breiten Weg und werde vom Gipfelkreuz hinter der Paulshütte auf der Kneifelspitze empfangen.weiterlesen

Besinnliche Wanderung rund um den Kunterwegkogel

 von Sepp
Ein echtes Schmuckstück: Die Kunterwegkirche

Die Kunterwegkirche

Nördlich der Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau erhebt sich der Kunterwegkogel, ein bewaldeter Hügel der – trotz des hohen und weithin sichtbaren Sendemasts auf seinem Gipfel – neben den spektakulären Bergen wirklich unscheinbar wirkt. Dabei ist der Kogel, wie ihn die Einheimischen nennen, ein durchaus lohnenswertes Wanderziel. Ich war am Samstag auf dem Wanderweg rund um den Kunterwegkogel unterwegs.

Man kann diese Tour im Zentrum von Ramsau starten und kurz hinter der Kirche bzw. dem Gasthof Oberwirt über den Kalvarienberg zur Kunterwegkirche aufsteigen. Ich wähle einen anderen Weg und gehe vom Bindenkreuz über den Ramsauer Mühlsteinweg zur versteckt im Wald liegenden Kunterwegkirche. Während die wunderbare Kirche schon im Schatten liegt, leuchtet die Watzmann-Westwand in der Ferne.

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ich gehe nicht zur Kirche, sondern zweige nach links ab und folge dem Weg bergauf. Am Ende des Kiesweges zweige ich dann nach rechts in den Wald ab. In leichtem Auf und Ab gehe ich durch den Wald und folge der Beschilderung Kunterwegkogel. Auf dem Gipfel des Kogels steht inmitten des Waldes ein hoher und markanter Sendemast.

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Zwei Bänke stehen auf dem Kunterwegkogel und laden zum Verweilen ein. Der Kogel ist komplett bewaldet, zwischen den Bäumen hindurch sieht man aber im Osten auf das Bergsteigerdorf Ramsau, im Süden auf Watzmann und Hochkalter und im Westen zur Reiter Alm.weiterlesen

Advent-Wanderung durchs Klausbachtal

 von Sepp
Die Ramsauer Dolomiten über dem Klausbachtal

Die Ramsauer Dolomiten über dem Klausbachtal

Auch wenn zur Zeit nur in den Hochlagen der Berchtesgadener Berge Schnee liegt, kann man sehr stimmungsvolle Winterwanderungen machen. Ich war am zweiten Advent im Klausbachtal unterwegs und habe auf meinem Weg zur Bindalm zwar fast keinen Schnee gesehen, dafür aber eine wunderbare, von Frost überzogene Landschaft erlebt.

Ich beginne meine Wanderung am Klausbachhaus, der Informationsstelle des Nationalparks Berchtesgaden am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau. Von dort folge ich dem Fußweg durch das Klausbachtal. Da die Sonne zur Zeit die Südseite des Tals kaum noch erreicht, sind die Bäume und Sträucher entlang des Weges von einer dicken Schicht Frost überzogen. Es ist kein Schnee, doch das Weiß des Frostes auf den Bäumen sorgt für die passende Stimmung zum 2. Advent.

Wanderweg durchs Klausbachtal

Wanderweg durchs Klausbachtal

Beim Blick durch den Wald sehe ich die steilen Abbrüche der Reiter Alm hell erleuchtet. Die Nordseite des Klausbachtals kriegt also auch jetzt noch Sonne ab, der Wanderweg dagegen verläuft quasi auf der Schattenseite des Tales.

ganz schön frostig

ganz schön frostig

Trotz der niedrigen Temperaturen und des Schattens ist es sehr angenehm zu gehen. Recht zügig erreiche ich die Hängebrücke über den Klausbach.weiterlesen

Wandern zwischen Herbst und Winter

 von Sepp
Spektakuläre Aussicht auf den Watzmann

Spektakuläre Aussicht auf den Watzmann

Unterwegs auf der SalzAlpenTour Schönau – Grünstein – Kühroint – Archenkanzel

Nach dem Wintereinbruch vergangene Woche hat der Herbst wieder die Oberhand gewonnen. Warme Föhn-Luft lässt den Schnee in den Tälern schmelzen und auch auf den Bergen liegt nur noch in den höheren Lagen Schnee. Da es zum Skifahren oder Skitourengehen ja ohnehin noch zu früh ist, nutzen wir das milde Wetter zu einer Herbstwanderung. Am Sonntag wandern wir auf der SalzAlpenTour Schönau von Hammerstiel über Grünstein und Kühroint zur Archenkanzel.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz Hammerstiel. Von hier führt der Weg stellenweise steil in den Wald am Grünstein. An der Grünsteinhütte zweigt die SalzAlpenTour nach rechts ab, während der Weg zum Grünstein hinter der Hütte weiter bergauf führt. Wir verzichten heute auf den bekannten Gipfel und wandern weiter in den Wald hinein. Der Weg führt jetzt relativ flach in nur leichtem bergauf und bergab durch einen lichten Wald. Das Laub bedeckt den Boden und auch den Weg, doch die zahlreichen Markierungen der SalzAlpenTour weisen uns die Richtung. Der Weg führt jetzt ganz nah an der Schneid oberhalb der Schapbachalm entlang und ermöglicht immer wieder spektakuläre Ausblicke zum gegenüberliegenden Watzmann. Schnee ist im Wald übrigens Mangelware, lediglich ein paar kleine weiße Häufchen haben sich an schattigen Stellen gehalten. Kurz unterhalb des Almgeländes der Kühroint tritt der schmale Weg aus dem Wald und trifft auf die breite Fahrstraße. Eine dünne Schneeschicht überzieht die Straße, das Gelände rund um die Hütten ist aber auch nicht mehr von einer geschlossenen Schneedecke bedeckt. Immer wieder erscheinen grüne Grasbüschel zwischen den weißen Flecken.

Auf der Kühroint Alm

Auf der Kühroint Alm

Wir machen keine Pause an der Kühroint-Hütte, sondern gehen über die Almfläche weiter in Richtung Archenkanzel. Der Weg ist an manchen Stellen aper, an anderen dagegen leicht vereist. Leicht bergab geht’s bis zur Einmündung des Rinnkendlsteigs, dann ein paar Meter wieder bergauf. Schließlich stehen wir an der Archenkanzel und blicken über den dunkelgrünen Königssee.

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Immer wieder ein beeindruckender Ausblick, besonders an solchen Tagen: Die Farben des Herbstes im Tal wetteifern mit dem Weiß des Schnees auf den Gipfeln. Der Funtenseetauern, die Schönfeldspitze und das Hochkönigmassiv mit der übergossenen Alm leuchten geradezu. weiterlesen

Winterspaziergang auf den Brandkopf

 von Sepp
Die Kapelle am Alpengasthof Vorderbrand

Die Kapelle am Alpengasthof Vorderbrand

Was macht man an einem trüben November-Sonntag-Nachmittag? Für eine ausgiebige Wanderung ist es schon zu spät, doch ein wenig Bewegung an der frischen Luft muss sein. Man macht einfach einen kleinen Spaziergang. Zum Beispiel auf den Brandkopf. Ich habe den aussichtsreichen kleinen Gipfel über dem Königssee gestern besucht, die Aussicht war zwar bescheiden, doch das Naturerlebnis dafür grandios.

Ausgangspunkt meines winterlichen Spaziergangs ist der Alpengasthof Vorderbrand. Zurzeit herrscht im Vorderbrand Betriebsruhe, ab 24. November verwöhnt Famile Runge dann die Gäste wieder in der gemütlichen Gaststube mit Kachelofen. Neben dem Gasthof steht eine kleine Kapelle und auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt der Aufstieg zum Brandkopf.

Der Weg zum Brandkopf

Der Weg zum Brandkopf

Das Wanderweg ist auf den ersten Metern recht steil, wird aber flacher, sobald er den Wald erreicht. Der Wald ist tief verschneit, doch der Weg selbst ist von zahlreichen Spuren gezeichnet und  problemlos zu gehen. An der aussichtsreichen Bank unterhalb des Gipfels genieße ich die ersten Tiefblicke zum Königssee. Das Tal ist frei, doch über mir hängen dichte Wolken. Wahrscheinlich schneit es weiter oben sogar.

Schöne Aussichten entlang des Weges

Schöne Aussichten entlang des Weges

Der Weg führt danach weiter in sanfter Steigung zum Gipfelplateau auf 1156 Metern Höhe.weiterlesen

Blaue Stunde auf dem Toten Mann

 von Sepp
Winterwanderung auf den Toten Mann

Winterwanderung auf den Toten Mann

Vergangenen Freitag habe ich mal wieder eine kleine Feierabend Wanderung gemacht, und zwar auf den Toten Mann im Bergsteigerdorf Ramsau. Eigentlich ist diese Tour um diese Jahreszeit ja eher eine Skitour, doch bei den aktuellen Schneeverhältnissen habe ich die Ski daheim gelassen und war stattdessen zu Fuß unterwegs.

Etwa um 17 Uhr brechen wir am Hochschwarzeck auf, noch scheint die Sonne. Der bekannte Wanderweg ist bis oberhalb der Vorderloiplsau aper, im Wald weiter oberhalb hingegen von einer durchgehenden Schneeschicht bedeckt. Ich bin wirklich überrascht, wie viel Schnee hier oben liegt: Die Bäume sind wunderbar verschneit und die gesamte Umgebung von einer dünnen Schicht Pulverschnee überzogen. Das habe ich nicht erwartet. Obwohl auf dem Weg Schnee liegt, ist es sehr angenehm zu gehen. Auch die Temperatur ist ideal zum Wandern. Und so erreichen wir recht zügig den Toten Mann. Als wir an der Bezoldhütte ankommen ist es noch hell, doch für unser Feierabend Bier gehen wir trotzdem in die kleine Hütte, da ein eisiger Wind weht.weiterlesen