St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Winterwanderung

Der Grünstein. Logenplatz im Angesicht des Watzmanns.

Rundtour über den Grünstein (1306m)

Besuch aus der Heimat. Ein freier Tag. Eine Menge Neuschnee auf den hohen Berchtesgadener Bergen während tiefere Ziele oft schon wieder mit normalen Bergschuhen zugänglich sind. Und der Wunsch nach einer schönen, nicht allzu langen aber abwechslungsreichen Wanderung.

Die Umstände schienen wie gemacht für eine Wanderung auf den Grünstein! Der „Wächter über der Schönau“ eignet sich nämlich bestens um Berchtesgaden-Neulingen einen ersten Eindruck von der Berchtesgadener Bergwelt zu verschaffen und gleichzeitig ein relativ schnelles und einfaches Gipfelerlebnis zu bescheren.

Umso praktischer wenn Dieses seinen Anfang direkt von der Haustür aus nimmt. Dieser Vorteil bietet sich allen, die ihr Basislager in der Schönau haben…weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung zur Moosenalm

 von Sepp
Winterwanderung zur Moosenalm im Lattengebirge

Winterwanderung zur Moosenalm im Lattengebirge © Bilderecke Barbara Rasp

Ein Wintermärchen im Lattengebirge

Während im Tal schon frühlingshafte Temperaturen herrschen, habe ich am Samstag den Winter von seiner schönsten Seite erlebt: Ich bin zur Moosenalm im Lattengebirge gewandert und habe ein weiß-blaues Wintermärchen gefunden.

Startpunkt meiner Wanderung ist der Wanderparkplatz Schwarzbachwacht im Bergsteigerdorf Ramsau. Von hier folge ich dem aus dem Sommer bekannten Wanderweg hinauf. Oberhalb vom Wirtshaus Wachterl führt der Weg relativ flach an der Weißwand entlang. Nach etwas mehr als einem Kilometer zweigt nach rechts der Pioniersteig ab. Der Weg wird jetzt steiler, der Schnee wird tiefer und Spuren gibt es auch keine mehr.

Auf dem Pioniersteig vom Wachterl zur Moosenalm

Auf dem Pioniersteig vom Wachterl zur Moosenalm © Bilderecke Barbara Rasp

In mehreren Kehren führt der Weg jetzt hinauf in Richtung Moosenalm. Durch den Wald sehe ich hinüber zur Eisbergscharte der Reiter Alm und hinunter zur Schwarzbachalm. Schließlich wird das Gelände flacher. Tiefverschneite Bäume säumen den Weg, oder das was vom Weg zu erahnen ist. Spuren sind keine zu sehen. So stelle ich mir die perfekte Winterwanderung vor!weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung zur Archenkanzel

 von Sepp
Tiefblick von der Archenkanzel nach St. Bartholomä und den fast zugefrorenen Königssee

Tiefblick von der Archenkanzel nach St. Bartholomä und den fast zugefrorenen Königssee

Heute war mal wieder ein absoluter Traumtag mit Sonne satt und angenehm warmen Temperaturen. Und während im Tal schon fast Frühlingsgefühle aufkommen, herrscht in den Bergen noch tiefer Winter. Ich habe das Wetter zu einer Winterwanderung zur Archenkanzel, dem wunderbaren Aussichtspunkt über dem Königssee, genutzt.

Vom Parkplatz Hammerstiel in Schönau wandere ich auf dem bekannten Weg in Richtung Schapbachalm. Dieser Weg wird im Winter von zahlreichen Skitourengehen und Schneeschuhwanderern begangen, für deren Sicherheit sorgt seit neuestem eine Station zu Überprüfung der LVS-Geräte am Hammerstiel. Ich habe weder Ski noch Schneeschuhe an den Füßen, doch der Weg ist gut zu gehen. So erreiche ich durch den Wald zügig die Schapbachalm.

Kaser auf der Schapbachalm

Kaser auf der Schapbachalm

Hinter den Bäumen lugt der Watzmann hervor. Das Watzmannkar zwischen großem und kleinem Watzmann ist heute das Ziel der meisten Skitourengeher. Ein paar von Ihnen treffe ich während meines Aufstiegs zur Schapbachalm.

Blick zum Watzmann von der Schapbachalm

Blick zum Watzmann von der Schapbachalm

Während die Skitourengeher an der sogenannten Benzinkurve in den Wald abbiegen und steil ins Kar aufsteigen folge ich dem geräumten Weg weiter zur Kührointalm. Trotz des Schnees kann ich den Wanderweg gehen, der die Forststraße abkürzt und erreiche Kühroint. Hier oben herrscht Bilderbuch-Winter: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und eine schneebedeckte Landschaft aus Bergen, Wäldern und Almwiesen. Schöner kann’s gar nicht sein.

Winter auf der Kühroint Alm

Winter auf der Kühroint Alm

Ich bleibe allerdings nicht auf der Aalm, sondern gehe weiter in Richtung Archenkanzel. Der Weg ist zwar nicht geräumt, doch zahlreiche Spuren und die Markierungen der SalzAlpenTour Schönau weisen den Weg: Erst geht’s über die Almfläche und dann in den Wald.weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung auf der Soleleitung zur Mordaualm

 von Sepp
Unterwegs auf dem SalzAlpenSteig

Unterwegs auf dem SalzAlpenSteig

Nachdem mich die Abfahrt der Skitour auf die Hohen Rossfelder körperlich ziemlich mitgenommen hat, will ich am Samstag nur einen kleinen Spaziergang machen. Ich entscheide mich für einen Spaziergang auf der Ramsauer Soleleitung. Um der Tour doch noch ein paar Höhenmeter hinzuzufügen, will ich bis zur Mordaualm weitergehen. Somit wandere ich komplett auf einer Teilstrecke des SalzAlpenSteiges, des Premiumweitwanderweges vom Chiemsee durch das Berchtesgadener Land bis zum Hallstätter See.

Ich starte meine Winterwanderung am Zipfhäusl auf halber Strecke zwischen dem Ortszentrum des Bergsteigerdorfes Ramsau und dem Hochschwarzeck. Von hier kann man auf dem Soleleitungsweg sowohl nach Osten in Richtung Gerstreit oder nach Westen in Richtung Wachterl wandern. Die Variante nach Westen ist genauso sonnig wie die bekanntere Variante nach Osten, aber gewöhnlich etwas ruhiger. Gleich zu Beginn des flachen Weges steht ein Hinweisschild des SalzAlpenSteiges. Bei strahlendem Sonnenschein wandere ich auf dem fast schneefreien Weg entlang. Schon auf den ersten Metern des Weges laden zahlreiche Bänke zum Verweilen ein. Die markante Silhouette der Reiter Alm ist mein ständiger Begleiter.

Bank an der Soleleitung mit Blick zur Reiter Alm

Bank an der Soleleitung mit Blick zur Reiter Alm

Der Soleleitungsweg wird im Winter geräumt und ist, wegen der sonnigen Lage, auch in schneereichen Wintern ein idealer Winterwanderweg. weiterlesen »

Sepp Wurm
Das Hochgartlehen in Bischofswiesen

Das Hochgartlehen in Bischofswiesen

Frau Holle meint es wirklich gut mit uns: Auch heute sind wieder große Mengen an Neuschnee gefallen. Nach meiner kleinen Skitour zum Hirschkaser gestern stand heute eine Winterwanderung in Bischofswiesen auf meinem Programm.

Startpunkt meiner Winterwanderung ist das Langlaufzentrum Aschauerweiher. Hier kann man nämlich nicht nur hervorragend langlaufen, sondern auch wunderbar spazieren gehen. Vom Parkplatz nehme ich den Weg zum Märchenpfad Bischofswiesen. Dazu muss ich einmal sogar die Langlaufloipe überqueren.

Der Aschauerweiher: Im Sommer Naturbad, im Winter Langlaufzentrum

Der Aschauerweiher: Im Sommer Naturbad, im Winter Langlaufzentrum

Ich gehe ganz vorsichtig um die Spur für die Langläufer nicht zu zerstören. Bei den aktuellen Schneeverhätnissen ist die Loipe sehr weich und dementsprechend empfindlich. Besonders beim Überqueren der Klassik-Spur passe ich auf, die beiden parrallel in den Schnee gefrästen Spuren nicht zu beschädigen.

Perfekte Loipen Bedingungen für Skating und klassischen Langlauf

Perfekte Loipen Bedingungen für Skating und klassischen Langlauf

Hinter dem Langlaufzentrum führt der Weg in den Wald. Obwohl der Bischofswieser Märchenpfad kein geräumter Winterwanderweg ist, sind schon einige Wanderer hier entlang spaziert. Eine deutliche Spur führt durch den tiefen Schnee. weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung zum Schneibsteinhaus

 von Sepp
Das Schneibsteinhaus

Das Schneibsteinhaus

Der Winter lässt ja immer noch auf sich warten, die Skier können noch im Keller bleiben. Stattdessen werden wieder die Wanderstiefel geschnürt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich zum Beispiel eine Wanderung zum Schneibsteinhaus gemacht.

Ich starte am Parkplatz Hinterbrand und wandere über den bekannten Wanderweg zur Mittelstation der Jennerbahn. Während der Weg durch den Wald nahezu schneefrei ist, führt der Weg am Krautkaserhang über eine präparierte Skipiste. An diesem Hang im Skigebiet Jenner trainieren bereits die Nachwuchsskifahrer des DSV, mit dem nächsten Schneefall wird der Jenner dann auch für den normalen Skifahrer geöffnet. Bis dahin sind ein paar vereinzelte Skitourengeher hier unterwegs. Und natürlich Winter-Wanderer! An der Mittelstation gehe ich vorbei und unterhalb des Dr.-Hugo-Beck-Hauses entlang auf den Königsweg. Auf dem Weg zur Wasserfallalm lichtet sich die Wolkendecke und gibt den Blick frei auf den Watzmann.

Blick vom Königsweg zum Watzmann

Blick vom Königsweg zum Watzmann

Der Weg ist fast schneefrei, lediglich ein paar schattige Stellen sind von blankem Eis bedeckt. Besonders das steile Stück des Weges oberhalb der Königsbachalm ist extrem rutschig.weiterlesen »

Sepp Wurm

Besinnliche Wanderung rund um den Kunterwegkogel

 von Sepp
Ein echtes Schmuckstück: Die Kunterwegkirche

Die Kunterwegkirche

Nördlich der Pfarrkirche St. Sebastian im Bergsteigerdorf Ramsau erhebt sich der Kunterwegkogel, ein bewaldeter Hügel der – trotz des hohen und weithin sichtbaren Sendemasts auf seinem Gipfel – neben den spektakulären Bergen wirklich unscheinbar wirkt. Dabei ist der Kogel, wie ihn die Einheimischen nennen, ein durchaus lohnenswertes Wanderziel. Ich war am Samstag auf dem Wanderweg rund um den Kunterwegkogel unterwegs.

Man kann diese Tour im Zentrum von Ramsau starten und kurz hinter der Kirche bzw. dem Gasthof Oberwirt über den Kalvarienberg zur Kunterwegkirche aufsteigen. Ich wähle einen anderen Weg und gehe vom Bindenkreuz über den Ramsauer Mühlsteinweg zur versteckt im Wald liegenden Kunterwegkirche. Während die wunderbare Kirche schon im Schatten liegt, leuchtet die Watzmann-Westwand in der Ferne.

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ankunft an der Kunterwegkirche

Ich gehe nicht zur Kirche, sondern zweige nach links ab und folge dem Weg bergauf. Am Ende des Kiesweges zweige ich dann nach rechts in den Wald ab. In leichtem Auf und Ab gehe ich durch den Wald und folge der Beschilderung Kunterwegkogel. Auf dem Gipfel des Kogels steht inmitten des Waldes ein hoher und markanter Sendemast.

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Der Sendemast auf dem Kunterwegkogel

Zwei Bänke stehen auf dem Kunterwegkogel und laden zum Verweilen ein. Der Kogel ist komplett bewaldet, zwischen den Bäumen hindurch sieht man aber im Osten auf das Bergsteigerdorf Ramsau, im Süden auf Watzmann und Hochkalter und im Westen zur Reiter Alm.weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterspaziergang auf den Brandkopf

 von Sepp
Die Kapelle am Alpengasthof Vorderbrand

Die Kapelle am Alpengasthof Vorderbrand

Was macht man an einem trüben November-Sonntag-Nachmittag? Für eine ausgiebige Wanderung ist es schon zu spät, doch ein wenig Bewegung an der frischen Luft muss sein. Man macht einfach einen kleinen Spaziergang. Zum Beispiel auf den Brandkopf. Ich habe den aussichtsreichen kleinen Gipfel über dem Königssee gestern besucht, die Aussicht war zwar bescheiden, doch das Naturerlebnis dafür grandios.

Ausgangspunkt meines winterlichen Spaziergangs ist der Alpengasthof Vorderbrand. Zurzeit herrscht im Vorderbrand Betriebsruhe, ab 24. November verwöhnt Famile Runge dann die Gäste wieder in der gemütlichen Gaststube mit Kachelofen. Neben dem Gasthof steht eine kleine Kapelle und auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt der Aufstieg zum Brandkopf.

Der Weg zum Brandkopf

Der Weg zum Brandkopf

Das Wanderweg ist auf den ersten Metern recht steil, wird aber flacher, sobald er den Wald erreicht. Der Wald ist tief verschneit, doch der Weg selbst ist von zahlreichen Spuren gezeichnet und  problemlos zu gehen. An der aussichtsreichen Bank unterhalb des Gipfels genieße ich die ersten Tiefblicke zum Königssee. Das Tal ist frei, doch über mir hängen dichte Wolken. Wahrscheinlich schneit es weiter oben sogar.

Schöne Aussichten entlang des Weges

Schöne Aussichten entlang des Weges

Der Weg führt danach weiter in sanfter Steigung zum Gipfelplateau auf 1156 Metern Höhe.weiterlesen »

Sepp Wurm

Blaue Stunde auf dem Toten Mann

 von Sepp
Winterwanderung auf den Toten Mann

Winterwanderung auf den Toten Mann

Vergangenen Freitag habe ich mal wieder eine kleine Feierabend Wanderung gemacht, und zwar auf den Toten Mann im Bergsteigerdorf Ramsau. Eigentlich ist diese Tour um diese Jahreszeit ja eher eine Skitour, doch bei den aktuellen Schneeverhältnissen habe ich die Ski daheim gelassen und war stattdessen zu Fuß unterwegs.

Etwa um 17 Uhr brechen wir am Hochschwarzeck auf, noch scheint die Sonne. Der bekannte Wanderweg ist bis oberhalb der Vorderloiplsau aper, im Wald weiter oberhalb hingegen von einer durchgehenden Schneeschicht bedeckt. Ich bin wirklich überrascht, wie viel Schnee hier oben liegt: Die Bäume sind wunderbar verschneit und die gesamte Umgebung von einer dünnen Schicht Pulverschnee überzogen. Das habe ich nicht erwartet. Obwohl auf dem Weg Schnee liegt, ist es sehr angenehm zu gehen. Auch die Temperatur ist ideal zum Wandern. Und so erreichen wir recht zügig den Toten Mann. Als wir an der Bezoldhütte ankommen ist es noch hell, doch für unser Feierabend Bier gehen wir trotzdem in die kleine Hütte, da ein eisiger Wind weht.weiterlesen »

Sepp Wurm

Geführte Winterwanderung auf die Kneifelspitze

 von Sepp
Die Schneerose: Frühlingsbote

Die Schneerose: Frühlingsbote

In der Veranstaltungsreihe „Schatzkammer Natur – Biodiversität“ lädt die Biosphärenregion Berchtesgadener Land  zu spannenden Vorträgen und Exkursionen in die Berchtesgadener Natur ein. Am 20. Februar 2016 steht eine Winterwanderung zur Schneerosenblüte auf die Kneifelspitze auf dem Programm.

Auf dieser winterlichen Wanderung von der Wallfahrtskirche Maria Gern bis zum Gipfel der aussichtsreichen Kneifelspitze begeben sich die Wanderer auf die Suche nach den Spuren des Lebens im Winter.

Die Wallfahrtskirche Maria Gern im Winter, dahinter der Watzmann

Die Wallfahrtskirche Maria Gern im Winter, dahinter der Watzmann

Für die Pflanzen ist der Winter die Zeit des Rückzugs und der Innerlichkeit. Mit großer Achtsamkeit kann man jedoch die gut versteckten Spuren von Pflanzen und Tieren im Winter entdecken.weiterlesen »