Dötzenkopf Panorama Bad-Reichenhall

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Kategorie: Alpenstadt
Lisa-Graf-Riemann

Bad Reichenhall leuchtet

 von Lisa

Franzosen würden von »Son et Lumière« reden, Briten vom »Summer Night’s Dream«, die Bad Reichenhaller nennen es ganz einfach, und schon seit vielen Jahren: »Kurgarten-Beleuchtung«.  Da kommt aber keiner, um einen Lichtschalter anzudrehen. Sondern drei bis vier Mal im Jahr, in besonders schönen und warmen Sommernächten, schwärmen viele viele Helfer aus, um den Kurgarten in ein Fest von Licht und Farben und Musik zu verwandeln. Der große Brunnen vor dem Gradierwerk wird in Blau und Rot und Lila angestrahlt und zum Leuchten gebracht.

Hunderte, vielleicht sogar Tausende von bunten Papierlampions werden aufgehängt und von fleißigen Helfern mit Kerzen bestückt. Gläschen mit Lichtern werden in den Rasenflächen  zu Sternen und anderen Mustern arrangiert.

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Fred Ulrich Bad Reichenhall

„Miss Evelyne, die Badefee“ live im Kino!

 von Fred

Musik und Film im Park-Kino

Am Freitag, 6.Juli 2018 findet im Rahmen der Festwoche 150 Jahre Königlicher Kurgarten eine besondere Veranstaltung im Park-Kino Bad Reichenhall statt. Der Stummfilmklassiker „Miss Evelyne, die Badefee“ aus dem Jahre 1929 mit live-Musik, gespielt von Kristian Aleksic und dem Salonquartett Reich an Hall, wird zu sehen sein!

Musik und Film zusammenzubringen war immer wieder der Wunsch von den Kinobetreibern Josef Loibl und Max Berger, und dem Musiker Fred Ullrich. Das 2012 gegründete Salonquartett Reich an Hall spielte bereits mehrmals vor ausgesuchten Filmen ein „kleines Konzert“ zur Einstimmung auf einen besonderen Kinoabend.

Für 2018 wurde der Film schlechthin für Bad Reichenhall ausgesucht, Miss Evelyne, die Badefee“, ein Werbefilm der Deutschen Reichsbahngesellschaft (DRG) aus dem Jahre 1929. Einen wunderbaren Blog von Fabi könnt ihr unter folgenden Link sehen: http://blog.berchtesgadener-land.com/2018/05/18/miss-evelyne-die-roaring-twenties-in-der-alpenstadt/  Die Werbefilme der DRG waren zwischen 1920 und -30 sehr beliebt, zeigten sie nicht nur landschaftliche Reize, eine Region, ihre Bewohner, kulturelle Sehenswürdigkeiten, sondern auch die technischen Errungenschaften der Eisenbahn. Für Bad Reichenhall war dieser Film sehr wichtig, waren doch die Auswirkungen des ersten Weltkrieges und das damit verbundene Ausbleiben zahlungskräftiger Gäste deutlich zu spüren. Mit gezielter Werbung sollten neue Kunden requiriert werden.weiterlesen

Fred Ulrich Bad Reichenhall

Philharmonisches Konzert #4 – ARABESQUE

 von Fred

Am Freitag, 15. Juni 2018 um 19:30 Uhr findet im Theater Bad Reichenhall im Kurgastzentrum das 4. Philharmonische Konzert unter dem Titel „Arabesque“ statt.
Auf dem Programm stehen:

Ludwig Thuille: Romantische Ouvertüre op. 16
Louis Spohr: Konzert für zwei Violinen und Orchester Nr. 2 b-Moll op. 88
Nikolai Rimski-Korsakoff: Scheherazade, sinfonische Dichtung op. 35
Solisten des Abends sind Ingolf Turban & Anna Sophie Dauenhauer, Violine. Es dirigiert die Bad Reichenhaller Philharmoniker Wolfgang Dörner.

„Die Sehnsucht nach dem Meer, die Träume aus tausend und einer Nacht, die Brillanz eines Teufelsgeigers – romantisch begonnen, dramatisch erlebt, prachtvoll beendet. Der Zauber des Orients verschmilzt mit europäischer Emotion.“

Aus dem Jahr 1888 stammt Nikolai Rimski-Korsakoffs sinfonische Dichtung Scheherazade. Die volle Pracht des Orients zeigt sich in einer farbenfrohen Instrumentierung und einer wahrhaft bezaubernden bis wuchtigen Tonsprache. Was sich in den Geschichten von „Tausend und einer Nacht“ auf viele Episoden verteilt, bündelt Rimski-Korsakoff in faszinierender Intensität zu einem überwältigenden Musikerlebnis. Nie hat man die Weite des Meeres so intensiv erlebt, selten Bilder und Emotionen so plastisch buchstäblich erfahren können. Die Bandbreite des 4. Philharmonischen Konzertes ist kaum zu überbieten – ein wahres musikalisches Feuerwerk! Einführungsvortrag mit Dr. Stephan Höllwerth um 18:45 Uhrweiterlesen

So baut man Legenden: 90 Jahre Predigtstuhlbahn

 von Sepp
Ein kühnes Unternehmen: Der Bau der Predigtstuhlbahn

Ein kühnes Unternehmen: Der Bau der Predigtstuhlbahn

Jubiläumsjahr 2018: Die Predigtstuhlbahn, die „Grande Dame der Alpen“ feiert am 30.6. und 1.7.2018 ihren 90. Geburtstag

Im Jahr 2018 feiert die Predigtstuhlbahn ihr großes 90-Jahr-Jubiläum. Als die Predigtstuhlbahn am 1. Juli 1928 ihren Fahrbetrieb aufnahm, war die Stimmung in Bad Reichenhall euphorisch. Für die Stadt galt die Bahn als Inbegriff des Aufschwungs. Die Weltpresse rühmte Geschwindigkeit, Lautlosigkeit und Sicherheit. Attribute, die heute wie damals gültig sind.

Der Bau der Predigtstuhlbahn: Ein kühnes Unternehmen

Um Bad Reichenhall als Kur- und Badeort weiterzuentwickeln initiierten der Hotelier Alois Seethaler vom Gradhotel Axelmannstein und Kurdirektor Josef Niedermeier Ende der 1920er die Errichtung einer Seilbahn auf den Predigtstuhl. 1926 und 1927 wurden dazu konkrete Planungen aufgenommen. Der Bau der drei „Monumentalstützen“ in Stahlbeton stellte im hochalpinen Gelände eine riesige Herausforderung dar. Um den Bau im unwegsamen Gelände zu bewerkstelligen wurde eine Hilfsseilbahn sowie eine Baustraße entlang der geplanten Trasse errichtet. Die Hilfsseilbahn wurde Ende August 1927 fertig gestellt. Zehn Personen einschließlich Material konnten nun in 14 Minuten auf den Predigtstuhl gebracht werden.

Die Hilfsseilbahn zum Bau der Predigtstuhlbahn

Die Hilfsseilbahn zum Bau der Predigtstuhlbahn

So baut man Legenden: Seilbahnbau vor 90 Jahren

So baut man Legenden: Seilbahnbau vor 90 Jahren

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Die „Glücksburg“ – ein Beispiel für den Jugendstil in Bad Reichenhall

Als ich vor fünf Jahren nach Bad Reichenhall zog, war eines der ersten Dinge, die mir auffielen: haben die hier schöne Häuser! Ich stamme aus einer architektonisch anders aufgestellten Region und hübsche Kurvillen, wie sie zuhauf in der Alpenstadt stehen, kannte ich bis dato nur aus Urlauben in Meran. Und tatsächlich haben die Reichenhaller Villen mit ihrer Südtiroler Verwandtschaft einiges gemein.

Das Hotel Erika erinnert an einen italienischen Palazzo und ist auch heute noch in Betrieb!

Hier wie dort entstanden sie ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, als beide Städte zu alpinen Kurbädern aufstiegen. Und dieser wirtschaftliche Aufschwung war nötig: seit Meran den Regierungssitz Tirols an Innsbruck abgegeben hatte, schlummerte es in jahrhundertelangem Stillstand vor sich hin, während sich die Salinenstadt Reichenhall vom Stadtbrand in den 1830er Jahren erholen musste.
Die neuen Eisenbahnanschlüsse in beiden Orten machten es möglich, dass man nun viel schneller in die Sommerfrische reisen konnte. Eine bekannte Urlauberin, die die neuen Möglichkeiten „inkognito“ mit einem Tross von Dienern nutzte, war Kaiserin Sissi. Ihre regelmäßigen Aufenthalte in Schloss Trauttmansdorff machten Meran zum Place-to-be der Österreichischen High Society.

Die ehemalige „Kurpension Eden“

Unser Bad Reichenhall schaffte es sogar ohne royale Unterstützung unter die Top-Destinationen der Alpen. Nach dem Umbau der Burg Axelmannstein zum Grandhotel gewann der Tourismus in der Alpenstadt rasant an Bedeutung. Sie wandelte sich ab den 1860er Jahren vom Industriestandort (Salinenstadt) zum mondänen Kurort mit städtischem Flair und internationalem Publikum. Zu dieser Zeit wurde bewusst der Vergleich des Bayerischen Merans ins Spiel gebracht. Und einige Gemeinsamkeiten, die über das milde Klima hinausgehen, kann man wirklich feststellen.

Die „Villa Innocentia“ in der Goethestraße.

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Stadt, See, Alm

 von Sepp
Die Höllenbachalm bei Bad Reichenhall

Die Höllenbachalm bei Bad Reichenhall

Historische Altstadt, malerischer Bergsee, traditionelle Alm: Bei einer Radltour von Bad Reichenhall über den Thumsee zur Höllenbachalm kann man das alles entdecken.

Ich starte meine Radltour in Berchtesgaden und folge dem Radweg “Rund um den Untersberg“ durch Bischofswiesen nach Bayerisch Gmain. Hier folge ich dem Radweg „Rund um Bad Reichenhall“ und erreiche das erste Highlight auf meiner Tour: Burg Gruttenstein!

Burg Gruttenstein

Burg Gruttenstein

Die mittelalterliche Burg thront über der Stadt Bad Reichenhall und ist ein beeindruckendes Zeugnis der langen Geschichte Bad Reichenhalls als Salzstadt! Von Gruttenstein geht’s hinab in die Stadt. Der Radweg führt mich weg von der Hauptstraße ins wunderschöne Florianiviertel, den ältesten Teil der Alpenstadt. Die schmucken Häuser mit ihren bunten Fassaden stehen hier seit Jahrhunderten nahezu unverändert.

Der Florianiplatz

Der Florianiplatz

Ich werde auf dem Rückweg dann hier noch eine Pause einlegen um das einzigartige Flair des Florianiplatzes zu genießen. Doch jetzt radle ich weiter. Eine Unterführung bringt mich unter der Straße hindurch zur Saalach. Über die Luitpoldbrücke erreiche ich Kirchberg. Hier steht ein weiteres Baudenkmal: Das Saalachkraftwerk.

Saalachkraftwerk Bad Reichenhall

Saalachkraftwerk Bad Reichenhall

Es ist eines der ältesten noch betriebenen Bahnkraftwerke in ganz Deutschland und wahrscheinlich eines der schönsten Kraftwerksgebäude überhaupt.

Ich erreiche die Grenze zu Karlstein und radle am Fuße des Pankrazfelsen hinauf in Richtung Thumsee. Über dem Weg thront die Pankrazkirche in exponierter Lage.weiterlesen

Am Alpgartensteig, kurz vor dem Ziel

Nach einer Woche eher wechselhaften Wetters wurden wir am vergangenen Wochenende mit Temperaturen um die 30 Grad und Sonnenschein entschädigt. Sogar die Gewitter, die jeweils zum Nachmittag angekündigt waren, blieben im Berchtesgadener Land aus. Mehr braucht es nicht, um den Bergfex glücklich zu machen. So fackelten meine Wander-Kumpanin Nicole und ich nicht lange und nutzten die Chance, endlich den Predigtstuhl zu erklimmen. Ohne die „Grand Dame“ versteht sich, nur auf Schusters Rappen.

Auf den Predigtstuhl führen viele Wege, wir entschieden uns für den Alpgartensteig im Gemeindegebiet von Bayerisch Gmain. Dieser beginnt am Wanderparkplatz Bergkurgarten am Fuße des Lattengebirges. Die Zeitangaben von anfangs 4,5 Stunden sollte man nicht allzu ernst nehmen, mit ein wenig Übung schafft man die Strecke in 2,5 Stunden.
Um der Mittagshitze zu entkommen, starteten wir bereits um halb neun in der Früh. Einbalsamiert in Sonnencreme und Zeckenspray wanderten wir durch das schattige Wappbachtal, linksseitig entlang des namensgebenden Gewässers. Dieser Abschnitt des Weges wird als „Alpgartenrundweg“ bezeichnet; man folgt von Anfang an der Beschilderung „Hochschlegel“. Leicht steigt der Rundweg an, gesäumt von zahllosen Frühlingsblühern und den Wasserfällen des Bergbaches.

Der Wappbach

Am Talschluss gingen wir weiter in Richtung Hochschlegel über die Stahlbrücke. So langsam machte sich die Sonne bemerkbar und die stehende Luft im Bergwald erhitzte sich zusehends. In Serpentinen stiegen wir weiter auf ins Innere des Lattengebirges, unterbrochen von kurzen Trinkpausen. Genug Wasser sollte man auf jeden Fall mitnehmen, da nach den letzten Bächen im Tal erst wieder in der Almhütte Schlegelmulde das kühle Nass winkt.weiterlesen

Miss Evelyne und ihre Gesellschafterin Ruth im Kurgarten-Café.

Der erste Weltkrieg ist überstanden, in Europa herrscht Armut. Sommerfrische und Kuren sind betuchteren Schichten vorbehalten, die ebenfalls unter der jüngsten Katastrophe leiden. Nicht die besten Voraussetzungen für eine Kurstadt wie Bad Reichenhall. Schwer hat sie zu kämpfen: der Adel des Deutschen Kaiserreiches, Österreich-Ungarns und Osteuropas, der sich noch während der Belle Epoque in der Alpenstadt vom Nichtstun erholte, bleibt aus. Der Kurpark, vor wenigen Jahren um Gradierhaus, Kurhaus und Konzertrotunde ergänzt, muss erst wieder vom Not-Kartoffelacker zum Lustgarten umgegraben werden.

Die neu eröffnete Predigtstuhlbahn.

Die Terrasse des Berghotels Predigtstuhl, noch ohne Verglasung.

In diesen Zeiten braucht es Erfindergeist und Innovationsdrang. Wie in der Schweiz möchte man den Wintersport ins Staatsbad holen, indem eine Bergbahn ins Leben gerufen wird. Nach langen Überlegungen entscheidet man sich gegen Hochstaufen und Untersberg und für einen Felsvorsprung unterhalb des Hochschlegels, den bisher unbedeutenden Predigtstuhl. Doch das genügt noch nicht, um neue Gäste in den Talkessel zu locken – Reklame muss gemacht werden. Und hier kommt eine geldige New Yorkerin ins Spiel: Miss Evelyne Dollar. Die Filmstelle der Bahn in Nürnberg dreht 1928 einen Werbefilm in Bad Reichenhall, der sämtliche Attraktionen in Spielfilmlänge präsentiert: „Miss Evelyne, die Badefee“. Eingebettet sind diese in die Geschichte um eine reiche amerikanische Touristin, die durch eine List den Annäherungsversuchen der heimischen Männerwelt entkommt. Anschließend erkundet sie die Sehenswürdigkeiten Reichenhalls mit ihrem Urlaubsflirt, dem Kurarzt Dr. Freytag. Die Wahl einer Amerikanerin als Hauptrolle kam nicht von ungefähr, waren doch finanzstarke US-Bürger die neue Wunschklientel der Kurstadt. Der Werbe-Spielfilm ist schließlich ab 1929 im Kino und bis in die frühen Dreißigerjahre auf den Schiffen der Norddeutschen Lloyd zu sehen.weiterlesen

Sechs Kubikmeter heimisches Holz verarbeitet

 von Sepp
Die neue Schaukelliege aus Lärchenholz wiegt um die 200 Kilogramm © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhal

Die neue Schaukelliege aus Lärchenholz wiegt um die 200 Kilogramm © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhal

Neue Ausstattung für den Wald-Idyll-Pfad in Bayerisch Gmain

Die Stationen auf dem Wald-Idyll-Pfad in Bayerisch Gmain wurden neu ausgestattet. Highlights sind unter anderem eine rund 200 Kilogramm schwere, hölzerne Schaukelliege und ein überdachter Brotzeitplatz. Der beliebte Wald-Idyll-Pfad wurde vor sieben Jahren mit EU-Mitteln aus dem LEADER- Programm als Gemeinschaftsprojekt der Kur GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain und der Gemeinde Bayerisch Gmain initiiert. Der Wald-Idyll- Pfad führt vom Bergkurgarten etwa vier Kilometer auf einem barrierefreien, kinderwagengeeigneten, ganzjährig nutzbaren Rundweg durch den Wald. An fünf Stationen informieren Schautafeln zu den Themen Salz, Wasser, Vegetation, Geologie und Geschichte.

Außerdem laden jede Menge Naturmöbelinstallationen zum Spielen oder Verweilen ein. Gleich beim ersten Halt können die Kinder nach Herzenslust mit Wasser pritscheln, der Brunnen ist aus einem Tannenstamm gesägt und nur eine von vielen weiteren neuen Attraktionen. Den ganzen Winter über war Franz Maier, Betriebshof-Mitarbeiter der Kur GmbH, mit den Holzarbeiten beschäftigt – neben seinen üblichen Tätigkeiten wie Wartungs- und Pflegearbeiten.

Sechs Kubikmeter regionales Holz

Das Holz, das der gelernte Zimmerer für die neue Möblierung des Wald-Idyll- Pfades verarbeitet hat, kommt entweder vom örtlichen Forstbetrieb oder aus eigenem Bestand. Die gegenübergestellten Ruheliegen bei der zweiten Station hat der Zimmerer beispielsweise aus Eschenholzstämmen aus der Saalach-Au gefertigt. Insgesamt wurden rund sechs Kubikmeter Holz für die neuen Möbel verbaut.

Die einfachen, gegenübergestellten Holzliegen sind aus Eschenholzstämmen gebaut und wurden bei der Freigabe des Weges gleich getestet © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall

Die einfachen, gegenübergestellten Holzliegen sind aus Eschenholzstämmen gebaut und wurden bei der Freigabe des Weges gleich getestet © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall

Sechs Männer für eine Liege

An Station 3 haben Maier und die Kollegen für die kleinsten Waldwanderer ein Kletterseil angebracht, mit dem die Kinder die Stufen zur Adlerbank überwinden können. Um die überdimensionierte Schaukelliege an der vierten Station, gleich neben dem überdachten Brotzeitplatz, aufzustellen, brauchte es die Kraft von sechs Männern. Immerhin wiegt die Schaukel rund 200 Kilogramm. weiterlesen

Panorama auf dem Gipfel des Lattenbergstoa.

Entlang der „Gmainer Rundtour“

Sonntag Morgen, strahlend blauer Himmel, der Wetterbericht spricht von Regen am Nachmittag – was tun? Hier schaffen die zahllosen kleineren Rundwege im Lattengebirge bei Bayerisch Gmain Abhilfe. Der Gebirgszug, der den Talkessel der Alpenstadt Bad Reichenhall vom Hochtal der Ramsau und Bischofswiesen trennt, ist mit schroffen Felsspitzen gespickt, von romantischen Tälern durchzogen und von mediterran anmutenden Kiefernwäldern bedeckt. Einen geradezu exemplarischen Teil dieses Gebirges erschließt die sogenannte „Gmainer Rundtour“ als Teil des SalzAlpenSteiges.weiterlesen