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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Kategorie: Kultur
Werke von Anton Reinbold im Museum Schloss Adelsheim

Werke von Anton Reinbold im Museum Schloss Adelsheim

Oder: Eine Retroperspektive zum 50. Todestag des Berchtesgadener Künstlers Anton Reinbold im Museum Schloss Adelsheim

Heute vor 50 Jahren starb Anton Reinbold. Der Maler gilt nicht nur als einer der bekanntesten Künstler unserer Heimat, sondern auch als Erfinder des Berchtesgadener Christbaums. Doch dazu später mehr. Das Museum Schloss Adelsheim widmet dem Künstler aus diesem Anlass eine Sonderausstellung. Ich habe eine unerwartete Gelegenheit genutzt und mich von Christoph Karbacher, dem ehemaligen Direktor des Museums, durch die Ausstellung führen lassen.

Christoph Karbacher, der ehemalige Direktor des Museums

Christoph Karbacher, der ehemalige Direktor des Museums

Christoph Karbacher war nicht nur Direktor des Heimatmuseums, sondern auch mein langjähriger Kunstlehrer im Gymnasium. Er scheint alles zu wissen über Leben und Werk des Malers: 1881 als Sohn eines Kaminkehrers in Berchtesgaden geboren, besucht der junge Anton Reinbold die damalige „Industrie-Zeichnungsschule“, seine Eltern geben dem Berufswunsch „Kunstmaler“ des jungen Mannes nach anfänglicher Skepsis nach. 1896 beginnt der junge Berchtesgadener seine Ausbildung in München. Zwei Jahre besucht er die Kunstgewerbeschule und eine Privatschule, anschließend studiert er fünf Jahre lang an der Akademie der bildenden Künste. Nach seinem Abschluss bei Professor Ludwig Herterich unternimmt der junge Maler Auslandsreisen nach England, Holland und Belgien. Ab 1906 folgen die ersten Ausstellungen in München sowie Veröffentlichungen in Kunst- und Kulturzeitschriften. Ein erster Höhepunkt ist die Verwendung von Reinbolds Bild „Berchtesgadener Christkindl“ als Titelbild der Weihnachtsausgabe der Zeitschrift „Jugend“. Auch privat läuft es gut für Anton Reinbold: Im Dezember 1912 heiratet er seine Marie und begibt sich mit Ihr auf eine halbjährige Reise nach Rom. 1913 zieht er mit seiner Ehefrau nach Berchtesgaden.

Wie viele Männer seiner Generation muss Anton Reinbold 1914 in den Krieg ziehen. An der Front entstehen zahlreiche Zeichnungen. Mehrere Feldzeitungen, unter anderem die von ihm mitbegründete „Die bayerische Landwehr“, drucken seine Bilder.

"Die bayerische Landwehr" Feldzeitung

„Die bayerische Landwehr“ Feldzeitung

Anton Reinbold ist Mitbegründer der Vereinigung der Berchtesgadener Maler, dem Vorläufer des 1925 gegründeten Berchtesgadener Künstlerbundes. In den 1920er Jahren entwirft Reinbold das Berchtesgadener Notgeld und gründet mit Gleichgesinnten die Berchtesgadener Bauernkunst.weiterlesen

Die Schäffler kommen

 von Sepp
Schäfflertanz in Berchtesgaden

Schäfflertanz in Berchtesgaden

Das Warten hat ein Ende: Nach sieben Jahren tanzen im Februar und März 2019 die Berchtesgadener Schäffler wieder.

Seit 1928 ist der Schäfflertanz Tradition in Berchtesgaden. Seit dieser Zeit haben die Schäffler, die damals tatsächlich die Fassbinder des Hofbrauhauses Berchtesgaden waren, elfmal getanzt. Lediglich im Kriegsjahr 1942 musste der Tanz ausfallen.

Die Tradition des Schäfflertanzes geht auf das Jahr 1517 zurück. Eine verheerende Pest wütete damals in München und Umgebung. Tausende Menschen fanden den Tod. In der Bevölkerung ging das Grauen um, niemand dachte mehr an Frohsinn. Die Zunft der Fassmacher wollte den Menschen wieder Mut machen und erfand einen fröhlichen Tanz. Herzog Wilhelm IV. und sein jüngerer Bruder Ludwig X. waren von der Idee und seiner Ausführung so angetan, dass sie ausdrücklich den Wunsch äußerten, der Tanz möge alle sieben Jahre, zur ewigen Erinnerung und Mahnung an die schreckliche Pestzeit, wiederholt werden.

Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanz-Formationen

Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanz-Formationen

Der Schäfflertanz wird nur alle 7 Jahre aufgeführt, und zwar in der Zeit zwischen dem Freitag vor dem Faschingswochenende und Faschingsdienstag. In Berchtesgaden findet der erste Tanz an der Grund- und Mittelschule am Bacheifeld statt, der zweite dann vor dem Rathaus für Bürgermeister, die Angestellten und Arbeiter der Gemeinde sowie für alle Berchtesgadener. Weitere Tänze können bei den Schäfflern bestellt werden, insgesamt werden wohl so um die 80 Tänze aufgeführt werden.

Die Schäffler tanzen vor dem Berchtesgadener Rathaus

Die Schäffler tanzen vor dem Berchtesgadener Rathaus

Der Schäfflertanz beginnt mit dem Einmarsch: 10 Musikanten der Marktmusik Berchtesgaden führen den Zug an und spielen den bayerischen Defiliermarsch. Auf die Musiker folgt der Fahnenträger, der Vorstand, die Reifenschwinger, die Fasslklopfer und 18 Tänzer mit den grünen Bögen. Zwei Vortänzer führen die bunte Truppe an, die Reihenfolge der Tänze ist festgelegt: Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanzfiguren. Nach den Tänzern folgen die Fasllklopfer, die einen Eisenreifen auf das Fass setzen. Danach folgt der Reifenschwinger, der den mit Schnapsgläsern bestückten Reifen schwingt und ein Hoch auf den Besteller des Tanzes ausruft.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben

 von Rosi


Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben
„Der schönste Berg der Welt“

„Der schönste Berg der Welt“ – eine Umfrage des Bergsteigermagazins kommt zu diesem, den Watzmann treffend beschreibenden Schluss. Nicht nur die Höhe von 2713 m (die Mittelspitze) sondern ganz besonders seine einmaligschöne Form macht den Watzmann zum Wahrzeichen des Landkreises Berchtesgadener Land.

Die Kirchleitnkapelle auf dem Ponnzenbichl mit dem Watzmann im Hintergrund

Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben: Wer kennt die Sage nicht? Einst regiert der grausame König Waze oder Wazemann das Land. Er verbreitet mit seiner Frau und den Kindern Furcht und Schrecken unter der Bevölkerung. Auf einer seiner wilden Jagden zerstampft er eine Bauersfamilie mit seinem Ross und die Bäuerin verflucht ihn: Gott soll dich und deine Familie zu Stein verwandeln. Im Nu tut sich die Erde auf, spuckt Feuer und der König mit seiner Familie erstarrt zu Stein.

Frühling mit dem noch verschneiten Watzmann

Aus der Sicht von Norden lässt sich die „Königsfamilie“ erahnen. Links die Watzmannfrau, in der Mitte die Kinder und rechts der Große Watzmann „König Waze“.weiterlesen

Rosi Fürmann

Allerheiligen – Ein Tag des Gedenkens

 von Rosi

Auf dem Friedhof in Teisendorf – ein wegen der hohen Einfriedung mit nach innen offenem Bogengang als „campo santo“ bezeichneter Friedhof im italienischen Stil

Allerheiligen – als „stiller Feiertag“ ein Tag des Gedenkens

„Herrentag aller Heiligen“ heißt bei Johannes Chrysostomos für Antiochien im 4.Jahrhundert der Oktavtag von Pfingsten (Oktavtag von lateinisch octavus, deutsch ‚der achte‘ – er bezeichnet in der katholischen Liturgie den achten Tag nach einem Hochfest im Kirchenjahr). Hält sich in der Ostkirche dieser Termin zur Feier „aller Heiligen“ bis heute, so entsteht im Irland des 8./9. Jahrhunderts als neuer Festtermin der 1. November, der Beginn des Winters. Hintergrund für das Fest ist jetzt nicht mehr die Verbindung zu Ostern, sondern die sterbende Natur, durch die die ewige Welt der Heiligen sichtbar wird. Im 9. Jahrhundert gelangt dann das Allerheiligenfest durch irisch-schottische Missionare so auf den Kontinent, wie es bis heute die katholischen Christen als fester Bestandteil des Jahreskreises feiern.

Der Waldfriedhof in Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkel

Ist der 1. November der Gedenktag „Aller Heiligen“, so folgt diesem am 2. November der „Allerseelen-Tag“, der Tag, der die Gläubigen all Ihrer Verstorbenen gedenken lässt. Abt Odilo von Cluny ordnet 998 für all die ihm unterstellten Klöster an, in enger zeitlicher und inhaltlicher Verbundenheit diese Tage zu begehen.  Er hörte der Überlieferung zufolge nach einer Allerheiligenfeier „die Teufel aus dem Berg Vulcano heulen, weil ihnen so viele Seelen entrissen wurden“.

Nicht alle Bundesländer Deutschlands feiern den Allerheiligentag am 1. November als gesetzlichen Feiertag. Nur Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und wir hier in Bayern begehen diesen Tag als einen sog. „stillen Feiertag“; mit einem Verbot öffentlicher, nicht dem ernsten Charakter dieses Tages entsprechenden Unterhaltungsveranstaltungen.weiterlesen

Rosi Fürmann

Fantastischer Herbst in Bad Reichenhall

 von Rosi

Fantastischer Herbst hoch über Bad Reichenhall

Ein fantastischer Blick über den Talkessel von Bad Reichenhall – immer wieder ein Höhepunkt einer schönen, gerade jetzt mit dem flachen Licht der Herbstsonne lohnende Wanderung hinauf zum Pankrazkircherl  auf dem Pankrazfelsen.

300 Stufen führen auf einem schmalen Weg hinauf auf die 145 m über den Talgrund gelegene Kirche hoch über Karlstein bei Bad Reichenhall.weiterlesen

Trailbewerbe bei den Salzburger Nachbarn: Das STRF

 von Sarah

In einer Woche ist es wieder soweit: Zum siebten Mal in Folge startet das Salzburger Trailrunningfestival bei unseren österreichischen Nachbarn. Was eine Teilnahme an den Bewerben in der Mozartstadt so attraktiv macht und warum ihr dieses Event nicht verpassen solltet, möchte ich euch im Folgenden erklären.

Startatmosphäre am Kapitelplatz

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Rosi Fürmann

Es wacht am „Eingang zum Berchtesgadener Land“: Schloss Staufeneck in Piding am Fuße des Fuderheubergs

Mächtig thront das mittelalterliche Schloss Staufeneck am Fuße des Fuderheubergs hoch über Piding im Berchtesgadener Rupertiwinkel und der Hochstaufen bildet den zu allen Jahreszeiten imposanten Hintergrund für das Bauwerk.

herrlicher Frühling in Piding mit dem Schloss Staufeneck am Fuße des Fuderheuberges und der Schlafenden Hexe (Lattengebirge) im Hintergrund

Auszug aus der Broschüre „Schloss Staufeneck“ von Max Wieser:
Beherrschend ist ihr Platz oberhalb der alten Salzstraße am Talausgang von Bad Reichenhall. Dieser Wächter aus alten Zeiten wurde zum Schutz der Salinenstadt und des Salzhandels erbaut. Der jeweilige Besitzer von Schloss Staufeneck konnte somit die Reichenhaller Salzstraße bewachen und kontrollieren. Anhand alter Zollbücher vom Mauthaus zu Mauthausen können wir feststellen, dass auf dieser Straße ein lebhafter Handel betrieben wurde. Besonders im Winter waren die Salzfuhrleute mit ihren schwer beladenen Salzwagen Tag und Nacht unterwegs. Von Schloss Staufeneck aus konnten die Erzbischöfe von Salzburg den Pulsschlag des Salzhandels fühlen, der zugleich den Lebensnerv von Bad Reichenhall, Traunstein und München bedeutete.weiterlesen

Rosi Fürmann


Ein Denkmal gelebter Volksfrömmigkeit – das „Holzhauser Kreuz“

Seit kurzem erstrahlt ein ganz besonderes Denkmal gelebter Volksförmmigkeit wieder in neuem Glanz – das „Holzhauser Kreuz“ in Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkel. „Holzhauser Kreuz aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Kruzifixus und Assistenzsfiguren “ – so bezeichnet die Denkmalliste dieses überregional bekannte religiöse Symbol: Der Gekreuzigte mit links der Muttergottes und rechts Johannes der Täufer.

Bei der umfangreichen und aufwendigen, maßgeblich auf die Initiative von Familien des Angerer Ortsteiles Holzhausen erfolgten Restaurierung stellte die Befundung zwölf alte Schichten fest; die in den Jahreszeiten wechselnden Umwelteinflüsse hatten demnach immer wieder ihre zerstörerischen Spuren hinterlassen. Jetzt zeigen sich die Figuren und die unter dem ebenfalls neu errichtenen Schrein stehenden Totenbretter wieder in ihrer vollen Pracht.

Wunderbar fügt sich das Ensemble in den Ortsteil ein und steht auf einem, früher bei Straßenabzweigungen üblichen Dreieck inmitten der Fahrbahn. Eine alte Eintragung im Grundbuch bezeichnet dieses Dreieck sogar als „Gewürzgärtchen“ eines benachbarten Anwesens.weiterlesen

Seltenes bayerisches Huhn im Berchtesgadener Land

 von Sepp
Hahn und Hühner der vom Aussterben bedrohten Haustierrasse „Augsburger Huhn“

Hahn und Hühner der vom Aussterben bedrohten Haustierrasse „Augsburger Huhn“

Augsburger Huhn bekommt neue Heimat in Hohenfried

Am vergangenen Freitag fanden 15 ganz besondere Junghühner in Begleitung eines Hahnes auf Initiative des Berghotel Rehlegg in Hohenfried/Bayerisch Gmain ein neues Zuhause: Das Augsburger Huhn. Bei dieser vom Aussterben bedrohten Haustierrasse handelt es sich um ein klassisches Zweinutzungshuhn – mit guter Legeleistung und hervorragendem Fleisch. Das tiefschwarze Augsburger Huhn mit seinem markanten Becherkamm gilt als einzige Bayerische Hühner-rasse und war bis in die 1960er Jahre weit verbreitet. Heute gibt es von diesem Landhuhn nur noch wenige hundert Tiere – es steht als stark gefährdet auf der deutschen Roten Liste der Nutztierrassen. Sowohl die UNESCO, von der die Biosphärenregion Berchtesgadener Land ausgezeichnet ist, als auch das Bayerische Biodiversitätsprogramm 2030 verfolgen das Ziel, alte Sorten und Pflanzen von Nutzpflanzen und Nutztieren zu schützen. So können durch eine verstärkte landwirtschaftliche Nutzung diese regional angepassten Hof- und Landsorten erhalten und die Biodiversität in Agrarökosystemen erhöht werden. „Es war uns ein großen Anliegen, nach dem Schwarzen Alpenschwein nun mit dem Augsburger Huhn einer weiteren alten Haustierrasse neuen Lebensraum zu geben und so zum Erhalt eines wertvollen Genpools beizutragen“, freut sich Hotelier Hannes Lichtmannegger aus dem Bergsteigerdorf Ramsau. „Mit Hohenfried-Heimat, dessen Landwirtschaft und Gärtnerei nach den Richtlinien von Demeter zertifiziert ist, haben wir einen tollen Projektpartner gefunden und wir hoffen durch gemeinsames Engagement das Augsburger Huhn langfristig erhalten zu können“, so Lichtmannegger weiter.

In Hohenfried-Heimat passt das Augsburger Huhn hervorragend zu weiteren Kooperationsprojekten mit der Biosphärenregion – dem Anbau der alten Getreidesorte „Tauern Roggen“ und der
Zwischenvermehrung von Ackerwildkräutern: „Uns ist es ein großes Anliegen, unseren Lebensort zu öffnen und durch diese Vielfalt an Projekten die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu stärken“, so Werkstattleiter Nikolaus Perlepes. weiterlesen

Ursula

Zu Besuch bei der Töpferin

 von Ursula
Töpferin Rita Schuhmacher

Töpferin Rita Schuhmacher

Rita Schuhmacher vom Untersberglehen

Allen, die handwerkliche Qualität und individuelles Design schätzen, möchte ich einen Besuch in Maria Gern ans Herz legen. Hier ist die Werkstatt der Töpfermeisterin Rita Schumacher. Sie hat schon früh ihren eigenen Stil entwickelt. Das weiße Steinzeug verziert sie mit blauer Engobenmalerei. Die im Ursprung bäuerlichen Muster fließen bei jedem Stück neu aus ihrer Pipette. Florale Verzierungen, Vögel, Bänder und Punkte finden sich spielerisch auf ihren Stücken, keines ist wie das andere.

Weißes Steinzeug mit blauer Engobenmalerei

Weißes Steinzeug mit blauer Engobenmalerei

Das auf 1280° Celsius gebrannte Steinzeug ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch äußerst langlebig und spülmaschinenfest. Und damit nicht nur für die Vitrine, sondern vor allem den täglichen Gebrauch zu empfehlen.

Rita Schumacher ist im Untersberglehen aufgewachsen. Hier lebte ihre Familie im eigenen „Sacherl“, einen kleinen, ursprünglichen Bergbauernhof. Ein Balken in der alten Stube ist auf das Jahr 1799 datiert. Rita Schumacher ist hierher zurückkehrt. Wo einst harte Arbeit in der Landwirtschaft für ein karges Leben ausreichte, genügen ihr heute die Einnahmen ihres Kunsthandwerks.

Rita Schuhmacher bei der Arbeit in ihrem Garten

Rita Schuhmacher bei der Arbeit in ihrem Garten

Dieses ist nur direkt am Hof zu bekommen. Einheimische kennen und schätzen ihre Arbeiten, Urlauber entdecken diese oft auf dem Weg Richtung Untersberg. Denn genau am Hof beginnt der kürzeste Aufstieg hinauf aufs Stöhrhaus.

üppig bewachsene Wand des Untersberglehens

üppig bewachsene Wand des Untersberglehens

Der Ausstellungraum ist gefüllt mit Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens: Tassen und Kannen, Teller und Schalen, Vasen und Vorratstöpfe. Mir haben es besonders die Hennen und Gockel angetan, die entweder als Malerei auf ihren Arbeiten zu sehen sind oder direkt aus dem Ton zu Schalen oder Gartenschmuck geformt wurden. Dem kleinen Eierbecher kann ich nicht widerstehen, legt die Henne doch wie ihr lebendes Pendant das Köpfchen leicht schief. Ab jetzt gönne ich mir jeden Sonntag darin ein Ei von glücklichen Hühnern! (Wer hier eine kleine Ferienwohnung bucht, kann übrigens jeden Tag vom weiß-blauen Geschirr der Hausherrin essen.)weiterlesen