Untersberg Bayern

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Kategorie: Natur

Stadt, See, Alm

 von Sepp
Die Höllenbachalm bei Bad Reichenhall

Die Höllenbachalm bei Bad Reichenhall

Historische Altstadt, malerischer Bergsee, traditionelle Alm: Bei einer Radltour von Bad Reichenhall über den Thumsee zur Höllenbachalm kann man das alles entdecken.

Ich starte meine Radltour in Berchtesgaden und folge dem Radweg “Rund um den Untersberg“ durch Bischofswiesen nach Bayerisch Gmain. Hier folge ich dem Radweg „Rund um Bad Reichenhall“ und erreiche das erste Highlight auf meiner Tour: Burg Gruttenstein!

Burg Gruttenstein

Burg Gruttenstein

Die mittelalterliche Burg thront über der Stadt Bad Reichenhall und ist ein beeindruckendes Zeugnis der langen Geschichte Bad Reichenhalls als Salzstadt! Von Gruttenstein geht’s hinab in die Stadt. Der Radweg führt mich weg von der Hauptstraße ins wunderschöne Florianiviertel, den ältesten Teil der Alpenstadt. Die schmucken Häuser mit ihren bunten Fassaden stehen hier seit Jahrhunderten nahezu unverändert.

Der Florianiplatz

Der Florianiplatz

Ich werde auf dem Rückweg dann hier noch eine Pause einlegen um das einzigartige Flair des Florianiplatzes zu genießen. Doch jetzt radle ich weiter. Eine Unterführung bringt mich unter der Straße hindurch zur Saalach. Über die Luitpoldbrücke erreiche ich Kirchberg. Hier steht ein weiteres Baudenkmal: Das Saalachkraftwerk.

Saalachkraftwerk Bad Reichenhall

Saalachkraftwerk Bad Reichenhall

Es ist eines der ältesten noch betriebenen Bahnkraftwerke in ganz Deutschland und wahrscheinlich eines der schönsten Kraftwerksgebäude überhaupt.

Ich erreiche die Grenze zu Karlstein und radle am Fuße des Pankrazfelsen hinauf in Richtung Thumsee. Über dem Weg thront die Pankrazkirche in exponierter Lage.weiterlesen

Am Alpgartensteig, kurz vor dem Ziel

Nach einer Woche eher wechselhaften Wetters wurden wir am vergangenen Wochenende mit Temperaturen um die 30 Grad und Sonnenschein entschädigt. Sogar die Gewitter, die jeweils zum Nachmittag angekündigt waren, blieben im Berchtesgadener Land aus. Mehr braucht es nicht, um den Bergfex glücklich zu machen. So fackelten meine Wander-Kumpanin Nicole und ich nicht lange und nutzten die Chance, endlich den Predigtstuhl zu erklimmen. Ohne die „Grand Dame“ versteht sich, nur auf Schusters Rappen.

Auf den Predigtstuhl führen viele Wege, wir entschieden uns für den Alpgartensteig im Gemeindegebiet von Bayerisch Gmain. Dieser beginnt am Wanderparkplatz Bergkurgarten am Fuße des Lattengebirges. Die Zeitangaben von anfangs 4,5 Stunden sollte man nicht allzu ernst nehmen, mit ein wenig Übung schafft man die Strecke in 2,5 Stunden.
Um der Mittagshitze zu entkommen, starteten wir bereits um halb neun in der Früh. Einbalsamiert in Sonnencreme und Zeckenspray wanderten wir durch das schattige Wappbachtal, linksseitig entlang des namensgebenden Gewässers. Dieser Abschnitt des Weges wird als „Alpgartenrundweg“ bezeichnet; man folgt von Anfang an der Beschilderung „Hochschlegel“. Leicht steigt der Rundweg an, gesäumt von zahllosen Frühlingsblühern und den Wasserfällen des Bergbaches.

Der Wappbach

Am Talschluss gingen wir weiter in Richtung Hochschlegel über die Stahlbrücke. So langsam machte sich die Sonne bemerkbar und die stehende Luft im Bergwald erhitzte sich zusehends. In Serpentinen stiegen wir weiter auf ins Innere des Lattengebirges, unterbrochen von kurzen Trinkpausen. Genug Wasser sollte man auf jeden Fall mitnehmen, da nach den letzten Bächen im Tal erst wieder in der Almhütte Schlegelmulde das kühle Nass winkt.weiterlesen

Almauftrieb zur Bindalm

 von Sepp
Almsommer auf der Bindalm

Almsommer auf der Bindalm

Seit Samstag ist die Bindalm bewirtschaftet. Bei absolutem Traumwetter haben wir unsere Pinzgauer Milchkühe und Jungtiere vom Möslerlehen, unserem Bauernhof in Ramsau, zu unserer Alm im Klausbachtal getrieben.

Um 5:45 Uhr in der Früh starten wir am Möslerlehen. 11 Tiere müssen jetzt die 12 Kilometer zur Bindalm zu Fuß gehen, 5 bleiben derweil noch im Stall. Darunter 3 Kälber, die noch zu klein für den langen Marsch sind, ein Jungtier, das sich beim Weidegang leicht an der Schulter verletzt hat und eine ältere Kuh, die das Tempo der anderen Kühe nicht mitgehen kann. Diese Tiere werden später mit Traktor und Viehanhäger auf die Alm gebracht.

Mit mehreren Treibern machen wir uns auf den Weg über die Alpenstraße, hinab zum Bindenkreuz in Richtung Hintersee. Im unteren Bereich Triebenbachstraße sorgt die gerade aufgehende Sonne für eine unglaublich schöne Stimmung.

Almauftrieb im ersten Licht des Tages

Almauftrieb im ersten Licht des Tages

Weiter geht’s durch den Wald zum Hintersee. Am See herrscht um diese Tageszeit noch absolute Ruhe.

Morgendliche Ruhe am Hintersee

Morgendliche Ruhe am Hintersee

Ungestört marschieren wir mit unseren Kühen an der Straße am See entlang hinein in die ersten Sonnenstrahlen des Tages.weiterlesen

Waldi

Bärlauch

Der Bärlauch, der zeitig im Frühjahr wächst, ist eine mächtige Heilpflanze, die Magen, Darm und Blut reinigt. Er riecht wie Knoblauch und wird daher auch „Wilder Knoblauch“ genannt. Er eignet sich gut zu Entschlackungskuren und hilft zur Besserung chronischer Hautkrankheiten. Bärlauchwein ist gut für alte Leute mit dauernder Brustverschleimung und den damit verbundenen Atembeschwerden.

Frauenmantel

Frauenmantel ist ein typisches Frauenkraut. Er hilft bei Menstruationsstörungen in der Pupertät und bei Unpäßlichkeiten in den Wechseljahren. Die Pflanze hat sich auch bewährt bei Unterleibsentzündung, Fieber, Brand, Eiterung, Geschwüre und Brüche. Wenn man den Frauenmantel zerquetscht und auflegt, heilt er Wunden, Stiche und Schnitte. Kinder, die immer schwache Muskeln haben, werden stark durch fortgesetzten Gebrauch dieses Tees.

Ehrenpreis

Ehrenpreis heißt dieses Kräutlein, das überall an Rainen und Wiesenrändern im Frühjahr wächst. Es trug die Bezeichnung „Grundheil aller Schäden“ und wurde schon von den Römern geschätzt. Es hilft bei Nervosität, die von geistiger Überanstrengung herrührt, bringt ein gutes Gedächtnis und wirkt bei Gelbsucht und Harngrieß, rheumatischen und gichtischen Gliederschmerzen hervorragend. Jedes Jahr eine Kur mit frischgepflückten Ehrenpreis vermindert nicht nur die Arterienverkalkung, sondern verhütet sie und gibt dem Körper durch seine blutreinigende Wirkung neue Elastizität.weiterlesen

Erst drei Tage alt sind die jungen Seeforellen, die im Königssee ein neues zuhause gefunden haben.

Erst drei Tage alt sind die jungen Seeforellen, die im Königssee ein neues Zuhause gefunden haben.

Jeder, der schon mal in der historischen Gaststätte St. Bartholomä am Königsse war, kennt den großen Fisch an der Wand. Es ist die bisher größte im Königssee gefangene Seeforelle. 1976 ging sie Fischermeister Rudi Amort ins Netz. Sie wog ganze 27,5 kg, hatte einen Umfang von 80 cm und war zirka 12 Jahre alt. Früher war die Seeforelle, die „Königin der Alpenseen“, häufig im Königssee anzutreffen, seit einigen Jahren ist sie aus dem Nationalpark Berchtesgaden weitgehend verschwunden. Zum 40jährigen Jubiläum des Nationalparks gibt es ein Comeback des großen Süßwasserfisches. Im Rahmen eines Projektes wurden in diesem Frühjahr 15.000 Seeforellen-Brütlinge im Königssee ausgesetzt, weitere Aktionen folgen. Insgesamt werden in den nächsten 5 Jahren 15000 Seeforeelleneier und –brütlinge im Königssee ausgesetz.

Es ist ein ehrgeiziges Ziel, das sich der Nationalpark Berchtesgaden, die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern und Königssee-Berufsfischer Thomas Amort gesetzt haben: Die Seeforelle soll im Königssee wieder heimisch werden. „In den 1980er und 1990er Jahren gab es bei der Seeforelle in nahezu allen großen, oberbayerischen Seen große Bestandseinbrüche“, erklärt Dr. Ulrich Wunner, Fischereifachberater des Bezirks Oberbayern. Vor rund sechs Jahren hat Berufsfischer Thomas Amort im Königssee zum letzten Mal eine Seeforelle gefangen, seitdem gilt sie als verschollen.

Das Reich des Fischers vom Königssee

Das Reich des Fischers vom Königssee

Theorien über die Gründe ihres Verschwindens gibt es viele: „Möglicherweise sind geeignete Laichplätze im Königssee weggefallen oder ein vermehrter Nährstoffeintrag und das damit verbundene verstärkte Pflanzenwachstum kommen der Seeforelle als Kieslaicher nicht entgegen“, vermutet Wunner. Auch Veränderungen im Nahrungsspektrum der jungen Seeforellen könnten nach Ansicht des Experten eine Rolle spielen. Nach aufwändigen Renaturierungen des Saletbaches zwischen Obersees und Königssee im Jahr 2011 sind zumindest ausreichend geeignete Laichplätze wieder vorhanden. Grund genug für die Projektpartner, eine Aussetz-Aktion durchzuführen – schließlich wurden in anderen bayerischen Seen mit dieser Methode bereits gute Erfolge erzielt. Seeforellen kehren ähnlich wie Lachse im Alter von vier bis fünf Jahren zum Laichen zum Ort ihrer Geburt zurück. „weiterlesen

Durchs Klausbachtal zur Kallbrunnalm

 von Sepp
Auf der Kallbrunnalm

Auf der Kallbrunnalm

Anstatt die royale Hochzeit anzuschauen, habe ich den Samstag sinnvoll genutzt. Ich war unterwegs auf der klassischen Berchtesgadener Mountainbike-Tour durch das Klausbachtal zur Kallbrunnalm. Mein Ziel war die Jausenstation Kallbrunnalm, die gerade die Saison eröffnet. Der Weg durchs Klausbachtal und über die Grenze war wie immer wunderschön. Eine Besonderheit war dieses Mal die Blüte der Frauenschuhe.

Der Frauenschuh im Nationalpark Berchtesgaden

Der Frauenschuh ist die größte einheimische Orchideenart. Die eindrucksvolle Pflanze wächst an verschiedenen Plätzen im und auch außerhalb des Berchtesgadener Nationalparks. Unter anderem auch im Klausbachtal. Dieses Jahr blühen die Frauenschuhe früher als gewöhnlich, der warme Frühling macht‘s möglich.

Der Frauenschuh blüht

Der Frauenschuh blüht

Der Höhepunkt der Blüte ist zwar heuer schon vorbei und die Blüten und Blätter der Orchidee sind teilweise schon wieder am verblühen, dennoch ist der Anblick der gelben Frauenschuh-förmigen Kelche wunderschön.

Die Blüten erinnern in ihrer Form an einen Frauenschuh

Die Blüten erinnern in ihrer Form an einen Frauenschuh

Nach Fotopause radle ich weiter ins Klausbachtal hinein, vorbei an der Hängebrücke und der Engertalm-Holzstube. Auf der Engertalm weiden bereits die ersten Jungtiere.

Die Engertalm im Klausbachtal

Die Engertalm im Klausbachtal

Ihnen steht derselbe Weg bevor, den ich jetzt mache. In zwei oder drei Wochen verlagern die Tiere ihr Sommerquartier auf die Kallbrunnalm.weiterlesen

Sechs Kubikmeter heimisches Holz verarbeitet

 von Sepp
Die neue Schaukelliege aus Lärchenholz wiegt um die 200 Kilogramm © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhal

Die neue Schaukelliege aus Lärchenholz wiegt um die 200 Kilogramm © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhal

Neue Ausstattung für den Wald-Idyll-Pfad in Bayerisch Gmain

Die Stationen auf dem Wald-Idyll-Pfad in Bayerisch Gmain wurden neu ausgestattet. Highlights sind unter anderem eine rund 200 Kilogramm schwere, hölzerne Schaukelliege und ein überdachter Brotzeitplatz. Der beliebte Wald-Idyll-Pfad wurde vor sieben Jahren mit EU-Mitteln aus dem LEADER- Programm als Gemeinschaftsprojekt der Kur GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain und der Gemeinde Bayerisch Gmain initiiert. Der Wald-Idyll- Pfad führt vom Bergkurgarten etwa vier Kilometer auf einem barrierefreien, kinderwagengeeigneten, ganzjährig nutzbaren Rundweg durch den Wald. An fünf Stationen informieren Schautafeln zu den Themen Salz, Wasser, Vegetation, Geologie und Geschichte.

Außerdem laden jede Menge Naturmöbelinstallationen zum Spielen oder Verweilen ein. Gleich beim ersten Halt können die Kinder nach Herzenslust mit Wasser pritscheln, der Brunnen ist aus einem Tannenstamm gesägt und nur eine von vielen weiteren neuen Attraktionen. Den ganzen Winter über war Franz Maier, Betriebshof-Mitarbeiter der Kur GmbH, mit den Holzarbeiten beschäftigt – neben seinen üblichen Tätigkeiten wie Wartungs- und Pflegearbeiten.

Sechs Kubikmeter regionales Holz

Das Holz, das der gelernte Zimmerer für die neue Möblierung des Wald-Idyll- Pfades verarbeitet hat, kommt entweder vom örtlichen Forstbetrieb oder aus eigenem Bestand. Die gegenübergestellten Ruheliegen bei der zweiten Station hat der Zimmerer beispielsweise aus Eschenholzstämmen aus der Saalach-Au gefertigt. Insgesamt wurden rund sechs Kubikmeter Holz für die neuen Möbel verbaut.

Die einfachen, gegenübergestellten Holzliegen sind aus Eschenholzstämmen gebaut und wurden bei der Freigabe des Weges gleich getestet © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall

Die einfachen, gegenübergestellten Holzliegen sind aus Eschenholzstämmen gebaut und wurden bei der Freigabe des Weges gleich getestet © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall

Sechs Männer für eine Liege

An Station 3 haben Maier und die Kollegen für die kleinsten Waldwanderer ein Kletterseil angebracht, mit dem die Kinder die Stufen zur Adlerbank überwinden können. Um die überdimensionierte Schaukelliege an der vierten Station, gleich neben dem überdachten Brotzeitplatz, aufzustellen, brauchte es die Kraft von sechs Männern. Immerhin wiegt die Schaukel rund 200 Kilogramm. weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: In der Almbachklamm

 von Regina

Heute haben wir uns auf zu einer abenteuerlichen Wanderung in die Almbachklamm gemacht. Schon alleine der Beginn ist spannend- startet unsere Tour doch bei der letzten Kugelmühle Deutschlands, die Untersberger Marmor mithilfe von Wasserkraft in runde Kugeln „zaubert“.

Nachdem wir unseren Eintritt für die Klamm gezahlt haben, führt uns der Weg schon sehr bald über zahlreiche Brücken, unter denen das Wasser hindurchrauscht- teilweise viele Meter unter uns und in beeindruckenden Wasserfällen. Da das Wetter heute natürlich viele Leute zum Wandern einlädt und die Wege teils sehr schmal sind, gehört es hier dazu, immer mal wieder an geeigneten Stellen stehenzubleiben und flottere oder entgegenkommende Leute vorbeizulassen (und vorbeigelassen zu werden).

Dazwischen sehen wir aber auch einige Stellen, die dazu einladen,  sich mit den Kindern am Wasser niederzulassen und die Füße einzutauchen oder mit Steinen zu spielen.

Ich habe unsere Kleine in der Trage auf dem Rücken, bei  manchen Stellen, wo der Fels etwas über den Weg hängt, muss ich mich etwas bücken, um ihren Kopf nicht anzuhauen- dasselbe mit dem Mittleren, der auf dem Rückweg in der Kraxn sitzt und somit doch etwas erhöht ist.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Frühling im Haarmoos

 von Rosi

Das Gebiet Haarmoos im herrlich blühenden Frühling mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund

Ein unbeschreiblich-bleibendes Erlebnis für Herz, Seele und Gemüt: Der blühende Frühling im LBV-Gebiet Haarmoos

Unbeschreiblich die Eindrücke für Herz, Seele und Gemüt – das LBV-Gebiet Haarmoos in der Zeit des blühenden Frühlings. Das Gebiet im Naturraum Salzach-Hügelland im Berchtesgadener Rupertiwinkel gilt als eines der größten Wiesenbrütergebiete Südostbayerns.

herrlich in ihrer großen Vielfalt blühende Wiese im Haarmoos

Entstanden nach der letzten Eiszeit mit dem Abschmelzen der Gletscher vor etwa 10 000 Jahren bedeckte damals ein flacher See das Gebiet. Mit dem langsamen Einwachsen von Schilf, Seggen und Binsen begann die allmähliche Verlandung. Der an dieses Gebiet angrenzende Abtsdorfer See blieb als eine tiefe „Schürfwunde“ des damals abschmelzenden Salzachgletschers zurück und zeugt bis heute von der eisigkalten Zeit.weiterlesen

Die neuen Wirte vom Funtensee

 von Sepp
Die alten und die neuen Hüttenwirte vom Kärlingerhaus

Die alten und die neuen Hüttenwirte vom Kärlingerhaus

Andreas und Michael Bachmann übernehmen von Gabi und Sigi Hinterbrandner

Auf dem Kärlingerhaus, der ältesten und größten Alpenvereinshütte in den Berchtesgadener Alpen, steht dieses Jahr eine Veränderung an. Ab Mai übernehmen die Brüder Andreas und Michael Bachmann aus Salzburg die Bewirtschaftung, da die bisherigen Wirte Gabi und Sigi Hinterbrandner vom Funtensee auf das Purtschellerhaus am Hohen Göll wechseln.

Die beiden Brüder Bachmann waren bis Ostern auf der Priener Hütte unterhalb des Geigelstein tätig und verfügen über langjährige Gastronomieerfahrung. Ab Pfingsten (18.Mai) wird das Kärlingerhaus dieses Jahr seine Türen für die Sommersaison öffnen. Der viele Schnee aus dem vergangenen Winter wird sich auf der Hochfläche des Steinernen Meeres dieses Jahr zwar noch einige Zeit halten, aber der Zugang zur Hütte am Funtensee sollte bis dahin weitgehend schneefrei sein. Ein Besuch bei den neuen Wirten steht also nichts im Wege.

Das Kärlingerhaus

Das Kärlingerhaus

Die DAV-Sektion Berchtesgaden hofft, dass die neuen Pächter die Hütte möglichst ebenso lange führen wie ihre Vorgänger, die die Hütten in den letzten 8 Jahre zur vollsten Zufriedenheit der Sektion geführt haben.weiterlesen