Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Durch das Steinerne Meer

Durch das Steinerne Meer

Traditionelle Hüttenwanderung für Jugendliche von elf bis 15 Jahren

Vom 31. Juli bis 2. August veranstaltet die Nationalparkverwaltung die traditionelle Hüttenwanderung für Jugendliche von elf bis 15 Jahren durch den Nationalpark Berchtesgaden. Die Tour führt durch das Steinerne Meer mit Übernachtungen im Ingolstädter Haus und im Kärlingerhaus am Funtensee. Begleitet werden die Jugendlichen von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung, auf dem Programm stehen neben einer anspruchsvollen Mehrtageswanderung auch Spiele in der Natur und Gaudi auf den Hütten.

Der Unkostenbeitrag beträgt 65 Euro, es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Informationen bis 6. Juli unter umweltbildung@npv-bgd.bayern.de oder +8652-9686118.

Rosi Fürmann

125 Jahre Musikkapelle Piding

 von Rosi

Beim Maibaumaufstellen auf dem Petersplatz in Piding – 30. April 2017

„Musik ist die Sprache, die alle verstehen“: 125 Jahre Musikkapelle Piding

„Musik ist die Sprache, die alle verstehen“ – die anläßlich des großen Jubiläums herausgegebene Festschrift bringt es auf den Punkt!  „Die Chronik der Musikkapelle Piding ist ein unbestechlicher Zeitspiegel, der Auskunft gibt über das kulturelle und gesellschaftliche Leben eines Dorfes.“

die Musikkapelle beim Leuchtbrunnenfest auf dem Petersplatz in Piding – 17. August 2017

Was wäre das dörfliche Leben ohne Vereine? – Und was wären Feste der Vereine, Hochzeiten, Tanz- und Heimatabende und die oftmalige Begleitung auf dem letzten Weg der Trauer ohne die Musikkapelle. Die Musikkapelle als Hauptakteur bei Konzerten aller Art und als „unüberhörbare“ Unterstützung bei unzähligen Anlässen… sie gibt im wahrsten Sinne des Wortes den Ton an.

Piding – im Berchtesgadener Rupertiwinkel – kann sich auf dieses vielfältige Auftreten der Musikkapelle seit nunmehr 125 Jahre verlassen.

die Musikkapelle Piding – 15. Juli 1919

Auszug aus der Festschrift: Im Jahre 1893 gründeten Josef Hiebl, Michael Dörflinger, Heinrich Dufter, Georg Argstatter, Stefan Argstatter, Josef Koch und Hans Eder die Musikkapelle Piding. Die Kapelle kaufte ihre ersten Instrumente von der Walser Musikkapelle, weil für eine Neuanschaffung das Geld fehlte.weiterlesen

Fred Ulrich Bad Reichenhall

Philharmonisches Konzert #4 – ARABESQUE

 von Fred

Am Freitag, 15. Juni 2018 um 19:30 Uhr findet im Theater Bad Reichenhall im Kurgastzentrum das 4. Philharmonische Konzert unter dem Titel „Arabesque“ statt.
Auf dem Programm stehen:

Ludwig Thuille: Romantische Ouvertüre op. 16
Louis Spohr: Konzert für zwei Violinen und Orchester Nr. 2 b-Moll op. 88
Nikolai Rimski-Korsakoff: Scheherazade, sinfonische Dichtung op. 35
Solisten des Abends sind Ingolf Turban & Anna Sophie Dauenhauer, Violine. Es dirigiert die Bad Reichenhaller Philharmoniker Wolfgang Dörner.

„Die Sehnsucht nach dem Meer, die Träume aus tausend und einer Nacht, die Brillanz eines Teufelsgeigers – romantisch begonnen, dramatisch erlebt, prachtvoll beendet. Der Zauber des Orients verschmilzt mit europäischer Emotion.“

Aus dem Jahr 1888 stammt Nikolai Rimski-Korsakoffs sinfonische Dichtung Scheherazade. Die volle Pracht des Orients zeigt sich in einer farbenfrohen Instrumentierung und einer wahrhaft bezaubernden bis wuchtigen Tonsprache. Was sich in den Geschichten von „Tausend und einer Nacht“ auf viele Episoden verteilt, bündelt Rimski-Korsakoff in faszinierender Intensität zu einem überwältigenden Musikerlebnis. Nie hat man die Weite des Meeres so intensiv erlebt, selten Bilder und Emotionen so plastisch buchstäblich erfahren können. Die Bandbreite des 4. Philharmonischen Konzertes ist kaum zu überbieten – ein wahres musikalisches Feuerwerk! Einführungsvortrag mit Dr. Stephan Höllwerth um 18:45 Uhrweiterlesen

Eine Hommage an den König: Die Watzmannumrundung

 von Sarah

Er ist das Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes: Der Watzmann.

..und die Sommersaison hat bereits begonnen: Der Weg hinauf zum Hocheck ist bereits (fast) schneefrei; einige Einheimische haben außerdem schon die Überschreitung des Massives bestritten. Doch gibt es ebenfalls beim Watzmann die Möglichkeit, solchen zu umrunden. Im Folgenden möchte ich diese Option näher darstellen um euch eine potentielle (trailrunning-) Route aufzuzeigen.

Sebastian und ich starten am Morgen an der Wimbachbrücke in Ramsau unser Vorhaben. In Richtung Klamm geht es hinauf bis wir die flach ansteigende Strecke des Gries vor uns haben. Nun folgen etwa acht Kilometer Forstweg, die recht einfach im moderaten Tempo gelaufen werden können. Die Steigung ist in solchem Bereich kaum nennenswert und ermöglicht ein optionales Aufwärmen unsererseits. Am Wimbachschloss und einigen bewaldeten Passagen entlang laufend – erstreckt sich bereits ein imposanter Anblick zu unserer linken Seite: Der Watzmann selbst stellt sich zur Schau und gewährt uns die ersten Blicke des Tages auf ihn. Von der Sonne erhellt steht er da – mit der Hälfte seiner Masse – die wir heute umrunden möchten. Anders als bei der Zugspitze steht der Watzmann mitsamt seines kompletten Massivs in Deutschland.

Die Wimbachgrieshütte nach etwas über einer Stunde erreicht, begegnen wir nun vermehrt WanderInnen, die sich ebenfalls auf den Weg ihrer Touren begeben. Immer in Richtung ,,Trischübel“ folgend laufen wir gemächlich vor uns hin oder gehen schnell. Heute wollen die Kräfte klug eingesetzt werden. Mit einer Länge von 34 Kilometern und 2.300 Höhenmetern ist die Watzmannumrundung (inklusive Hirschwieskopf) eine der längeren sowie anspruchsvolleren trailrunning-Touren im BGL.

Das Wimbachgries

Auf einer Höhe von 1774 Metern am Trischübel angekommen halten wir uns links und folgen einem, zunächst begrasten Pfad bergaufwärts. Mit Zunahme der Höhenmeter verändert sich auch der Weg; vermehrt legen sich uns Steine und einzelne Wurzeln in den Weg. Solche passiert, erreichen wir das Plateu der Hirschwiese. Vor unseren Augen: Die Watzmann Südspitze mit Gipfelkreuz des Hirschwieskopfes im Vordergrund.weiterlesen

Wildbret aus den Bayerischen Staatsforsten

 von Sepp
Edles Holz und natürliche Beleuchtung. Die Wildbretboutique Berchtesgaden

Edles Holz und natürliche Beleuchtung. Die Wildbretboutique Berchtesgaden

Ab 15. Juni: Die Wildbretboutique des Forstbetriebs Berchtesgaden

Mehr als 28.000 Hektar Wald bewirtschaftet der Forstbetrieb Berchtesgaden, das Revier beginnt an den Grenzen des Nationalparks, erstreckt sich über die Reiter Alm, das Lattengebirge und den Untersberg nach Norden in den Rupertiwinkel. Ab 15. Juni habt Ihr die Möglichkeit, Wildbret aus dem Forstbetrieb direkt in einem neu gestalteten Verkaufsraum in Berchtesgaden zu kaufen.
Der Verkaufsraum befindet sich in den Räumen der Bayerischen Staatsforsten am Brandolz, direkt gegenüber vom Hotel Kronprinz. Im Eingangsbereich des Forstbetriebs findet Ihr den Verkaufsraum, der mit heimischem Holz edel gestaltet wurde.

Forsbetriebsleiter Dr. Daniel Müller ist sichtbar stolz auf seine neue „Wildbretboutique“. Ein indirekt beleuchtetes Wandbild zeigt den ehemaligen Standort einer 300 Jahre alten Zirbe auf der Reiter Alm, aus der die massiven Möbel, darunter ein großer Präsentationstisch, gefertigt wurden.

Forstbetreibsleiter Dr. Daniel Müller

Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller

Der Duft von Zirbe vermischt sich in der Wildbretboutique mit Tanne und Ulme und sorgt für einen einzigartigen Geruch, in dem das Wildfleisch besonders gut zur Geltung kommt.
Das Fleischangebot des Forstbetriebes variiert ja nach Jahreszeit: Im Sommer gibt es Steaks zum Grillen, im Winter eher Braten oder Keulen. Dazu das ganze Jahr über Salami, Knacker und Gams-, Reh- oder Hischschinken. Metzgermeister Josef Sprenger von der Metzgerei Ehler zerlegt das Fleisch und löst auch schon die Knochen aus. Ihr könnt das Fleisch also küchenfertig kaufen.
Eröffnet wird die Wildbretboutique am 15. Juni!weiterlesen

Rosi Fürmann

Waldlehrpfad mit Skulpturen

 von Rosi

idyllischer Wanderweg auf weichem Waldboden mit Schautafel und der Skulptur „Specht“

Teisendorfer Waldlehrpfad mit großen Skulpturen aus Holz geschnitzt

Wandern mit Kindern oder als Senior; wandern im kühlen Laub- und Nadelwald auf weichem Waldboden; wandern mit schauen, sehen und begreifen an fünfzehn Stationen mit Infotafeln zu Waldbäumen und typischen Tierarten; staunen über die von jungen Bildhauern der Berufsfachschule für Holzbildhauerei und Schreinerei des Landkreises Berchtesgadener Land gestalteten Eichhörnchen, Schwarzspecht und Co.

am Wegesrand – die geschnitzte Holzskulptur „Rehfamilie“

Ausgehend vom Tourismusbüro am Marktplatz/Rathaus von Teisendorf, vorbei an der Brauerei Wieninger geht es mit einem Abstecher in den Geopark Eichelgarten mit den großen, von den Eiszeiten transportieren Felsen und weiter zu den ehemaligen Eisweihern der heimischen Brauerei.

Figurengruppe „die tanzenden Kinder“ aus Bronze gegossen vor der Touristinfo Teisendorf im Rathaus am Marktplatz

weiterlesen

So baut man Legenden: 90 Jahre Predigtstuhlbahn

 von Sepp
Ein kühnes Unternehmen: Der Bau der Predigtstuhlbahn

Ein kühnes Unternehmen: Der Bau der Predigtstuhlbahn

Jubiläumsjahr 2018: Die Predigtstuhlbahn, die „Grande Dame der Alpen“ feiert am 30.6. und 1.7.2018 ihren 90. Geburtstag

Im Jahr 2018 feiert die Predigtstuhlbahn ihr großes 90-Jahr-Jubiläum. Als die Predigtstuhlbahn am 1. Juli 1928 ihren Fahrbetrieb aufnahm, war die Stimmung in Bad Reichenhall euphorisch. Für die Stadt galt die Bahn als Inbegriff des Aufschwungs. Die Weltpresse rühmte Geschwindigkeit, Lautlosigkeit und Sicherheit. Attribute, die heute wie damals gültig sind.

Der Bau der Predigtstuhlbahn: Ein kühnes Unternehmen

Um Bad Reichenhall als Kur- und Badeort weiterzuentwickeln initiierten der Hotelier Alois Seethaler vom Gradhotel Axelmannstein und Kurdirektor Josef Niedermeier Ende der 1920er die Errichtung einer Seilbahn auf den Predigtstuhl. 1926 und 1927 wurden dazu konkrete Planungen aufgenommen. Der Bau der drei „Monumentalstützen“ in Stahlbeton stellte im hochalpinen Gelände eine riesige Herausforderung dar. Um den Bau im unwegsamen Gelände zu bewerkstelligen wurde eine Hilfsseilbahn sowie eine Baustraße entlang der geplanten Trasse errichtet. Die Hilfsseilbahn wurde Ende August 1927 fertig gestellt. Zehn Personen einschließlich Material konnten nun in 14 Minuten auf den Predigtstuhl gebracht werden.

Die Hilfsseilbahn zum Bau der Predigtstuhlbahn

Die Hilfsseilbahn zum Bau der Predigtstuhlbahn

So baut man Legenden: Seilbahnbau vor 90 Jahren

So baut man Legenden: Seilbahnbau vor 90 Jahren

weiterlesen

Die „Glücksburg“ – ein Beispiel für den Jugendstil in Bad Reichenhall

Als ich vor fünf Jahren nach Bad Reichenhall zog, war eines der ersten Dinge, die mir auffielen: haben die hier schöne Häuser! Ich stamme aus einer architektonisch anders aufgestellten Region und hübsche Kurvillen, wie sie zuhauf in der Alpenstadt stehen, kannte ich bis dato nur aus Urlauben in Meran. Und tatsächlich haben die Reichenhaller Villen mit ihrer Südtiroler Verwandtschaft einiges gemein.

Das Hotel Erika erinnert an einen italienischen Palazzo und ist auch heute noch in Betrieb!

Hier wie dort entstanden sie ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, als beide Städte zu alpinen Kurbädern aufstiegen. Und dieser wirtschaftliche Aufschwung war nötig: seit Meran den Regierungssitz Tirols an Innsbruck abgegeben hatte, schlummerte es in jahrhundertelangem Stillstand vor sich hin, während sich die Salinenstadt Reichenhall vom Stadtbrand in den 1830er Jahren erholen musste.
Die neuen Eisenbahnanschlüsse in beiden Orten machten es möglich, dass man nun viel schneller in die Sommerfrische reisen konnte. Eine bekannte Urlauberin, die die neuen Möglichkeiten „inkognito“ mit einem Tross von Dienern nutzte, war Kaiserin Sissi. Ihre regelmäßigen Aufenthalte in Schloss Trauttmansdorff machten Meran zum Place-to-be der Österreichischen High Society.

Die ehemalige „Kurpension Eden“

Unser Bad Reichenhall schaffte es sogar ohne royale Unterstützung unter die Top-Destinationen der Alpen. Nach dem Umbau der Burg Axelmannstein zum Grandhotel gewann der Tourismus in der Alpenstadt rasant an Bedeutung. Sie wandelte sich ab den 1860er Jahren vom Industriestandort (Salinenstadt) zum mondänen Kurort mit städtischem Flair und internationalem Publikum. Zu dieser Zeit wurde bewusst der Vergleich des Bayerischen Merans ins Spiel gebracht. Und einige Gemeinsamkeiten, die über das milde Klima hinausgehen, kann man wirklich feststellen.

Die „Villa Innocentia“ in der Goethestraße.

weiterlesen

Die Kinder der Klasse 4b auf dem Kinderwanderweg kurz vor der Erlebnisstation © Biosphärenregion BGL)

Die Kinder der Klasse 4b auf dem Kinderwanderweg kurz vor der Erlebnisstation © Biosphärenregion BGL)

Erste Kinderwanderkarte der Biosphärenregion Berchtesgadener Land in Saaldorf präsentiert

Ein spannender Montagvormittag war es für die Kinder der 4b der Umweltschule Saaldorf-Surheim. Sie starteten ihren ersten Schultag nach den Pfingstferien nämlich mit einer besonderen Wanderung im Rupertiwinkel. Die erste Kinderwanderkarte der Biosphärenregion Berchtesgadener Land ist fertig und sollte natürlich gleich getestet werden.

Im Projekt Kinderwanderkarten (kurz KIWAKA) erstellt die Biosphärenregion Berchtesgadener Land kindgerechte Karten, die dazu einladen, verschiedene Wege in der Biosphärenregion zu entdecken. Anders als bei klassischen Themenwegen wird bei diesem Projekt vermieden, viele Infotafeln in der Landschaft aufzustellen. Stattdessen beinhaltet die KIWAKA die entsprechenden Informatio-nen und dient zugleich als Wegweiser. Eine Erlebnisstation am Weg lädt die Besucher ein, länger zu verweilen. Die erste Kinderwanderkarte inklusive Erlebnisstation wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie der Grundschule Saaldorf-Surheim erarbeitet. In der KIWAKA 1 begleitet der Kobold Rolf die Kinder auf der Moosrunde durch Saaldorf und stellt seine Tierfreunde in den verschiedenen Lebensräumen der Kulturlandschaft vor. An der Erlebnisstation wird über essbare Wildpflanzen und Pilze informiert.

Erlebnisstation im Rahmen des Kinderwanderweges in Saaldorf © Biosphärenregion BGL

Erlebnisstation im Rahmen des Kinderwanderweges in Saaldorf © Biosphärenregion BGL

Bürgermeister Bernhard Kern freut sich, dass dieses einzigartige Projekt, bei dem die Kinder spielerisch Natur und Umwelt erleben können, in Saaldorf verwirklicht wurde und so ein zusätzliches Freizeit- und Erlebnisangebot für Kinder in der Gemeinde vorhanden ist.weiterlesen