Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Neue Filiale der Enzianbrennerei Grassl

 von Sepp
Die Enzian Grassl Filiale im ältesten original ausgestatteten Berchtesgadener Ladengeschäft

Die Enzian Grassl Filiale im ältesten original ausgestatteten Berchtesgadener Ladengeschäft

Alte Ladentradition neu belebt: Neue Enzianbrennerei Grassl  Filiale am Eingang der Berchtesgadener Fußgängerzone

Seit letzter Woche gibt es am Beginn der Berchtesgadener Fußgängerzone, an der Ecke Maximilianstraße – Griesstätterstraße am Eingang zum Weihnachtsschützenplatz, einen neuen Laden der Enzianbrennerei Grassl: Und zwar in den wunderschönen Räumen im ehemaligen „Haus der Geschenke“. Die Enzianbrennerei Grassl bezieht damit das älteste original ausgestattete Ladengeschäft Berchtesgadens. Die schweren dunklen Möbel und die rustikale Decke erstrahlen wie der gesamte Raum in neuem Glanz und bilden einen stilvollen Rahmen für die hochwertigen Grassl-Produkte, Souvenirs und Holzwaren.

Enzian Grassl-Produkte, Souvenirs und Holzwaren

Enzian Grassl-Produkte, Souvenirs und Holzwaren im neuen Laden der Enzianbrennerei Grassl in Berchtesgaden

Zusätzlich findet Ihr gegenüber vom  Königlichen Schloss Berchtesgaden am anderen Ende der Fußgängerzone auch weiterhin das Enzian Grassl Fachgeschäft für Weine und Spirituosen. weiterlesen

Frühester Saisonbeginn am Ingolstädter Haus

 von Sepp
Frühling am Ingolstädter Haus

Frühling am Ingolstädter Haus

2132 Meter hoch liegt das Ingolstädter Haus am Fuße des Hundstods im Steinernen Meer. Normalerweise ist Ende Mai, Anfang Juni dort oben noch tiefer Winter. Dieses Jahr aber hat der warme und niederschlagsarme Frühling den schneereichen Winter schnell besiegt: Erstmals konnten die Hüttenwirte Resi und Rudi Senninger das Haus schon Ende Mai öffnen. Ich habe den Prangertag (Fronleichnam) gleich genutzt, um der Hütte einen Besuch abzustatten.

Der Weg zum Ingolstädter Haus ist weit. Durch Wimbachgries und dann über Trischübel und Hundstodgatterl war mir zu mühsam, der Weg übers Steinerne Meer ist noch nicht ganz schneefrei. Ein Übergang vom Kärlingerhaus problemlos machbar, aber auch aufwändig. Stattdessen entscheide ich mich für die Auffahrt mit dem Rad bis zur Kallbrunnalm im Naturpark Weißbach.

Mit dem Mountainbike zur Kallbrunnalm

Mit dem Mountainbike zur Kallbrunnalm

Bis zum Dießbachstausee kann man mit dem Mountainbike fahren. Dann beginnt der Fußweg. An der Ostseite des Sees führt ein Weg in stellenweise extrem steilem Auf- und Ab bis ins Tal hinter dem Stausee. Am Dießbach entlang schlängelt sich der Weg bis zur Talstation der Materialseilbahn.

Am Dießbach entlang

Am Dießbach entlang

Ab hier wird der Weg steiler und schmaler. In einer lieblichen Landschaft führt der Weg hinauf.

Im Aufstieg zum Ingolstädter Haus

Im Aufstieg zum Ingolstädter Haus

Bald erreiche ich einen Wegeknoten: Nach links geht’s hinauf zur wunderschönen Hochwies, zum Seehorn über Kematenschneid und ins Wimbachgries über den Loferer Seilergraben. Ich nehme den rechten Weg, der mich laut Wegweiser in 1 ¼ Stunden zum Ingolstädter Haus bringen soll.

Noch 1 1/4 Stunden

Noch 1 1/4 Stunden

Die Landschaft verändert sich jetzt merklich: Es wird schroffer, saftiges Grün weicht mehr und mehr grauem Fels. Über vereinzelte Schneefelder blicke ich am Seehorn vorbei zurück zum See.weiterlesen

Stadt, See, Alm

 von Sepp
Die Höllenbachalm bei Bad Reichenhall

Die Höllenbachalm bei Bad Reichenhall

Historische Altstadt, malerischer Bergsee, traditionelle Alm: Bei einer Radltour von Bad Reichenhall über den Thumsee zur Höllenbachalm kann man das alles entdecken.

Ich starte meine Radltour in Berchtesgaden und folge dem Radweg “Rund um den Untersberg“ durch Bischofswiesen nach Bayerisch Gmain. Hier folge ich dem Radweg „Rund um Bad Reichenhall“ und erreiche das erste Highlight auf meiner Tour: Burg Gruttenstein!

Burg Gruttenstein

Burg Gruttenstein

Die mittelalterliche Burg thront über der Stadt Bad Reichenhall und ist ein beeindruckendes Zeugnis der langen Geschichte Bad Reichenhalls als Salzstadt! Von Gruttenstein geht’s hinab in die Stadt. Der Radweg führt mich weg von der Hauptstraße ins wunderschöne Florianiviertel, den ältesten Teil der Alpenstadt. Die schmucken Häuser mit ihren bunten Fassaden stehen hier seit Jahrhunderten nahezu unverändert.

Der Florianiplatz

Der Florianiplatz

Ich werde auf dem Rückweg dann hier noch eine Pause einlegen um das einzigartige Flair des Florianiplatzes zu genießen. Doch jetzt radle ich weiter. Eine Unterführung bringt mich unter der Straße hindurch zur Saalach. Über die Luitpoldbrücke erreiche ich Kirchberg. Hier steht ein weiteres Baudenkmal: Das Saalachkraftwerk.

Saalachkraftwerk Bad Reichenhall

Saalachkraftwerk Bad Reichenhall

Es ist eines der ältesten noch betriebenen Bahnkraftwerke in ganz Deutschland und wahrscheinlich eines der schönsten Kraftwerksgebäude überhaupt.

Ich erreiche die Grenze zu Karlstein und radle am Fuße des Pankrazfelsen hinauf in Richtung Thumsee. Über dem Weg thront die Pankrazkirche in exponierter Lage.weiterlesen

Rosi Fürmann

Badefreuden und Erholung am Höglwörther See

 von Rosi


Badefreuden und Erholung am Höglwörther See

Schon immer nutzen die Einheimischen und mit dem Beginn der „Sommerfrische“ in der Gemeinde Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkel in den 1920er-Jahren auch die vielen Gäste aus Nah und Fern das im Frühjahr sich schnell erwärmende Wasser des Höglwörther Sees für Erholung und Badevergnügen.

An der sogenannten „Badstatt“ am nördlichen Ufer des Sees lud schon früh ein Badesteg zu einem kühnen Sprung in den See. Nach und nach ergänzte ein Sprungturm und immer besser ausgestattete Anlagen das Angebot.

Aber nicht nur für das Baden, sondern genauso gerne genutzt führt ein schattiger, knapp 2 km langer, gut ausgebauter Wanderweg vom Parkplatz beim Klosterwirt mit einem Steg über den Abfluss des Sees – dem Rauschbach – in ungefähr einer halben Stunde rund um den See mit immer wieder herrlichen Ausblicken auf das ehemalige Augustinerchorherrnstift Höglwörth.

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Am Alpgartensteig, kurz vor dem Ziel

Nach einer Woche eher wechselhaften Wetters wurden wir am vergangenen Wochenende mit Temperaturen um die 30 Grad und Sonnenschein entschädigt. Sogar die Gewitter, die jeweils zum Nachmittag angekündigt waren, blieben im Berchtesgadener Land aus. Mehr braucht es nicht, um den Bergfex glücklich zu machen. So fackelten meine Wander-Kumpanin Nicole und ich nicht lange und nutzten die Chance, endlich den Predigtstuhl zu erklimmen. Ohne die „Grand Dame“ versteht sich, nur auf Schusters Rappen.

Auf den Predigtstuhl führen viele Wege, wir entschieden uns für den Alpgartensteig im Gemeindegebiet von Bayerisch Gmain. Dieser beginnt am Wanderparkplatz Bergkurgarten am Fuße des Lattengebirges. Die Zeitangaben von anfangs 4,5 Stunden sollte man nicht allzu ernst nehmen, mit ein wenig Übung schafft man die Strecke in 2,5 Stunden.
Um der Mittagshitze zu entkommen, starteten wir bereits um halb neun in der Früh. Einbalsamiert in Sonnencreme und Zeckenspray wanderten wir durch das schattige Wappbachtal, linksseitig entlang des namensgebenden Gewässers. Dieser Abschnitt des Weges wird als „Alpgartenrundweg“ bezeichnet; man folgt von Anfang an der Beschilderung „Hochschlegel“. Leicht steigt der Rundweg an, gesäumt von zahllosen Frühlingsblühern und den Wasserfällen des Bergbaches.

Der Wappbach

Am Talschluss gingen wir weiter in Richtung Hochschlegel über die Stahlbrücke. So langsam machte sich die Sonne bemerkbar und die stehende Luft im Bergwald erhitzte sich zusehends. In Serpentinen stiegen wir weiter auf ins Innere des Lattengebirges, unterbrochen von kurzen Trinkpausen. Genug Wasser sollte man auf jeden Fall mitnehmen, da nach den letzten Bächen im Tal erst wieder in der Almhütte Schlegelmulde das kühle Nass winkt.weiterlesen

Almauftrieb zur Bindalm

 von Sepp
Almsommer auf der Bindalm

Almsommer auf der Bindalm

Seit Samstag ist die Bindalm bewirtschaftet. Bei absolutem Traumwetter haben wir unsere Pinzgauer Milchkühe und Jungtiere vom Möslerlehen, unserem Bauernhof in Ramsau, zu unserer Alm im Klausbachtal getrieben.

Um 5:45 Uhr in der Früh starten wir am Möslerlehen. 11 Tiere müssen jetzt die 12 Kilometer zur Bindalm zu Fuß gehen, 5 bleiben derweil noch im Stall. Darunter 3 Kälber, die noch zu klein für den langen Marsch sind, ein Jungtier, das sich beim Weidegang leicht an der Schulter verletzt hat und eine ältere Kuh, die das Tempo der anderen Kühe nicht mitgehen kann. Diese Tiere werden später mit Traktor und Viehanhäger auf die Alm gebracht.

Mit mehreren Treibern machen wir uns auf den Weg über die Alpenstraße, hinab zum Bindenkreuz in Richtung Hintersee. Im unteren Bereich Triebenbachstraße sorgt die gerade aufgehende Sonne für eine unglaublich schöne Stimmung.

Almauftrieb im ersten Licht des Tages

Almauftrieb im ersten Licht des Tages

Weiter geht’s durch den Wald zum Hintersee. Am See herrscht um diese Tageszeit noch absolute Ruhe.

Morgendliche Ruhe am Hintersee

Morgendliche Ruhe am Hintersee

Ungestört marschieren wir mit unseren Kühen an der Straße am See entlang hinein in die ersten Sonnenstrahlen des Tages.weiterlesen

Das Königsseer Radl-Taxi

Engelbert Aigner und sein Königsseer Radl-Taxi

Ich habe Euch ja schon vor drei Wochen das Königsseer Radltaxi vorgrestellt. Nun berichtet auch das Bayerische Fernsehen von Engelbert Aigners neuer Idee. Für „24h Bayern – drei Leben“ haben Filmemacher den Lederhosenmacher aus Berchtesagden, der sich ein zweites Standbein als Fahrradrikscha-Fahrer aufbaut begleitet. Der Beitrag ist am 28. Mai um 21 Uhr im BR Fernsehen zu sehen.

Der Lederhosenmacher Engelbert Aigner arbeitet im Familienbetrieb in Berchtesgaden. Schon als kleiner Junge stand er in der Werkstatt seiner Eltern. Dass er selbst einmal Säckler wird, so heißt das Handwerk des Lederhosenmachens, stand für ihn schon früh fest. Eigentlich wollte er nie weg aus Berchtesgaden. Dort hat er seine Familie, seinen Beruf und die Freunde von der Volksmusik-Kapelle. Vor einem Jahr hat er es dann doch gewagt: Gemeinsam mit Freundin Alexandra ist er für ein Jahr nach Neuseeland gegangen. Von dort hat er ein neues Geschäftskonzept mitgebracht, das er seit wenigen Wochen am Königssee ausprobiert: Das Königsseer Radltaxi.weiterlesen

Rosi Fürmann

Die Stoißer Alm auf dem Teisenberg

 Jodeln lernen auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg

Zu den Liedern in der Volksmusik des Alpenraumes gehört häufig der zwischen den Strophen, am Schluss eingebaute oder als Solo dargebotene Jodler. Jodeln nennt man das Singen ohne Text auf Lautsilben nur in der Bruststimme oder im schnellem Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme. Vielstimmig gesungen ergibt sich ein ganz besonderer musikalischer Hochgenuss.

Jungrinder auf der Stoißer Alm Auf dem Teisenberg

Auf vorhistorische Zeiten dürften die Ursprünge des Jodelns zurückgehen. Es verständigten sich jodelnd über Täler hinweg die Senner, Hirten, Waldarbeiter und Köhler und jodelnd lockten die Senner oftmals ihr weitverstreutes Vieh auf den Almweiden an. Man nennt diese Jodler von Alm zu Alm auch  Almschrei (Almschroa) oder Juchzer (Juchetzer, Jugitzer, Juschroa).weiterlesen

Christoph

In einer Spanschachtel wird vieles aufbewahrt: Altes, Vergessenes, Erinnerungen, Liebes und so manches Geheimnis. Kurt Rittig hat in seinen Geschichten aus der Spanschachtel all das niedergeschrieben. In sieben Geschichten blickt er auf Berchtesgaden und erzählt Historisches genauso wie Berührendes, Heiteres und Ernstes.

Geschichten aus der Spanschachtel

Mit einem liebevollen Blick auf Berchtesgaden geschrieben.

Vom letzten Fürstprobst über einen Karten zockenden Mozart bis zu einem amerikanischen General auf dem Obersalzberg, der ein ganz besonderes Weihnachtsfest erlebt bis hinein in die heutige Zeit reicht die Spanne, in der Kurt Rittig seine Geschichten angesiedelt hat.

Rittig erzählt mit Humor mit einer tiefen Liebe zu seinen Figuren. Berchtesgaden und vor allem die Berchtesgadener lässt er lebendig werden und zeigt, dass das Gestern und das Heute gar nicht so weit auseinander liegen. Da gibt es den buckligen Schlittschuhläufer, der heimlich seine Pirouetten auf einem Weiher übt, bis er sich traut, auf der Schlittschuhbahn an der Schießstättbrücke öffentlich seine Kreise zu ziehen und damit die Liebe seines Lebens gewinnt. Oder jenes seit langem verheiratete Paar, das auf dem Mandlgrat vom Teufel in Versuchung geführt wird. Das Flüchtlingskind Peter schließt Freundschaft mit dem Ochsen Schorscherl, der sich hin und wieder für einen Stier hält. Als Peters Vater endlich am Bahnhof Berchtesgaden ankommt ist alles vertraut und dennoch anders. Selbst ein geiziger Verleger, der mit der Berchtesgadener War sein Geschäft macht, kann durchaus einen Sinneswandel vollziehen. Nämlich dann, wenn die Drachenhanni vom Untersberg ihre Finger im Spiel hat. Kurt Rittig bringt das Menschliche in seinen Figuren zum Leuchten. Immer umschreibt er einen tradierten Kern, deckt Geheimnisvolles auf und macht daraus glänzende Miniaturen. Jede Geschichte nimmt die Leserin und den Leser bei der Hand und führt sie hinein in den Talkessel mit seinen von der Natur geformten Bewohnern.

Entstanden ist ein kleines Schatzkästchen an berührenden Geschichten, die sich so einfach nur in Berchtesgaden zugetragen haben können.

Kurt Rittig geschichten aus der Spanschachtel

Autor Kurt Rittig mit seinem neuen Buch aus Berchtesgaden.

Der Autor wuchs in Bischofswiesen auf und nach Stationen als Fernsehdirektor der ARD und Filmproduzent in Baden-Baden und Berlin lebt er heute wieder in Berchtesgaden. Seine Liebe zu seiner Heimat und den Menschen im Talkessel hat er in dem Buch Ausdruck verliehen.Mit feinem Ohr für die leisen Töne und mit großem Vergnügen an der kleinen Form hat er den Berchtesgadener Geschichten nachgelauscht und sie sehr zum Vergnügen der Leser niedergeschrieben. Kurt Rittig ist auch Autor der Romane Der Spendensammler und Skarabäus oder Das Gold im Meerweiterlesen

Waldi

Bärlauch

Der Bärlauch, der zeitig im Frühjahr wächst, ist eine mächtige Heilpflanze, die Magen, Darm und Blut reinigt. Er riecht wie Knoblauch und wird daher auch „Wilder Knoblauch“ genannt. Er eignet sich gut zu Entschlackungskuren und hilft zur Besserung chronischer Hautkrankheiten. Bärlauchwein ist gut für alte Leute mit dauernder Brustverschleimung und den damit verbundenen Atembeschwerden.

Frauenmantel

Frauenmantel ist ein typisches Frauenkraut. Er hilft bei Menstruationsstörungen in der Pupertät und bei Unpäßlichkeiten in den Wechseljahren. Die Pflanze hat sich auch bewährt bei Unterleibsentzündung, Fieber, Brand, Eiterung, Geschwüre und Brüche. Wenn man den Frauenmantel zerquetscht und auflegt, heilt er Wunden, Stiche und Schnitte. Kinder, die immer schwache Muskeln haben, werden stark durch fortgesetzten Gebrauch dieses Tees.

Ehrenpreis

Ehrenpreis heißt dieses Kräutlein, das überall an Rainen und Wiesenrändern im Frühjahr wächst. Es trug die Bezeichnung „Grundheil aller Schäden“ und wurde schon von den Römern geschätzt. Es hilft bei Nervosität, die von geistiger Überanstrengung herrührt, bringt ein gutes Gedächtnis und wirkt bei Gelbsucht und Harngrieß, rheumatischen und gichtischen Gliederschmerzen hervorragend. Jedes Jahr eine Kur mit frischgepflückten Ehrenpreis vermindert nicht nur die Arterienverkalkung, sondern verhütet sie und gibt dem Körper durch seine blutreinigende Wirkung neue Elastizität.weiterlesen