Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Berchtesgaden
Rosi Fürmann

Der Schrainbach-Wasserfall am Königssee

 von Rosi
der Schrainbachfall am Königssee

der Schrainbachfall am Königssee

Der Schrainbach-Wasserfall am Königsee

Eine leichte Wanderung führt von der Halbinsel Hirschau mit der so berühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee in rund einer halben Stunde nach hinten zum wildromantischen Schrainbachfall, dessen Wasser sich teils senkrecht in den Königssee ergießt.

der Schrainbachfall am Königssee

der Schrainbach-Wasserfall am Königssee

Die Wanderung führt auf sehr gut begehbarem Weg zuerst flach am See entlang, bis sie dann in ein paar Serpentinen hinaufführt zu den „wilden Wassern“ des Schrainbaches.

Der Königsee mit Bartholomä und Watzmann

Der Königssee mit der Kirche St. Bartholomä auf der Halbinsel Hirschau und im Hintergrund der Watzmannostwand

weiterlesen

Ursula

Bock auf Bergerlebnis: Die Kleine Reibn

 von Ursula
Kleine Reibn

Blick vom Jenner auf den Berchtesgadener Talkessel

Auf Einladung der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH waren Mitte September deutsche und österreichische Reisejournalisten auf der Kleinen Reibn unterwegs zu den Steinböcken. Begleitet von der Bergführerin Nina Schlesener und dem Nationalpark-Ranger Sepp Pfnür kamen sie sowohl den eindrucksvollen Tieren nahe als auch Edelweiss und Enzian und der eigenen Schmerzgrenze. Am folgenden Tag konnten sie in der Werft am Königssee den aktuellen Schiffsbau verfolgen und sich am Rennerkaser mit Schüsselkäse verwöhnen lassen.

Am Vorabend der großen Tour ging es hinauf zum Carl-von-Stahlhaus. Etwas warm werden in den Muskeln und Gelenken. Und auch miteinander wird man gleich viel schneller warm, wenn man gemeinsam den Blick hinunter aufs Tal schweifen lässt oder eine Schokoladenpause einlegt.

Kleine Reibn

Ja, so gut schmeckt die faire GEPA Schokolade mit Berchtesgadener Land Milch

Nach einem ordentlichen Abendessen und Kostproben regionaler hochprozentiger Spezialitäten sowie einer ruhigen Nacht begrüßte uns am nächsten Morgen ein herrlicher Sonnenaufgang

Kleine Reibn

Die Sonne geht im Osten auf, in unserem Fall über Österreich

weiterlesen

Musikanten Hoagart im Neuhaus Berchtesgaden

 von Sarita
Stoaberg Sängerinnen

Stoaberg Sängerinnen

Zünftiger Musikanten Hoagart* mit Berchtesgadener Musikgruppen im Gasthaus Neuhaus in Berchtesgaden. Bei gutem Wetter im Biergarten, anstonsten in der Gaststube.
Termin: Donnerstag, 11. August 2016, ab 18 Uhr, Eintritt frei.

Mitwirkende:

  • Hirschanger Musi
  • Ziach-Duo Angerer-Fuchs
  • Dreiklang Schneider-Lenz
  • Stoaberg Sängerinnen

weiterlesen

Führung durch den Markt Berchtesgaden

 von Sepp
Blick vom Kurgarten Berchtesgaden über das Königliche Schloss zu den Türmen der Stiftskirche

Blick vom Kurgarten Berchtesgaden über das Königliche Schloss zu den Türmen der Stiftskirche

Am Mittwochabend nahmen uns die Gästeführerinnen Berchtesgaden mit auf eine Führung durch den Markt Berchtesgaden! Die Führungen sind nämlich nicht nur für unsere Gäste sehr interessant, sondern auch für uns Einheimische. Immerhin blickt der Markt Berchtesgaden auf eine mehr als 900 jährige Geschichte zurück und die Gästeführer wissen Vieles zu erzählen, das auch der Einheimische noch nicht weiß.

Wir starten unsere Tour im Kurgarten, direkt vor unserem Büro im Kongresshaus Berchtesgaden. Mit Blick zum Kehlsteinhaus erklären uns unsere beiden Führerinnen die Geschichte der Gründung Berchtesgadens und seine wechselvolle Geschichte vom Augustinerstift zu einer Fürstprobstei und dem mehrmaligen Wechsel der Landeszugehörigkeit nach der Säkularisation bis Berchtesgaden 1810 endgültig an Bayern, damals noch ein Königreich, angeschlossen wurde.

Relief des Almabtriebs in der Mauer zum Kurgarten

Relief des Almabtriebs in der Mauer zum Kurgarten

Vorbei am Triembachereck gehen wir anschließend in die Fußgängerzone Berchtesgaden.

Blick am Triembacherhaus vorbei zum Hohen Brett

Blick am Triembacherhaus vorbei zum Hohen Brett

Die Führerinnen lenken unseren Blick zum ehemaligen Hofrichterhaus am Doktorberg oberhalb des Ortszentrums. Das imposante Gebäude mit dem markanten Walmdach diente im Lauf seiner Geschichte immer wieder als Sitz öffentlicher Einrichtungen. Unter anderem auch als Landratsamt des früheren Landkreises Berchtesgaden und danach als Finanzamt.

Das ehemalige Hofrichterhaus

Das ehemalige Hofrichterhaus

Am Brunnen in der Metzgergasse erklären uns unsere Füherinnen die Geschichte dieser Straße: Tatsächlich gab es früher hier zahlreiche Metzgereien, das Blut der geschlachteten Tiere floß in einer Rinne durch die Straße. Davon ist heute nichts mehr zu sehen: Die Metzgerstraße ist mit ihren Geschäften und Cafés eine der wichtigsten Einkaufs- und Flanierstraßen in der Berchtesgadener Fußgängerzone.weiterlesen

Mountaincart Berchtesgaden

 von Sepp
Mountaincart Berchtesgaden

Mountaincart Berchtesgaden

Rasanter Spaß am Obersalzberg

Seit kurzem könnt Ihr die Rodelbahn am Obersalzberg auch im Sommer runterflitzen. Und zwar mit den Mountaincarts von Adrenalin Berchtesgaden. Dabei handelt es sich um nichtmotorisierte dreirädrige Gefährte mit tiefem Schwerpunkt und starken Bremsen, die ein Fahrgefühl irgendwo zwischen Go-Kart und Schlitten vermitteln. Wir haben das Mountaincart diese Woche ausprobiert.

Los geht’s am Parkplatz an der Schießstätte neben der Talstation der Obersalzbergbahn, unweit vom Ortszentrum Berchtesgaden. Hier steht der Trailer zur Anmeldung. Wir unterschreiben den Haftungsausschluss und leihen uns einen Helm aus.

Ohne Helm geht nicht's beim Mountaincart-Fahren

Ohne Helm geht nicht’s beim Mountaincart-Fahren

Dann geht’s rauf auf den Obersalzberg. An der Scharitzkehlstraße auf 1100 Metern Höhe beginnt die Rodelbahn. Hier sind die Mountaincarts gelagert. Sofort suchen wir uns passende Carts aus, ich schnappe mir gleich eines in Größe XL, damit ich meine langen Beine unterbringe.

Die Mountaincarts gibt's in verschiendenen Größen

Die Mountaincarts gibt’s in verschiendenen Größen

Marco, der Chef von Adrenalin Berchtesgaden, gibt uns hier oben eine ausführliche Einweisung. Neben den Charakteristika der Carts steht vor allem die Sicherheit im Vordergrund. Denn die Rodelbahn ist ein öffentlicher Weg, hier sind viele Fußgänger unterwegs. Es ist also Vorsicht und eine vorausschauende Fahrweise geboten, damit das Miteinander von Mountaincart und Fußgänger funktioniert.Um einen optimalen Ablauf zu garantieren, fährt bei jeder Fahrt ein Guide voraus und sorgt an den relevanten Stellen der Strecke für zusätzliche Sicherheit.weiterlesen

Stadtführung durch Berchtesgaden, Info am Treffpunkt Kurhaus

Stadtführung durch Berchtesgaden, Info am Treffpunkt Kurhaus

Sympathisch, authentisch, informativ, anekdotenreich und unterhaltsam

“Ja mei, so a junger Buab und ganz aus Bremen!!“ Anna Glossner war sichtlich erfreut mich als unwissendes Nordlicht und Neu-Berchtesgadener in ihrem heute eher übersichtlichen Gefolge begrüßen zu dürfen. Auf geht’s auf die Stadtführung durch Berchtesgaden, die von der Interessengemeinschaft der Markt- und Gemeindeführer Berchtesgaden für fünf Euro angeboten wird!

Normalerweise sei die Gruppe um die 8-20 Leute stark, heute „ist aber das Wetter zu gut…aber egal ob zwei oder 30, ich gebe immer mein Bestes um den Leuten eine spannende und lehrreiche Stunde zu bereiten!“ Und Anna hielt ihr Wort, auch wenn am Ende aus der angekündigten Stunde knapp zwei Stunden wurden.

Freundlich und enthusiastisch, mit sympathischer lokaler Mundart führt Anna die kleine Gruppe durch den historischen Ortskern, beantwortet bereitwillig Fragen und packt eine Anekdote nach der nächsten aus ihrem scheinbar unerschöpflichen Arsenal aus.

Von dem Startpunkt am Kurhaus geht es über den Friedhof, wo man viel Interessantes über bekannte verstorbene Berchtesgadener Persönlichkeiten erfährt.

Anna Glossner erzählt von berühmten BerchtesgadenernAnna Glossner erzählt von berühmten Berchtesgadenern

Anna Glossner erzählt von berühmten Berchtesgadenern

In der Franziskanerkirche angekommen, erzählt sich Anna in Höchstform und plagt mit Inbrunst über das Bild, das heutzutage in vielen Köpfen von der Institution Kirche existiert. Eine wahre Freude ihr zuzuhören!weiterlesen

Der Marktbrunnen Berchtesgaden

 von Sepp
Der Marktbrunnen Berchtesgaden vor dem Gasthof Neuhaus

Der Marktbrunnen Berchtesgaden vor dem Gasthof Neuhaus vor der Renovierung

Der Marktplatz Berchtesgaden ist einer der zentralen Plätze im Markt Berchtesgaden. Fast alle Häuser rund um den dreieckigen Platz sind spätmittelalterlichen Ursprungs. In unmittelbarer Nähe des Schlossplatzes, dem Zentrum des politischen und religiösen Lebens in der Fürstprobstei Berchtesgaden, siedelten sich hier die wohlhabenden Bürger Berchtesgadens an. Die Häuser weisen zwar Satteldächer mit der typisch alpenländisch geringen Dachneigung auf, erinnern mit ihren prächtigen Fassaden und ihrer Höhe von bis zu vier Stockwerken ansonsten aber viel mehr an bürgerliche Stadthäuser. Der Gasthof Neuhaus, 1576 als Hoftaverne eröffnet, rundet das denkmalgeschütze Ensemble in Richtung Königliches Schloss ab. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielten einige der bis dahin lediglich verputzten Fassaden eine aufwändige Stuckierung. Besondere Akzente setzte zudem August von Thiersch  mit der Bemalung des Hirschenhauses.

Der Marktplatz Berchtesgaden mit Hirschenhaus und Marktbrunnen

Der Marktplatz Berchtesgaden mit Hirschenhaus und Marktbrunnen

Im Zentrum des Marktplatzes steht der Marktbrunnen. Errichtet wurde der Brunnen bereits 1558, der markante Mittelpfeiler mit dem Löwen kam allerdings erst 1628 hinzu. Mit dem Bau des Marmorbeckens war der Marktbrunnen dann 1677 fertig. weiterlesen

Sabrina Moriggl

© Spargelerzeugerverband Südbayern e.V.

Martina Reinhold ist amtierende Schrobenhausener Spargelkönigin. Die lebenslustige 23-Jährige geht gerne auf Reisen. Eine davon wird sie in die Alpenstadt Bad Reichenhall bringen. Am 2.6.2016 findet am Rathausplatz zum 11. Mal das Spargelfestival statt. Mehrere Gastronomen aus der Region werden aus dem mitgebrachten Schrobenhausener Spargel, der auch vor Ort käuflich zu erwerben sein wird, vielfältige und köstliche Gerichte kreieren. Offiziel „angestochen“ wurde am Viktualienmarkt in München mit Staatsminister Helmut Brunner. Martina II. läutete damit die diesjährige Spargelsasaion ein.

Martina, auf ein Wort: Der Spargel benötigt viel Wärme, durch den Klimawandel schwinden die Übergänge zwischen Frühling und Sommer, es wird heißer und heißer. Ideale Bedingungen für den Spargelanbau? 

„Die Saison beginnt früher, dann muss auch das Stech
ende früher als Johanni (24.6.) sein. Ggf. müssen die Spargelfelder beregnet werden um der Trockenheit entgegen zu wirken und damit nach dem Stechende, der Spargel sich erholen und Nährstoffe in die Rhizome(Wurzel) einlagern kann.“

Flugsandboden, was genau kann ich mir darunter vorstellen?

13012800_10206436223605299_4248303824924914069_n

Alles andere als sandig: Spargelcremesuppe mit Schwarzbrot Croutons und Sahne.

„Vor Urzeiten wurde ein feiner Sand mit einem bestimmten Lehm- und Schluffanteil durch Stürme angetragen. Im Schrobenhausener Anbaugebiet beträgt dieser Anteil ca. 20%, der für den besonderen nussigen Geschmack des Schrobenhausener Spargels verantwortlich ist.“

Oha. Sag mal Martina, Du stammst selbst aus einem Spargelbetrieb – tut Dir manchmal der Rücken vom Stechen der Spargelstangen weh?

„Anfangs ja, aber daran gewöhnt man sich dann. Wir auf unserem Hof stechen maximal in Spitzenzeiten 4 Stunden in der früh. Das ist dann auch für Frauen machbar.“

Klingt trotzdem ziemlich anstrengend. Spargel wird nach wie vor per Hand gestochen, der Arbeitsaufwand macht rund 50% der Kosten aus. Derzeit wird eine maschinelle Ernte erprobt. Zwar bliebe dadurch mehr Ertrag hängen, aber die Arbeitsplätze würden sich verflüchtigen. Fluch oder Segen?

„Es werden derzeit Erntehilfen wie z.B. Spargelspinnen eingesetzt welche die Arbeit erleichtern. Dennoch wird man in naher Zukunft den Arbeitsaufwand nicht wesentlich verringern können. Der Ertrag einer Spargelanlage wird durch die maschinelle Ernte nicht mehr, nur die Stundenleistung steigt. Sollte sich die maschinelle Ernte durchsetzen, dann kann man sicherlich davon ausgehen, dass es weniger Arbeitsplätze gibt. Dies würde vor allem osteuropäische Arbeitskräfte treffen.“weiterlesen

Frühling am Emmausweg

 von Sepp
Die Kirchleitenkapelle am Ponnzenzenbichl Berchtesgaden

Die Kirchleitenkapelle am Ponnzenzenbichl Berchtesgaden

Viele von Euch kennen wahrscheinlich den Emmausweg in Berchtesgaden nur im Advent. Dann schmücken nämlich mehr als 70 handgefertigte hölzerne Laternen den besinnlichen Rundweg zu den Kirchen und Kapellen in und um den Markt Berchtesgaden. Der Weg ist aber zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang wert, besonders natürlich bei traumhaftem Frühlingswetter. So wie gestern: Bevor es am Abend zu regnen begann, bin ich noch den Emmausweg gegangen.

Ich starte am Kongresshaus Berchtesgaden und gehe über den wunderschönen alten Friedhof zur Franziskanerkirche, der ersten Station des Emmaus-Wegs.

Die Franziskaner Kirche und der Friedhof Berchtesgaden

Die Franziskaner Kirche und der Friedhof Berchtesgaden

Die Kirche „Unserer lieben Frau zum Anger“ ist Teil eines größeren Ensembles. Ursprünglich für die Augustiner Chorfrauen errichtet, wird ein Teil der Gebäude wird heute von polnischen Ordensleuten der Franziskaner genutzt.

Der Läutturm der Franziskaner Kirche

Der Läutturm der Franziskaner Kirche

Durch die Angergasse sehe ich schon die nächste Station des Emmausweges: Die Christuskirche.

Die Christuskirche Berchtesgaden

Die Christuskirche Berchtesgaden

Die Christuskirche liegt etwas oberhalb des Ortszentrums Berchtesgaden am Soleleitungsweg und ist ein wichtiger Knotenpunkt für Spaziergänge im Markt. Von hier aus führt die steilste Stelle des Emmausweges weiter zum Kalvarienberg.

Kalvarienberg Kapelle Berchtesgaden

Kalvarienberg Kapelle Berchtesgaden

Die Hauptkapelle (es gibt auch noch 4 kleinere Nebenkapellen) zeigt die Kreuzigung Jesu anhand lebensgroßer Skulpturen und einer bunten Bemalung.weiterlesen

Gratwanderer: Das Berchtesgaden Cap

 von Sepp
Gratwanderer: Das Berchtesgaden Cap

Gratwanderer: Das Berchtesgaden Cap

Beim Modehaus Unterländer mitten in der Berchtesgadener Fußgängerzone gibt’s was Neues: Das Berchtesgadener Cap! Eine klassische Schirmmütze mit der Silhouette unseres Watzmanns und der Aufschrift Gratwanderer!

Das Modehaus Unterländer blickt auf eine lange Tradition zurück: 1906 eröffnete der Niederbayer Ludwig Unterländer mitten im Ortszentrum Berchtesgadens sein Modehaus. Im Laufe der über 100 Jahre seines Bestehens wuchs die Ladenfläche des Modehauses Unterländer von ursprünglich 100 m² auf mehr als das Zehnfache an. Allerdings nicht durch unschöne Anbauten, sondern durch die Übernahme der benachbarten Gebäude. So ist das Modehaus Unterländer im historischen Markt auch heute noch ein echtes Schmuckstück in der Berchtesgadener Fußgängerzone.weiterlesen