Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Bergtour
Steve

Frühling am Hochstaufen

 von Steve

Kalendarisch haben wir immer noch Winter, auch in den Skigebieten herrscht noch reger Pistenbetrieb, aber die warmen Temperaturen lassen auch schon die ersten Krokusse und Schneeglöckchen blühen.
Während viele Berge noch mit einer tiefen Schneedecke überzogen sind und zu herrlichen Skitouren einladen, gibt es aber auch schon erste Gipfel die sich mit etwas Erfahrung und der richtigen Ausrüstung erklimmen lassen.
 

Der Hochstaufen

Mit seiner imposanten Südwand, die bei gutem Wetter den ganzen Tag in der Sonne liegt, lockt der Hochstaufen, der Bad Reichenhaller Hausberg, schon erste Wanderer auf seinen Gipfel.
Bei dem herrlichen Wetter auch kein Wunder.

Fantastische Fernsicht am Gipfel

Fantastische Fernsicht am Gipfel


An einem schönen Tag, wenn man optimale Bedingungen erwischt, wartet ein unvergessenes Erlebnis in luftigen Höhen, über Bad Reichenhall. Die kalte, klare Luft sorgt für eine ungeheure Fernsicht, die gestern bis zum Bayerischen Wald gereicht hat.
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Toni

Vorfrühling auf dem Ristfeuchthorn

 von Toni

Wandern statt Skitouren

Da die Schneeverhältnisse im Berchtesgadener Land derzeit kaum noch Möglichkeiten für Schitouren bieten, wurden gestern die Bergschuhe aus der Winterruhe geholt. Vor allem die Südseiten bis auf etwa 1500 m Höhe hinauf sind weitgehend schneefrei, also wurde als Ziel das wenig begangene, 1569 m hohe Ristfeuchthorn gewählt. Neben dem üblichen Aufstieg von Schneizelreuth aus gibt es auf der Südflanke des Berges einen alten Alm- und Jagdsteig, den wir schon lange einmal suchen wollten.

 

Steigsuche im Bergwald

Der Müßbach bei Melleck

Die Müßbachschlucht mit ihren vielen Gumpen

Kurz vor Melleck ging es also querfeldein los, über Wiesen hinauf zum tief eingeschnittenen Felsgraben des Müßbachs. Mit Hilfe der Karte fanden wir sofort die ersten Steigspuren und kamen damit steil aber in eleganter Wegführung über die ersten unüberwindlich wirkenden Wände hinweg. Gleich danach wurde das Gelände wieder einfacher und führte uns in eine märchenhafte, einsame Welt. Der Bach schlängelte sich wie in einer kleinen Klamm dahin, überall waren grün schimmernde Gumpen (Wasserbecken) in den Fels geschliffen, und in der strahlenden Sonne ging es durchs raschelnde

Wegsuche am Müßbach

Steigsuche im wilden Bergwald

Buchenlaub weiter. Der Steig war sporadisch erkennbar, aber offensichtlich kaum mehr begangen. Die viele Hirschlosung deutete darauf hin, dass vor allem das Rotwild hier für gangbare Spuren sorgt. Stück für Stück suchten wir uns im immer steiler werdenden Wald hinauf, wobei unzählige knorrige Baumgestalten, pilzübersähte Stämme und von vielen Spechten ausgehöhlte Holzruinen den Weg säumten und eine urwaldartige Atmosphäre schufen. Hier hat seit langer Zeit keine Kettensäge mehr gejault.

Letztlich gelangten wir in den Bereich der verfallenen Wurzalm, aber konnten im dichten Jungwuchs keine Spuren von Hütten oder einer Bewirtschaftung mehr erkennen. Nun ging es querfeldein mit einem sehr steilen Schlussstück über kleine Schneefelder voller Gamsspuren zum regulären Wanderweg zwischen Sellarn-Alm und Gipfel. Ohne die Notwendigkeit dauernder Steigsuche und Orientierung verlief die weitere Strecke bis hinüber zum Ristfeuchthorn deutlich zügiger.

 

Endspurt zum Gipfel und verdiente Rastweiterlesen

Toni

Schneewanderung zur Mordau-Alm

 von Toni

Winterwanderung am 1. Advent

Die Mordau

Die unberührte Schneefläche der Mordau-Alm

Am 1. Advent ging es bei klirrender Winterkälte unter einem stahlblauen Himmel hinauf zur Mordau-Alm. Vom Taubenseeparkplatz in der Ramsau aus war das erste Stück des Weges trotz des pulvrigen Neuschnees problemlos begehbar – den Reifenspuren hinauf zum letzten, abgelegenen Jagdhaus sei Dank. Bald war die Abzweigung erreicht, an der im Sommer eine breite Forststraße nach links zur Alm führt. Doch derzeit ist nur ein weißes Band aus knietiefem Schnee vorhanden, das sich in den Fichtenwald hinein zieht. Einige Frühaufsteher hatten bereits gute Spurarbeit geleistet, sodass der Weiterweg zwar nicht ganz leicht, aber mit ein wenig Anstrengung gut machbar war.

 

Spurenlesen im Winterwald

Immer wieder kreuzten nun die Fährten von Wildtieren die Strecke, wodurch mit ein wenig Spurenkenntnis kleine Geschichten aus deren Leben wie im Bilderbuch vor einem lagen. Der Fuchs, der eifrig schnuppernd im Zickzackkurs einem Geruch im lichten Wald folgt. Der Feldhase, der im Jungwuchs von einem Busch zum nächsten hoppelt und die jeweils erreichbaren Knospen abknabbert. Eine Maus, die aus einem kleinen Loch durch die Schneedecke schlüpft, einige Meter an der Oberfläche herumtrippelt, und dann schnell wieder vor ihren vielen Feinden in die nächste Wehe hinein flüchtet. Zusammen mit den vielen Vogelstimmen oben im Geäst der Bäume und unzähligen anderen Zeichen wie Spechthöhlen, abgenagten Fichtenzapfen und aufgegrabenen Ameisenhaufen, erhielt man einen guten Überblick über die verschiedenen Tiere des Bergwaldes, ohne sie direkt zu Gesicht bekommen zu müssen. weiterlesen

Waldi

Herbstwanderung auf das Grubhörndl

 von Waldi

Herbsttour im Pinzgau

Diesmal machten wir uns auf,um im benachbarten Pinzgau  noch mal eine Wanderung zu machen, bevor der Schnee kommt.

Blick vom Grubhörndl

Blick vom Grubhörndl

Wir hatten uns das Grubhörndl ausgesucht und der Ausgangspunkt war Lofer.

 

Über die Loferer Alm aufs Grubhörndl

Ein netter Pfad führte uns stets aufwärts bis zu den Lofereralmen.Das letzte Stück vor den Almen gingen wir auf den Skipiste.Die Loferer Alm glänzte in einer spätherbstlichen Atmosphäre und auch die Sonne hatte noch wärmende Strahlen.Über den Kamm kamen wir auf das Grubhörndl.

Abstieg

Abstieg

Hier lag schon Schnee und die Nordseite, die wir uns für den Abstieg vorgenommen hatten, war so voller Schnee,dass wir umdisponierten und den gleichen Weg wieder hinunter gingen.Der Ausblick war wunderschön und man konnte schon den nahen Winter ahnen, bei den vielen weißen angezuckerten Gipfeln.

 

Die Wanderung dauert ca 2 1/4 Stunden rauf und dementsprechend wieder runter und ist für jeden Wanderer machbar.

Berg Heil Waldi

Michael

Wandertipp für Einsamkeitsliebhaber

 von Michael

Es ist ja immer etwas zwiespältig, einen ganz speziellen Tipp in aller Öffentlichkeit zu verraten. Das Ego möchte so etwas ja am liebsten ganz für sich behalten. Nachdem aber schon vor über 30 Jahren Werner Mittermeier im Plenk-Verlag Berchtesgaden darüber geschrieben hat und auch im AV-Führer des Rother-Verlages eine (leider nicht sehr hilfreiche) Tourenbeschreibung publiziert wurde, wollen wir den Bergfreunden diese schöne und (zumindest bisher 😉 sehr einsame Wanderung nicht verheimlichen. Nachdem sie recht lang, ziemlich anstrengend und gelegentlich nicht ganz leicht zu finden ist und es kein vernünftiges Einkehrziel unterwegs gibt, sollte sich der „Massenansturm“ auch nach diesem Blogbeitrag aber doch in Grenzen halten …

Weg zum Aibe

Am Alpelbach entlang zum Aibe

Nach langer Rede: Es handelt sich um den Alpelboden, das „Aibe“, von dem wir erstmals bei besagtem W. Mittermeier gelesen hatten – einem in BGD nicht ganz unbekannten Fotografen und Buchautor. Viele Jahre stand diese Wanderung bei uns auf dem Programm, aber nie wurde etwas daraus. Nachdem hier auch kein Gipfelziel lockt, ist es doch eine eher „introvertierte“ Unternehmung. Nun aber schien die Gelegenheit günstig zu sein, und wir entschlossen uns, dieses entlegene Ziel einmal zu suchen. Und wir mussten es wirklich suchen! Im Internet keine vernünftige Beschreibung, Freund Mittermeier erzählt hübsch und blumig von den Vögeln und der Ruhe, und der AV-Führer beschreibt in bewährter Weise in 2 kernigen Sätzen, die uns im Zusammenhang auch mit den besten Karten (die uns aber leider den besten Weg verheimlichen) ins Abenteuer lockten. Von der Kammerlingalm zum Alpelbach, dann allgemein am Bach aufwärts … so ähnlich lautet die Beschreibung. Gesagt, getan! Wir kamen vom Wanderparkplatz Hintertal oberhalb Weißbach (A) und mussten uns erst einmal den Zustieg zum Alpelbach durch teils steilen Wald suchen, da viele Forststraßen auf den Karten gar nicht eingezeichnet sind. Im Bachbett angekommen machten wir uns „an die Arbeit“: Über riesige Blöcke und teils feuchte, rutschige Passagen kämpften wir uns im wahrsten Sinn des Wortes empor, einen auch nur angedeuteten Steig fanden wir weder im noch neben dem Bachbett. Landschaft wildromantisch, das Wetter nicht ganz so gut wie erhofft. Das Gelände neben dem Bach durch „erfeulich“ sperriges und kratziges Unterholz geprägt. Und W. Mittermeier bezeichnete das im Buch als eine seiner Lieblingstouren – seltsam.

Weg durch das Geröll

Weg durch das Geröll

Es wurde steiler und irgendwie mussten wir den Bach verlassen. Über erdiges Steilgelände und rutschiges Geröll arbeiteten wir uns weiter hoch, immer den uns am besten erscheinenden Möglichkeiten folgend, manchmal auch ein wenig kletternd. Das Wetter wurde trüber und unsere Begeisterung sank zunehmend. Ein paar gelbliche Bäume, viele dunkle Latschen und vor allem graue Felsen – das soll ein toller Herbstgang sein?

Nach langem Gesteige in dieser Art – kein Steinmännchen weit und breit –  bemerkten wir so etwas wie eine Wegspur im Geröll. Im Gegensatz zu vorherigen Andeutungen von Steigspuren, die dann doch wohl Tierpfade waren, schien sie diesmal auch weiter zu führen und leitete durch ein Latschengestrüpp zu einem idyllischen Patz am Bach mit einem wunderschönen Steinmann 🙂weiterlesen

Ich packe meinen Rucksack

 von Sepp

Den Wander-Rucksack packen – was gehört hinein?

Wer im Berchtesgadener Land oder auch anderswo auf Wanderschaft geht, kommt um die Mitnahme eines geeigneten Outdoor-Rucksacks nicht herum.

Mit dem passenden Rucksack erklimmen Sie erfolgreich jeden Gipfel © Digital Vision/Thinkstock

Mit dem passenden Rucksack erklimmen Sie erfolgreich jeden Gipfel © Digital Vision/Thinkstock

In ihm wird all das verstaut, was man für die Tour benötigt. Und auch ein Notfallset darf bei einer gut vorbereiteten Wanderung nicht fehlen!

 

Wie muss der ideale Rucksack beschaffen sein?

Vielleicht fragen Sie sich als ungeübter Wanderer nun, wie ein solcher Rucksack überhaupt beschaffen sein sollte. Eine gute Frage! Es darf Sie nämlich nicht irgendein Rucksack auf Ihre Tour begleiten, vielmehr benötigen Sie ein Modell, das an die speziellen Anforderungen einer Outdoor-Tour angepasst ist. Wichtig ist für Sie bei der Auswahl vor allem eines: DEN perfekten Rucksack für jeden Wanderer gibt es nicht! Ein Rucksack, der von der einen Person als komfortabel beschrieben wird, muss einem anderen Freizeitsportler längst nicht gefallen. weiterlesen

Toni

Herbsttour auf die Schlafende Hexe

 von Toni

Wandern auf Caspar David Friedrichs Spuren

Eine dichte Wolkendecke liegt tief über dem Berchtesgadener Talkessel, als wir am Wanderparkplatz Hallthurm zu einer Nachmittagstour starten. Erst geht es auf der breiten Forststraße ein kurzes Stück durch Fichtenwald, dann bald an einem Wegweiser zu einem steilen Pfad Richtung Rotofenscharte. Der Steig führt über Wurzeln und Steine in engen Serpentinen den Hang hinauf, während alle Geräusche vom dichten Nebel gedämpft werden und Kondenswasser von den Kiefern auf uns herabtropft. An einer kleinen Quelle werden die Trinkflaschen aufgefüllt, dann führt der Weg durch zwei Dolomit-Rinnen mit kurzer Drahtseilsicherung und über ein letztes Steilstück mit vielen glitschigen Treppenstufen umgeben von Buchenwald hinauf in die Rotofenscharte – der Lücke zwischen Kinn und Brust der berühmten Schlafenden Hexe.

 

Kletterei auf den Gipfel

Links von uns ragen im Dunst die nur mit Kletterausrüstung erreichbaren Gipfel des Kinns und der Nase der schlafenden Hexe auf, und geradeaus führt der markierte Weg weiter zur ebenso bekannten Steinernen Agnes, doch wir halten uns nun rechts.

Das Lattengebirge im Nebel

Das Lattengebirge im Nebel

Auf einem ausgetretenen Trampelpfad nähern wir uns den Felswänden der Hexenbrust und stellen erfreut fest, dass das Gestein überraschend trocken ist und guten Halt bietet – unerlässlich für die nun folgende Kletterei auf den Gipfel. Eine Steilrinne zwischen Latschen und Wiesenstücken muss hier überwunden werden, wobei der Fels mit seinen großen Griffen und Tritten gut kletterbar ist. Dennoch klopfen wir jeden Griff vor der Belastung sorgfältig ab und meiden lockere Brocken, da ein ausbrechender Stein in diesem fast senkrechten Gelände üble Folgen hätte. Dass wir hier als Menschen eigentlich nichts zu suchen haben, sondern uns ins Reich der Gämsen vorwagen, erkennen wir nun auf Schritt und Tritt: überall liegt frische Gamslosung herum und in der Luft liegt ein moschusartiger, „bockiger“ Geruch. Die Kletterkünstler können also nicht weit sein, sind im Nebel aber nicht zu entdecken.Nach der kurzen aber mühsamen Kraxelei kommen wir nun endlich auf den Gipfelgrat. An beiden Seiten brechen die Wände in die Tiefe hinab und ein teils nur handtuchbreiter Felsstreifen führt hinauf zum Gipfelkreuz der Brust der schlafenden Hexe, die auch unter Signalkopf, Bayrischer Löwe oder Mittlerer Rotofenturm bekannt ist.

Blick zum Staufen

Blick zum Staufen

 

Aussicht über das Nebelmeer

Oben angekommen schreiben wir uns ins Gipfelbuch ein, halten im Nebel Ausschau nach erkennbaren Bergspitzen und können unser Glück kaum fassen, als es nach wenigen Minuten aufreißt. Der Wind treibt Wolkenschleier hinauf, die Sonne hilft von oben nach und schließlich ragt unsere Felsspitze gerade einmal zehn Meter weit aus der endlosen Nebelfläche heraus! Sofort fühlen wir uns wie der „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich. weiterlesen

Bergtour auf den Hirschwieskopf

 von Sepp
Gipfelkreuz Hirschwiese vor Watzmann Südspitze

Gipfelkreuz Hirschwiese vor Watzmann Südspitze

Hirschwieskopf 2.114m: Der südlichste Watzmann-Gipfel

In direkter Verlängerung des Watzmann-Grats mit den drei Hauptgipfeln Hocheck, Mittelspitze und Südspitze liegt die Hirschwiese bzw. der Hirschwieskopf. Mit einer Höhe von 2.114 Metern ist er zwar deutlich niedriger als seine großen Brüder, teilt mit Ihnen aber die Lage zwischen dem Wimbachtal und dem Königssee und bietet imposante Tiefblicke auf das Wimbachgries und den Königssee aus einer ungewohnten Perspektive. Obwohl die Hirschwiese der einzige Zweitausender im Watznmanngebiet ist, der durch einen Wanderweg und nicht durch einen Steig erschlossen ist, stellt die Besteigung durch den langen Anmarsch hohe Anforderungen an die Kondition der Wanderer. Wer den weiten Weg auf sich nimmt, wird aber mit einem wunderschönen und relativen einsamen Gipfel belohnt.

Ausgangspunkt der Bergtour ist die Wimbachbrücke in Ramsau. Ich lasse die Wimbachklamm links liegen und marschiere zügig Richtung Wimbachschloss.

Wimbachschloss noch im Schatten

Wimbachschloss noch im Schatten

Die Herbstsonne steht tief, kein Sonnenstrahl schafft es über das Watzmannmassiv ins Tal. Lediglich der Abschluß des Wimbachtals ist hell erleuchtet.

Wimbachgries am morgen

Wimbachgries am morgen

Im Süden weitet sich das Wimbachtal deutlich, die Sonne hat es jetzt geschafft und als ich an der Wimbachgrieshütte eine kurze Trinkpause einlege, scheint die Sonne mit voller Kraft.

Die Wimbachgrieshütte

Die Wimbachgrieshütte

Ich folge der Richtung des Wegweisers, laut den Angaben des DAV und Nationalpark sind es noch 3 Stunden bis zum Gipfel.weiterlesen

Ursula

Ein Männlein steht im Walde

 von Ursula

Herbstzeit = Schwammerlzeit = die ideale Zeit, um mit Kindern spannende Wanderungen im Wald zu unternehmen.


Wir haben uns am letzten Sonntag die Runde „Rund um den Schmuckenstein“ in der Ramsau ausgesucht. Los geht’s am großen Parkplatz am Hochschwarzeck. Die Kinder konnten schnell überzeugt werden, schließlich geht es über urige Wegerl durch den Wald und die zu überwindende Steigung hält sich in Grenzen.

Rund um den Schmuckenstein

Rund um den Schmuckenstein

Schon auf der ersten Wiese werden wir fündig. Neben den beeindruckenden Bovisten finden wir Augentrost, Silberdisteln, Erika und noch einige andere Blüten, deren Namen wir nicht kennen. Auch eine herbstliche Wiese ist alles andere als eintönig!

Bovist

Bovist

Silberdistel

Silberdistel

Augentrost

Augentrost

Kaum sind wir im Wald angekommen, finden die jungen Schwammerlsucher weitere Farbflecke. Ziemlich ramponiert steht er da, der erste Fliegenpilz. Und steht mit seinem Rot und Weiß doch wunderbar anzusehen auf dem braunen Waldboden.weiterlesen

Steve

Der Herbst ist da

 von Steve

Der Herbst ist da

Der Sommer neigt sich nicht nur dem Ende zu, jetzt ist er auch offiziell vorbei. Das war’s! Sommer 2013! Mach’s gut! Bevor sich jetzt der Winter ankündigt, gibt es aber noch den Herbst. Auch wenn die Gipfel unserer Berge vor wenigen Tage schon angezuckert waren, so schnell wird uns der Schnee das Gipfelglück hoffentlich nicht verwehren. Die Sonne ist noch stark genug, den ersten Schnee wieder wegzubrennen und so können wir die kommenden Wochen sicher noch in vollen Zügen in den Bergen genießen, ganz ohne Ski und dicke Klamotten.

Auf dem Schneibstein

Auf dem Schneibstein

Wenn man sich auf die aktuellen Gegebenheiten einstellt, dann kann man im Herbst, ein paar unvergessene Tage in den Bergen erleben. Man spürt, wie immer weniger Leute unterwegs sind, bekannte Gipfel fast menschenleer bleiben und bei gutem Wetter und klarer Sicht, hat man eine atemberaubende Fernsicht, wie man sie im Sommer fast nie hat. Es muss also nicht immer Sommer sein wenn man schöne Momente in den Bergen erleben möchte.

Blick vom Gipfel des Hochkalter

Blick vom Gipfel des Hochkalter

Tourenplanung

Man sollte sich aber auf ein paar Dinge einstellen: Das Wetter ist zwar oft wesentlich stabiler, allerdings werden die Tage auch kürzer. So plant man entweder kürzere Touren oder geht lieber etwas früher, gegebenenfalls mit Stirnlampe, los, bevor man beim Abstieg in die Dunkelheit kommt.weiterlesen