Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Klausbachtal

Der Litzlkogel

 von Sepp
Der Litzlkogel: Aussichtsreicher Gipfel

Der Litzlkogel: Aussichtsreicher Gipfel

Gestern Nachmittag habe ich mal wieder einen meiner Lieblingsplätze besucht: Den Litzlkogel! Dieser 1.625 Meter hohe Berg ist unscheinbar und nur wenig bekannt, hat aber einiges zu bieten: Der Gipfel ist von der Litzlalm aus schnell erreicht, der Aufstieg vermittelt mit versicherten Stellen ein hochalpines Flair und – oben angekommen- bietet der Litzlkogel einen fantastischen Rundumblick auf die Berchtesgadener Berge und die Gebirgsstöcke und Almen des Salzburger Saalachtals!

Ausgangspunkt der Wanderung auf den Litzlkogel ist die Litzlalm. Bis hierher kommt man zu Fuß oder mit dem Mountainbike. Wenn man mit dem Almerlebnisbus bis zum Hirschbichl fährt kann man den Anmarsch durch das Klausbachtal zur Litzlalm erheblich beschleunigen. Vom Hirschbichl ist die Litzlalm in etw 40 Minuten erreicht.

Die Litzlalm

Die Litzlalm

Auf der Litzlalm angekommen, überquert man das gesamte Almgelände: Vorbei an der Jausenstation, wo sich Wanderer und Mountainbiker zum gemütlichen Beisammensein treffen, führt die Almstraße in einem weiten Bogen zu den weiteren Kasern der Almbauern.weiterlesen

E-Mountainbike Tour Kallbrunnalm

 von Sepp
Blick zur Kammerlingalm vom Weg zur Kallbrunnalm

Blick zur Kammerlingalm vom Weg zur Kallbrunnalm

Heute habe ich das schöne Wetter zu einer Tour mit meinem E-Mountainbike ausgenutzt. Ich hab‘ mir ab Mittag freigenommen und bin zur Kallbrunnalm geradelt.

Startpunkt meiner Tour ist bei mir daheim im Bergsteigerdorf Ramsau. Bei strahlendem Sonnenschein radle ich vorbei an der Pfarrkirche St. Sebastian gemütlich durch das Dorf. Erst an der Abzweigung zum Wirtshaus im Zauberwald wird die Strecke etwas steiler, doch dank der Motorunterstützung meines Rades verliere ich auch bergauf kaum an Geschwindigkeit. Am Hintersee entlang radle ich zum Klausbachhaus, dem Tor zum Nationalpark Berchtesgaden. Auf den ersten Kilometern durch die Au brauche ich die Unterstützung des Motors eigentlich nicht, da ein Pedelec ja ohnehin nur bis 25 Km/h unterstützt. So fahre ich genüsslich an der Wildfütterung im Klausbachtal vorbei, bevor ich an der ersten richtigen Steigung den Elektromotor wieder aktiviere. Spielerisch bringt mich mein E-Mountainbike unter den Ramsauer Dolomiten genannten Mühlsturzhörnern bergauf. Jetzt wird’s schon wieder flacher und ich kann den Akku schonen. Erst am Mitterberg, schalte ich den Motor wieder zu. Dieser Anstieg ist furchteinflößend, ich erinnere mich an Höllenquallen, die ich an diesem Berg durchlitten habe. Aber diese Zeiten sind vorbei: Bei kleiner Untersetzung und hoher Trittfrequenz schiebt mich mein Mountainbike förmlich den Berg hinauf, der Mitterberg hat seinen Schrecken verloren. Nach dem Mitterberg wartet eine kurze Flachpassage, bevor es noch einmal steiler wird. Dann ist der Hirschbichl erreicht.

Der Hirschbichl: Grenzübergang Bayern Österreich

Der Hirschbichl: Grenzübergang Bayern Österreich

Direkt an der Bayerisch-Österreichischen Landesgrenze steht hier oben das Gasthaus Hirschbichl und das Bergheim, wo man auch übernachten kann. Dienstags ist immer Ruhetag, was mich heute gar nicht besonders stört: Ich habe noch genug Energie zum Weiterradeln. Ich folge dem Weg der Mountainbike Tour 4: Kallbrunnalm. Diese Strecke führt nicht auf der Straße ins Tal und dann wieder bergauf, sondern über das Jagdhaus Falleck unterhalb der Kammerlingalm nahezu eben einmal rund um das Becken zwischen Kammerlinghorn und Hochkranz.

Falleck zwischen Hirschbichl und Kallbrunn

Falleck zwischen Hirschbichl und Kallbrunn

Wo der Radlweg sich mit der Straße vereinigt, wir der Weg dann wieder steiler. In Serpentinen müssen noch die letzten paar hundert Höhenmeter bis zur Kallbrunnalm überwunden werden. Fast habe ich Mitleid, als ich mühelos an einem sportlichen Radler auf seinem herkömmlichen Mountainbike mit Klick-Pedalen vorbeiziehe. Aber nur fast!

Als ich die Kallbrunnalm erreiche ist mein Akku noch halb voll, ich könnte also noch ein ganzes Stück fahren. Doch heute will ich die Alm genießen. Am Kaskeller, wo der Kallbrunner Almkäse, der auch in ausgewählten Läden im  Tal verkauft wird, hergestellt wird, fahre ich vorbei zu den Kasern der Almbauern.weiterlesen

Gen Oim – Almauftrieb auf die Bindalm

 von Sepp
Almauftrieb zur Bindalm | Bergsteigerdorf Ramsau

Almauftrieb zur Bindalm

Heute war es soweit: Wir sind gen oim g’fahren! So sagt man bei uns zum Almauftrieb. Um 6 Uhr in der Früh lassen wir die Kühe und Jungtiere aus dem Stall des Möslerlehens und führen sie zur Alpenstraße. Tatsächlich treiben uns aber eher die Tiere an, wir versuchen sie zu bremsen, doch die älteren Kühe kennen den Weg bereits, waren sie doch schon mehrmals auf der Alm. Unsere Aufgabe besteht also zuerst mal darin, die schnellen Tiere einzubremsen, um die Herde zusammenzuhalten.

An der Hindenburglinde vorbei gehen wir mit unserer 13 Vieh starken Herde dann durch die steile Graßlergasse zum Bindenkreuz und Richtung Fernseben. 4 Kälber stehen derweil noch im Stall, sie sind noch zu klein für den langen Weg zur Bindalm und werden später mit dem Traktor auf die Alm gefahren. Über der Triebenbachstraße erhebt sich die Reiter Alm in den schönsten Farben, die der Morgen zu bieten hat.  Erstaunlich ist die Färbung der Buchen. Durch einen Kälteeinbruch vor wenigen Wochen sind viele der bereits ausgetriebenen Blätter erfroren und sind nun braun. Der Wald sieht eher nach Herbst denn nach Frühsommer aus.

Herbstliche Färbung der Buchen

Herbstliche Färbung der Buchen

Unseren Kühen ist die außergewöhnliche Färbung der Bäume egal, zielstrebig gehen sie bergab zum Hintersee.

Die Kühe am Hintersee

Die Kühe am Hintersee

Am Hintersee ist es um diese Uhrzeit noch sehr ruhig, lediglich ein Fischer ist mit dem Boot bereits hinausgefahren. Wahrscheinlich sind Fische Frühaufsteher!weiterlesen

Winter-Wanderprogramm des Nationalparks

 von Sepp
Winterwander-Programm Nationalpark Berchtesgaden

Winterwander-Programm Nationalpark Berchtesgaden

Von Dezember bis April bietet der Nationalpark Berchtesgaden in Zusammenarbeit mit der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee über 230 Veranstaltungen für Gäste und Einheimische an. Das neue Winter-Wanderprogramm 2015/2016 ist erschienen und liegt ab sofort kostenfrei in den Tourist-Informationen der Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Schönau am Königssee und Ramsau sowie in den Infostellen des Nationalparks auf.

Neu im Programm ist die Veranstaltung „Rotwild im Winter“, die Naturfreunde an insgesamt acht Terminen im Klausbachtal über die Anpassungen des Rotwildes an den harten Bergwinter informiert. Auch die „Musikalische Wintergeschichte“ ist neu: Ein Angebot der Nationalparkverwaltung, das sich an Familien mit Kindern richtet und zum Mitmachen animiert. „Klassiker“ wie die traditionellen Fahrten mit dem Pferdeschlitten zur Wildfütterung im Klausbachtal werden wieder ab dem 25. Dezember angeboten, Platzreservierungen für eine Mitfahrt auf der Kutsche sind ab 15. Dezember unter der Rufnummer +49 8657 1431 möglich.

Pferdeschlittenfahrt im Klausbachtal | Nationalpark Berchtesgaden

Pferdeschlittenfahrt im Klausbachtal | Nationalpark Berchtesgaden

Spannung und Diskussionsstoff versprechen die fünf Termine der traditionellen Winter-Vortragsreihe, die jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden stattfindet. Lesungen aus Werken über die Berchtesgadener Alpen und Vorträge über die Wildkatze oder den Berchtesgadener Sternenhimmel sowie zu Bienen, Wespen und Hornissen runden das Angebot ab. Erstmals präsentiert Prof. Dr. Hubert Job von der Universität Würzburg am 04. Februar 2016 die Ergebnisse seiner groß angelegten Studie zu den wirtschaftlichen Effekten des Nationalparks Berchtesgaden.weiterlesen

Schüler erkundeten den Nationalpark

 von Sepp
Skibergsteigen auf Skipisten? Skitouren und Schutz von Wildtieren? Erweiterungen von Skigebieten in Schutzgebietsnähe? All diese Themen betreffen auch den Nationalpark Berchtesgaden. Nationalpark-Mitarbeiter Lorenz Köppl (Mitte) diskutierte mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe verschiedene Nutzungskonflikte im Nationalpark.

Skibergsteigen auf Skipisten? Skitouren und Schutz von Wildtieren? Erweiterungen von Skigebieten in Schutzgebietsnähe? All diese Themen betreffen auch den Nationalpark Berchtesgaden. Nationalpark-Mitarbeiter Lorenz Köppl (Mitte) diskutierte mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe verschiedene Nutzungskonflikte im Nationalpark.

Zeitreisen im Wimbachtal, Besuche beim „König der Lüfte“, eine „Nationalpark-Talkshow“ oder Wetterphänomene im Hochgebirge: 470 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden besuchten kürzlich beim ersten Nationalpark-Projekttag den einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands. Bei 18 verschiedenen Programmen stellten Nationalpark-Mitarbeiter in individuell aufbereiteten Programmen für Unter-, Mittel- und Oberstufe den Nationalpark Berchtesgaden mit seinen vielseitigen Aufgaben und Funktionen sowie seiner Tier– und Pflanzenwelt vor.

„Das große Interesse und die fleißige Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler auch bei so komplexen Themen wie Nutzungskonflikte im Nationalpark haben mich wirklich angenehm überrascht“, freut sich Nationalpark-Mitarbeiter Lorenz Köppl, der mit 16 Teilnehmern aus der Oberstufe am Jenner unterwegs war. Auch die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe waren bei Exkursionen zur Königsbachalm, sowie im Klausbach- und Wimbachtal begeistert bei der Sache und beteiligten sich aktiv an den angebotenen Programmen. Für die Unterstufe standen Mitmach-Aktionen im Nationalparkzentrum Haus der Berge auf dem Programm, andere Teilnehmer waren auf den Spuren von Steinadlern, Spechten und Wassertieren im Klausbach– und Wimbachtal unterwegs. Die Schüler durften dabei selbst wählen, an welchem Programm ihrer Jahrgangsstufe sie teilnehmen wollten.weiterlesen

Von der Bindalm zur Schwarzbachalm

 von Sepp
Sepp und Lieserl Wurm mit ihren Kühen auf der Triebenbachstraße

Sepp und Lieserl Wurm: Senn und Sennerin der Bindalm

Seit Ende Mai waren meine Eltern als Senn und Sennerin auf der Bindalm. Etwa 100 Tage lang haben die beiden sich um die Kühe gekümmert, die Milch verarbeitet und Wanderer und Bergsteiger bewirtet. Am gestrigen Samstag haben wir den Almsommer auf der Bindalm beendet und unsere Kühe auf die Schwarzbachalm, unsere Niederalm in der Nähe des Wachterl, gebracht.

Es ist noch dunkel auf der Bindalm, als wir dort eintreffen und erstmal frühstücken. Währenddessen warten wir auf eines der Jungtiere, das nicht von alleine zur Almhütte gekommen ist.

Früher Morgen auf der Bindalm

Früher Morgen auf der Bindalm

Nach kurzer Suche finden wir das Tier und sammeln alle unser Kühe und Jungtiere vor dem Kaser.

Die Kühe warten auf den Abmarsch

Die Kühe warten auf den Abmarsch

Auf dem bekannten Weg durchs Klausbachtal marschieren wir los. Es herrscht traumhaftes Wetter, die alles dominierenden Mühlsturzhörner zeigen bei den morgendlichen Lichtverhältnissen mal wieder deutlich, warum man sie auch die Ramsauer Dolomiten nennt.

Die Ramsauer Dolomiten im Klausbachtal

Die Ramsauer Dolomiten im Klausbachtal

Den Kühen (übrigens: allesamt Pinzgauer, eine gefährdete Rasse) ist diese imposante Kulisse relativ egal, sie gehen, angeführt von Senn und Sennerin- unbeirrt weiter.

Unsere Pinzgauer Kühe

Unsere Pinzgauer Kühe

Nach etwas mehr als einer Stunde Gehzeit erreichen wir das Klausbachhaus, die Nationalpark-Informationsstelle am Eingang des Klausbachtals.weiterlesen

Ferienprogramm im Nationalpark

 von Sepp
Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren treffen sich vom 19. bis 21. August beim Jugendcamp auf der Engert-Holzstube im Klausbachtal.

Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren treffen sich vom 19. bis 21. August beim Jugendcamp auf der Engert-Holzstube im Klausbachtal.

Jockl, das Steinschaf, ist traurig. Sein Almbauer hat kein Geld mehr, um die geliebte Alm zu bewirtschaften. Jockl erklärt seiner Freundin, der Pinzgauer Ziege „Heidi“, dass die ganze Alm zuwachsen wird, wenn wie nicht mehr beweidet wird. Die Tiere der Alm beratschlagen, was sie tun können, um gemeinsam die Alm zu retten… Das interaktive Theaterstück „Jockl auf der Alm“ ist eine von zehn Veranstaltungen aus dem Sommerprogramm des Nationalparks Berchtesgaden.

Am Donnerstag, 6. August, spielen Bettina und Jochen Nistler aus dem Chiemgau im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden das Stück „Jockl auf der Alm“. Beginn ist um 14:30 Uhr und bei großer Nachfrage nochmals um 16:15 Uhr, die Spieldauer beträgt 80 Minuten. Das Stück ist für Kinder im Grundschulalter geeignet, Kinder zahlen 1 Euro Eintritt, Erwachsene 2 Euro. Kartenvorverkauf ist im Haus der Berge unter der Rufnummer: +49-8652- 979060-0. Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ steht das Ferienprogramm des Nationalparks. Im Bildungszentrum des „Haus der Berge“ finden noch bis zum 11. September zehn spannende Veranstaltungen für Kids zwischen fünf und zwölf Jahren statt. Beim „Forschen und Werken“ können Kinder zu den Themen Wildbienen, Ameisen, Filzen oder Papierherstellung  aktiv werden.weiterlesen

Bergtour aufs Kammerlinghorn 2.484 m

 von Sepp
Gipfelkreuz Kammerlinghorn

Gipfelkreuz Kammerlinghorn

Heute habe ich mir nochmal Urlaub genommen und eine Bergtour gemacht, um ein wenig für die 24 Stunden Wanderung beim Wander-Festival am kommenden Samstag zu trainieren. Meine Entscheidung fiel auf das 2.484 Meter hohe Kammerlinghorn, den einzigen Gipfel der Hocheisgruppe, der von einem bezeichneten Wanderweg erschlossen ist.

Das Wetter ist vielversprechend, als ich heute morgen am Hintersee vorbeifahre. Perfektes Bergwetter eben! Und die gute Nachricht ist: Das Wetter soll so bleiben!

stimmungsvoller Morgen am Hintersee

stimmungsvoller Morgen am Hintersee

Auf der Bindalm erleuchtet die Sonne schon die gegenüberliegenden Mühlsturzhörner und den Hügel mit dem Almkreuz, während die Kaser und ein Großteil der Almfläche noch im Schatten liegen.

Die Bindalm am Morgen

Die Bindalm am Morgen

Von der Bindalm führt ein breiter, anfangs recht steiler Fahrweg zur Mittereisalm. Die Alm liegt zum großen Teil noch im Schatten, doch die ersten Strahlen der Sonne blitzen schon über die Berge und ich wandere direkt in die Sonnenstrahlen hinein.weiterlesen

Wanderung auf den Litzlkogel 1.625m

 von Sepp
Blick vom Gipfel des Litzlkogel ins Ramsauer Tal

Blick vom Gipfel des Litzlkogel ins Ramsauer Tal

Heute war ich mal wieder auf dem Litzlkogel. Dieser kleine und relativ unbekannte Gipfel ist von der Litzlalm recht schnell erreicht und bietet einen schönen Ausblick auf die umliegenden Berge der Reiter Alm, des Hocheismassivs und der Loferer und Leoganger Steinberge.

Von Hirschbichl, wo auch der Almerlebnisbus hält, führen zwei Weg auf die Litzlalm: Entweder wandert man über die breite Forstraße in angenehmer Steigung über die Hufnagelkreuzung zur Litzlalm. Dieser Weg wird auch von vielen Mountainbikern genutzt. Oder man marschiert von der Berggastsätte Hirschbichl noch ein Stück weiter bis zum höchsten Punkt der Straße, also dem eigentlichen Hirschbichl Pass. Hier zweigt nach rechts ein bezeichneter Waldsteig ab. Dieser Weg führt stellenweise recht steil durch den Wald auf die Almfäche der Litzlalm und mündet schließlich etwas oberhalb der Jausenstation in die Forststraße.

Kaser auf der Litzlalm vor der Reiter Alm

Kaser auf der Litzlalm vor der Reiter Alm

Die Litzlalm ist für mich eine der schönsten Almen überhaupt. Nicht nur die imposante Kulisse der schroffen Felsen der westlichen Ausläufer der Reiter Alm im Hintergrund macht die Alm so schön. Es sind vielmehr die einzelnen Kaser, die den besonderen Reiz der Litzlalm ausmachen. Die Almkaser wirken – abgesehen von der Jausenstation – direkt einem klischeehaften Bildband über die heile Welt der Almen entsprungen.weiterlesen

Frühling auf der Halsalm

 von Sepp
Blick von der Halsalm zum Untersberg

Blick von der Halsalm zum Untersberg

Nachdem ich die letzten vier Tage im Rheinland unterwegs war, um für unser schönes Oberbayern die Werbetrommel zu rühren und drei Nächte in der Großstadt Köln verbrachte, hat mich das Berchtesgadener Land nun wieder. Schon auf der Zugfahrt gestern Abend, als mir im Chiemgau die Berge immer näher kommen, wird mir klar, dass ich heute irgendwo raufgehe. Allerdings haben stressige Tage, kurze Nächte im Hotel und das ein oder andere Kölsch am Abend deutliche Spuren hinterlassen: Eine große Tour wird sich also nicht ausgehen. Doch eine kleine Wanderung ist allemal drin. Ich entscheide mich schließlich für die Halsalm.

Am Hintersee in Ramsau wandere ich los. Am Klausbachhaus vorbei geht es auf der Straße entlang ins Klausbachtal. Am Ende der flachen umzäunten Wiese des Nationalparks Berchtesgaden zweigt der Weg zur Halsalm nach rechts ab. Auf dem geschotterten Fahrweg geht es etwa 300 Höhenmeter aufwärts bis in die sogenannte Halsgrube.

Wegweiser Böslsteig auf die Reiter Alm

Wegweiser Böslsteig auf die Reiter Alm

Hier zweigt der Böslsteig ab, ein hochalpiner Steig der auf Bändern durch steile Felswände auf das Hochplateu der Reiter Alm führt. Gleich oberhalb der Abzweigung zum Böslsteig steht eine Bank mit Hinweisschildern zur Adlerbeobachtung: In den Felswänden oberhalb nistet nämlich ein Steinadler. Die Wanderung zur Halsalm ist Teil der Adlerwanderung des Nationalparks Berchtesgaden.

Blick zur Reiter Alm

Blick zur Reiter Alm

Der weitere Weg zur Halsalm führt in weiten Kehren unterhalb des Hohen Gerstfelds erst steiler, zum Schluss dann fast eben, auf die Almfläche. Die Aussicht ist schon am Beginn der ebenen Almfläche wunderschön, besonders der Untersberg wirkt aus dieser Perspektive recht markant.weiterlesen