Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Nationalpark Berchtesgaden

Wildkräuter – Schätze am Wegesrand

 von Sepp
Wildkräuter: Schätze am Wegesrand

Wildkräuter: Schätze am Wegesrand

Ob Brennnessel, Giersch oder Löwenzahn: Was viele Menschen für „Unkraut“ halten, entpuppt sich als wahrer Schatz für unsere Gesundheit!
Bei einem Spaziergang im Rahmen der Veranstaltungsreihe Schatzkammer Natur der UNESCO Biosphärenregion Berchtesgadener Land könnt Ihr bekannte und weniger bekannte Wild- und Heilkräuter unserer Wiesen und Wegesränder kennen lernen. Ihr erhaltet botanische Tipps zum richtigen Bestimmen und erfahren Spannendes zu altem Brauchtum und neuen Anwendungsmöglichkeiten. Im praktischen Teil werdet Ihr dann euer neu gewonnenes Wissen umsetzen und mit selbst gesammelten Heilpflanzen eine Tinktur ansetzen, sowie einen Tee zubereiten und eine Salbe rühren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Details zur Veranstaltung „Wildkräuter – Schätze am Wegesrand“

  • Referentin: Barbara Fuchshuber-Draxl, Botanikerin und Bildungsreferentin der Biosphärenregion Berchtesgadener Land
  • Wann/Wo: 9.7.2016 von 12:30 – 16:30 Uhr,  Treffpunkt: Eingang Haus der Berge, Hanielstraße 7, Berchtesgaden
  • Mitbringen: Bitte zwei Einmachgläser mit Deckel mitbringen
  • Anmeldung: Meike Krebs-Fehrmann, Tel. +49-861-21165090, info@crenatur.de

Wanderung zu den Murmeltieren

 von Ann-Kathrin
Büchsenalm besser gesagt Murmeltieralm © Ann-Kathrin Helbig

Büchsenalm besser gesagt Murmeltieralm © Ann-Kathrin Helbig

Wer hier im Nationalpark Berchtesgaden Murmeltiere sehen möchte, der braucht nicht unnötig nach einem Zoo in der Region schauen. Einfach zur Büchsenalm am Jenner wandern! Dort herrscht die reinste Murmeltierparade. Eine Sichtung ist garantiert. Die Alm befindet sich an der Forststraße, die die Radlfahrer zur Gotzenalm nutzen nahe der Königsbachalm.

wachsames Murmeltier © Ann-Kathrin Helbig

wachsames Murmeltier © Ann-Kathrin Helbig

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Gipfelbank am Karpsitzgipfel © Ann-Kathrin Helbig

Gipfelbank am Karpsitzgipfel © Ann-Kathrin Helbig

Heute ist wieder einer dieser Freundinnentage. Die Sonne scheint, die Stimmung steigt. Es soll zum Karspitz im Lattengebirge gehen. Er ist sowas wie ein Geheimtipp, wobei das Internet eigentlich voll mit genauen Beschreibungen zu diesem Gipfel im Lattengebirge ist. Der Karpsitz ist nicht ausgeschildert und eigentlich auch nicht Teil des offiziellen Wegenetzes. Begangen wird er allerdings oft. Aufmerksam auf diesen Berg wurde ich schon im Sommer 2014. Denn dort führte der Betriebsausflug der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden hin (Almerlebnisweg inkl. Gipfelbesteigung).

Wir starten heute bei warmer Frühlingssonne am Parkplatz Taubensee in Ramsau. Dabei folgen wir für weniger als einer Stunde einer breiten Forststraße zur Mordau-Alm. (Hat wirklich ihren Namen von „Mord in der Au“). Diese ist leider noch nicht bewirtschaftet, da die Almsaison noch nicht begonnen hat. Von dort führt dann links der Steig in Richtung Mossenalm dem wir folgen. Schon kurz vor der Abzweigung zum Karspitz begegnet uns eine Frau, die uns warnt: Bald käme eine große Wechte, die zwar Spuren hat aber aufgrund ihrer Größe sie davor abhielt die Wechte zu besteigen. So ein Mist! Da steht man früh auf, will einen schönen Tag verbringen und dann soll eine Wechte unsere Pläne zunichte machen?! Das ist typisch für das Frühjahr. Gerade an Stellen, wo die Sonne schwer hinkommt, hält sich noch viel Altschnee.
Wir beschließen uns diese mal anzuschauen, umdrehen kann man immer noch. Schnell erreichen wir die Stelle. Hinter uns folgt auch eine weibliche Wandergruppe. Nun stehen 8 Frauen vor einer ziemlich hohen Wechte, aber keine will umkehren. Stattdessen wird nach Möglichkeiten geschaut, ob diese zu umgehen ist. Ich entdeckte eine Lücke der Wechte an einem Baum. So steigen wir querfeldein zu dritt zu dieser Stelle hinauf, die anderen 5 Frauen versuchen den direkten Weg über die Wechte zu steigen.

fiese Wechte, die zu überqueren war © Ann-Kathrin Helbig

fiese Wechte, die zu überqueren war © Ann-Kathrin Helbig

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Rekordjahr im Nationalpark Berchtesgaden

 von Sepp
Mit dem Nationalpark Ranger unterwegs

Mit dem Nationalpark Ranger unterwegs

Nationalpark-Umweltbildung zieht positive Jahresbilanz

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks Berchtesgaden haben im vergangenen Jahr bei über 1.000 Veranstaltungen rund 25.000 Besucher betreut. Dies entspricht der höchsten Anzahl an Veranstaltungen, die je in einem Jahr von der Nationalparkverwaltung durchgeführt wurde. Das gute Wetter der vergangenen Sommersaison bescherte den Veranstaltungsangeboten einen großen Zulauf. Unter Anleitung erfahrener Nationalpark-Mitarbeiter lernten die Besucher das Schutzgebiet mit seinen Aufgaben und Zielen kennen und schätzen.

Allein im Bildungszentrum am Nationalparkzentrum Haus der Berge fanden rund 200 Veranstaltungen statt. Damit konnte die hohe Belegung aus der Eröffnungszeit erfolgreich fortgeführt werden. Besonders gefragt waren die stets ausgebuchten Ferienprogramme sowie Lehrerfortbildungen und Veranstaltungen für Schulklassen. „Im Bildungszentrum erwartet die Teilnehmer in den ansprechend gestalteten Räumlichkeiten eine moderne Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Fokus auf ein freies und selbstentdeckendes Lernen“, erläutert Andrea Heiß, Leiterin des Sachgebietes Umweltbildung der Nationalparkverwaltung. weiterlesen

TV-Tipp: Mankei und Steinadler

 von Sepp
Mankei - Murmeltier im Nationalpark Berchtesgaden

Mankei – Murmeltier im Nationalpark Berchtesgaden

2004 hat ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens Murmeltiere auf der Büchsenalm nach ihrem Winterschlaf und die Brut eines Adlerpaars im Wimbachtal im Nationalpark Berchtesgaden beobachtet. Der Film …und täglich pfeift das Murmeltier wird am 31. Januar 2016 um 15:15 Uhr wiederholt.

Im Nationalpark Berchtesgaden stellte der Steinadler lange Zeit keine Gefahr mehr für das Murmeltier dar, er war vom Menschen nahezu ausgerottet worden. Doch seit einiger Zeit bemüht man sich im Nationalpark Berchtesgaden mit aufwendigen Schutzmaßnahmen um den beeindruckenden Jagdvogel:  Seit 1994 besteht das Projekt „Schutz der Steinadler in den Alpen“ und stellt den Steinadler im Nationalpark Berchtesgaden unter besondere Beobachtung und Schutz. Zur Zeit leben etwa 7 Steinadler-Paare im Nationalpark Berchtesgaden.weiterlesen

Borkenkäfermanagement, Waldumbau und Wegeunterhalt

 von Sepp
Sachgebietsleiterin Kathrin Rinneberg (l.) informiert sich oberhalb der Gemeinde Ramsau über die Fortschritte beim Waldumbau.

Sachgebietsleiterin Kathrin Rinneberg (l.) informiert sich oberhalb des Bergsteigerdorfes Ramsau über die Fortschritte beim Waldumbau.

Kathrin Rinneberg zieht nach sechs Monaten Dienstzeit erste Bilanz

Ein halbes Jahr ist sie im Amt, die erste Frau an der Spitze des Sachgebiets Parkmanagement der Nationalparkverwaltung: Kathrin Rinneberg hält im einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands seit Anfang Juni die Fäden in den Bereichen Borkenkäfermanagement, Waldumbau und Wegeunterhalt fest in der Hand. „Ein unglaublich schöner, vielseitiger und herausfordernder Arbeitsplatz“, befindet die Forstwissenschaftlerin, die in München studiert hat und am Ammersee aufgewachsen ist.

Geringer Borkenkäferbefall und über 7.300 Arbeitsstunden für den Wegeunterhalt

„Es ist sicher der Traum vieler Förster, in einem Nationalpark arbeiten zu dürfen“, lacht Rinneberg. Die 42-jährige hat sich gut eingelebt im Berchtesgadener Land und freut sich über ihre engagierten Kollegen und Mitarbeiter, die ihr mit viel Unterstützung einen guten Einstieg ermöglicht haben. „Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, sowohl intern als auch mit unseren Partnern vor Ort, ist mir sehr wichtig“, betont die Sachgebietsleiterin, die für die Führung von 46 Mitarbeitern verantwortlich ist. Schwerpunkt der Arbeiten im Sachgebiet Parkmanagement sind der Waldumbau und die Borkenkäferbekämpfung. „Heuer haben wir viele Einzelwürfe gehabt, die mit großem personellem Einsatz aufgearbeitet wurden“. Nach Rinnebergs Angaben sind rund 4.000 Festmeter Windwurf- und Schneebruchholz in der Borkenkäfer-Bekämpfungszone angefallen, davon verblieben 3.200 Festmeter nach dem manuellen Entfernen der Rinde, dem so genannten „Schepsen“, im Bestand. Hierdurch wurde dem Borkenkäfer Brutmaterial entzogen und neuer Befall vermieden. „Bei entsprechender Witterung ist im kommenden Jahr ein größerer Befall möglich. Wir werden daher frühzeitig mit der Käfersuche beginnen“, gibt Rinneberg ihre Pläne für 2016 bekannt. Auch der aktive Waldumbau in der Pflegezone des Schutzgebietes schreitet voran. 2015 wurden in den drei Forstrevieren rund 35.000 Buchen und Tannen gepflanzt, Ziel ist die Förderung eines artenreichen Bergmischwaldes in Höhenlagen zwischen 600 und 1.400 Metern.weiterlesen

Vortrag am 3. Oktober 2015

 von Ann-Kathrin
Der Weg zu mir selbst führt über die Berge

Der Weg zu mir selbst führt über die Berge

Endlich ist es soweit: Am 3. Oktober 2015 halte ich meinen ersten Vortrag im Haus der Berge. Mein Vortrag ist Teil des Rahmenprogrammes des 1. Haus der Berge-Festes. Von 16:45 Uhr bis 17:15 Uhr im Informationszentraum im Vortragsraum im ersten Stockwerk direkt neben Spiesberger’s Alpenküche wird der Vortrag stattfinden.weiterlesen

Schüler helfen bei Waldinventur im Nationalpark Berchtesgaden © privat

Schüler helfen bei Waldinventur im Nationalpark Berchtesgaden © privat

Acht Schüler des Städtischen Gymnasiums Haan präsentieren die Forschungsergebnisse der Waldinventur, die sie im Rahmen des einwöchigen Aufenthalts im Sommercamp Nationalpark Berchtesgaden erarbeitet haben. Die Gewinner des Sommercamps präsentieren ihre Forschungsergebnisse für Presse und Besucher am 4. September von 9:30 Uhr bis 10:30 Uhr im Haus der Berge in Berchtesgaden.

Eine Woche lang, vom 31. August bis 4. September werden die jungen Forscher im Nationalpark unterwegs sein. Ausgestattet mit GPS und Geoinformationssystemen (GIS) nehmen sie in Begleitung ihrer Lehrerin Antje van de Loo den Nationalpark unter die Lupe. Dabei werden sie von Rangern des Nationalparks und Mitarbeitern der Firma Esri inKranzberg unterstützt. Am Ende der Woche stellen sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Auch der Nationalpark Berchtesgaden profitiert von diesem Projekt: Die Schüler helfen bei der Waldinventur im Klausbachtal im Bergsteigerdorf Ramsau. Ausgerüstet mit mobilen Computern und GPS erfassen sie im Gelände Umweltdaten. Diese Daten werden dann ausgewertet und analysiert. Die Neuntklässler haben bereits Erfahrung mit Geoinformationssystemen und der Erstellung interaktiver Karten. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag, der den Produktions- und Transportaufwand eines T-Shirts mit dem eines Obstsalates vergleicht, haben sie die Teilnahme am Esri Sommercamp gewonnen.weiterlesen

Funtensee-Wanderung zum Ferienauftakt

 von Sepp
Funtensee-Wanderung © Nationalpark Berchtesgaden

Funtensee-Wanderung © Nationalpark Berchtesgaden

Murmeltierbeobachtungen, Geologie zum Anfassen im Steinernen Meer und lustige Hüttenabende: Zum Auftakt der Sommerferien in Bayern organisierte der Nationalpark Berchtesgaden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familien des Landratsamtes Berchtesgadener Land wieder eine Wanderung zum Funtensee.

25 Teilnehmer starteten ihre dreitägige Bergtour unter der Leitung der Nationalpark-Mitarbeiter Sepp Egger und Sabine Aschauer mit dem Aufstieg von Sankt Batholomä am Königssee über die legendäre Saugasse mit ihren 36 Kehren zum Kärlinger Haus am Funtensee. weiterlesen

Ferienprogramm im Nationalpark

 von Sepp
Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren treffen sich vom 19. bis 21. August beim Jugendcamp auf der Engert-Holzstube im Klausbachtal.

Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren treffen sich vom 19. bis 21. August beim Jugendcamp auf der Engert-Holzstube im Klausbachtal.

Jockl, das Steinschaf, ist traurig. Sein Almbauer hat kein Geld mehr, um die geliebte Alm zu bewirtschaften. Jockl erklärt seiner Freundin, der Pinzgauer Ziege „Heidi“, dass die ganze Alm zuwachsen wird, wenn wie nicht mehr beweidet wird. Die Tiere der Alm beratschlagen, was sie tun können, um gemeinsam die Alm zu retten… Das interaktive Theaterstück „Jockl auf der Alm“ ist eine von zehn Veranstaltungen aus dem Sommerprogramm des Nationalparks Berchtesgaden.

Am Donnerstag, 6. August, spielen Bettina und Jochen Nistler aus dem Chiemgau im Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden das Stück „Jockl auf der Alm“. Beginn ist um 14:30 Uhr und bei großer Nachfrage nochmals um 16:15 Uhr, die Spieldauer beträgt 80 Minuten. Das Stück ist für Kinder im Grundschulalter geeignet, Kinder zahlen 1 Euro Eintritt, Erwachsene 2 Euro. Kartenvorverkauf ist im Haus der Berge unter der Rufnummer: +49-8652- 979060-0. Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ steht das Ferienprogramm des Nationalparks. Im Bildungszentrum des „Haus der Berge“ finden noch bis zum 11. September zehn spannende Veranstaltungen für Kids zwischen fünf und zwölf Jahren statt. Beim „Forschen und Werken“ können Kinder zu den Themen Wildbienen, Ameisen, Filzen oder Papierherstellung  aktiv werden.weiterlesen