Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Wandern
Sabrina Moriggl

Naturforschen am Wald-Idyll-Pfad

 von Sabrina
Maisweg

Maisweg

Wald-Idyll-Pfad am Maisweg in Bayerisch Gmain – perfekt für den Wandereinstieg!

Ausgangspunkt dieser kurzen, aber entspannten Spaziergangs-Wanderung ist der Wanderparkplatz in Bayerisch Gmain. Der Rundweg am Maisweg benötigt ca. 1 Stunde, die Zeit kann sich jedoch durch die vielen und schönen Raststationen auf das dreifache ausdehnen. Der Weg eignet sich sehr gut für Nordic Walking, ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Einsteiger, die mit dem Wandern anfangen möchten.

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Ein toller Weg für Nordic Walker

Kinderwägen können ebenso wie Hunde mitgeführt werden, allerdings ist bei einer einmaligen kleinen Steigung ein wenig Kraft zum Schieben gefordert. Gerade für Kleinkinder bietet der Weg eine wunderbare Naturerfahrung zum kennenlernen und anfassen.

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mystische Steinmandl am Ufer des Weißbach.

Mystische Holzfiguren, Feenthron, Holzklangstäbe und eine Waldhängematte locken zum spielen, tasten, lachen und lernen. Insgesamt fünf Stationen sind den Themen: Vegetation, Geschichte, Geologie, Wasser und Salz zugeordnet und bieten mit Informationsrondelle Wissenswertes preis.

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Kunst aus Holz – ein springender Fisch.

 

Maisweg

Am Weißbach

Beide Richtungen können an diesen Rundweg gegangen werden. Ich spaziere den unteren Weg, entlang der Gleise und komme bald an die Station der Soleleitungen, in denen früher das Salz transportiert wurde. Weiter geht´s durch den Wald. Ein Specht pocht irgendwo notorisch gegen einen Baum, Vögel zwitschern, das Blattwerk raschelt. Laut ertönt eine Hupe. Das Typhon eines vorbeirasenden Zuges. Obwohl der Weg bereits von den Gleisen wegführte, sehe ich noch deutlich die Bahn, wie sie sich wie ein chinesischer Glücksdrache schlängelnd durch den Wald schiebt. Begleitet von einem Getöse, das den Böllern und Feuerwerkskörpern Konkurrenz macht. weiterlesen

Waldi

Super-Berg-Tour Nuaracher Höhenweg

 von Waldi
Nuaracher Höhenweg

Nuaracher Höhenweg

Letzten Sonntag gingen wir die schon lange geplante Tour, den Nuaracher Höhenweg in den Loferer Setinbergen. Start ist St.Ulrich im österreichischen Pinzgau. Gegenüber der Kirche beginnt der Steig, der sich stetig in die Höhe windet. Man hat immer eine sehr schöne Aussicht auf das Dorf und nach ca. 2 Stunden waren wir auf dem ersten Gipfel, dem Nuaracher Horn. Leider nebelte es ein bischen ein, so das wir nicht viel sehen konnten.

Kletterstelle auf dem Nuaracher Höhenweg

Kletterstelle auf dem Nuaracher Höhenweg

Nach kurzer Rast wanderten wir weiter Richtung Seehorn. weiterlesen

Wanderung um das Hallthurmer Moos

 von Sarita
Maximilian Reitweg Hallthurm

Maximilian Reitweg Hallthurm

Der Natur auf der Spur – geführte Wanderung in Bischofswiesen
Von verschwundenen Seen, uralten Korallenriffen, eingestürzten Bergen, Schmuggelkönigen und betrügerischen Schmetterlingen. Ein geologischer, botanischer und geschichtlicher Streifzug durch das Biosphärenreservat Berchtesgadener Land, rund um das Hallthurmer Moos und zur mittelalterlichen Grenzbefestigung.

Anforderungen: Durchschnittliche Kondition (ca. 100 Höhenmeter), festes Schuhwerk

Termin: Von April bis November mittwochs um 9 Uhr. Die Anmeldung ist erforderlich bis 20 Uhr am Vorabend unter Tel.: +49-160-93494866

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen

Treffpunkt: Wanderparkplatz „Steinerne Agnes“ Hallthurm. An der B 20, 300 m südlich der Bushaltestelle Hallthurm. Vom Bahnhof Berchtesgaden in Richtung Bad Reichenhall mit der Buslinie 841.

Dauer:  3 Stunden, evtl. kleine Brotzeit und Getränk mitbringen, keine Einkehrmöglichkeit

Preis pro Person: 15 Euro

Info: Tel.: +49-160-93494866 oder www.gaestefuehrer-berchtesgaden.de

Wandertipp der Tourist-Info Bischofswiesen

Warum tun wir uns das an?

 von Ann-Kathrin

Warum tue ich mir das an?

Der Schweiß fließt mir das Gesicht runter, meine Atmung verschnellt sich, die Kleidung klebt und es ist heiß. Von einer Frisur kann man mittlerweile auch nicht mehr sprechen. Warum tue ich mir das an? Das sind so Gedanken, die einem in den Kopf kommen können in den ersten paar Metern des Aufstieges. Erst überwiegt die Vorfreude auf die geplante Wander- oder Bergtour. Doch eines vergisst man vielleicht vor Freude darüber ein bisschen: es ist Sport! Wie passt das zusammen, man möchte sich erholen und treibt den Körper zu Höchstleistungen, die er im Alltag nicht kennt.

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

im Winter auf dem Weg zum Kehlstein

anstrengendes Schneestapfen

anstrengendes Schneestapfen

Warum tun wir uns das an?

Ja, so begann schon in Kindheitstagen ein Urlaubstag. Urlaub. Die schönste Zeit des Jahres in der man sich vom Alltag erholt. So hat nun  jeder seine eigene Ansicht von Erholung. Und mittlerweile konnte ich für mich herausfinden, dass eben genau diese körperliche Ertüchtigung für mich Erholung ist. Erholung für das Gehirn. Was mich eben noch belastete wird ganz klein. Ganz klein wie die Häuser im Tal, wenn ich immer weiter nach oben schreite. Ja, ich tue mir das an, weil ich so meinem Kopf Erholung geben kann.

 

Nach einiger Zeit wurde ich fitter und schneller und dann merke ich dieses Konkurrenzgefühl auf den Wanderwegen und Bergsteigen. Irgendwie ist es bei manchen kein Miteinander sondern ein Gegeneinander. Ich fühle mich vom Hintermann gehetzt schneller zu sein und wie schon durch offene Aussagen mancher mir entgegenbracht wurde, hatte man den Willen mich zu überholen. Wie paradox das doch ist, denn sind denn nicht die Berge genau die Region wo man hingeht um zu entschleunigen.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

auf dem Hochgeschirr

auf dem Hochgeschirr

im Stiergraben

im Stiergraben

im unteren Hirschenlauf

im unteren Hirschenlauf

Ist unsere Schnelllebigkeit schon in den Bergen angekommen?

Ich erinnere mich noch gut wie ich diesen Sommer mit meiner schwer Herzkranken Mutter zum Kärlingerhaus/Funtensee aufstieg. Natürlich kann sie nicht besonders schnell aufsteigen und braucht ihre Verschnaufpausen. Als meine Mutter eine Pause brauchte, gab es von so manchem einen nicht wohlüberlegten Spruch oder Gelächter uns gegenüber. Warum verurteilt man jemanden, von dem man nicht weiß warum diese Person nicht in Windeseile den Aufstieg meistern kann? Am besten ist es solche Menschen zu ignorieren. Denn nicht um jemanden etwas zu beweisen geht meine Mutter in die Berge, sondern wegen der unglaublichen Schönheit der Natur. Ja, das Naturerlebnis steht im Vordergrund.weiterlesen

Ursula

ECHSzellenter Wanderspaß

 von Ursula

Am 3. Oktober bekam die Gemeinde Marktschellenberg einen besonderen, neuen Bewohner: Der 600 Kilo schwere und 4,30 m lange Koloss schmückt ab sofort den Eingang der Almbachklamm. Drei volle Wochen investierte der Holzkünstler Mario Guggenberger in die Gestaltung dieses Prachtkerls. Die sich auf jeden Fall gelohnt haben!

 

Berti, Marktschellenbergs neuer Einwohner

Berti, Marktschellenbergs neuer Einwohner

 

„Berti“ heißt er. Diesen wundervollen Namen bekam er von der einheimischen Grundschülerin Sophia Steindlmüller. Passend auch deshalb, weil Hauptmann Adalbert Neisch einer der Hauptakteure 1892 beim Bau der Brücken und Wege der Almbachklamm war. Grundschule und Kindergarten Marktschellenberg haben sich auf die Suche nach einem passenden Namen gemacht. Vom Gemeinderat wurden daraus fünf  Namen ausgewählt und so kam die Idee der kleinen Marktschellenbergerin in den Lostopf. Sophia hatte Glück, ihr Los wurde von Mario Guggenberger gezogen.

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Meine Lieblingsalm

 von Sepp

Meine Lieblings-Alm Chiemgau & Berchtesgaden

Im Bruckmann Verlag ist eine neues Buch erschienen, das sich den Almen im Chiemgau und im Berchtesgadener Land widmet. Meine Lieblings-Alm Chiemgau & Berchtesgaden – 35 Wanderungen zu den schönsten Hütten und Almen von den bekannten Autoren Wilfried und Lisa Bahnmüller, Dominik Prantl, Michael Prittwitz, Ulrich Wittmann.

Meine Lieblings-Alm Chiemgau & Berchtesgaden

Meine Lieblings-Alm Chiemgau & Berchtesgaden

35 Wanderungen zu Hütten und Almen

Die in diesem Buch vorgestellten Hütten und Almen vom Chiemgau bis ins Berchtesgadener Land gehören zu den Favoriten der Autoren Wilfried und Lisa Bahnmüller, Dominik Prantl, Michael Prittwitz und Ulrich Wittmann. Für alle, die das genussvolle Wandern zu ihrem Freizeitvergnügen erkoren haben, und jene, die ihren kurzen, heldenhaften Aufstieg mit einem langen Almaufenthalt zu genießen wissen, ist dieses Buch gedacht. Von traditionellen Almen wie der Bindalm und der Halsalm im Nationalpark Berchtesgaden über Almen mit Jausenstationen wie die Litzlalm und die Kallbrunnalm im benachbarten Pinzgau bis zu ausgewachsenen Berghütten wie dem Kärlingerhaus am Funtensee oder der Blaueishütte gibt es herrliches Panorama zu betrachten und leckere regionale Schmankerln werden vorgestellt.

 

Details zum Buch

Das Buch Meine Lieblings-Alm Chiemgau & Berchtesgaden: 35 Wanderungen zu den schönsten Hütten und Almen ist im Bruckman Verlag erschienen und im gut sortierten Buchhandel erhältlich.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Vier Frauen – drei Watzmanngipfel

 von Lisa

Unsere Watzmannüberschreitung

Es waren ja viele letzten Freitag, 1.8., dem wetterstabilsten Tag der Woche, oben auf dem Watzmann. Allein 120 Personen haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Watzmannhaus übernachtet. Aber wir waren die einzige reine Frauengruppe, die die Watzmannüberschreitung gewagt hat. Wir, das sind: Anni, Christine, Karin und Lisa (ich). Für mich war die Überschreitung ein 5 Jahre lang gehegter Wunsch und seit diesem Jahr ein echtes Ziel. Ich habe den ganzen Frühling und Sommer dafür trainiert. Das heißt: viele Bergtouren gegangen, auch Klettersteige (Grünstein, Mannlgrat rauf und runter), und Konditionstraining 3 bis 4-mal wöchentlich, Radlfahren und Schwimmen, dazu Muskelaufbau, damit die Knie den Abstieg durchhalten. Fazit: Es hat sich ausgezahlt!

Aber der Reihe nach. Donnerstagnachmittag, 31.7., Aufstieg aufs Watzmannhaus vom Hammerstiel aus – 2 Stunden und 40 Minuten erst im Sprühregen, dann im Vollregen. Für das schlechte Wetter wurden wir entschädigt durch Begegnungen der besonderen Art: Drei Bergmandl, glänzend schwarze Alpensalamander, kreuzten unseren Weg. Eine Begegnung für Herz.

 

Dann ein gutes Essen, eine Runde Zirbenschnaps und ein angenehmes Nachtlager im Watzmannhaus. Aufstehen um 5 Uhr, aber dann haben wir doch getrödelt und kamen erst um 6 Uhr los. Ich war langsam, aber um 8 Uhr war ich auch oben am Hocheck, beim goldenen Christus am Kreuz und meiner feschen Damencrew, die schon für Furore sorgt.

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Meindl – Der richtige Bergschuh

 von Sepp

Das Berchtesgadener Land: Wanderheimat

Meindl, der Wander- und Bergschuhhersteller  stattet die Wanderführer der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee aus.

Bergschuhe von Meindl

Bergschuhe von Meindl

Schuh-Meindl ist seit Generationen mit dem Berchtesgadener Land verbunden, hat doch schon Alfons Meindl, der Vater der beiden Geschäftsführer Lukas und Lars Meindl gesagt: „Das Berchtesgadener Land mit seinen Naturschönheiten betrachte ich als meine Wanderheimat“. Diese Tradition setzen die beiden Brüder Lukas und Lars Meindl in enger Zusammenarbeit mit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, dem Nationalpark Berchtesgaden und der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee fort.

 

Meindl Schuhe für die Wanderführer

So wurden beispielsweise die beiden Wanderführer der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK), Herbert Wendlinger (59 J.) und Eddy Balduin (47 J.), mit Bergschuhen aus dem Hause Meindl ausgestattet.

Lukas Meindl mit Eddy Balduin und Herbert Wendlinger

Lukas Meindl mit Eddy Balduin und Herbert Wendlinger

Jeden Sommer sind die beiden bergbegeisterten Freunde und Geschäftspartner mit Gästen unterwegs. Beide haben die Ausbildung als geprüfter Wanderführer. Eddy Balduin hat zudem die Fortgeschrittenen-Ausbildung als Klimatherapeut; damit ist er der Einzige mit dieser Ausbildung im Berchtesgadener Land.weiterlesen

Isabel

Das Wandern ist des Hundes Lust

 von Isabel

Ist euer Hund auch so bergbegeistert wie ihr? Bellt, freut sich und weicht nicht mehr von eurer Seite, wenn ihr euren Rucksack packt und eure Bergschuhe anzieht? Andrea Obele stellt in ihrem Buch „Wandern mit Hund Touren im Berchtesgadener Land vor, die ihr gut mit euren Vierbeinern unternehmen könnt.

Unterwegs mit Hund, im Hintergrund der Hochkalter (© Gabi Brüderl)

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Michael

Stoißer Alm

 von Michael

Berglauf auf die Stoißer Alm

Auf dem Weg zur Stoißer Alm

Auf dem Weg zur Stoißer Alm

Eine gute Idee für diese Zeit, in der Skitouren nur noch bedingt möglich sind und größere Bergtouren oft noch an dem immer noch nicht zu unterschätzenden Schneefeldern scheitern: die Stoißer Alm auf dem Teisenberg. Man kann auf verschiedenen Wegen gemütlich dorthin wandern, für Bergsteiger wird das allerdings nicht so ganz befriedigen. Man kann aber auch – und das tun sehr viele – mit dem Bergradl raufschnaufen, oben in der gemütlichen Alm einkehren, den tollen Blick auf die Berge genießen und es dann auf der mäßig geneigten Forststraße runter »rauschen« lassen. Oder man kann – und so haben wir es vor ein paar Tagen gemacht – die Stoißer-Alm-Berglauf-Strecke testen. Das bringt z.B. den Vorteil, dass man bergwärts ab und zu Biker überholt (zwar wie die Brummis am Irschenberg: ganz, ganz langsam … 😉 ) Die schauen dann oft ganz frustriert und rufen einem atemlos zu »bergab san mir aber schneller«.weiterlesen