Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Maria
Rosi Fürmann


Ein Denkmal gelebter Volksfrömmigkeit – das „Holzhauser Kreuz“

Seit kurzem erstrahlt ein ganz besonderes Denkmal gelebter Volksförmmigkeit wieder in neuem Glanz – das „Holzhauser Kreuz“ in Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkel. „Holzhauser Kreuz aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Kruzifixus und Assistenzsfiguren “ – so bezeichnet die Denkmalliste dieses überregional bekannte religiöse Symbol: Der Gekreuzigte mit links der Muttergottes und rechts Johannes der Täufer.

Bei der umfangreichen und aufwendigen, maßgeblich auf die Initiative von Familien des Angerer Ortsteiles Holzhausen erfolgten Restaurierung stellte die Befundung zwölf alte Schichten fest; die in den Jahreszeiten wechselnden Umwelteinflüsse hatten demnach immer wieder ihre zerstörerischen Spuren hinterlassen. Jetzt zeigen sich die Figuren und die unter dem ebenfalls neu errichtenen Schrein stehenden Totenbretter wieder in ihrer vollen Pracht.

Wunderbar fügt sich das Ensemble in den Ortsteil ein und steht auf einem, früher bei Straßenabzweigungen üblichen Dreieck inmitten der Fahrbahn. Eine alte Eintragung im Grundbuch bezeichnet dieses Dreieck sogar als „Gewürzgärtchen“ eines benachbarten Anwesens.weiterlesen

Rosi Fürmann

Auf dem Wallfahrerweg von Teisendorf nach Weildorf mit den 15 Stationen des Rosenkranzgebetes

Sich auf den Weg machen: Marienmeditation mit Bildern, Texten und Musik in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weildorf

 Ein später in Vergessenheit geratener Rosenkranz-Wallfahrerweg führte von Teisendorf zur Marienwallfahrt „Mariä Himmelfahrt“ nach Weildorf – heute Gemeinde Teisendorf. Den Weg säumten im Kunstguss in Achthal hergestellte und vom Kirchenmaler Josef Hitzinger (1834-1913) bemalte Rosenkranztafeln. Im Zuge der Weildorfer Flurbereinigung (1979 – 1983) ging das Wissen um diesen Wallfahrerweg verloren und die Rosenkranztafeln verschwanden teilweise.

die Wallfahrtsmadonna („schöne Madonna“ von 1430) – Votivtafeln erzählen von Bitte und Dank an die Muttergottes von Weildorf

Der Knogler-Bauer Hans Aicher aus Teisendorf ließ Mitte der 1980er-Jahre zwei noch stehende Tafeln von Schlossermeister Ludwig Gschwendtner restaurieren und weckte damit dessen Interesse. Der Schlossermeister restaurierte die sechs noch stehenden Tafeln und die Carolinenhütte in Achthal goss die Fehlenden nach.

die Rosenkranzstation aus dem Rosenkranzweg von Teisendorf nach Weildorf „Jesus, der für uns gegeißelt worden ist“

Die Tafeln bemalte Kirchenmaler Georg Gschwendtner und – nachdem die Malerei nach Jahren durch Umwelteinflüsse stark beschädigt war – nahm sich Ursula Übelherr derer an und schuf die Tafeln mit viel Liebe zum Detail neu.weiterlesen