Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Rosi Fürmann

Der betörende Duft der Kräuter und die wunderbare Vielfalt der Farben – eine Wohltat für Herz, Seele und Gemüt

15. August – Mariä Himmelfahrt – auch „Großer Frauentag“ genannt – in Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkel

 Betörend der Duft, der einen willkommen heißt zum Binden der als einmalig zu bezeichnenden Kräutersäule für die Angerer Pfarrkirche. Eine große Schar an Frauen des Trachtenvereins Anger-Höglwörth und des Obst- und Gartenbauvereines treffen sich am Vortag von Mariä Himmelfahrt auf dem Stoißberg, hier die vielen, selber gesammelten und von vielen Spendern gebrachten Kräuter und Blumen – wie auch in den anderen Pfarreien landauf landab – zu kleinen Buschen zu binden; hier in Anger aber mit der Besonderheit, ihre über 300 Sträuße an einer drei Meter hohen, mit Moos umbundenen Holzsäule zu befestigen.

eine große Mengen von gespendeten Kräutern und Blumen wartet auf die Verarbeitung

mehr als 300 Sträuße binden die fleißigen Helfer

weiterlesen

Mit dem E-Bike ins Kuhparadies Gotzenalm

 von Sepp
Die Gotzenalm: Paradies für Kühe

Die Gotzenalm: Paradies für Kühe

Die Gotzenalm ist eine der schönsten Almen überhaupt. Das großzügige Plateau hoch über dem Königssee erlaubt einen Rundumblick in die Berchtesgadener Berge. Um in den Genuss dieses Paradieses zu kommen, muss man sich aber ordentlich anstrengen. Der Weg zur Gotzen ist weit! Gut wenn man ein E-Bike hat, dann kann man diesen wunderbaren Flecken relativ zügig erreichen. Aber bedenkt bitte: Die Mountainbike Tour zur Gotzenalm ist nicht nur lang, sondern auch steil und nur für geübte Biker geeignet. Wenn Ihr mit dem E-Bike unterwegs seid, geht sparsam mit eurer Akku-Leistung um.

Von Berchtesgaden nach Königssee

Der schönste Weg von Berchtesgaden zum Königssee führt an der Ache entlang. Der Weg heißt zwar Königsseer Fußweg ist aber auch für Radlfahrer freigegeben. Im Schatten der Bäume und mit der frischen Brise des Baches verfliegt die Strecke wie im Flug. Am Königssee überquere ich den großen Parkplatz und passiere die Talstation der neuen Jennerbahn. Wenige hundert Meter weiter oben zweigt der Hochbahnweg nach link s ab. Erst asphaltiert, dann als Schotterweg führt dieser Weg hinauf in den steilen Hang oberhalb des Königssee.

Blick vom Hochbahnweg über Königssee zu Watzmann

Blick vom Hochbahnweg über Königssee zu Watzmann

Kurz unterhalb der Königsbachalm mündet der Hochbahnweg in die Forststraße, die von Hinterbrand herüberführt.

Von der Königsbachalm zur Gotzenalm

An der Königsbachalm zweigt sich der Weg: Geradeaus weiter führt die Mountainbike Tour Rund um den Hohen Göll zum Schneibsteinhaus und zum Carl-von Stahlhaus, nach rechts führt der Weg zur Gotzen. Dazu quere ich erstmal  an der Büchsenalm vorbei.

Die Büchsenalm, im Hinetrgrund der Untersberg

Die Büchsenalm, im Hintergrund der Untersberg

Der Watzmann ragt jetzt direkt vor mir empor.

Der Mounteinbike-Weg zur Gotzenalm

Der Mounteinbike-Weg zur Gotzenalm

Teilweise fallend geht es jetzt bis zur Gotzentalam, wo der Weg dann auf einen Schlag steil wird. Zahlreiche Serpentinen schlängeln sich hinauf zur Gotzenalm. Wer mit seinem E-Bike bis hierher schon zuviel Strom verbraucht hat, wird es büßen: Die steilen Rampen fordern einiges an Energie!weiterlesen

Der Almsommer auf der Bindalm

 von Sepp
Sommerabend auf der Bindalm

Sommerabend auf der Bindalm

100 Tage dauert der Almsommer auf der Bindalm, das heißt: Der Almsommer 2018 ist schon wieder zu zwei Dritteln vorbei. Gerade aktuell haben meine Eltern als Sennleute auf der Alm aber einiges zu bewältigen.

Sanierung der Hirschbichlstraße

Zurzeit wird gerade die Hirschbichlstraße saniert. Das hat mehrere Auswirkungen. Zum einen fährt der Almerlebnisbus nur eingeschränkt und an manchen Tagen überhaupt nicht. Für Mountainbiker gibt es Sperrungen und Umleitungen. Auch die Almbauern und Sennleute dürfen bzw. können zurzeit nicht mit dem Auto fahren. Da meine Eltern momentan also quasi abgeschnitten sind von der Außenwelt, habe ich sie gestern Abend eben zu Fuß besucht. Der Wanderweg zur Bindalm ist von den Bauarbeiten nämlich nicht betroffen. Und so wandere ich auf dem bekannten Weg vom Hintersee an der Nationalpark-Infostelle Klausbachhaus vorbei hinein in das Klausbachtal.

Blick hinauf zu den Mühlsturzhörnern | Ramsauer Dolomiten

Blick hinauf zu den Mühlsturzhörnern | Ramsauer Dolomiten

Das Highlight auf der Strecke ist die Hängebrücke über den Mühlsturzgraben.

Die Hängebrücke über den Mühlsturzgraben

Die Hängebrücke über den Mühlsturzgraben

Die 55 Meter lange und 11 Meter hohe Konstruktion wurde 2010 gebaut und ersetzt eine kleine Brücke über den Klausbach, die nahezu jährlich nach Hochwasser, kleineren Felsstürzen und Lawinen neu gebaut werden musste.

seit 2010 führt die Hängebrücke über den Klausbach

seit 2010 führt die Hängebrücke über den Klausbach

Da ich meistens im Klausbachtal mit dem Bike unterwegs bin, gehe ich nur selten über die Hängebrücke. Jetzt am Abend ist es besonders schön, da nur ganz wenige Leute unterwegs sind.

leichte Schwingungen sind deutlich spürbar

leichte Schwingungen sind deutlich spürbar

Beeindruckend, wie intensiv die massive Konstruktion schwingt und dennoch jederzeit absolutes Vertrauen erweckt.weiterlesen

Die Jennerbahn fährt wieder

 von Sepp
Die neue Jennerbahn

Die neue Jennerbahn

11.500 Fahrgäste nutzten das Eröffnungswochenende, um bei strahlendem Sonnenschein in den neuen eleganten und komfortablen 10er Kabinen aufwärts zu schweben. Rund um die Talstation der neuen Jennerbahn und im Restaurant „Halbzeit“ in der Mittelstation wurde fröhlich gefeiert.

„A, es is so schee“. Burgl Aschauer hat mit ihren 91 Jahren schon vieles erlebt. Sie, die bereits 1952/53 den Bau der ersten Jennerbahn verfolgte, freute sich riesig über ihre erste Fahrt mit der neuen Bahn.

Burgl Aschauer freut sich über die neue Bahn

Burgl Aschauer freut sich über die neue Bahn

Und viele freuten sich mit ihr: Familien, die mit Buggy, Kraxe, Rucksack und quirligen Kindern bequem auf den Berg hinauffuhren. Junge Radler, die ohne Schwitzen eine sportliche Abfahrt machen konnten. Musikanten, die sanft schaukelnd ihre Instrumente einstimmten. Und alle waren begeistert. Trotz zahlreicher Neugieriger, die besonders am Sonntagvormittag eine erste Auffahrt wagen wollten, funktionierte alles reibungslos.weiterlesen

Rosi Fürmann

Seen der Region laden zum Baden…

 von Rosi

Bad im kalten Königssee

Kühles Wasser für heiße Tage: Seen der Region laden zum Baden…

In der Region des Berchtesgadener Landes und des Rupertiwinkels laden viele gepflegte Schwimmbäder zum Familienvergnügen oder zum sportlichen Ausgleich. Der Seenreichtum der Region macht dieses Vergnügen auch im kühlen, sauberen Wasser eines Sees möglich.

mutiger Sprung in den Höglwörther See

Höglwörther See

Der Saalachgletscher hinterließ nach seinem endgültigen Abschmelzen vor etwa 10 000 Jahren das Becken des Höglwörther Sees – Gemeinde Anger.  Den Endmoränensee mit hohem geowissenschaftlichem Wert wies das Bayerische Landesamt für Umwelt als Geotop aus. Die heute große Bekanntheit des Sees bringt das auf der Halbinsel im See liegende ehemalige Augustinerchorherrnstift, nicht zu Unrecht oft bezeichnet als die „Perle des Rupertiwinkels“. Von der hohen Wasserqualität zeugen die wieder im See anzutreffenden Krebse. Rund um den See finden sich freie Einstiegstellen und ganz besonders bietet sich die Liegewiese mit Kiosk am Nordufer für einen fröhlich-vergnüglichen oder auch sportlichen Aufenthalt an.

Am Abtsdorfer See genießt man das herrliche Bergpanorama

Der Abtsdorfer See

Ein Relikt aus der letzten Eiszeit – der Abstorfer See (auch Haarsee genannt) liegt scheinbar wie ein riesiger Wassertropfen im Gemeindegebiet von Saaldorf/Surheim. Auf der Nordseite verläuft an den Ufern des Sees die Grenze des Stadtgebietes von Laufen. Nach dem Rückzug des Salzachgletschers (Würmeiszeit siehe unten Beschreibung Waginger See) füllte sich die als „Schürfgrube“ bezeichnete Senke mit Wasser. Der Abtsdorfer See – von den Einheimischen liebevoll Abtsee genannt – bezeichnet sich ob der guten Wasserqualität als einer der fischreichsten Gewässer Bayerns. Die dunkle Färbung des Sees deutet nicht – wie man glauben könnte – auf Moorwasser hin, sondern stammt von huminsäurehaltigen Zuflüssen aus dem nahen Haarmoos. Vom Strandbad mit Liegewiese und einer bewirteten Seeterrasse lässt sich ein traumhafter Panoramablick auf die nahe Bergwelt genießen.weiterlesen

Watzmann ermittelt – Neue TV Serie

 von Sepp
«Watzmann ermittelt»: Neue Krimiserie für ARD-Vorabend

«Watzmann ermittelt»: Neue Krimiserie für ARD-Vorabend

Drehstart für neue Serie mit Andreas Giebel in Berchtesgaden

Seit zwei Wochen wird in Berchtesgaden wieder fürs Fernsehen gedreht: „Watzmann ermittelt“ heißt die neue ARD Vorabendserie! Andreas Giebel spielt darin den Berchtesgadener Hauptkommissar Benedikt Beissl, der einen neuen Kollegen bekommt. Der neue im Revier, Jerry Paulsen, ist der Gegenentwurf zum redseligen und hemdärmeligen Beissl, nicht nur optisch! Dazu ist der Neue auch noch der Freund von Beissl über alles geliebter Tochter Johanna. In vorerst acht Folgen werden Verbrechen in der Berchtesgadener Idylle gelöst, menschliche Konflikte ausgetragen und vor allem: Unsere wunderschöne Heimat präsentiert.

Deutschlands schönstes Polizeirevier: Die Villa Bayer in Berchtesgaden

Wichtigster Drehort jeder Krimiserie ist das Polizeirevier. Für „Watzmann ermittelt“ dient die tatsächliche Polizeistation Berchtesgadens als Kulisse. Und die könnte schöner nicht sein. Die Berchtesgadener Polizei residiert nämlich in der denkmalgeschützten Villa Bayer gegenüber vom Haus der Berge.

Blick vom Haus der Berge zur Villa Bayer

Blick vom Haus der Berge zur Villa Bayer

Das prächtige Haus hat eine wechselvolle Geschichte: 1874 vom Prager Großkaufmann Josef Bayer erbaut, überstand die Villa Kriege und Abrisspläne, diente als Lager für die Nazis, wurde nach Kriegende von den Amerikanern beschlagnahmt, dient als Wohngebäude, wurde Spekulationsobjekt und 1969 zum Abriss freigegeben. 1978 wendet sich das Blatt für die Villa Bayer: Das Gebäude wird wegen seiner zeitgeschichtlichen und baukünstlerischen Bedeutung in die Denkmalliste aufgenommen und von 1985 bis 1987 sorgfältig restauriert. Seither dient die Villa Bayer als Dienststelle der Polizei Berchtesgaden. weiterlesen

Hoch hinauf zu Lärchen-Zirbenwäldern und Almen

 von Sepp
Die Regenalm im Nationalpark Berchtesgaden

Die Regenalm im Nationalpark Berchtesgaden

40 Jahre Nationalpark-Sonderprogramm: Jetzt anmelden

Der Nationalpark Berchtesgaden feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass bietet die Nationalparkverwaltung von Mai bis Oktober über 30 Sonderveranstaltungen an. Am Samstag, 11. August, begleiten die Botanik-Experten Prof. Dr. Jörg Ewald und Fritz Eder interessierte Pflanzenliebhaber hinauf zu den LärchenZirbenwäldern auf der Reiter Alm. Diese Wälder, die zahlreiche seltene Arten beherbergen, stellen in Bayern eine wahre Rarität dar. Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr am Parkplatz Schwarzbachwacht und endet um 15.00 Uhr an der Neuen Traunsteiner-Hütte. Eine mögliche Übernachtung muss von den Teilnehmern selbständig organisiert werden.

Am Samstag, 1. September, führt der langjährige Nationalpark-Mitarbeiter und Kenner der Almwirtschaft Hans Maltan „Vom Niederleger zum Hochleger“. Auf einer langen Bergtour über die Gotzenalm, Regenalm und Laafeldalm tauchen die Teilnehmer ein in die 1.000-jährige Almgeschichte und erfahren mehr über ehemalige, heute nicht mehr bewirtschaftete Almen im Hagengebirge. Treffpunkt ist um 7:00 Uhr am Parkplatz Hinterbrand, Rückkehr gegen 17:00 Uhr. Für beide Führungen ist eine sehr gute Kondition, absolute Trittsicherheit und eine komplette Bergausrüstung Voraussetzung.

Eine Anmeldung ist unter der Rufnummer: +49 8652 979060-0 erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Lisa-Graf-Riemann

Bad Reichenhall leuchtet

 von Lisa

Franzosen würden von »Son et Lumière« reden, Briten vom »Summer Night’s Dream«, die Bad Reichenhaller nennen es ganz einfach, und schon seit vielen Jahren: »Kurgarten-Beleuchtung«.  Da kommt aber keiner, um einen Lichtschalter anzudrehen. Sondern drei bis vier Mal im Jahr, in besonders schönen und warmen Sommernächten, schwärmen viele viele Helfer aus, um den Kurgarten in ein Fest von Licht und Farben und Musik zu verwandeln. Der große Brunnen vor dem Gradierwerk wird in Blau und Rot und Lila angestrahlt und zum Leuchten gebracht.

Hunderte, vielleicht sogar Tausende von bunten Papierlampions werden aufgehängt und von fleißigen Helfern mit Kerzen bestückt. Gläschen mit Lichtern werden in den Rasenflächen  zu Sternen und anderen Mustern arrangiert.

weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: auf die Höllenbachalm

 von Regina

die Höllenbachalm aus Kinder- Sandkastensicht

Vor ein paar Tagen hat es uns endlich mal wieder auf eine unserer Lieblingsalmen verschlagen: die Höllenbachalm bei Weißbach. Sie ist nicht nur deshalb bei uns so beliebt, weil es ein tolles Wanderziel mit Kindern ist!

Vom Wanderparkplatz startend, bringen wir gleich das steilste Stück der Strecke hinter uns und haben von nun an einen gemütlichen Weg vor uns. Anfangs haben wir die Kinder noch ein wenig genauer im Blick, solange es nämlich auf einer Seite des Weges noch etwas steiler bergab geht, aber ansonsten können sich die Jungs gut frei bewegen. Nach ca. 15-20 Minuten Gehzeit erfrischen wir uns an einem kleinen Bach, der geradezu zum Steine Reinwerfen und Blattboot schwimmen lassen einlädt.

Nach dieser kleinen Pause sind wir bereit für das letzte Stück Weg, das uns nach weiteren 5-10 Minuten Gehzeit in den Wald führt, wo es noch mal ein bisschen steiler wird (aber nicht arg) und dann- schwupps- sehen wir aus dem Wald kommend auf einmal schon die Alm und können die letzten Meter sogar ein Wettlaufen veranstalten, wer als erster da ist…weiterlesen

Rosi Fürmann


Der Traditions-Braugastof Alte Post in Teisendorf feiert: 
Er gehört zu den 100 besten Wirtschaften Bayerns

Gerti und Martin Schuhbeck führen nun seit 8 Jahren äußerst erfolgreich die Alte Post in der Marktstraße von Teisendorf. Als Traditionsgaststätte bietet sie für Alle und Jeden den richtigen Rahmen und stellt kleine und große Räumlichkeiten von der urigen Gaststube bis hin zum Saal im zugehörigen Poststall mit Platz für mehr als 300 Personen zur Verfügung.

die Wirtsleute Gerti und Martin Schubeck

Die Marktstraße von Teisendorf lebte seit hunderten von Jahren und lebt genauso heute von den Menschen, die sie nutzen und benutzen. Nicht von ungefähr nennt sich diese Straße mit ihren herrlichen Fassaden das „Schmuckkästchen des Rupertiwinkels“. Brauchte der Mensch sie früher hauptsächlich als Durchgangsstraße für die große Handelsstraße, die von Salzburg Richtung München verlief, ist sie heute mit ihren vielen schmucken, kleinen Läden und den mitten im Ort liegenden Nahversorgern ein Ziel für den täglichen Einkauf und Einkaufsbummel.

Die Marktstraße von Teisendorf – ehemals große Handelsstraße von Salzburg Richtung München

Über die Jahrhunderte gehörten zum Ortsbild der Marktstraße teilweise mehr als zehn Wirtshäuser mit Beherbergungen, um der Flut der zu Fuß oder mit der Pferdefuhrwerk Reisenden und Handel Treibenden Speis und Trank und Übernachtungsmöglichkeit zu bieten und als gesellschaftlicher Mittelpunkt für die gesamte Bevölkerung da zu sein.weiterlesen