Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

TV-Tipp: Landgasthäuser Weihnachten

 von Sepp
Pepi Haslinger, der Wirt vom Goldenen Bären

Pepi Haslinger, der Wirt vom Goldenen Bären

Am Freitag, den 7. Dezember 2018, sendet das Bayerische Fernsehen eine neue Folge seiner qutotenstärksten Sendung: Landgasthäuser! Filmemacher Werner Teufl besucht in der aktuellen Folge unter anderem das Berchtesgadener Land und zeigt, wie bei uns der Advent gefeiert wird. 17 der insgesamt 30 Minuten widmet sich die Weihnachtsausgabe der Landgasthäuser unserer Heimat, dem Berchtesgadener Land.

Berchtesgadener Advent und Wirtshaus Goldener Bär

Handwerkskunst am Berchtesgadener Advent

Handwerkskunst am Berchtesgadener Advent

Im winterlichen Berchtesgaden erleben Einheimische wie Gäste eine herrliche Adventszeit vor der Kulisse des Watzmanns: Pferdekutschen klappern durch den historischen Ortskern und überall duftet es nach Glühwein und gebrannten Mandeln. Der Berchtesgadener Advent ist einer der stimmungsvollsten Christkindlmärkte überhaupt!

Feuerzangenbowle | Berchtesgadener Advent

Feuerzangenbowle | Berchtesgadener Advent

Im Traditionswirtshaus Goldener Bär, mitten im Markt Berchtesgaden, serviert Peppi Haslinger seinen Gästen ein Duo von Reh und Rind mit Kräuterkruste und Dörrzwetschgen im Speckmantel.weiterlesen

Schöne Aussicht hat immer Saison

 von Sepp
Das Kehlsteinhaus

Das Kehlsteinhaus

Seit drei Wochen ist das Kehlsteinhaus geschlossen, der Busverkehr ist eingestellt: Es ist Saisonende am Kehlstein! Da eine tolle Aussicht immer Saison hat, nutzen viele Wanderer und Mountainbiker die Ruhe am Berg für eine Herbsttour. Auch ich war am Sonntag auf dem Kehlstein.

Dass es schon fast Mitte November ist, merke ich nicht, als ich auf mein Radl steige: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 20°! Der Radlweg vom Ofnerboden auf den Kehlstein liegt allerdings komplett im Schatten, hier macht sich die Jahreszeit dann doch bemerkbar. Kein Sonnenstrahl schafft es zu den Serpentinen des Weges an der Nordseite des Kehlsteins. Auch die Buswendeplatte unterhalb des Kehlsteinhauses liegt im Schatten. Hier deponiere ich mein Rad und gehe zu Fuß weiter. Nach der ersten Querung endlich Sonne: Schlagartig wird es warm! Entlang des Weges treffe ich auf etliche Wanderer! Größtenteils kurzärmlig unterwegs – einige sogar in kurzen Hosen – genießen Sie die Aussicht.

Blick zur Reiter Alm

Blick zur Reiter Alm

Und die könnte nicht schöner sein. Absolut klar erscheinen die Berge rund um das Berchtesgadener Tal. Ob Reiter Alm, Watzmann oder Untersberg: Die Berchtesgadener Alpen zeigen sich heute von ihrer besten Seite!

Jenner, Königssee, Watzmann

Jenner, Königssee, Watzmann

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Seit Jahren organisiert Andrea Hartmann mit Leib uns Seele den Bad Reichenhaller Christkindlmarkt – sie hat uns ihre Geschichte erzählt:

„Ich organisiere heuer zum 7. Mal den Christkindlmarkt in Bad Reichenhall. Selbst einen Stand auf dem Markt habe ich seit nunmehr 25 Jahren – ich kann also schon mit Fug und Recht über Erfahrung sprechen. Der Christkindlmarkt, findet zentral auf dem Rathausplatz in Bad Reichenhall statt. Er ist so angeordnet, dass ein schöner Kreis entsteht, so haben wir eine gemütliche und heimelige Atmosphäre.

Unsere Hütten

Unser Markt ist geprägt von Natürlichkeit, darauf legen wir großen Wert. Das geht bei der Dekoration der Hütten los und setzt sich auf dem ganzen Platz fort. Die Stehtische bestehen aus aufgeschlichtetem Holz mit einer Platte drauf. Zwischen den Hütten stehen überall schöne  Tannen und an den Eingängen runden große Tannen das Bild ab. Eine große Veranstaltungshütte aus gehackten Balken bietet Platz für Musik und auch zum Unterstehen, wenn das Wetter mal nicht so gut ist. Wir haben heuer 22 Stände auf dem Markt, wobei ich großen Wert darauf lege, mehr Handelswaren als Gastronomie-Hütten zu stellen. Hier gibt es zum Beispiel eine Hütte mit dem Namen „Geschenke aus Reichenhaller Hand“. Diese Hütte wird von vielen Händen gemeinsam bestückt, angefangen mit gestrickten Socken, gebastelten Ketten, Holzwaren, Stirnbändern, Töpferwaren und vielen Dingen mehr, die sich toll als Geschenke eignen. Viele Hände arbeiten hier gemeinsam, eine tolle Sache. Ansonsten stellt unsere heimische Saline eine Hütte mit allerlei Salzprodukten, es gibt Korbwaren, einen Holzschnitzer, Gewürze, Handschuhe und Mützen, Honig und Maroni, Christbaumschmuck und vieles mehr.

Von der Predigtstuhlbahn bis zu singenden Kartoffeln

Wir sind wohl der einzige Christkindlmarkt mit einer Gondel – die Predigtstuhlbahn, älteste im Original erhaltene Kabinenseilbahn der Welt – stellt bei uns eine nachgebaute Gondel auf, aus der Gutscheine und Bergprodukte wie Rucksack, Sitzkissen, Mützen usw. verkauft werden.weiterlesen

Unter Tage

 von Sepp
Ein Bergmann im Salzbergwerk Berchtesgaden

Ein Bergmann im Salzbergwerk Berchtesgaden

Das Salzbergwerk Berchtesgaden ist eines der beliebtesten Ausflugsziele unserer Heimat. Jedes Kind war schon einmal drinnen, doch als erwachsener Einheimischer besucht man Deutschlands ältestes aktives Bergwerk nur selten. Ich war sehr dankbar, als ich vom Salzbergwerk zu einer Sonderführung eingeladen wurde. Heute Vormittag war es dann soweit.

Noch bevor das Bergwerk offiziell seine Tore für Besucher öffnet, treffe ich die anderen Eingeladenen – etwa 20 Personen – am Eingang. Bekannte Gesichter sind darunter, das Salzbergwerk hat Blogger und Instagrammer zu dieser Sonderführung eingeladen. Nach der obligatorischen Einkleidung in einen Bergmann-Overall führt uns mein Namenskollege, der Bergmann Sepp, zum kleinen Zug, der uns ins Innere des Salzbergs befördert.

Mit dem Zug ins Innere des Salzberges

Mit dem Zug ins Innere des Salzberges

Das Fotografier-Verbot unter Tage hat man bei unserer Sonderführung aufgehoben. Eine tolle Sache! Allerdings ist das Fotografieren im Dunklen sehr schwierig. Ich hoffe Ihr verzeiht mir das Bildrauschen und gelegentliche Unschärfen! 650 Meter weit fahren wir mit dem Zug, bis zum Kaiser Franz Sinkwerk. Diese große Halle, die Salzkathedrale, ist der erste Stopp unserer Reise.

Ankunft in der Salzkathedrale

Ankunft in der Salzkathedrale

Während Bergmann Sepp Wissenswertes zum Salzabbau erklärt, schaue ich mich um. Es gibt viel zu sehen.

Beleuchtete Salzsteine

Beleuchtete Salzsteine

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Werke von Anton Reinbold im Museum Schloss Adelsheim

Werke von Anton Reinbold im Museum Schloss Adelsheim

Oder: Eine Retroperspektive zum 50. Todestag des Berchtesgadener Künstlers Anton Reinbold im Museum Schloss Adelsheim

Heute vor 50 Jahren starb Anton Reinbold. Der Maler gilt nicht nur als einer der bekanntesten Künstler unserer Heimat, sondern auch als Erfinder des Berchtesgadener Christbaums. Doch dazu später mehr. Das Museum Schloss Adelsheim widmet dem Künstler aus diesem Anlass eine Sonderausstellung. Ich habe eine unerwartete Gelegenheit genutzt und mich von Christoph Karbacher, dem ehemaligen Direktor des Museums, durch die Ausstellung führen lassen.

Christoph Karbacher, der ehemalige Direktor des Museums

Christoph Karbacher, der ehemalige Direktor des Museums

Christoph Karbacher war nicht nur Direktor des Heimatmuseums, sondern auch mein langjähriger Kunstlehrer im Gymnasium. Er scheint alles zu wissen über Leben und Werk des Malers: 1881 als Sohn eines Kaminkehrers in Berchtesgaden geboren, besucht der junge Anton Reinbold die damalige „Industrie-Zeichnungsschule“, seine Eltern geben dem Berufswunsch „Kunstmaler“ des jungen Mannes nach anfänglicher Skepsis nach. 1896 beginnt der junge Berchtesgadener seine Ausbildung in München. Zwei Jahre besucht er die Kunstgewerbeschule und eine Privatschule, anschließend studiert er fünf Jahre lang an der Akademie der bildenden Künste. Nach seinem Abschluss bei Professor Ludwig Herterich unternimmt der junge Maler Auslandsreisen nach England, Holland und Belgien. Ab 1906 folgen die ersten Ausstellungen in München sowie Veröffentlichungen in Kunst- und Kulturzeitschriften. Ein erster Höhepunkt ist die Verwendung von Reinbolds Bild „Berchtesgadener Christkindl“ als Titelbild der Weihnachtsausgabe der Zeitschrift „Jugend“. Auch privat läuft es gut für Anton Reinbold: Im Dezember 1912 heiratet er seine Marie und begibt sich mit Ihr auf eine halbjährige Reise nach Rom. 1913 zieht er mit seiner Ehefrau nach Berchtesgaden.

Wie viele Männer seiner Generation muss Anton Reinbold 1914 in den Krieg ziehen. An der Front entstehen zahlreiche Zeichnungen. Mehrere Feldzeitungen, unter anderem die von ihm mitbegründete „Die bayerische Landwehr“, drucken seine Bilder.

"Die bayerische Landwehr" Feldzeitung

„Die bayerische Landwehr“ Feldzeitung

Anton Reinbold ist Mitbegründer der Vereinigung der Berchtesgadener Maler, dem Vorläufer des 1925 gegründeten Berchtesgadener Künstlerbundes. In den 1920er Jahren entwirft Reinbold das Berchtesgadener Notgeld und gründet mit Gleichgesinnten die Berchtesgadener Bauernkunst.weiterlesen

Die Schäffler kommen

 von Sepp
Schäfflertanz in Berchtesgaden

Schäfflertanz in Berchtesgaden

Das Warten hat ein Ende: Nach sieben Jahren tanzen im Februar und März 2019 die Berchtesgadener Schäffler wieder.

Seit 1928 ist der Schäfflertanz Tradition in Berchtesgaden. Seit dieser Zeit haben die Schäffler, die damals tatsächlich die Fassbinder des Hofbrauhauses Berchtesgaden waren, elfmal getanzt. Lediglich im Kriegsjahr 1942 musste der Tanz ausfallen.

Die Tradition des Schäfflertanzes geht auf das Jahr 1517 zurück. Eine verheerende Pest wütete damals in München und Umgebung. Tausende Menschen fanden den Tod. In der Bevölkerung ging das Grauen um, niemand dachte mehr an Frohsinn. Die Zunft der Fassmacher wollte den Menschen wieder Mut machen und erfand einen fröhlichen Tanz. Herzog Wilhelm IV. und sein jüngerer Bruder Ludwig X. waren von der Idee und seiner Ausführung so angetan, dass sie ausdrücklich den Wunsch äußerten, der Tanz möge alle sieben Jahre, zur ewigen Erinnerung und Mahnung an die schreckliche Pestzeit, wiederholt werden.

Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanz-Formationen

Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanz-Formationen

Der Schäfflertanz wird nur alle 7 Jahre aufgeführt, und zwar in der Zeit zwischen dem Freitag vor dem Faschingswochenende und Faschingsdienstag. In Berchtesgaden findet der erste Tanz an der Grund- und Mittelschule am Bacheifeld statt, der zweite dann vor dem Rathaus für Bürgermeister, die Angestellten und Arbeiter der Gemeinde sowie für alle Berchtesgadener. Weitere Tänze können bei den Schäfflern bestellt werden, insgesamt werden wohl so um die 80 Tänze aufgeführt werden.

Die Schäffler tanzen vor dem Berchtesgadener Rathaus

Die Schäffler tanzen vor dem Berchtesgadener Rathaus

Der Schäfflertanz beginnt mit dem Einmarsch: 10 Musikanten der Marktmusik Berchtesgaden führen den Zug an und spielen den bayerischen Defiliermarsch. Auf die Musiker folgt der Fahnenträger, der Vorstand, die Reifenschwinger, die Fasslklopfer und 18 Tänzer mit den grünen Bögen. Zwei Vortänzer führen die bunte Truppe an, die Reihenfolge der Tänze ist festgelegt: Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanzfiguren. Nach den Tänzern folgen die Fasllklopfer, die einen Eisenreifen auf das Fass setzen. Danach folgt der Reifenschwinger, der den mit Schnapsgläsern bestückten Reifen schwingt und ein Hoch auf den Besteller des Tanzes ausruft.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben

 von Rosi


Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben
„Der schönste Berg der Welt“

„Der schönste Berg der Welt“ – eine Umfrage des Bergsteigermagazins kommt zu diesem, den Watzmann treffend beschreibenden Schluss. Nicht nur die Höhe von 2713 m (die Mittelspitze) sondern ganz besonders seine einmaligschöne Form macht den Watzmann zum Wahrzeichen des Landkreises Berchtesgadener Land.

Die Kirchleitnkapelle auf dem Ponnzenbichl mit dem Watzmann im Hintergrund

Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben: Wer kennt die Sage nicht? Einst regiert der grausame König Waze oder Wazemann das Land. Er verbreitet mit seiner Frau und den Kindern Furcht und Schrecken unter der Bevölkerung. Auf einer seiner wilden Jagden zerstampft er eine Bauersfamilie mit seinem Ross und die Bäuerin verflucht ihn: Gott soll dich und deine Familie zu Stein verwandeln. Im Nu tut sich die Erde auf, spuckt Feuer und der König mit seiner Familie erstarrt zu Stein.

Frühling mit dem noch verschneiten Watzmann

Aus der Sicht von Norden lässt sich die „Königsfamilie“ erahnen. Links die Watzmannfrau, in der Mitte die Kinder und rechts der Große Watzmann „König Waze“.weiterlesen

Waldi

Herbsttour von Winkl auf den Karkopf

 von Waldi

 Eine meiner Lieblingstouren im späten Herbst ist im Lattengebirge. Hier hat man noch sehr viel Sonne,und das ist um diese Zeit schon sehr schön.

Ausgangspunkt ist in Winkl nach der Mülldeponie. Der Steig ist nicht ausgeschildert.

Bei der ersten Schranke geht man einen Forstweg rein und kommt bald an den Weißbach und den folgt man eine ganze Zeitlang parallel.Wunderschön im Laub zu wandern, nebenher der plätschernde Bach mit leichter Steigung. Zweimal muss man den Bach überqueren und nach ca 1 1/2 Stunden kommt man bei einer Forsthütte raus. 100 m höher ragt der mächtige Stein „Die steinerne Agnes“ heraus. Ein Abstecher hierher lohnt sich absolut. Nun geht’s markiert  links weiter, mal auf mal ab durch dichten Laubwald, der um diese Zeit schon sehr licht ist,weil die Blätter schon abgefallen sind.

Auf einer schönen grünen Wiese zweigt man rechts ab Richtung Karkopf /Dreisesselberg. Auch dieser Steig ist bezeichnet und nach ca gut einer Stunde, in der wir durch Latschen und Felsen steigen, sind wir am Ziel angelangt.

Ein herrlicher Rundblick auf unsere Berge belohnt uns. Leider ist ein Überzug am Himmel, so dass wir keine Sonne mehr haben.weiterlesen

Rosi Fürmann

Allerheiligen – Ein Tag des Gedenkens

 von Rosi

Auf dem Friedhof in Teisendorf – ein wegen der hohen Einfriedung mit nach innen offenem Bogengang als „campo santo“ bezeichneter Friedhof im italienischen Stil

Allerheiligen – als „stiller Feiertag“ ein Tag des Gedenkens

„Herrentag aller Heiligen“ heißt bei Johannes Chrysostomos für Antiochien im 4.Jahrhundert der Oktavtag von Pfingsten (Oktavtag von lateinisch octavus, deutsch ‚der achte‘ – er bezeichnet in der katholischen Liturgie den achten Tag nach einem Hochfest im Kirchenjahr). Hält sich in der Ostkirche dieser Termin zur Feier „aller Heiligen“ bis heute, so entsteht im Irland des 8./9. Jahrhunderts als neuer Festtermin der 1. November, der Beginn des Winters. Hintergrund für das Fest ist jetzt nicht mehr die Verbindung zu Ostern, sondern die sterbende Natur, durch die die ewige Welt der Heiligen sichtbar wird. Im 9. Jahrhundert gelangt dann das Allerheiligenfest durch irisch-schottische Missionare so auf den Kontinent, wie es bis heute die katholischen Christen als fester Bestandteil des Jahreskreises feiern.

Der Waldfriedhof in Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkel

Ist der 1. November der Gedenktag „Aller Heiligen“, so folgt diesem am 2. November der „Allerseelen-Tag“, der Tag, der die Gläubigen all Ihrer Verstorbenen gedenken lässt. Abt Odilo von Cluny ordnet 998 für all die ihm unterstellten Klöster an, in enger zeitlicher und inhaltlicher Verbundenheit diese Tage zu begehen.  Er hörte der Überlieferung zufolge nach einer Allerheiligenfeier „die Teufel aus dem Berg Vulcano heulen, weil ihnen so viele Seelen entrissen wurden“.

Nicht alle Bundesländer Deutschlands feiern den Allerheiligentag am 1. November als gesetzlichen Feiertag. Nur Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und wir hier in Bayern begehen diesen Tag als einen sog. „stillen Feiertag“; mit einem Verbot öffentlicher, nicht dem ernsten Charakter dieses Tages entsprechenden Unterhaltungsveranstaltungen.weiterlesen

Ein Trompetenbaum als Symbol der Zusammengehörigkeit

 von Sepp
Ein Trompetenbaum für den Königlichen Kurgarten

Ein Trompetenbaum für den Königlichen Kurgarten

Das Festjahr 150 Jahre Königlicher Kurgarten und 150 Jahre Bad Reichenhaller Philharmoniker neigt sich dem Ende. Um das doppelte Jubiläum lebendig zu halten und als Zeichen der Verbundenheit, wurde nun im Königlichen Kurgarten ein Trompetenbaum gepflanzt.

Im Sommer wird er ein Hingucker sein, mit seinen auffallend großen und herzförmigen Blättern. Seinen Namen verdankt der Trompetenbaum der Form seiner weißen Blüten. Sie sind mit zwei gelben Streifen durchzogen und zeigen purpurfarbene bis goldene Flecken. Trompetenbäume stammen ursprünglich aus dem südöstlichen Nordamerika und können im Alter eine Wuchshöhe von zehn bis fünfzehn Metern und eine Kronenbreite von acht bis zwölf Metern erreichen, weiß Christian Braun, Leiter der Kurgärtnerei und des Betriebshofes, und scherzt: „Wir hätten auch einen Klarinetten- oder Violinenbaum genommen, aber den gibt es leider nicht.“weiterlesen