Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Grüne Terrasse über dem Hintersee – die Halsalm

 von Fabi

Bald ist es geschafft!

Momentan werden wir zwischen Salzburg und Chiemgau wieder mit Sonne und mediterranen Temperaturen verwöhnt. Wie sichs gehört, begann dieser Trend schon am Wochenende und so planten meine Wanderkumpanin Nicole und ich wieder eine kleine Tour für den Sonntag. Allzu lange sollte sie nicht sein, da am Nachmittag noch Termine winkten. Auf eine schöne Aussicht wollten wir dennoch nicht verzichten und eine gute Portion Bergerlebnis durfte ebenfalls nicht fehlen. Eine wunderbare Wanderung im Gebiet des Bergsteigerdorfs Ramsau erfüllt all diese Kategorien – der Weg auf die Halsalm oberhalb des Hintersees.

Idylle am Ufer des Hintersees

Die Halsalm liegt an den östlichen Abhängen der Reiter Alm auf einer langen Almmatte. Dieser steile, grüne Fleck ist schon von weitem zu sehen. Für ihn hatten wir allerdings kein Auge, vielmehr hielten wir angestrengt nach einem halbwegs passenden Parkplatz Ausschau. Das spätsommerliche Wetter hatte nicht nur uns an den Rand des Nationalparks Berchtesgaden gelockt, jede Menge Einheimische und Tagesgäste waren mit eigenen PKWs angereist und platzierten diese wagemutig zwischen Straße und Abgrund oder fädelten sie mit beeindruckendem Geschick zwischen Bäumen und Leitpfosten ein. Wir riskierten es und fuhren bis zum Parkplatz Hintersee West, wo wir tatsächlich ein adäquates Plätzchen fanden. Die erste Hürde war genommen.weiterlesen

Rosi Fürmann

„Die Himmelsleiter“
Salzgeschichte an der ehemaligen Soleleitung zwischen Bad Reichenhall und Traunstein

Salz – das weiße Gold – es prägte und prägt die Geschichte von Bad Reichenhall über Jahrtausende bis in das Jetzt. Immer wieder trifft man in dieser Region auf Zeugnisse aus dieser Zeit – ganz besonders eindrucksvoll dabei die geniale Pionierarbeit der ersten „Pipeline“ der Welt. In dieser „Pipeline“ – die Soleleitung gelangte die Sole von Bad Reichenhall nach Traunstein.

Das Erleben dieser Geschichte lässt sich mit einer abwechslungsreichen Mountainbike-Tour (mit oder ohne E) „Rund um den Hochstaufen“ verbinden. Mit dem Start in Piding (im Berchtesgadener Rupertiwinkel) führt die Strecke durch Mauthausen und weiter entlang der Saalach (Bad Reichenhall) über Nonn hinauf auf den Jochberg und über den Jochbergsattel dann wieder stetig bergab bis nach Weißbach a.d. Alpenstraße.

Weißbach a.d. Alpenstraße

In Weißbach a.d. Alpenstraße lässt sich ganz besonders und hautnah ein Teil der ehemaligen „Pipeline“ bewundern: „Einmal die Himmelsleiter von oben nach unten schauen“ – in Weißbach an der Alpenstraße ist das möglich. Die Radlstrecke führt direkt an diesem, aus der damaligen Zeit noch bestehenden Zeugnis der grandiosen, die Soleleitung erst möglich machenden Technik vorbei. Der Radl/Wanderweg entlang der ehemaligen Soleleitung von Bad Reichenhall nach Traunstein führt geradewegs die Himmelsleiter hinauf, um von dort oben an dem alten Hochbehälter der ersten Pipline der Welt einen grandiosen Panoramablick über das Tal um Weißbach zu genießen.

„Die Himmelsleiter“ in Weißbach a.d. Alpenstraße

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Das Reichenhaller Haus am Hochstaufen

Das Reichenhaller Haus am Hochstaufen

Mächtig erhebt er sich über Bad Reichenhall und zeigt sich als Tor zu den Berchtesgadener Bergen: Der Hochstaufen ist mitunter einer der „vielseitigsten“ Berge. Ob nun als normale Wanderung, anspruchsvoller Klettersteig, geheimer Steig oder alpiner Bergweg – der Hochstaufen hat für jeden was zu bieten.

Heute stelle ich euch eine meiner Lieblingsrouten auf den Hochstaufen vor. Begleitet werde ich heute von einer guten Freundin mit Ihrem Hund. Allerdings sollte diese Aufstiegsroute nur mit Hunden mit alpiner Erfahrung begangen werden (gilt auch für nicht-trittsichere Menschen). Startpunkt ist in Piding-Urwies mitten im Wald, allerdings nicht zu verfehlen da ein Hinweisschild direkt an der Landstraße zu finden ist. Dort kann man parken und dann geht es los Richtung Steiner-Alm. Die Steiner-Alm kenne ich noch gut aus Kindheitstagen. Damals als doch etwas unsportliches Stadtkind eine wirklich anstrengende und schweißtreibende Angelegenheit. Heute gut genug um etwas warm zu werden. Der Weg zur Steiner-Alm besteht zum Teil aus Forststraße und Waldweg. Eine stetige Steigung ist vorhanden, aber trotzdem total familiengerecht.

 Bei der Steiner Alm

Bei der Steiner Alm

An der Alm angekommen ragt markant vor uns der Hochstaufen wie eine unerklimmbare Wand. Man kann kaum erahnen oder erkennen wo dort nun ein Wanderweg entlang gehen soll. Die Steiner-Alm ist umgeben von saftigen Wiesenfeldern und schaut nach absoluter Idylle aus, der Hochstaufen der absolute Kontrast dazu. Ab hier wird der Wanderweg schmaler, wurzeliger und steiler. Wir haben heute unsere Wanderstöcke dabei. Die helfen schneller voran zu kommen. Zur aktuellen Sommersaison habe ich mir ein paar Faltstöcke gekauft. Diese sind wirklich nur zu empfehlen durch ihr geringes Gewicht und Packmaß. Perfekt für vielseitige Bergtouren.

Schnell haben wir die Waldgrenze erreicht und kommen in felsigeres Gelände. Der Weg ist schmal und ausgesetzt(er). Ab hier beginnt es mir besonders zu gefallen. Eigentlich noch nicht viele Höhenmeter gemacht und trotzdem schon kommt ein alpines Gefühl auf. Ganz klar – nicht ohne Grund ist das einer meiner liebsten Aufstiegswege auf den Hochstaufen. Zwischendurch gibt es Seilsicherungen, zwischendurch nicht. Vor allem die Stellen mit gestuftem Fels oder zum Teil mit Seil haben es mir angetan. Auch unser vierbeiniger Kollege kommt gut voran. Man sieht ihm förmlich die Freude an. Vorteil dieser Aufstiegsvariante ist auch, dass dieser Weg am Morgen/Vormittag schattseitig gelegen ist.

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Mit Alexander Huber auf der Watzmann-Überschreitung

 von Sarita
Ankunft vor dem Watzmannhaus

Ankunft vor dem Watzmannhaus

Hoch über dem Berchtesgadener Tal thront der Watzmann. Nicht nur die Höhe von 2.713 Metern, sondern vor allem seine außergewöhnliche Form macht ihn zum Wahrzeichen der Region. Der Watzmann ist der schönste Berg Deutschlands, Alexander Huber ist einer der erfolgreichsten Alpinisten des Landes und die Kombination aus beidem bot eine ganz besondere Gelegenheit: Bergwelten-Leserinnen und -leser konnten vom 9.-10. September 2018 gemeinsam mit Alexander Huber die Überschreitung des Watzmann, eine der Top-Touren der Ostalpen, erleben. Insgesamt 15 Bergsteigerinnen und Bergsteiger, die den Watzmann schon länger auf der Wunschliste hatten, sind dieser exklusiven Ausschreibung gefolgt und konnten dabei Alexander Huber hautnah erleben.

Auf den letzten Metern zum Watzmannhaus zeigte Alexander Huber den Teilnehmern das Watzmannkar

Auf den letzten Metern zum Watzmannhaus zeigte Alexander Huber den Teilnehmern das Watzmannkar

Der authentische Alpinist, der jüngere der beiden legendären „Huberbuam“, setzte mit seiner Begehung extrem schwerer Sportkletterrouten Meilensteine, genauso realisierte er Besteigungen anspruchsvoller Gipfel vom Karakorum in Pakistan bis nach Patagonien. Der staatlich-geprüfte Bergführer kennt aber auch die Berge seiner Heimat wie seine Westentasche. Allerdings gab es selbst für Alexander Huber eine Premiere: er war zwar schon auf diversen Routen durch die Watzmann-Ostwand unterwegs und hat auch schon die Watzmann-Kinder sowie die Watzmann-Frau bestiegen, allerdings fehlte bislang auch ihm die legendäre Watzmann-Überschreitung. Auch die anstehende Nacht auf dem Watzmannhaus war für ihn das erste Mal.

Bergerfahrung, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine sehr gute Ausdauer sind für diese Zweitagestour von Nöten und daher wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch im Vorfeld auf ihre Alpinerfahrungen geprüft. Damit bei der Gratüberschreitung keine Komplikationen auftreten und alle die Tour auch in vollsten Zügen genießen konnten, wurden zusätzlich noch eine Bergführerin und sechs Bergführer zur Seite gestellt.

Am Vormittag des 9. September trafen sich die ambitionierten Bergsteigerinnen und Bergsteiger im edlen 5-Sterne-Superior-Hotel Kempinski. Dort wurden die Teilnehmer zunächst von Bergwelten Chefredakteur Klaus Haselböck und von Maria Stangassinger (Berchtesgadener Land Tourismus GmbH) begrüßt, bevor es einen Kurzfilm über Alexander Huber zu sehen gab. Im Anschluss wurden die Teilnehmer für die anspruchsvolle Bergtour noch bestens ausgestattet: mit Faltstöcken der Firma Komperdell, mit einer hochwertigen adidas-Sonnenbrille sowie mit vielen weiterer praktischer Goodies. Nachdem auch noch das letzte notwendige Leih-Material ausgegeben wurde (Helm, Klettergurt sowie Klettersteig-Set sind auf der Watzmann-Überschreitung obligatorisch), wurde sich beim gemütlichen Brunch für die anstehende Aufgabe gestärkt. Dabei konnten sich alle Beteiligten schon einmal kennenlernen und erste Kontakte untereinander knüpfen.

Erste Rast auf der Stubenalm

Erste Rast auf der Stubenalm

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Unterwegs mit Kindern: Bienenweg Piding

 von Regina
Unterwegs auf dem Pidinger Bienenweg

Unterwegs auf dem Pidinger Bienenweg

Die Tage bei sonnigem Frühherbstwetter waren wir unterwegs auf einem lehrreichen Spaziergang mit viel „Gesumme“: auf dem Bienenweg, der vom Johannishögl bis zur Neubichleralm führt. Der Pidinger Bienenweg am Högl ist ein Projekt der Gemeinde Piding, es wird von der Genossenschaft „Regiostar eG“ betreut und gepflegt und von verschiedenen staatlichen Einrichtungen gefördert. Zahlreiche Infotafeln entlang des Weges erklären viel über den Lebensraum der Biene und ihre Wichtigkeit für uns Menschen.

Wir starten beim Gasthof Johannishögl und folgen den Schildern „Bienenweg Piding“. Der Weg führt uns nun auf einem gemütlichen Schotterweg zuerst etwas bergab, zur ersten Station, die uns etwas über Wildbienen erzählt und genießen auf den sonnigen Bankerln die wunderbare Aussicht auf das Untersbergmassiv und die Schlafende Hexe.

Johannishögl Piding

Johannishögl Piding

Weiter gehts – nun relativ gemächlich – zum „Zaubergarten“, ein prächtig angelegter Nutzgarten, indem sich ein Bienenhaus befindet.

Bienenhaus

Bienenhaus

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Am 9. September Servus TV einschalten!

 von Sarita
Kräuter - Vom Pesto bis zum Wadenwickel

Kräuter – Vom Pesto bis zum Wadenwickel

TV TIPP HOAGASCHT „Kräuter – Vom Pesto bis zum Wadenwickel“ am SONNTAG, 09.09.2018 bei ServusTV

Kräuter, das Wissen darüber und ihre Anwendung liegen voll im Trend. Jeder hat ein paar Kräuter im Garten. Wie vielfältig sie eingesetzt und verwendet werden können, haben wir über die Jahrzehnte vergessen. Conny Bürgler entdeckt im Hoagascht die Vielfältigkeit der Kräuter und wie wir sie im Alltag gebrauchen können.

Ein Leben ohne Kräuter ist für Maria Bachmann kaum vorstellbar. Die Phytotherapeutin kennt jede Pflanze mit Namen und ist von deren geradezu magischen Wirkung fasziniert. Ausgestattet mit Gartenschere und Schaufel, begleitet Conny Bürgler die Kräuterhexe auf eine Alm bei Kufstein, auf der Suche nach der „Notapotheke am Berg“.

Weiter geht´s für Conny dann in den bayerischen Chiemgau. In den Wäldern rund um den Kistlerhof wachsen alle Kräuter für den täglichen Gebrauch. Edith Astner verarbeitet diese mit dem Wissen aus Uromas Schatzkiste – oftmals direkt an der offenen Feuerstelle. Ganz traditionell ist Conny dann auf der Kallbrunnalm zugange. Tatkräftig hilft sie den Senninnen, prächtige Kräuterbuschen zu binden, welche zum Fest Maria Himmelfahrt geweiht werden – zum Schutz von Tier und Mensch auf der Alm und am Hof.

SENDETERMINE:
SONNTAG, 09.09.2018 um 19:45 Uhr bei ServusTV
FREITAG, 14.09.2018 um 08:55 Uhr bei ServusTV
SONNTAG, 16.09.2018 um 10:00 Uhr bei ServusTV

ServusTV kann (in Standardauflösung oder HD) in Österreich, Deutschland und der Schweiz via DVB-T (AT, DE) / Kabel (AT, DE, CH) / Satellit (ganz Europa) / IPTV (AT, DE, CH) empfangen werden.

Tag des Geotops am 16. September

 von Ulrike Goßner
Das Mausloch, eine der vielen Höhlen im Untersberg.

Das Mausloch, eine der vielen Höhlen im Untersberg.

Geologische Naturwanderung anlässlich des deutschlandweiten Aktion „Tag der Geotope“: Geotope sind außergewöhnliche Gesteinsformationen, an denen man die Entwicklung der Erde und des Lebens nachvollziehen kann. Lernen Sie bei dieser Naturwanderung rund um das Hallthurmer Moos mit einer Geologin drei Geotope im Berchtesgadener Tal kennen. Dabei kann man erfahren, wie das Ende der Dinosaurier wirklich aussah, warum Berchtesgaden einmal ein Teil von Afrika war, wie sich Berchtesgaden endgültig vom Meer verabschiedet hat und wie ein gewaltiger Bergsturz dem Wasser eine ganz neue Fließrichtung aufzwang und heute noch zeitwiese einen See aufstaut. Außerdem gibt es einen Einblick durch ein kleines „Mausloch“ in die riesigen Höhlen des Untersbergs.

Tag des Geotops: Vom Mausloch zur Superkatastrophe

Am 16. September 2018 ist der Tag des Geotops: Zum 17. Mal will die Deutsche Geologische Gesellschaft mit diesem Tag auf die Bedeutung wichtiger geologischer Formationen aufmerksam machen.

Die Steinerne Agnes am Lattengebirge, Bayerns schönstes Geotop.

Die Steinerne Agnes am Lattengebirge, Bayerns schönstes Geotop.

Die ersten Geotope im Berchtesgadener Land wurden 1985 in dem Geokataster aufgenommen. Bis heute sind es um die 100, darunter auch die bekannte Steinerne Agnes, dem Wahrzeichen aller bayerischer Geotope.

Zu den schönsten Geotopen gehört auch die Watzmann-Ostwand mit der Eiskapelle.

Zu den schönsten Geotopen gehört auch die Watzmann-Ostwand mit der Eiskapelle.

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Setbesuch bei Lena Lorenz

 von Sarita
Das Team von Lena Lorenz: v.l.n.r. Produzentin Barbara Thielen, Kameramann Aljoscha Hennig, die neue „Lena Lorenz“-Darstellerin Judith Hoersch, Raban Bieling (Rolle: Bastian Pfeiffer), Tom Kress (Rolle: Stammtischbruder), Pablo Sprungala (Rolle: Franz Roth, Wirt vom Almwirt), Liane Forestieri (Rolle: Julia Obermeier) und Regisseur Ismail Sahin.

Das Team von Lena Lorenz: v.l.n.r. Produzentin Barbara Thielen, Kameramann Aljoscha Hennig, die neue „Lena Lorenz“-Darstellerin Judith Hoersch, Raban Bieling (Rolle: Bastian Pfeiffer), Tom Kress (Rolle: Stammtischbruder), Pablo Sprungala (Rolle: Franz Roth, Wirt vom Almwirt), Liane Forestieri (Rolle: Julia Obermeier) und Regisseur Ismail Sahin.

Auf gemeinsame Einladung des ZDF und Ziegler Film konnten am Dienstagvormittag, 4. September 2018 Vertreter der lokalen Medienlandschaft einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten zur beliebten Heimatserie „Lena Lorenz“ werfen und sich dabei hautnah einen Eindruck verschaffen. Natürlich durften dabei auch Einzelinterviews mit den Darstellern sowie dem Regisseur nicht fehlen. Auf dem Produktionsplan stand an diesem Vormittag eine Nachtszene im Mesnerwirt Ettenberg (im Film „Almwirt“ genannt), Marktschellenberg.

ORF Salzburg im Interview mit der neuen „Lena Lorenz“-Darstellerin Judith Hoersch

ORF Salzburg im Interview mit der neuen „Lena Lorenz“-Darstellerin Judith Hoersch

Die neue Hauptdarstellerin, Judith Hoersch nahm sich viel Zeit für Gespräche und stand gerne Rede und Antwort. Am meisten interessierten sich die Medienvertreter für die Übernahme der Rolle und ihr Eindruck von den bisherigen Dreharbeiten im Berchtesgadener Land. Dabei erzählte sie von ihrer Einarbeitung in die Rolle und dass sie sich erstmal alles in Ruhe angeschaut hat, um sich einen Überblick zu verschaffen. Judith Hoersch findet die Geschichte rund um Hebamme Lena einfach toll, da die Handlung in ihren Augen aus dem Leben gegriffen sei und immer wieder humorvoll aufgelockert wird. Die Rolle der Lena habe natürlich gewisse Eckpfeiler, die von der „alten Lena“ (Patricia Aulitzky) erhalten bleiben werden.

Da es aber nicht möglich sei, die Rolle der Vorgängerin einfach nachzuspielen, versuche sie einen eigenen Zugang zur Rolle zu finden. Für Judith Hoersch habe die Übernahme der Rolle aber schon jetzt bereits sehr gut funktioniert. Sie fühlt sich im Team angekommen und freut sich auf diese konstante Rolle. Sie betonte auch, dass sie sich im Produktionsteam sehr wohl fühle: „Alles wächst immer mehr zusammen – das macht jetzt schon neugierig auf mehr“. Auch wenn keiner des Teams aus dem Berchtesgadener Land komme, fühlt sie sich hier sehr gut aufgehoben. Sie mag das ländliche und ist selbst sehr naturverbunden (Anmerkung: sie lebt in Berlin und Wien).

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Rosi Fürmann

Was mit einem Versuch der Brauerei Wieninger begann wurde zu einer Erfolgsgeschichte:
Bier – gebraut aus dem Hopfen des Brauerei-eigenen Hopfengarten in Teisendorf  im Berchtesgadener Rupertiwinkel

Aus einer Idee  wird eine Erfolgsgeschichte. Es einfach einmal versuchen: In Teisendorf den eigenen Hopfen für ein eigenes Bier anbauen! – das wollte Brauereichef Christian Wieninger mit seinem damaligen Braumeister.  – Und der „Versuch“ von damals wächst  inzwischen schon mehr als 15 Jahre weithin sichtbar an der B 304 in Teisendorf: Hopfen der Sorte Perle.

Die noch kleine Hopfenplanze mit dem an einem Bodenhaken befestigten Draht, an dem der Hopfen nach oben ranken wird

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Holztrift

Holztrift

40 Jahre Nationalpark Berchtesgaden und Gemeinde Schönau am Königssee:

Im Jahr 2018 feiern der Nationalpark Berchtesgaden und die Gemeinde Schönau a. Königssee ihr 40-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass leben alte Traditionen wieder auf: Am Sonntag, 9. September, findet am Königssee das historische Triftfest statt. Bei der Trift werden Baumstämme auf dem Wasserweg transportiert – so, wie es am Königssee nachweislich erstmals im Jahr 1602 stattfand. Über 370 Jahre lang bis zum Jahr 1970 wurde am Königssee Holz über die Ache zu den Lagerplätzen transportiert. Beim historischen Triftfest werden insgesamt rund 50 Festmeter Holz in vier Meter langen Stämmen von der Seeklause am Königssee rund 500 Meter weit über die Triftrinne zum Triftplatz am Königsseer Fußweg transportiert.

Die Trift findet jeweils um 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr statt und dauert pro Vorgang rund 20 Minuten. Das Fest wird vom Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber um 11:00 Uhr am Triftplatz mit einem Fassanstich offiziell eröffnet. Einheimische und Gäste sind herzlich eingeladen, für Musik und Verpflegung ist gesorgt.

Der Eintritt ist frei. Parken ist am Parkplatz Königssee möglich.