Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Regionalität

Grünes Gold aus Bad Reichenhall

 von Sepp
Seit 1926 wirksam: Lagubo Latschengummibonbon

Seit 1926 wirksam: Lagubo Latschengummibonbon

LAGUBO: Kleine Bonbons mit herausragender Wirkung

Seit 1926 wirken LAGUBO Latschengummibonbons aus der Alpenstadt Bad Reichenhall mit einer weltweit einzigartigen Kombination aus Latschenkiefernöl, Gummi arabicum und den Heilpflanzen der Alpenregion außergewöhnlich wohltuend bei Husten und Heiserkeit.

Die Latschenkiefer als Arzneipflanze „erfand“ der Apotheker Mathias Mack in Bad Reichenhall. Als Hochgebirgspflanze umgibt die Latschenkiefer dort den kompletten Talkessel. 1856 destillierte Mack erstmals das Öl aus den frischen Nadeln und Ästen. Seine wissenschaftliche Arbeit fand große Beachtung, das Öl wurde auf Weltausstellungen in Wien, Philadelphia, Paris und London prämiert und „in Folge des medizinischen Wertes“ in das Österreichische Arzneibuch aufgenommen. Neben der Alpen-Sole wurde das Latschenkiefernöl ein einzigartiger Bestandteil bei Kuranwendungen im Badeort Bad Reichenhall.

Die Hochland-Latschenkiefer wirkt Husten- und schleimlösend. Hemmt Wachstum von Bakterien. Anwendung: Bronchitiden und Katarrhe der oberen und unteren Atemwege

Die Hochland-Latschenkiefer wirkt Husten- und schleimlösend, hemmt Wachstum von Bakterien. Anwendung: Bronchitiden und Katarrhe der oberen und unteren Atemwege

Nach dem 1.Weltkrieg entwickelte der Inhaber der Kronen-Apotheke die Reichenhaller Latschengummibonbons – LAGUBO: „Gegen Erkrankungen der Luftwege, Heiserkeit etc.“ Von 1926 an stellte er neuartige Pastillen aus Gummi arabicum her, in die das ätherische Öl in kleinen Tröpfchen eingearbeitet und später durch Lutschen langsam freigesetzt wurde. Zusätzlich nutzte er die traditionelle, heilende und helfende Wirkung von Heilpflanzen, die im Talkessel Bad Reichenhalls heimisch sind: Thymian, Spitzwegerich und Primel unterstützen die wohltuende und beruhigende Wirkung der Latschengummipastillen.

Apotheker Stefan Niklas: Seit 2011 der Mann hinter LAGUBO

Apotheker Stefan Niklas: Seit 2011 der Mann hinter LAGUBO

2011 übernahm der Bad Reichenhaller Apotheker Stefan Niklas die Rezeptur von LAGUBO und führt die Tradition im Sinne des Erfinders in der Marien- Apotheke weiter. weiterlesen

Wildbret aus den Bayerischen Staatsforsten

 von Sepp
Edles Holz und natürliche Beleuchtung. Die Wildbretboutique Berchtesgaden

Edles Holz und natürliche Beleuchtung. Die Wildbretboutique Berchtesgaden

Ab 15. Juni: Die Wildbretboutique des Forstbetriebs Berchtesgaden

Mehr als 28.000 Hektar Wald bewirtschaftet der Forstbetrieb Berchtesgaden, das Revier beginnt an den Grenzen des Nationalparks, erstreckt sich über die Reiter Alm, das Lattengebirge und den Untersberg nach Norden in den Rupertiwinkel. Ab 15. Juni habt Ihr die Möglichkeit, Wildbret aus dem Forstbetrieb direkt in einem neu gestalteten Verkaufsraum in Berchtesgaden zu kaufen.
Der Verkaufsraum befindet sich in den Räumen der Bayerischen Staatsforsten am Brandolz, direkt gegenüber vom Hotel Kronprinz. Im Eingangsbereich des Forstbetriebs findet Ihr den Verkaufsraum, der mit heimischem Holz edel gestaltet wurde.

Forsbetriebsleiter Dr. Daniel Müller ist sichtbar stolz auf seine neue „Wildbretboutique“. Ein indirekt beleuchtetes Wandbild zeigt den ehemaligen Standort einer 300 Jahre alten Zirbe auf der Reiter Alm, aus der die massiven Möbel, darunter ein großer Präsentationstisch, gefertigt wurden.

Forstbetreibsleiter Dr. Daniel Müller

Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller

Der Duft von Zirbe vermischt sich in der Wildbretboutique mit Tanne und Ulme und sorgt für einen einzigartigen Geruch, in dem das Wildfleisch besonders gut zur Geltung kommt.
Das Fleischangebot des Forstbetriebes variiert ja nach Jahreszeit: Im Sommer gibt es Steaks zum Grillen, im Winter eher Braten oder Keulen. Dazu das ganze Jahr über Salami, Knacker und Gams-, Reh- oder Hischschinken. Metzgermeister Josef Sprenger von der Metzgerei Ehler zerlegt das Fleisch und löst auch schon die Knochen aus. Ihr könnt das Fleisch also küchenfertig kaufen.
Eröffnet wird die Wildbretboutique am 15. Juni!weiterlesen

Das Honighäusl im Loipl

 von Sepp
Das Honighäusl

Das Honighäusl

Bienen sind wichtig: Der Großteil unserer Lebensmittel ist von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten abhängig. Ohne sie würden Ernten deutlich geringer ausfallen. Gerade auch im unserem landwirtschaftlich geprägten Berchtesgaden spielen die Bienen für die Artenvielfalt eine große Rolle. Deshalb sollte man auch die heimischen Imker unterstützen und regionalen Honig kaufen. Dazu habt Ihr bald eine neue Möglichkeit:Das Honighäusl im Loipl!

Am Samstag, den 28. Oktober 2017, wird das Honighäusl in Bischofswiesen Loipl eröffnet. Die Imker Monika und Peter Mayrhofer freuen sich auf Euren Besuch.

  • Termin: Samstag, 28.10.2017 14:00 bis 18:00 Uhr
  • Adresse: Honighäusl, Schwarzecker Weg 2, 83483 Bischofswiesen Loipl
  • Einblick in die Imkerei
  • Präsentation der Honigprodukte und Honigverkostung
  • große Auswahl an Bienenwachskerzen
  • Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Schaut vorbei, Euer Sepp

Milcherfassung in 1.450 Metern Höhe

 von Sepp
Fahrer und gleichzeitig Berg- und Almbauer Andreas Zörner (unten), Senner Michael Kriner (oben) und Sennerin Katharina Grill sorgen dafür, dass die hochwertige Bergbauernmilch sicher erfasst wird.

Fahrer und gleichzeitig Berg- und Almbauer Andreas Zörner (unten), Senner Michael Kriner (oben) und Sennerin Katharina Grill sorgen dafür, dass die hochwertige Bergbauernmilch sicher erfasst wird.

Molkerei Berchtesgadener Land erfasst Bergbauernmilch der Kallbrunnalm

Der Erhalt der kleinbäuerlichen Strukturen und somit der Schutz der Natur- und Kulturlandschaft ist ein grundlegendes Anliegen der Molkerei Berchtesgadener Land. Mit der Milcherfassung der Kallbrunnalm seit diesem Sommer auf 1.450 Metern Höhe baut die Molkerei dieses Engagement konsequent weiter aus.

Im Sommer treiben 16 Bergbauern aus dem Berchtesgadener Land und 14 Landwirte aus dem Pinzgau in Österreich insgesamt ca. 180 Milchkühe und nochmal so viele Jungtiere auf die Kallbrunnalm, das größte geschlossene Almgebiet der Ostalpen. Die Milchkühe werden zweimal täglich von Sennerinnen und Sennern gemolken. Da die Milcherfassung der Kallbrunnalm mit dem Molkereitankwagen nicht zu bewältigen ist, holen die Ramsauer Almbauern ihre zwischen 1.200 und 1.500 Liter erzeugte Bergbauernmilch im Almgebiet seit dieser Saison alle zwei Tage mit einem extra dafür angeschafften robusten und wendigen Allrad- Iveco Magirus Deutz „Milli(tär) Fahrzeug“ ab.

 Almbauer Andreas Zörner vom Hasenlehen fährt das Mili(tär) Fahrzeug auf der Kallbrunnalm

Almbauer Andreas Zörner vom Hasenlehen fährt das Milli(tär) Fahrzeug auf der Kallbrunnalm

Die jeweils ca. 200 Liter fassenden Milchtanks der 9 bayerischen Bergbauern werden mit Hilfe eines extra dafür auf die Ladefläche montierten Krans auf das Fahrzeug gehoben.weiterlesen