St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Erlebnisweg
Sabrina Moriggl

Erlebniswelt Ainringer Moos

 von Sabrina
Das Ainringer Moos

Das Ainringer Moos

Ob im Winter, bei Regen oder in der brütenden Hitze des Sommers – das Ainringer Moor bietet bei allen Jahreszeiten, zu jeder Wetterlage ein nachhaltiges Erlebnis für Jeden.

Von Ainring und Mitterfelden aus fahre ich mit dem Auto Richtung Thundorf und biege gleich die erste Abfahrt rechts zum Eschelberg ein, wo neben einer alten Hütte ein kleiner Parkplatz liegt. Maia kann es kaum erwarten, bis ich den Kofferraum öffne und sie raushüpfen lasse. Sofort prescht sie vor zu der Übersichtstafel und nimmt Witterung auf.

Der Weg hinein ins Ainringer Moor

Der Weg hinein ins Moor.

Einige Besucher finden sich im Moor immer ein, aber durch die vielen Wegmöglichkeiten verläuft sich alles und die meiste Zeit verbringt man allein und in totaler Ungestörtheit in der Ruhe der Natur. Heute ist es anders. Das Moos scheint in Aufruhr – ein unglaublicher Krach dringt daraus hervor. Ein anschwellender Lärm, der sich nicht zuordnen lässt. Maia lässt dieses Mysteriöse Geräusch, dass zwischen den Nadelbäumen herausdringt völlig kalt. Sie läuft von links nach rechts und schnüffelt die neue Parkbank ab, die man hier aufstellte. Eine fette, beharrte Erdhummel die über die Wiese fliegt (am Wegrand sind Holzschilder aufgestellt, die jene Insekten und Blumen abbildend erklären) ignoriert sie ebenfalls. Dafür springt sie begeistert in das dünne Rinnsal von Bach, das mehr mit Erde als mit Wasser gefüllt ist. Schwer tritt Maia einen Meter in dem schmatzenden Schlamm und klettert heraus. Na sauber, denke ich mir, als ich ihre dreckigen Pfoten bis zum Bauch sehe, aber zum Glück liegt im Auto ein Handtuch. Und für mich ein zweites Paar Schuhe zum wechseln.

Wir verlassen nach nicht einmal zehn Minuten den Weg, der neben dem Rinnsal und einer großen Wiese entlang führt und gehen links ins Moor zum Aussichtsturm. Das kleine, alte Schild am Baum kann man leicht übersehen. Obacht, wer die Abbiebung verpasst, gelangt nach ca. 2 Minuten zu einer Infotafel und muss ein paar Meter zurückgehen.weiterlesen »

Neuer Erlebnisweg für Gäste entsteht

 von Sarita

Natur kennt keine Grenzen am Hirschbichl – Eröffnung Herbst 2014

Am Hirschbichl-Pass zwischen Klausbachtal und dem Salzburger Pinzgau grenzt der bayerische Nationalpark Berchtesgaden direkt an den österreichischen Naturpark Weißbach. Bis Herbst 2014 wird hier ein neuer Rundwanderweg fertig gestellt, der an acht Stationen über die Themen Natur- und Landschaftsschutz, ökologischer Verbund und Almwirtschaft informiert.

Klausbachhaus, Nationalpark Info-Stelle

Klausbachhaus, Nationalpark Info-Stelle

Der Hirschbichl-Pass am Ende des Klausbachtales liegt am historischen Salzhandelsweg und war in früheren Zeiten eine zentrale Verkehrsverbindung. Über Jahrhunderte wurde mit Tragtieren Salz aus Berchtesgaden nach Weißbach und weiter nach Tirol und Italien transportiert. Heute ist die asphaltierte Staatsstraße für den öffentlichen Verkehr gesperrt und bietet eine wichtige Infrastruktur zu Erholungszwecken für Wanderer und Radfahrer.

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