Ausflugstipps

Neuer Erlebnisweg für Gäste entsteht

Natur kennt keine Grenzen am Hirschbichl – Eröffnung Herbst 2014

Am Hirschbichl-Pass zwischen Klausbachtal und dem Salzburger Pinzgau grenzt der bayerische Nationalpark Berchtesgaden direkt an den österreichischen Naturpark Weißbach. Bis Herbst 2014 wird hier ein neuer Rundwanderweg fertig gestellt, der an acht Stationen über die Themen Natur- und Landschaftsschutz, ökologischer Verbund und Almwirtschaft informiert.

Klausbachhaus, Nationalpark Info-Stelle
Klausbachhaus, Nationalpark Info-Stelle

Der Hirschbichl-Pass am Ende des Klausbachtales liegt am historischen Salzhandelsweg und war in früheren Zeiten eine zentrale Verkehrsverbindung. Über Jahrhunderte wurde mit Tragtieren Salz aus Berchtesgaden nach Weißbach und weiter nach Tirol und Italien transportiert. Heute ist die asphaltierte Staatsstraße für den öffentlichen Verkehr gesperrt und bietet eine wichtige Infrastruktur zu Erholungszwecken für Wanderer und Radfahrer.

Der Hirschbichl-Pass an der Grenze zwischen Bayern und dem österreichischen Pinzgau ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Gäste. Hier grenzen zwei alpine Schutzgebiete direkt aneinander: auf der bayerischen Seite der Nationalpark Berchtesgaden, jenseits der Grenze schließt sich der Naturpark Weißbach an. Gemeinsam schaffen die beiden Schutzgebiete derzeit unter dem Motto „Natur kennt keine Grenzen“ neue Erlebnis- und Informationsangebote für Besucher, die Fertigstellung ist für Herbst 2014 geplant.

Buswendeplatz mit Infopavillon und WC-Anlagen
Buswendeplatz mit Infopavillon und WC-Anlagen

Ziel des neuen, interaktiven und grenzüberschreitenden Erlebnisweges am Hirschbichl ist die Bereitstellung von attraktiven Angeboten für Gäste – auch vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Regionalentwicklung. Die Informationstafeln und interaktiven Stationen werden derzeit errichtet, die offizielle Einweihung ist für den Herbst geplant. Zum Projekt zählt auch der Bau eines neuen Buswendeplatzes und neuer WC-Anlagen. Außerdem müssen Gäste beim Warten auf dem Alm-Erlebnisbus künftig nicht mehr im Regen stehen: Ein überdachtes Wartehäuschen mit Infopavillon bietet Schutz vor Wind und Wetter. Der neue Rundwanderweg mit acht Stationen wird knapp einen Kilometer lang werden und auch für Gäste mit eingeschränkter Mobilität nutzbar sein. Tafeln werden über den Naturraum Hirschbichlpass, ökologischen Verbund, Biodiversität und die Lebensräume Wasser, Wald, Alm und Fels informieren. Zudem sind interaktive Stationen wie ein Trittsteinbiotop und eine Lesesteinmauer geplant. Auch auf die historischen und aktuellen Nutzungen des Gebietes am Grenzübergang werden die Informationsangebote eingehen.

Infopavillon am Hirschbichl-Pass im Klausbachtal
Infopavillon am Hirschbichl-Pass im Klausbachtal

Grenzüberschreitendes Almerlebnis

Das neue Projekt ergänzt die bereits bestehenden, grenzüberschreitenden Wanderungen aus den Bildungsprogrammen beider Schutzgebiete: Unter dem Titel „Grenzüberschreitendes Almerlebnis“ finden am 29. Juli, 12. August, 26. August und 9. September geführte Wanderungen statt. Treffpunkt ist jeweils um 10:15 Uhr beim Gasthaus Hirschbichl. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Die gute Zusammenarbeit zwischen Bayern und Salzburg hat in der Vergangenheit bereits attraktive Angebote für Erholungssuchende geschaffen: So ist auch der Alm-Erlebnisbus, der im Sommer regelmäßig zwischen beiden Schutzgebieten verkehrt, ein Produkt der Kooperation zwischen Nationalpark und Naturpark: Die öffentliche Buslinie ist im Jahr 2005 aus einem gemeinsamen Förderprojekt hervorgegangen und bringt Wanderer vom bayerischen Hintersee in den Pinzgau und zurück.

 

Pressemeldung Nationalpark Berchtesgaden

Ich bin seit 1994 im Tourismus tätig, anfangs in der Region Berchtesgaden-Königssee. Seit 1997 befasse ich mich mit den sog. “Neuen Medien”. Jetzt halte ich als Content Managerin die Markenwebsite für das Bergerlebnis Berchtesgaden aktuell. Durch Schulungen, Weiterbildung und die Zusammenarbeit mit unserer Agentur bleiben wir auch in den Sozialen Netzwerken immer am Ball. Ich freue mich auf weitere, interessante Erfahrungen, die ich gerne mit Euch teile.

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