Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Salzburg

Trailbewerbe bei den Salzburger Nachbarn: Das STRF

 von Sarah

In einer Woche ist es wieder soweit: Zum siebten Mal in Folge startet das Salzburger Trailrunningfestival bei unseren österreichischen Nachbarn. Was eine Teilnahme an den Bewerben in der Mozartstadt so attraktiv macht und warum ihr dieses Event nicht verpassen solltet, möchte ich euch im Folgenden erklären.

Startatmosphäre am Kapitelplatz

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Rosi Fürmann

Es wacht am „Eingang zum Berchtesgadener Land“: Schloss Staufeneck in Piding am Fuße des Fuderheubergs

Mächtig thront das mittelalterliche Schloss Staufeneck am Fuße des Fuderheubergs hoch über Piding im Berchtesgadener Rupertiwinkel und der Hochstaufen bildet den zu allen Jahreszeiten imposanten Hintergrund für das Bauwerk.

herrlicher Frühling in Piding mit dem Schloss Staufeneck am Fuße des Fuderheuberges und der Schlafenden Hexe (Lattengebirge) im Hintergrund

Auszug aus der Broschüre „Schloss Staufeneck“ von Max Wieser:
Beherrschend ist ihr Platz oberhalb der alten Salzstraße am Talausgang von Bad Reichenhall. Dieser Wächter aus alten Zeiten wurde zum Schutz der Salinenstadt und des Salzhandels erbaut. Der jeweilige Besitzer von Schloss Staufeneck konnte somit die Reichenhaller Salzstraße bewachen und kontrollieren. Anhand alter Zollbücher vom Mauthaus zu Mauthausen können wir feststellen, dass auf dieser Straße ein lebhafter Handel betrieben wurde. Besonders im Winter waren die Salzfuhrleute mit ihren schwer beladenen Salzwagen Tag und Nacht unterwegs. Von Schloss Staufeneck aus konnten die Erzbischöfe von Salzburg den Pulsschlag des Salzhandels fühlen, der zugleich den Lebensnerv von Bad Reichenhall, Traunstein und München bedeutete.weiterlesen

Rosi Fürmann

Herbstlicher Spaziergang durch Salzburg

 von Rosi

herbstliches Panorama über die Stadt Salzburg vom Gaisberg aus mit Watzmann, Untersberg und Hochstaufen im Hintergrund

Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg

Salzburg – die Stadt des „Jedermann“, Salzburg hat viele Gesichter. Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg erschließt durch die Lichtsituationen ganz eigene, interessante Einblicke, die besonders durch die Farbigkeit des Herbstes sich hervorheben.

Mädchen auf dem herbstlichen Weg im Mirabellgarten in Salzburg

Einige Geschichten aus der Geschichte Salzburgs:

Die Altstadt von Salzburg erhält maßgeblich ihr Aussehen in der Zeit um 16oo, da Erzbischof Wolf Dietrich von Reichenau die Fäden in der Hand hält. „Ein Rom des Nordens“ will er sich schaffen mit vielen großen freien Plätzen. Da aber der Bereich zwischen Salzburg und Mönchsberg – der Bereich der heutigen Altstadt – bereits dicht bebaut, läßt er – wie geschrieben steht – abreissen. Um die 55 Häuser müssen weichen, um sich „seine“ freien Plätze schaffen zu können, die das heutige Stadtbild von Salzburg prägen.

der Residenzplatz mit dem mächtigen Residenzbrunnen vor dem Dom und der Residenz in Salzburg

Die Lebensader der Stadt – der Almkanal: In der Zeit des 11./12. Jahrhunderts versorgen nur wenige Brunnen die dicht bebaute Altstadt mit Trinkwasser. Wassernot ist an der Tagesordnung und zu wenig Löschwasser bei den nicht seltenen Bränden ist ein riesiges Problem. Die Idee, durch den Mönchsberg einen Stollen zu graben und das Wasser der gegenüber liegenden Moore so in die Alstadt zu leiten, bringt nach 6 Jahren Bauzeit mit der Fertigstellung 1143 zwar einen Teilerfolg, jedoch reicht es nicht aus. Mit dem dann folgenden Anzapfen des von Untersberg kommenden Rosittenbaches gelingt ein weiterer Teilerfolg, aber erst die Verlängerung des Kanals zum „Hangenden Stein“ in Marktschellenberg und das Anzapfen (1286) der aus dem Königssee kommenden „Alm“ (Königsseer Ache) sichert das Überleben der Stadt.weiterlesen

Internationale Gründer in Berchtesgaden

 von Sepp

EuRegio Start-up Camp Berchtesgaden & Salzburg

Vom 22. bis 24. September 2017 findet das erste grenzüberschreitende EuRegio Start-up Camp statt. Auf Initiative der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land und der ITG Salzburg kann mit Unterstützung durch EFRE-Mitteln im Rahmen des Kleinprojektefonds eine Initiative zur Stärkung des Gründergedankens in der EuRegio umgesetzt werden. Es handelt sich dabei um eine Ausweitung bzw. grenzüberschreitende Ergänzung der Start-up Förderungen in Salzburg und Bayern im Rahmen eines einmaligen Wochenendes mit Workshops für potentielle GründerInnen im EuRegio-Raum.  Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer aus dem Bereich Naturwissenschaften und Technik für den EuRegio-Raum zu interessieren und ihnen den ersten Schritt in Richtung Selbständigkeit zu ermöglichen. Über die grenzüberschreitende  Initiative wird versucht Geschäftsideen vor Ort aufzuspüren und voranzubringen, um innovative UnternehmerInnen – trotz Sogwirkung der Großstädte – an die Region zu binden.

Internationale Gründerinnen und Gründer kommen vom 22. bis 24. September zur  Start Up Live-Veranstaltung nach Salzburg und Berchtesgaden. Am Sonntag, 24. September, ab 14 Uhr präsentieren sie ihre spannenden Geschäftsideen im Hotel Kempinski Berchtesgaden am Obersalzberg.weiterlesen

Rosi Fürmann

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes mit Jedermann (Tobias Moretti)  und seiner Buhlschaft (Stefanie Reinsperger)

„Jedermann – Das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“
die Salzburger Festspiele

Wie hat sich das „Bild“ der Bühne für das Schauspiel „Jedermann – das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“ zu den alljährlichen Festspielen im Salzburger Festspielsommer in Laufe der Jahre verändert! Geblieben ist und es bleibt für die nächsten Jahre und Jahrzente die „Wahrheit“ dieses Spiels.
Der Lebemann „Jedermann“ fröhnt den sich ihm als reichen Mann zustehenden Lustbarkeiten – ob die Köstlichkeiten, die ihm der Koch bereitet, oder die Köstlichkeiten, die er durch seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft – erfährt. Hartherzig schaut er nur auf sein „Eigen“, hört nicht die mahnenden Worte seiner „Frau Mutter“. Jählings jedoch tritt der Tod an ihn heran, ihn zu holen. Er versucht in seiner Naivität, jemanden zu überreden, diesen letzten Schritt mit ihm zu gehen. Jeder jedoch versagt ihm diesen Dienst! Weder seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft oder der Gute Gesell, der ihm treue Gefolgschaft geschworen hatte, noch die Vettern und Freunde, die von ihm und durch ihn in Saus und Braus lebten. Letztendlich begleiten Jedermann auf seinem letzten Weg nur die „Guten Werke“, nachdem der Teufel den ihm so sicher scheinenden Jedermann nach einem zähen Kampf verliert.

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes

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Rosi Fürmann

Die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel, Berchtesgaden Alpen, ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker

„Der wohl schwärzeste Tag der Stoißer Alm auf dem Teisenberg“: Am 16. Februar 1967 brennt sie vollkommen nieder

Der wohl schwärzeste Tag der Geschichte der Stoißer Alm: 16. Februar 1967 – die Alm brennt lichterloh. Drei Soldaten finden im Flammeninferno den Tod. Bei der Winterübung der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall wird die Alm zur Todesfalle. Sie brennt bis auf die Grundmauern nieder.

die abgebrannte Stoißeralm – fotografiert am 26.2.1967

Aus dem damaligen Zeitungsbericht des Reichenhaller Tagblattes:

Bei einem Hüttenbrand im Biwakraum des Spähzuges kamen drei Soldaten in den Flammen um; Gefreiter Rudolf Thalhauser aus Traunstein wurde verletzt. Die tödlich verunglückten Soldaten sind: Gefreiter Hurter Hans aus Wieslet, Gefreiter Ludwig Paul aus Beilstein und Gefreiter Staib Werner aus Regensburg. Der Spähzug biwakierte seit dem 13.2.1967 in Iglus und Schneehütten auf der Stoißeralm. Die in der Nähe gelegene Almhütte diente als Versorgungsstützpunkt; der Koch Gefreiter Staib, der Sanitäter Gefreiter Hurter und Gefreiter Thalhauser schliefen dort. Nach den Ermittlungen brach der Brand aus, als der Koch gegen 5.30 Uhr versuchte, im Herd der Hütte mit Hilfe von Benzin ein Feuer zu entzünden, um für den Zug Tee zu kochen. Als er dann die noch schlafenden Kameraden weckte, waren Feuer und Rauch bereits so stark, daß der Weg ins Freie versperrt zu sein schien. Der verzweifelte Versuch, das Eisengitter eines Fensters wegzureißen, schlug fehl; da rannte Gefreiter Thalhauser blindlings durch das Feuer und erreichte glücklich den Ausgang, wo ihm die ersten Kameraden vom Biwakplatz zu Hilfe kamen. Thalhauser erlitt eine Rauchvergiftung, die inzwischen abgeklungen ist. Der Wachposten hatte kurz nach Ausbruch den Brand bemerkt und sofort den Zug alarmiert; das Feuer breitete sich jedoch so schnell aus, daß für die drei in der Hütte eingeschlossenen Soldaten jede Hilfe zu spät kam. Zwar gelang es noch, das Gitter von außen herauszubrechen und Hurter aus der Hütte zu ziehen, aber, obwohl er sofort zu Tal gefahren wurde, starb er auf dem Weg zum Krankenhaus. … Erst nach dem völligen Ausbrennen der Hütte konnten die beiden anderen Soldaten geborgen werden. Sie wurden in der benachbarten Bergkapelle aufgebahrt; vier Soldaten standen Ehrenwache.

Stoißer Alm auf dem Teisenberg mit Untersberg und Hochstaufen vor dem verheerenden Brand 1967

Ein schreckliches Unglück. Der Wiederaufbau nach diesem „schwarzen Tag“ ist für die Almgenossenschaft keine Frage, vielmehr die finanzielle Beteiligung von Versicherung und Bund. Hier trifft das Sprichwort: Schwierigkeiten sind dazu da, gemeistert zu werden. In gleichem Aussehen, jedoch mit besserer Innenausstattung unter Leitung von Zimmerermeister Josef Eisl jun. neu erbaut, weiht Pfarrer Lindauer die neue Alm im Juli 1967.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Salzburger Christkindlmarkt

 von Rosi
weltberühmter Christkindlmarkt auf dem Domplatz von Salzburg mit der Festung im Hintergrund, Österreich

der weltberühmte Christkindlmarkt auf dem Domplatz von Salzburg mit mit dem Dom und der Festung Hohensalzburg im Hintergrund


Um die 1,3 Millionen Besucher aus aller Welt: Der Salzburger Christkindlmarkt zu Füßen der Festung Hohensalzburg 

Der Salzburger Christkindlmarkt – eine Erfolgsgeschichte! Um die 1,3 Millionen Besucher erwartet Salzburg auch in diesem Jahr vom 17. November bis 26. Dezember 2016 und der Verein Salzburger Christkindlmarkt hat sich wieder viel vorgenommen, den Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis zu bieten.

weltberühmter Christkindlmarkt auf dem Domplatz und Residenzplatz von Salzburg, Österreich

der weltberühmte Christkindlmarkt auf dem Residenzplatz von Salzburg

Mit seiner Tradition und seiner Ausstrahlung führt der Christkindlmarkt als Einstimmung hin auf das Weihnachtsfest. Die Einmaligkeit in der Charakteristik des Dom– und Residenzplatzes mit den alt-überlieferten Budenformen bietet für die traditionelle Handwerkskunst, feinste Weihnachtsbäckerei, den Christbaumschmuck und den vielen Kunstwerken rund um das Weihnachtsfest eine weihnachtliche Heimat für die nächsten fünf Wochen.weiterlesen

Das war die 1. EuRegio Genuss Radtour

 von Sepp
Die EuRegio-Genuss-Radtour in Bischofswiesen

Die EuRegio-Genuss-Radtour in Bischofswiesen © Nussbaumer

Radfahren, die wunderbare Natur genießen und dabei Sehenswürdigkeiten von Weltrang entdecken. Das konnten die Teilnehmer der 1. EuRegio Genuss Radtour von 2.-4. September 2016 erleben. In drei Etappen erradeln die Teilnehmer ganz gemütlich das Salzburger und das Berchtesgadener Land, um schließlich in der Stadt Salzburg die Genuss Radtour zu beenden.

Die erste Etappe von den Krimmler Wasserfällen nach Zell am See

Von den Krimmler Wasserfällen, tief im Salzburger Pinzgau gelegen, ging es heute los auf eine rund 220 Kilometer lange Radreise. 3 Tage lang ist man unterwegs und die Etappen sind leicht und ohne großen Kraftaufwand bewältigbar. Denn hier geht es sicherlich nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um den Genuss und die Freude am Radfahren in der Natur. Den ersten Stopp gab es bereits in Mittersill, wo das Nationalparkzentrum Hohe Tauern besichtigt wurde. Gestärkt nach Kaffee und Kuchen wurde der zweite Abschnitt mit Tagesetappenziel Zell am See in Angriff genommen. Mit dabei auch Salzburgs Sportlandesrätin Martina Berthold. „Das ist für mich Teil meines Urlaubs, Salzburg in diesen drei Tagen bestorganisiert kennenzulernen, startete sie mit Vorfreude und bestens gelaunt in die Tour.weiterlesen

TV-Tipp: Untersberg – Sagenreiche Natur

 von Sepp
Der Untersberg

Der Untersberg

Der Untersberg: Sagenreichster Berg der Alpen

Der Untersberg gilt als der sagenreichste Berg der Alpen – zahlreiche Mythen ranken sich um den Berg und besonders um seine Höhlen.  Der freistehende Gebirgsstock zwischen Salzburg und dem Berchtesgadener Land gilt bei den Einheimischen als Wunderberg.

Die Dokumentation „Untersberg – Sagenreiche Natur“ stellt unverwechselbare Menschen und ihre Geschichten vom Berg vor. und gewähren Einblick in ein vom Berg geprägtes Leben. Es sind unaufgeregte und bescheidene Menschen, die gelernt haben in und mit der Natur zu leben: Sennerinnen und Höhlenforscher, Skitourengeher und Kletterer. Länger als ein Jahr waren Thomas Rilk und Bernd Seidel für die Dokumentation der ORF-Sendung Universum am schwer begehbaren Massiv des Untersbergs unterwegs. Denn erst im Wechsel der Jahreszeiten wird die vielfältige Bedeutung des Berges für die Lebensgrundlage der hier angesiedelten Menschen klar.

Eine halbe Million Menschen im Jahr besucht den Untersberg. Argwöhnisch werden die menschlichen Eindringlinge von den größten Vögeln Mitteleuropas betrachtet: den vom Aussterben bedrohten Gänsegeiern. Die riesigen Greifvögel wurden vor einigen Jahren von Zoologen des nahe gelegenen Salzburger Zoos am Untersberg wieder angesiedelt und nisten nun in den steilen Felswänden. Das „Universum“-Team begleitete den erfahrenen Gänsegeier-Experten Ralf Bögel auf seinem Weg über die Almböden bei der Arbeit. Durch moderne Technik ist es ihm möglich, die Flugbewegungen der großen Greifvögel zu verfolgen. Die Geier werden mit GPS-Sendern ausgestattet, mittels derer die Positionen der Vögel bestimmt und an die Wissenschafter weitergegeben werden kann.weiterlesen

Joseph Mohr – Das Leben des Stille-Nacht Dichters

 von Sepp
Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf

Die Stille Nacht Kapelle in Oberndorf bei Laufen

Vergangenen Donnerstag wurde im Grödiger Gemeindesaal die neue Biografie über  Joseph Mohr, den Dichter des Liedes Stille Nacht- Heilige Nacht, vorgestellt. Die Autorin Mag. Dietlinde Hlavac sprach vor interessiertem Publikum über ihre genau recherchierte und einfühlsam geschriebene Arbeit. Der Berchtesgadener Verleger Anton Plenk lud zusammen mit seiner Gattin im Anschluss zu einem kleinen Umtrunk ein und stellte fest, dass Grödig stolz auf Frau Mag. Hlavac sein darf. Die Autorin, deren Wohnsitz  Grödig ist, studierte Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien. Seit 2003 ist sie freie Mitarbeiterin im Keltenmuseum Hallein und im Stille Nacht-Archiv und -Museum. Sie ist ebenso Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Stille Nacht-Gesellschaft.

Joseph Mohr – Das Leben des Stille-Nacht DichtersDietlinde Hlavac über ihr Werk: Im Gedenkjahr 2016 werden 200 Jahre Text „Stille Nacht“ gefeiert. Von Joseph Mohr, der den Text dazu verfasst hat, gibt es bisher keine Biografie, die alle Facetten des bescheidenen und zutiefst sozial eingestellten Priesters beleuchten. Was Viele nicht wissen: Nach seiner Priesterweihe ihm Jahr 1815 war Joseph Mohrs erste Station als Geistlicher Ramsau, wo er eineinhalb Monate als Pfarrgehilfe wirkte. Nur etwa ein Jahr danach verfasst Joseph Mohr den Text zu Stille Nacht, heilige Nacht! In der neuen Biografie wird versucht, das Leben und die sozialen Gegebenheiten zur Zeit der Franzosenkriege und die Stationen seines Lebens vollständig und authentisch darzustellen, wobei auch auf verschiedene Irrtümer in der bisherigen Darstellung verwiesen wird. Ein besonderes Augenmerk gilt seiner Mutter Anna Schoiberin, über die bisher ein meist recht negatives Bild gezeichnet wurde. Im Anhang des Buches finden sich die Originaltexte aller Zeugnisse und Beurteilungen über Joseph Mohr, soweit sie erhalten sind.

Das Buch ist im Buchhandel zum Ladenpreis von 24.80 € erhältlich. Der Verlag Plenk ist in D-83471 Berchtesgaden, Koch-Sternfeld-Straße 5 unter der Tel. 0049-8652-4474 erreichbar. E-Mail: plenk-verlag@t-online, www.plenk-verlag.com