Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Söldenköpfl

Kempinski trifft Söldenköpfl/Bauchgfui

 von Sepp
Stern trifft Region: Einheimisch ttifft Sterneküche

Stern trifft Region: Einheimisch ttifft Sterneküche

Stern trifft Region heißt es am kommenden Freitag, den 9. Dezember, wieder. Küchenchef Thomas Walter und und Sternekoch Ulli Heimann vom Kempinski Hotel Berchtesgaden werden dann zusammen mit einem Gastkoch aus der Region die Gäste im Restaurant Johann Grill kulinarisch verwöhnen. Nicht nur der Gaumen wird an diesem Abend gekitzelt, es gibt auch allerhand zu sehen: Die Fusion der einheimischen Schmankerl mit der Sterneküche des Luxushotels erfolgt nämlich an Live-Kochstationen, so dass man den Köchen bei der Zubereitung der Speisen immer über die Schulter schauen kann.

Gastkoch am 9. Dezember ist Stefan Kraus, der die letzten 18 Jahre das Söldenköpfl am Soleleitungsweg zwischen Ramsau und Bischofswiesen bewirtschaftete. Ab Anfang Dezember ist Stefan dann im Markt Berchtesgaden zu finden, wo er das neue Restaurant Bachgfui eröffnet.weiterlesen

Michael

Söldenköpfl und Toter Mann

 von Michael
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So schön ging’s los!

Erinnerung an den Januar 2015 (und der Januar 2016 scheint nicht viel anders zu werden!): Nach einer kurzen Begrüßung durch »Herrn Winter« wird Schnee schnell wieder zur Mangelware. Skitour: Man muss schon höher hinauf – das heißt weit mit dem Auto fahren. Ski alpin: Das muss man mögen – auf Kunstschnee mit zahlreichen anderen »Verrückten« durch apere Landschaft schwingen. Spaziergänge: Das heben wir uns noch ein paar Jahre auf. Bergsteigen, Klettern, Hochtour usw.: Das ist immer möglich, aber unter den jetzigen Bedingungen immer gleich etwas ganz Großes …

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Michael

24-Stunden-Wanderung

 von Michael

24 Stunden auf Berchtesgadener Wanderwegen

Nun ist es schon lange her, die Sommerwandersaison ist schon definitiv zu Ende, auch der von uns geliebte Wanderherbst neigt sich seinem Ende zu. Im Rückblick auf die Ereignisse dieses Wanderjahres fällt uns natürlich auch immer wieder die 24-Stunden-Wanderung am 31.8. ein, die für uns Einsamkeitsliebhaber aus verschiedenen Gründen doch etwas ganz Besonderes war.

Unser Guide Pauli und einer der Soldaten, die freundlicherweise einige steiler Passagen abgesichert hatten

Unser Guide Pauli und einer der Soldaten, die freundlicherweise einige steiler Passagen abgesichert hatten

24 Stunden (fast) nichts als wandern, gehen, laufen, schreiten, springen – viele können sich das schwer oder gar nicht vorstellen. Das Berchtesgadener Wanderfestival aber zeigt seit 3 Jahren, dass das möglich ist.
Wir hatten in unserem Buch „Bergerlebnis Berchtesgadener Land – die 40 Wege, die Sie kennen sollten“ diese Mammut-Wanderung, die vom Outdoor Club Ramsau veranstaltet wird, bereits beschrieben. Sie selber zu machen hatten wir eigentlich weniger erwogen, obwohl wir ja passionierte Wanderer und Bergsteiger sind. Wir, das sind Brigitte und ich – bis vor einem Jahr war „der Dritte im Bunde“ noch unsere Mischlingshündin Jessy. Gerne bewegen wir uns in einsamer Landschaft auf steilen Pfaden genießen Ruhe und Beschaulichkeit, Farben und Stimmungen. Aber in einer großen Gruppe wandern, und das noch 24 Stunden lang? Wir waren etwas skeptisch. Die Entscheidung wurde uns abgenommen: Die Veranstalter luden uns so freundlich ein, als „Hoffotografen“ mitzukommen, dass wir nicht nein sagen konnten. Also, warum eigentlich nicht? Und es wurde dann tatsächlich zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Zuerst einmal: Es geht tatsächlich! Wir waren zwar nicht wirklich 24 Stunden auf den Beinen, es gab viele und lange Pausen – und in den frühen Morgenstunden war sogar ein kurzes „Nickerchen“ auf der Bank oder am Tisch der schönen Bergwirtschaft Söldenköpfl „drin“ – dank der vorher so flotten Bewegungsweise der Gruppe, die sogar unsere netten Guides Pauli & Eddy erstaunt hat.

Auf der Kührointalm

Auf der Kührointalm

Dann: Man lernt wirklich viele nette Leute kennen auf so einem Event. Es ergeben sich immer wieder Gespräche, man wandert und plaudert und erfährt viel Interessantes. Es gibt eine Menge Gemeinsamkeiten, sonst wäre man ja nicht auf so einem Weg unterwegs. Die Landschaft ist genauso schön wie immer – aber man bekommt schon ein bisschen weniger davon mit als sonst. Klar: Man unterhält sich, es besteht doch ein gewisser Gruppendruck – und für uns speziell: Wir mussten immer wieder als Fotografen präsent sein, mal vorn, mal hinten , mal von der Seite. So ist eine riesige Menge an Bildern entstanden, die zu sichten, bearbeiten und im Internet zur Verfügung zu stellen danach eine ganze Weile gedauert hat. Aber wir waren ja nicht umsonst zu diesem Zweck eingeladen worden.weiterlesen