St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Wasserwacht
Sepp Wurm
Lagerfeuer am Königssee © BRK Berchtesgadener Land

Lagerfeuer am Königssee © BRK Berchtesgadener Land

In lauen Sommernächten gemütlich am See um ein Lagerfeuer sitzen – wer wünscht sich das nicht? Leider mussten die Mitglieder der BRK Wasserwacht Berchtesgaden in letzter Zeit während Einsatz- oder Übungsfahrten am Königssee immer wieder Gäste auf die Regeln des Nationalparks Berchtesgaden hinweisen. Gerade am und um den Königsbach-Wasserfall am Königssee, gesellen sich im Sommer viele Jugendliche wie auch Erwachsene. „Zelten, Campieren und Lagerfeuer sind im Nationalparkgebiet strengstens verboten“ so Martin Planegger, stellvertretender technischer Leiter der BRK Wasserwacht Berchtesgaden. „Wir haben so ein schönes Fleckchen Natur, das sollten wir den nächsten Generationen erhalten“.

Bei fast jeder Einsatz- oder Übungsfahrt am Königssee sammeln die Mitglieder der Wasserwacht Müll und Hinterlassenschaften der Gäste auf. „Gerade bei schönen Abenden müssen wir immer wieder jugendliche Gruppen auf das Lagerfeuer-Verbot hinweisen“ so Martin Planegger. Der Nationalpark Berchtesgaden hat in Abstimmung mit der Seenschifffahrt und der Polizei an mehreren zentralen Stellen rund um den Königssee die „Verhaltensregeln“ veröffentlicht. Wenn ein Lagerfeuer außer Kontrolle gerät, kann sich im naturbelassenen Gehölz und Untergehölz schnell ein größerer Waldbrand entwickeln. Aus diesem Grund möchte die Wasserwacht Berchtesgaden sowie der Nationalpark Berchtesgaden nochmals darauf Aufmerksam machen, dass Zelten und das entzünden eines Lagerfeuers im Nationalpark ist strengstens verboten. (§9, Abs.4, Nr. 4 Nationalparkverordnung). Wiederholt wurden in jüngster Zeit Campierer und Lagerfeuer im Gebiet des Nationalparks gemeldet. Aus diesem Grund führt die Nationalparkverwaltung aktuell verstärkt Kontrollen durch.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

Sepp Wurm

Neuer Weg zur Eiskapelle

 von Sepp

Neue Brücke auf dem instandgesetzten Weg zur Eiskapelle

Der Weg von St. Bartholomä zur Eiskapelle und zur Watzmann-Ostwand ist von der Nationalparkverwaltung und von der Bergwacht Berchtesgaden ausgebaut worden und hat eine neue, breitere Brücke über den Eisgraben bekommen. Dadurch kann die Bergwacht Berchtesgaden mit ihrem All-Terrain-Vehicle (ATV) vom Bootsanleger aus sehr rasch ins Eisbachtal fahren, medizinische Hilfe leisten, Patienten abtransportieren oder viele Einsatzkräfte und umfangreiche Ausrüstung für komplexe Rettungseinsätze in der Ostwand verlegen, falls bei Nebel kein Hubschrauber fliegen kann.

Das ATV der Bergwacht Berchtesgaden © BRK BGL

Das ATV der Bergwacht Berchtesgaden © BRK BGL

„Das ATV kann auf dem speziell dafür konzipierten Rettungsboot der BRK-Wasserwacht mittels einer Ladeklappe von der Seelände aus über den Königssee zur Halbinsel transportiert werden“, erklärt der Technische Leiter der Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden, Franz Kurz.

 

Die Eiskapelle unterhalb der Watzmann-Ostwand

Jährlich wandern viele tausend Menschen vorbei an der Kapelle Johann und Paul zum Ausflugsziel Eiskapelle oder nutzen den Weg, um in die Watzmann-Ostwand einzusteigen.

Der Weg von Sankt Bartolomä zur Eiskapelle © BRK BGL

Der Weg von Sankt Bartolomä zur Eiskapelle © BRK BGL

Bei einem internistischen Notfall oder bei Unfällen mit schwer Verletzten zählt für die freiwilligen Rettungskräfte jede Minute, weshalb in der Regel immer ein Hubschrauber zum Einsatz kommt, um Einsatzkräfte, Ausrüstung und Patienten zu transportieren.weiterlesen »