Berge

Meine liebsten Mountainbiketouren – Startpunkt Hintersee

Die letzten Meter bergauf auf der Almfläche
Emmy auf den letzten Metern bergauf zur Litzlalm

Der Wanderparkplatz an der Hirschbichlstraße beim Hintersee ist ein idealer Ausgangspunkt für Mountainbiketouren. Neben den Alm-Klassikern Kallbrunnalm und Litzlalm kann man den Parkplatz auch als Startpunkt für die Rundtour um die Reiter Alpe wählen. Alle drei Touren führen durch den Nationalpark Berchtesgaden und bieten wunderschöne Ausblicke.

Litzlalm und Kallbrunnalm (Fotos vom 2. und 8.7.2016)

Der erste Teil des Weges ist für beide Almen gleich. Über die geteerte Straße geht es durch den Nationalpark hinauf zum Hirschbichl. Zunächst führt die Straße nur leicht bergauf mit wenigen kleinen Anstiegen. Rechts beeindrucken die Felsformationen der Reiter Alpe, die sogennanten Ramsauer Dolomiten mit ihren markanten Spitzen, den Mühlsturzhörnern. Irgendwann erreicht man die Hängebrücke (nur Fußweg) und passiert zwei Wasserrinnen. Auf der rechten Seite türmt sich Gesteinsschutt der durch Erosion vom Berg nach unten in den Klausbach transportiert wird. Kurz danach kommen die steilen Passagen über den Mitterberg hinauf zur Bindalm. Knackige andauernde Anstiege forden einiges an Kondition, Kraft und Geschick. Wenn man diese Passagen geschafft hat, erreicht man den Hirschbichl. Achtung übrigens vor dem Bus: Auf dieser Straße verkehrt der Almerlebnisbus, der auch eingeschränkten Menschen ein Bergerlebnis mitten im Nationalpark ermöglicht.

Hirschbichlstraße kurz nach dem Parkplatz - noch ist es flach
Hirschbichlstraße kurz nach dem Parkplatz – noch ist es flach

Blick auf die Hängebrücke über den Klausbach
Blick auf die Hängebrücke über den Klausbach
Vorsicht beim Überfahren dieser Rinnen - ziemlich holprig
Vorsicht beim Überfahren dieser Rinnen – ziemlich holprig
Blick auf die Ramsauer Dolomiten
Blick auf die Ramsauer Dolomiten

Litzlalm (Fotos vom 2.7.2016)

Nach dem Hirschbichl trennen sich die Wege. Zur Litzlalm geht es kurz nach den Häusern scharf nach rechts hinten. Die Forststraße führt mit angenehmen Steigung ein Stück hinauf. Wenn man der Straße weiterfolgt gehts es abwärts in Richtung St. Martin bei Lofer durch das Wildental. Zuvor geht es zur Litzlalm nochmal links hinauf bis zu einem kurzen Waldstück. Nach dem Waldstück geht es nur noch ohne Steigung hinüber zur Litzlalm.  Lohnenswert ist die Einkehr in der Jausenstation, da ist die Anstrengung schnell vergessen. Besonders erfreut und überrascht war ich, dass mein Radtrikot das ich im Sommer 2015 dort vergessen hatte immer noch da war.

Die Kreuzung zur Litzlalm
Die Kreuzung zur Litzlalm
Die letzten Meter bergauf auf der Almfläche
Die letzten Meter bergauf auf der Almfläche
Jausenstation Litzlalm
Jausenstation Litzlalm
Litzlalm
Die Terrasse der Jausenstation auf der Litzlalm

Kallbrunnalm (Fotos vom 8.7.2016)

Ein paar Tage später traf ich mich mit ein paar Freunden, um die Kallbrunnalm in Angrif zu nehmen, dort war ich zuvor noch nie. Vom Parkplatz Hintersee gehts wie beschrieben zum Hirschbichl. Dann folgt mann zunächst der Teerstraße weiter in Richtung Weißbach bei Lofer. Nach dem es wieder bergab geht nimmt man nicht die erste Möglichkeit zum Linksabbiegen (auf steile Forststraße) sondern erst die zweite Möglichkeit die leicht links abzweigt (Teerstraße). Die STraße führt zunächst zu einem Wohnhaus, danach geht es auf einer Forststraße weiter. Linkerhand stehen imposant Kammerlinghorn und Hocheisspitze. Nach einer Weile erreicht man die Kreuzung überhalb der Weißbachalm, dort biegt man links ab und es geht nocheinmal stetig und fordernd bergauf bis zur Almfläche der Kallbrunnalm. Dort stehen viele Kaser (Hütten) auf denen man einkehren kann. Wir haben noch einen kurzen Abstecher (hin und zurück 15-20 min) zum Diesbach-Stausee  gemacht. Von dort aus kann man übrigens Wandertouren in das Steinerne Meer unternehmen (z.B. Ingolstädter Haus oder Großer Hundstod). Zurück bei den Almen entscheiden wir uns zu einem Abstecher zu Jausenstation und genießen die leckere Bewirtung bei einem ganzen Berg Schweizer Wurstsalat und riesigen Kuchenstücken. Nach einer Weil machen wir uns auf den Rückweg, da geht es fast ausschließlich bergab mit Ausnahme des kleinen Stücks hinauf zum Hirschbichl. Obwohl ich auf der Kallbrunnalm erst einmal war, gehört Sie bereits jetzt zu meinen Lieblingsmountainbikestrecken!

Kurz nach der Abzweigung von der Hirschbichlstraße Richtung Kallbrunnalm
Kurz nach der Abzweigung von der Hirschbichlstraße Richtung Kallbrunnalm
Zwischen der Weißbachalm und der Kallbrunnalm
Zwischen der Weißbachalm und der Kallbrunnalm
Tolle Stimmung und ein einsamer Baum auf der Almfläche der Kallbrunnalm
Tolle Stimmung und ein einsamer Baum auf der Almfläche der Kallbrunnalm
Tierische Beobachter auf der Kallbrunnnalm
Tierische Beobachter auf der Kallbrunnnalm
Der Diesbach-Stausee und im Hintergrund der Hundstod
Der Diesbach-Stausee und im Hintergrund der Hundstod
Tolle Stimmung auf der Kallbrunnalm
Tolle Stimmung auf der Kallbrunnalm
Bilderbuchanblick - Die Hängematten auf der Kallbrunnalm
Bilderbuchanblick – Die Hängematten auf der Kallbrunnalm
Schweizer Wurstsalat und ein passendes Getränk ;)
Schweizer Wurstsalat und ein passendes Getränk 😉
Michi auf dem Rückweg Richtung Hirschbichl
Michi auf dem Rückweg Richtung Hirschbichl

Rund um die Reiter Alpe (Fotos vom 23.8.2015)

Die Reiter Alm Runde kann man ebenfalls vom Parkplatz Hintersee starten. Entweder man startet in Richtung Wachterl und dann weiter über Unterjettenberg (Bundeswehrseilbahn), Aschau bei Lofer und das Wildental zur Litzlalm, oder eben umgekehrt. Wer sich gerne noch etwas mehr Höhenmeter gönnen möchte kann auch noch verschiedene Varianten der Tour fahren, zum Beispiel über die Hundalm. Von dieser Variante habe ich bereits letztes Jahr in einem Blogbeitrag berichtet. Die Tour um die Reiteralpe ist landschaftlich kaum zu überbieten, vor allem der Weg von der Bundeswehrseilbahn nach Aschau bei Lofer.

Mountainbiker trägt Rad über Zaun
Überstieg über Weidezaun nach dem “Schinderweg”
Mountainbiker vor Hundalm
Tom und Seppi kurz vor der Hundalm mit bereits 1.400 Höhenmeter in den Beinen
Pause auf der Hundalm
Ein paar Mountainbiker machen Pause auf der unbewirtschafteten Hundalm
Mountainbiker auf der Litzlalm
Tom und Seppi kurz der Jausenstation auf der Litzlalm

Mein Name ist Christian Thiel und ich war von 2012 bis 2017 bei der BGLT beschäftigt. In den ersten beiden Jahren durfte ich das Berchtesgadener Land auf Messen vertreten und war für Auslandsmarketing zuständig. Bis 2017 war ich im kaufmännischen Bereich tätig und für die Finanzen der BGLT verantwortlich. In meiner Frezeit bin ich am liebsten sportlich draußen unterwegs. Im Sommer spiele ich Tennis, unternehme Berg- und Mountainbiketouren oder genieße die Seen im BGL und Umgebung. Im Winter gehe ich gerne Skifahren und seit kurzem auch Skitouren. Als waschechter Rupertiwinkler genieße ich vor allem die kurzen Wege in die heimischen Berge, in die Stadt Salzburg und zu den Seen und Bergen im Salzkammergut.

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