Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Hochschlegel
Die Predigtstuhlbahn

Die Predigtstuhlbahn

Am Sonntag habe ich das Lattengebirge von Bad Reichenhall nach Bischofswiesen überquert. Um den Aufstieg möglichst komfortabel zu gestalten, fahre ich mir der Predigtstuhlbahn auf den Berg.

Bei traumhaften Herbstwetter bin ich natürlich nicht der einzige, der auf den Predigtstuhl will. Also heißt es erstmal warten, bis in der Gondel Platz für mich ist. Achteinhalb Minuten dauert die Fahrt der Predigtstuhlbahn von Reichenhall zur Bergstation, 25 Personen passen in eine Gondel: Ich kann mir als in etwa ausrechnen, wie lang ich warten muss. Mit der Gewissheit, dass ich in der nächsten Gondel Platz habe, beobachte ich Gondel Nummer 1 beim Start aus der Talstation. Keine 10 Minuten später steht Gondel Nummer 2 bereit und bringt 25 Passagiere nach oben. Und das macht sie schnell: Die Predigtstuhlbahn ist 90 Jahre alt, kann aber – was Geschwindigkeit betrifft – mit ihren modernen Nachfahren locker mithalten. Auf der Hälfte der Strecke rauscht die zweite Gondel vorbei, Höchstgeschwindigkeit ist 18 Km/H… und das in einer Höhe von bis zu 180 Metern über dem Boden.

Gondel Nummer 1 rauscht ins Tal

Gondel Nummer 1 rauscht ins Tal

In Bad Reichenhall ist heute Verkaufsoffener Sonntag, doch der Blick aus der Gondel lässt den Trubel nur erahnen. Wir sind schon hunderte Meter über der Stadt….

Blick aus der Gondel in die Stadt

Blick aus der Gondel in die Stadt

Achteinhalb Minuten nach dem Start hat die Gondel 1140 Meter überwunden und kommt an der Bergstation an. Am denkmalgeschützten Gebäude, besonders am Bergrestaurant wird schon wieder fleißig gebaut, das Team der Predigtstuhlbahn lässt sich immer wieder neues einfallen.

Die Bergstation mit dem Bergrestaurant

Die Bergstation mit dem Bergrestaurant

Lattengebirgs-Gipfel: Predigtstuhl, Hochschlegel, Karkopf

Auf meinem Weg über das Lattengebirge nach Bischofswiesen will ich ein paar Gipfel machen. Der erste ist der 1.613 Meter hohe Predigtstuhl selbst. Von der Bergstation führt ein schön angelegter Weg hinauf, ideal für Familien mit kleinen Kindern oder ältere Menschen.weiterlesen

Faschingsroas wia friahra

 von Sepp
Teilnehmer Faschingsroas © Stefan Wiebel Fotografie

Teilnehmer Faschingsroas © Stefan Wiebel Fotografie

„Faschingsroas wia friahra“ auf der Schlegelmuldenalm ein voller Erfolg!

Die zweite Auflage der legendären Faschingsgaudi auf der Schlegelmuldenalm war auch heuer wieder ein voller Erfolg. Trotz Kälte und Nebel stellten sich am vergangenen Faschingssamstag mehrere Dutzend Teilnehmer dem herausfordernden Parcours am Hang des tief verschneiten Hochschlegel, den sie mit einem Luftballon zwischen den Beinen überwinden mussten.

Die Teilnehmer beim Aufstieg zum Start © Stefan Wiebel Fotografie

Die Teilnehmer beim Aufstieg zum Start © Stefan Wiebel Fotografie

Im Ziel angekommen ging‘s gleich weiter. Zielgenauigkeit war beim Korb-Frisbee gefragt. Der Wind stellte eine zusätzliche Herausforderung dar, aber die bunt maskierten Gäste, zeigten Treffsicherheit. Beim Finale ging es dann um den richtigen Riecher – verschiedene Aromen mussten beim Duft-Quiz richtig erschnuppert und zugeordnet werden.weiterlesen

Das schöne Gipfelkreuz, von dem eine goldene Jesusfigur auf Bad Reichenhall herabblickt.

Von der Alpenstadt Bad Reichenhall auf den Berg – Sonntagsspaziergang am Predigtstuhl

Es gibt nicht viele Orte in den Alpen, an denen es möglich ist, eine Bergtour übergangslos mit einem Stadtbummel durch die Fußgängerzone zu verbinden. Die Alpenstadt Bad Reichenhall, eingebettet zwischen Hochstaufen und Zwiesel auf der einen Seite und Lattengebirge auf der anderen Seite ist eine dieser Orte, an dem sich Berg- und Stadterlebnis problemlos kombinieren lassen.

Mit dieser Kombination haben wir den letzten Sonntag ausgefüllt. Morgens ging es mit der Buslinie 841 vom Königssee nach Bad Reichenhall, wo wir von der Haltestelle am Bahnhof Kirchberg etwa 10 Minuten bis zur Talstation der Predigtstuhlbahn liefen. Nach der Auffahrt mit der Grand Dame der Alpen haben wir eine gemütliche Schneeschuhtour zum Hochschlegel unternommen und sind mit der letzten Gondel wieder gen Tal geschwebt.

Im Anschluss sind wir noch durch die Altstadt und Fußgängerzone Bad Reichenhalls geschlendert. Am frühen Abend sind wir dann wieder mit dem Bus zurück nach Berchtesgaden gefahren. Genauso gut kann man übrigens auch die Berchtesgadener Land Bahn nutzen.

Der Hochstaufen, Hausberg Bad Reichenhalls, ragt über der Saalach auf.

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„Faschingsroas wia friahra“ aufm Predigtstuhl

 von Sepp
Faschingsroas´ wia friahra auf dem Predigtstuhl

Faschingsroas´ wia friahra auf dem Predigtstuhl

Auf zum legendären Predax-Fasching: Faschingsroas wia friahra

Am Faschings-Samstag, den 25. Februar 2017 gehts zünftig her auf der Schlegelmuldenalm auf dem Predigtstuhl hoch über der Alpenstadt Bad Reichenhall. Von 11 bis 15 Uhr geht`s rund beim legendären Predax-Fasching.

Um 11 Uhr startet am Hochschlegel das Gaudi-Skirennen, jeder Maskierte kann am Gaudirennen teilnehmen. Ein Motto gibt es nicht – jeder kann kommen wie er will.  Die Startgebühr ist im Ticket für die Berg- und Talfahrt mit der Predigtstuhlbahn zum Preis von  € 23 enthalten. Für Musik und Stimmung auf dem Berg sorgt Entertainer Klaus Mehlig. Und auchf ür´s leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Predaxburger vom Grill, herzhafte Würstel und heiße Suppen sorgen dür zufriedene Bäuche, der Lumumba an der Schneebar hebt die Stimmung. Auf der Terrasse der Schlegelmulden-Alm gibt es auußerdem Bier, Wein & antialkoholische Getränke.

Die Veranstaltung findet nur bei entsprechender Witterung statt (Info rechtzeitig unter www.predigtstuhlbahn.de bzw. jederzeit auf telefonische Anfrage). Wenn möglich bittet die Predigtstuhlbahn um Anmeldung zum Gaudirennen unter info@predigtstuhlbahn.de oder telefonisch unter der Rufnummer +49-8651-968556.

Viel Spaß, Euer Sepp

Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl

 von Sepp
Dritter Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl

Dritter Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl © BRK BGL

Auch wenn der richtige Winter nach wie vor auf sich warten lässt oder gar nicht mehr kommt, hat die Bergwacht Bad Reichenhall am Samstag ihr drittes Skirennen zum Gedächtnis an den am 16. Dezember 2005 bei einem Lawinenunglück an der Hochalm am Hochkalter verstorbenen Bergretter und Ausbildungsleiter Wolfgang „Wolfi“ Schmid durchgeführt. Allerdings hatte der Organisator des Skirennens, Urs Strozynski, die Rennstrecke aufgrund des mangelnden Schnees verkürzen müssen; die Abfahrt vom Hochschlegel endete an der Jagahüttn (obere Schlegelalm). „Insgesamt waren die Schneeverhältnisse auf der Rennstrecke jedoch sehr gut; eine kleine Pulverschneeauflage auf kompaktem Harschdeckel ermöglichte eine sehr zügige Abfahrt“, schwärmt Bergwacht-Pressesprecher Marcus Goebel.

Dritter Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl

Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf auf dem Predigtstuhl © BRK BGL

„Bei diesem Wettkampf der Reichenhaller Bergretter geht es weniger um sportliche Höchstleistungen, als vielmehr um Bewegung und Spaß in der Natur und das gemeinsame Unternehmen, abseits von Ausbildung und Einsatz. Allem voran steht jedoch das Gedächtnis an Wolfgang Schmid, der im Dezember 2005 in einer Lawine auf der Hochalm tödlich verunglückte. Wolfgang hat als Rettungsassistent sein medizinisches Fachwissen, als Skihochtouren- und Hochtourenführer sein bergsteigerisches Können und als sehr umsichtiger und besonnener Mensch immer auch Ruhe in die Hektik gebracht. Damit war er als Bergretter immer universell einsetzbar. Diesem, immer sehr geschätzten Reichenhaller Bergretter, gilt das Gedächtnisrennen“, erklärt Goebel.weiterlesen