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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: laufen a.d. Salzach
Rosi Fürmann

Eine Krippe, die Geschichte und Geschichten erzählt: Die großartige Weihnachtskrippe in der Stiftskirche in Laufen an der Salzach

Sie erzählen die Geschichte der Salzschifferstadt Laufen, sie erzählen von „Stille Nacht – Heilige Nacht“ und sie erzählen von einer großartigen Gemeinschaftsleistung: die bis zu 80 cm großen Figuren der Krippe in der Stiftskirche in Laufen a.d. Salzach.

Der Krippenjockl lädt zum Kripperlschauen ein

Wie Dr. Josef Heringer in seiner Beschreibung ausführt, findet sich 1628 eine erste Erwähnung der Krippe und somit kann sie sich als eine der ältesten Krippen nördlich der Alpen bezeichnen. Immer wieder folgern sich aus Kirchenrechnungen interessante Details; so unter anderem die Arbeit berühmter Bildhauer wie Wolf Weißenkirchner und Josef Anton Pfaffinger. Auch die Mutter des berühmten Barockmalers J.M. Rottmayr verlieh als eine bekannte Fassmalerin den um die 100 Figuren Ausdruck und Farbe.

Einer der ältesten, noch erhaltenen Köpfe aus der Krippe

Im 19. Jahrhundert verkam im Zuge der Aufklärung die Krippe mehr und mehr und um 1900 „schifften“ nach mündlichen Überlieferungen verkaufte Figuren salzachabwärts. Nur der Krippenjockl mit seinem lachenden und weinenden Gesicht schien überlebt zu haben.weiterlesen

Rosi Fürmann

Gedächtniskapelle Stille Nacht – Heilige Nacht in Oberndorf

„Stille Nacht – Heilige Nacht“ – das weltberühmte Weihnachtslied
Historienspiel in Laufen a.d. Salzach

Das berühmteste und meist gesungene Weihnachtslied der Welt: Stille Nacht – Heilige Nacht….

Vor 200 Jahren erklang dieses Lied erstmals in der Nikolauskirche in Oberndorf (heute Österreich), einem ehemaligen „Vorort“ von Laufen (Deutschland/Bayern). Die damals nach den Napoleonischen Kriegen mit mancherlei „Hin und Her“ im Jahre 1816 entgültig vollzogene Grenzziehung auf der Salzach brachte unsägliches Leid in die beiden Orte und dieses Lied drückt – in diese Zeit hinein uraufgeführt – so viel Hoffnung und Flehen um Frieden aus. Binnen weniger Jahre trat die einfühlsame Melodie – von Lehrer Gruber zu Weihnachten im Jahre 1818 geschrieben – und dazu der von Pfarrer Mohr schon etliche Jahre vorher in der Urfassung 6 Strophen umfassende Text den „Siegeszug“ um die ganze Welt an.

Pfarrer Josef Mohr – der Verfasser des Textes des Weihnachtsliedes Stille Nacht – Heilige Nacht

Lehrer Franz Xaver Gruber – der Kompnist des Weihnachtsliedes Stille Nacht – Heilige Nacht

Das Altarbild in der Stille Nacht – Heilige Nacht Gedächtniskapelle mit einem Hochrelief „Geburt Christi“ von Bildhauer Hermann Hutter aus dem Jahre 1915

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