Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Maler
Rosi Fürmann

Zum Leben erweckte Gemälde beim Faschingszug in Teisendorf – rechts: der Schrei – Munch; Mitte: Frau mit Fächer – Gustav Klimbt

Ein ausgefallenes Thema: Zum Leben erweckte Gemälde beim Faschingszug in Teisendorf

Sie sind eine Gruppe junger Leute und sie haben großen Spaß am Fasching, am sich Verkleiden, an schönen Masken und in diesem Jahr wählten sie ein gar nicht einfach darzustellendes und nicht alltägliches Thema.

Die Redakteuerin Rosi bei einem der Besuche bei den Vorbereitungen

In Teisendorf, der Hochburg des Faschings im südostbayerischen Raum, haben sie mich teilhaben lassen an ihren aufwendigen Vorbereitungen:  Sie erweckten berühmte Gemälde zum Leben und schlüpften selber in die Rahmen. Staunen und Raten in den Gesichtern der vielen Zuschauer am Rande des großen Faschingszuges durch die Straßen von Teisendorf. – Berühmte Motive, bei denen man doch so manches Mal erst den Nachbarn fragte, welchem wohl berühmten Maler das Gemälde jeweils zuzuschreiben ist und welchen Titel es trägt.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Siegfried Gruber im Schloss

 von Lisa
S. Gruber: Bräuhausstraße

S. Gruber: Bräuhausstraße

Was mich wirklich wundert, ist , dass die großformatigen Ölbilder des Berchtesgadener Künstlers Siegfried Gruber – die Ein- und Ausblicke aus der Salzburgerstraße, der Bräuhausstraße, der Scheffau oder vom Roßfeld – noch da sind. Dass ich sie immer noch auf einer Ausstellung betrachten und bewundern kann, weil sie mir noch keiner weggekauft hat.

Eigentlich müssten diese Gemälde im Berchtesgadener Rathaus hängen, im Amtszimmer des Bürgermeisters , in Eingangsbereich des Krankenhausen,  in den Wohnzimmern von Menschen, die einen Sinn haben für die Werke einer richtig großen einheimischen Künstlers, der in München und Wien studiert hat und lange Jahre Lehrer an der Schnitzschule war.weiterlesen

Musi und Gsang beim Auzinger

 von Sepp

Am malerischen Hintersee

Es gibt Orte, die aussehen als wären sie direkt einem Märchenbuch entsprungen. So ein Ort ist der Hintersee in der Ramsau, der am Fuß des mächtigen Hochkalter inmitten der Berchtesgadener Alpen liegt.

Der Hintersee in Ramsau: Motiv vieler Maler

Der Hintersee in Ramsau: Motiv vieler Maler

Und an diesem schönen See liegt – ganz einsam und idyllisch – der Gasthof Auzinger. Den kennt man nicht nur in der näheren Umgebung. Noch vor den Bergsteigern und Urlaubern haben ihn die Münchner Maler der Romantik entdeckt, die hier gern residierten, um die faszinierende Berglandschaft zu malen.

Gasthof Auzinger

Gasthof Auzinger

Und weil das Gasthaus gar so schön und zudem noch urgemütlich ist, wurde es Mitte des 19. Jahrhunderts zum angesagten Künstler-Treffpunkt.

 

Die musikalischen Wirtsleit vom Auzinger

Heute schaut der Auzinger wohl nicht viel anders aus als damals, den Ton geben allerdings nicht mehr die Maler an, sondern Sänger und Musikanten aus dem Berchtesgadener Land. Die Wirtsfamilie Hillebrand ist nicht nur bekannt für eine gute, bodenständige Küche, sondern auch für lange, lustige Volksmusik-Abende. An denen sie auch selber gern für Stimmung sorgt, denn vom Seniorchef bis zu den Enkeln sind alle begeisterte Sänger und Musikanten.

Die Wirtsleute vom Auzinger musizieren ©Mag. Kathrin Thoma-Bregar/PRESSE.TEXT

Die Wirtsleute vom Auzinger musizieren ©Mag. Kathrin Thoma-Bregar/PRESSE.TEXT

Am Ostersonntag im Bayerischen Fernsehen

Am Ostersonntag, den 20. April könnt Ihr die Auzinger Tanzlmusi, Auzinger Zwoagsang, Familienmusi Hinterbrandner, Ramsauer Soatnmusi aus im Bayerischen Fernsehen erleben. Die Sendung aus dem Auzinger beginnt um 19:45 Uhr!

 

Schaltet ein, Euer Sepp

Der Watzmann in der Malerei

 von Sepp
Der Watzmann von Caspar David Friedrich

Der Watzmann von Caspar David Friedrich

Der Mythos Watzmann beschäftigte vor allem im 19. Jahrhundert viele Maler, darunter Caspar David Friedrich. Vom Ihm stammt die wohl bekannteste Darstellung des Watzmanns in den bildenden Künsten. Tatsächlich war Caspar David Friedrich nie in der Nähe des Watzmanns, er kannte ihn selbst wohl nur von Bildern und hat ihn nie in Echt gesehen. Daher auch der unpassende Vordergrund des Bildes.

Genauso dürfte es sich auch bei Adrian Ludwig Richter verhalten, einem weiteren Maler der Deutschen Romantik. Seine Perspektive auf den Watzmann, mit Wasserfällen im Vordergrund, findet wohl kaum eine reale Entsprechung:weiterlesen