Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Steine

Steine weisen den Weg in den Nationalpark

 von Sarita
Eingangs-Steine

Eingangs-Steine

15 große Steine an den zentralen Zugängen zum Nationalpark Berchtesgaden werden Besucher künftig unübersehbar darauf hinweisen, dass sie den einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands betreten. Die ersten Steine stehen bereits, zum Beispiel an den Standorten Scharitzkehl und Jennerwiese. Noch in diesem Jahr folgt die Aufstellung weiterer Eingangs-Steine auf St. Bartholomä, am Malerwinkel sowie am Hirschbichl.

Das Projekt wird durch den Verein der Freunde des Nationalparks e.V. finanziert. Der Vereinsvorsitzende Dr. Hubert Zierl (r.) sowie Nationalpark-Leiter Dr. Roland Baier (l.) waren beim Aufstellen im Bereich Scharitzkehl (Foto) dabei. Die Steine mit einem Gewicht von fünf bis sieben Tonnen stammen überwiegend aus der Umgebung des jeweiligen Standortes. Die Steine werden mit dem Nationalpark-Logo und einem Schriftzug aus Cortenstahl versehen, der sich unter dem Einfluss der Witterung optisch ständig verändert.

Ursula

Familien-Herbstwandertipp

 von Ursula

Die Almbachklamm neu entdeckt

Bisher war ich der Meinung, die Almbachklamm muss man auf jeden Fall im Frühsommer gehen, wenn unglaubliche Wassermassen die ausgehöhlte Schlucht hinabschießen, von allen Seiten kleine Wasserfälle herunterrieseln und oben in Ettenberg auf den Bauernwiesen ein einzigartige Blumenpracht das Herz übergehen lässt. Aber am vergangenen Sonntag habe ich meine Meinung geändert.

Beeindruckender Blick von der Brücke in die Almbachklamm

Beeindruckender Blick von der Brücke in die Almbachklamm

Halbschariges Wetter, raus wollten wir auf jeden Fall, die Klassiker an einem solchen Tag schreckten uns aufgrund der in hoher Zahl zu erwartenden anderen Wanderer – und Anita, 8 Jahre, wollte schon ein bisschen Action, nicht nur den Berg rauf.

 

Herbstwanderung durch die Almbachklamm

Also die Almbachklamm, Mitte September, ganz gegen meine Überzeugung. Der Himmel ist grau in grau, die Regenjacken sind im Rucksack. Seit den Unwettern und dem Hochwasser Anfang Juni war ich nicht mehr in der Klamm. Dass diese bereits seit 6. Juli schon wieder begehbar ist, grenzt nach den ersten Bildern von damals an ein Wunder. Brücken und Stege waren zerstört, abgegangene Muren hatten die Wege teilweise meterhoch mit Geröll verschüttet. Wir finden am vergangenen Sonntag davon fast keine Spuren mehr. Einige verkeilte Baumstämme sind zu sehen, das war‘s. Die Brücken sind bestens repariert bzw. komplett neu aufgebaut, die Wege neu geebnet, es gibt sogar zusätzliche Sicherungsseile an den schmalen Wegpassagen.

Diese Brücke wurde nach dem Unwetter komplett erneuert

Diese Brücke wurde nach dem Unwetter komplett erneuert

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