St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Zwiesel
Rosi Fürmann

Die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel

Almkirtag an der Kapelle „Maria auf den Almen“ auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg
Sonntag, 20. August 2017 um 11 Uhr

Die Almbauern der Stoißer Alm auf dem Teisenberg laden zusammen mit der Kolpingsfamilie Teisendorf für Sonntag, 20. August 2017 zum Almkirtag ein. Die hl. Messe um 11 Uhr zelebriert Pfarrvikar Horst Kress und die Musikkapelle Teisendorf sorgen für den musikalischen Rahmen zum Almkirtag. Für das leibliche Wohl ist durch die Almbäuerinnen mit Schmalzgebackenem bestens gesorgt. Bei genügend Anmeldungen fährt ein Bus auf die Alm. Auskünfte hierfür bei Alpenland-Reise unter Tel. 08663-4175040.

die Kapelle Maria auf den Almen auf dem Teisenberg mit herrlicher Panoramasicht auf die umliegenden Berge

Die Kapelle „Maria auf den Almen“

Von der Kolpingsfamilie erbaut, weihte Präses Max Preisinger die Kapelle „Maria auf den Almen“ am 30. Juni 1957 zum 75-jährigen Gründungsfest der Kolpingsfamilie Teisendorf. Der Gedanke zum Bau der Kapelle entstand am 10. Jahrestag des Gedenkkreuzes für die Gefallenen, das seit dem 29. September 1946 im Gebiet der Stoißer Alm auf dem Teisenberg steht.

das Gedenkkreuz auf dem Teisenberg mit Blick über den Högl und auf den Untersberg

1500 Menschen finden sich zum Jubiäumsgottesdienst ein und beim anschließenden gemütlichen Hüttengespräch entschließt man sich, unter Mithilfe der Almgenossenschaft Freidling eine Kapelle zu errichten.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel, Berchtesgaden Alpen, ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker

„Der wohl schwärzeste Tag der Stoißer Alm auf dem Teisenberg“: Am 16. Februar 1967 brennt sie vollkommen nieder

Der wohl schwärzeste Tag der Geschichte der Stoißer Alm: 16. Februar 1967 – die Alm brennt lichterloh. Drei Soldaten finden im Flammeninferno den Tod. Bei der Winterübung der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall wird die Alm zur Todesfalle. Sie brennt bis auf die Grundmauern nieder.

die abgebrannte Stoißeralm – fotografiert am 26.2.1967

Aus dem damaligen Zeitungsbericht des Reichenhaller Tagblattes:

Bei einem Hüttenbrand im Biwakraum des Spähzuges kamen drei Soldaten in den Flammen um; Gefreiter Rudolf Thalhauser aus Traunstein wurde verletzt. Die tödlich verunglückten Soldaten sind: Gefreiter Hurter Hans aus Wieslet, Gefreiter Ludwig Paul aus Beilstein und Gefreiter Staib Werner aus Regensburg. Der Spähzug biwakierte seit dem 13.2.1967 in Iglus und Schneehütten auf der Stoißeralm. Die in der Nähe gelegene Almhütte diente als Versorgungsstützpunkt; der Koch Gefreiter Staib, der Sanitäter Gefreiter Hurter und Gefreiter Thalhauser schliefen dort. Nach den Ermittlungen brach der Brand aus, als der Koch gegen 5.30 Uhr versuchte, im Herd der Hütte mit Hilfe von Benzin ein Feuer zu entzünden, um für den Zug Tee zu kochen. Als er dann die noch schlafenden Kameraden weckte, waren Feuer und Rauch bereits so stark, daß der Weg ins Freie versperrt zu sein schien. Der verzweifelte Versuch, das Eisengitter eines Fensters wegzureißen, schlug fehl; da rannte Gefreiter Thalhauser blindlings durch das Feuer und erreichte glücklich den Ausgang, wo ihm die ersten Kameraden vom Biwakplatz zu Hilfe kamen. Thalhauser erlitt eine Rauchvergiftung, die inzwischen abgeklungen ist. Der Wachposten hatte kurz nach Ausbruch den Brand bemerkt und sofort den Zug alarmiert; das Feuer breitete sich jedoch so schnell aus, daß für die drei in der Hütte eingeschlossenen Soldaten jede Hilfe zu spät kam. Zwar gelang es noch, das Gitter von außen herauszubrechen und Hurter aus der Hütte zu ziehen, aber, obwohl er sofort zu Tal gefahren wurde, starb er auf dem Weg zum Krankenhaus. … Erst nach dem völligen Ausbrennen der Hütte konnten die beiden anderen Soldaten geborgen werden. Sie wurden in der benachbarten Bergkapelle aufgebahrt; vier Soldaten standen Ehrenwache.

Stoißer Alm auf dem Teisenberg mit Untersberg und Hochstaufen vor dem verheerenden Brand 1967

Ein schreckliches Unglück. Der Wiederaufbau nach diesem „schwarzen Tag“ ist für die Almgenossenschaft keine Frage, vielmehr die finanzielle Beteiligung von Versicherung und Bund. Hier trifft das Sprichwort: Schwierigkeiten sind dazu da, gemeistert zu werden. In gleichem Aussehen, jedoch mit besserer Innenausstattung unter Leitung von Zimmerermeister Josef Eisl jun. neu erbaut, weiht Pfarrer Lindauer die neue Alm im Juli 1967.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wanderung zur Zwieselalm

 von Sepp
Zwieselalm und Kaiser Wilhelms Haus

Zwieselalm und Kaiser Wilhelms Haus

Oberhalb der Alpenstadt Bad Reichenhall an der Südseite des Zwiesels liegt die Zwieselalm. Als ich auf der Facebook Seite der Zwieselalm las, dass die Hütte am Wochenende geöffnet ist, entschied ich mich, am Samstag eine Wanderung dorthin zu machen. Eigentlich wollte ich auch noch den Zwiesel Gipfel mitnehmen, doch dazu später mehr.

Es gibt mehrere Wege zur Zwieselalm, ich starte am Listwirt im Nonner Oberland, quasi auf der Sunnseitn (Sonnenseite) Bad Reichenhalls. Von hier aus führt der Weg in den Wald zum Listsee. Dieser kleine Bergsee ist nicht nur ein idyllisches Plätzchen, sein quellenreiches Umfeld versorgt den Großteil der Stadt mit Trinkwasser.

Der Listsee

Der Listsee

Am See vorbei führt der Zwieselsteig jetzt durch den Wald hinauf. Ein wunderschöner Weg, die Orientierung ist auch im jetzt im Herbst, wenn der komplette Weg von den heruntergefallenen Blättern bedeckt ist, problemlos. Das SalzAlpenTour Logo ist an Bäume gesprüht und gibt die Richtung vor. Die SalzAlpenTour Bad Reichenhall ist die wahrscheinlich alpinste Tour entlang des SalzAlpenSteiges.  Nach einigen Höhenmetern ändert sich die Wegbeschaffenheit deutlich: Eben noch auf einem schmalen Bergsteig unterwegs, gehe ich jetzt auf einem breiten Forstweg.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Die 4 Sennerinnen der Stoißer Alm

 von Rosi
blühender Frühling auf der Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel, Berchtesgaden Alpen (Bayern, Oberbayern, Berchtesgadener Land, Deutschland), ein "Magnet" für Wanderer und Mountainbiker

blühender Frühling auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel, Berchtesgaden Alpen (Bayern, Oberbayern, Berchtesgadener Land, Deutschland), ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker – © RoHa-Fotothek Fürmann

Die Vier sind neugierig auf ihren Sommer auf dem Teisenberg

Sie sind Hauswirtschafterin oder studieren; sie sind jung und wollen einen Sommer lang ganz neue Wege gehen; sie freuen sich auf den Umgang mit Leuten, auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und wollen gemeinsam ab dem 1. Mai für die vielen Besucher auf der weithin bekannten und als Ausflugsziel äußerst beliebten Stoißer Alm auf dem Teisenberg da sein.

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Die Vier Sennerinnen auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg – © RoHa-Fotothek Fürmann

Die Almgenossenschaft Freidling mit Vorstand Heini Koch freut sich sehr auf die „Neuen“, die in diesem Jahr auf der Alm die Wanderer und Mountainbiker bewirten und die Alm betreuen werden. Alle Vier nehmen sich zum ersten Mal die „Auszeit“ eines Sommers auf der Alm und gehen neugierig in das Bevorstehende.weiterlesen »

Christian Thiel

Sonnenuntergang am Zwiesel

 von Christian
Sonnenuntergang

Die Sonne ist schon kurz vor dem Verschwinden

Am vergangenen Sonntag, den 13.12.2015 habe ich mich kurzfristig entschlossen auf den Zwiesel zu gehen. Das Wetter war gut und da es in den vergangenen Wochen kaum geschneit hat, ist es ohne Probleme möglich auch in diesen Höhenlagen zu wandern. Eigentlich wollte ich spätestens mittags starten, irgendwie ließ mich allerdings die Couch nicht so recht aus und den Podestplatz von Felix Neureuther wollte ich auch nicht verpassen. Um 13:45 dann schnell alles nötige zusammengesucht und ab zum Wanderparkplatz am Listwirt.weiterlesen »

Sepp Wurm

Herbstbergtour auf den Hochstaufen

 von Sepp
Blick nach Bad Reichenhall

Blick nach Bad Reichenhall

Es ist zwar schon November, doch das perfekte Wanderwetter hält an. Zwar liegt in den Hochlagen noch Schnee, aber unterhalb von 2.000 Metern kann man auch noch schöne Gipfeltouren machen. Wir waren am Sonntag zum Beispiel auf dem Hochstaufen bei Bad Reichenhall: Als Aufstieg wählten wir die Variante über die Steinernen Jäger zum Reichenhaller Haus und im Abstieg die Variante über die Bartlmahd. So ergibt sich eine wuderschöne und extrem abwechslungsreiche Rundtour!

Wir starten am Vormittag an der Padinger Alm im Bad Reichenhaller Ortsteil Nonn. Wir folgen der Beschilderung Reichenhaller Haus entlang eines Forstweges. Bald zweigt vom breiten Weg ein schmaler Pfad ab, der durch lichten Buchenwald teilweise steil bergauf führt. Hin und wieder ergeben sich wunderschöne Tiefblicke auf Bad Reichenhall.

Ab der Baumgrenze wird der Weg etwas schwieriger, hin und wieder ist ein beherztes Zupacken gefordert. Von unten sehen wir jetzt schon zum Gipfel und zum beeindruckend unterhalb gelegenen Reichenhaller Haus. Insgesamt ist der Weg extrem abwechslungsreich, erst geht`s durch den Wald,  an der Baumgrenze einmal sogar über eine Stahltreppe und zu Schluss durch griffigen Fels. Wirklich wunderbar!

Blick zum Staufenhaus im Aufstieg

Blick zum Staufenhaus im Aufstieg

Schon von unten sehen wir, dass heute sehr viel los ist, am Gipfel und auch am Haus. Auch etliche Gleitschirmflieger sind in der Luft und nutzen das Traumwetter zu einem Ausflug. Doch bevor wir es uns auf der Terrasse gemütlich machen, geht`s noch wenige Meter hoch zum Gipfel.

Blick zum Zwiesel und zum Chiemsee kurz unterhalb des Gipfels

Blick zum Zwiesel und zum Chiemsee kurz unterhalb des Gipfels

Auch über den Pidinger Klettersteig, der kurz unterhalb des Gipfels mündet, haben einige den Weg auf den Staufen gefunden.

Am Gipfel des Hochstaufen

Am Gipfel des Hochstaufen

Und sogar ein paar vollgefederte Mountaibikes haben es – wahrscheinlich auf dem Rücken ihrer Fahrer – rauf geschafft . Und alle genießen den Ausblick an diesem wunderbaren Herbsttag.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wanderungen am Wasser

 von Sepp

Erfrischende Touren für heiße Tage

Auf den Berg oder an den See? An heißen Sommertagen, wie Sie uns in den Pfingstferien bevorstehen, stellt sich diese Frage so manchem Bergsteiger und Wanderer. Dabei kann man das „oder“ einfach durch ein „und“ ersetzten und schon wird aus der Frage eine Aussage: Berge und Wasser! Viele Wanderungen und Bergtouren im Berchtesgadener Land führen nämlich an erfrischenden Gewässern entlang und sorgen an heißen Tagen für Abkühlung während einer anstrengender Wanderung. 7 erfrischende Wanderungen aus unserer Region hat nun Stefan Herbke, der bekannte Berg-Journalist, in seinen neuen Wanderführer Touren am Wasser – 35 erfrischende Wanderungen zu Bergseen und Klammen in den Bayerischen Alpen aufgenommen.

Stefan Herbke: Touren am Wasser|35 erfrischende Wanderungen zu Bergseen und Klammen in den Bayerischen Alpen

Stefan Herbke: Touren am Wasser | 35 erfrischende Wanderungen zu Bergseen und Klammen in den Bayerischen Alpen

Wanderungen und Bergtouren am Wasser

Die von Stefan Herbke aufgeführten Touren decken das ganze Spektrum des Wanderns ab: Von einfachen und gemütlichen Wanderungen bis zur Touren im hochalpinen Gelände. Die einzelnen Touren sind:weiterlesen »

Michael

Winterwanderungen im BGL

 von Michael

Winterwanderung im Berchtesgadener Land

 

Für Skitourenfreunde fehlt derzeit etwas Essentielles: Schnee! Oben im Gebirge gibt es zwar ein wenig von dieser weißen Masse, das reicht aber kaum für eine vernünftige Skitour aus, und ganz oben, z.B. in den Hohen Tauern, gibt es zwar Schnee, aber auch der ist nicht unproblematisch. Und immer am Pistenrand aufsteigen ist auch nicht jedermanns Sache und hat eigentlich vor allem Trainigseffekte.

 

Was bleibt? Wir machen halt Winterwanderungen. Das ist auch eine tolle Sache – mit oder ohne Schneeschuhe. Bei unseren letzten Touren waren die aber wirklich nicht sehr sinnvoll, obwohl sie natürlich im oberen Bereich das Gehen erleichtern. In den vergangenen drei Wochen haben wir mehrere schöne Touren unternommen, die durchaus empfohlen werden können. Gemeinsam haben sie, dass sie sich in den Himmelsrichtungen S-SW-SO abgespielt haben, denn im Norden ist es finster, kalt und der durchaus vorhandene Schnee macht das Steigen mühsam.

 

Deshalb hier ein paar Empfehlungen: Hochstaufen und Zwiesel im Reichenhaller Tal „gehen immer“. Dort findet man vor allem am Wochenende aber recht viele Leute. Trotzdem ist vor allem der Hochstaufen immer ein sehr lohnendes Ziel. Trotz seiner relativ geringen Höhe von 1771 m ist er ein „richtiger“ Berg mit felsigem Gelände und toller Aussicht. In den letzten Tagen konnte man von unseren Bergen aus etwa 150 km weit sehen, der Große Arber im Bayerischen Wald war mit einem Fernglas genau zu betrachten. und die Freude über das Nebelmeer über dem Flachland war nicht gering, denn Schadenfreude ist doch die schönste … 😉

 

Von Bischofswiesen/Arwa-Siedlung auf den Untersberg, sprich Stöhrhaus und Berchtesgadener Hochthron über den Reisenkaser ist eine tolle Sache. Und eine ordentliche Spur gibt’s auch. Nur ganz oben ist es ein wenig mühsam.weiterlesen »

Waldi

Staufenüberquerung zum Zwiesel

 von Waldi

Auch die Berge um Bad Reichenhall sind jetzt im Herbst wunderschön und wir haben uns zu einer weiten Tour auf den Hochstaufen und den Zwiesel entschlossen. Ausgangspunkt ist die Padingeralm. Das Tages-Wetter ist perfekt und wir wandern über den „Goldtropf“ auf den Staufen hinauf. Ca 2 Stunden benötigen wir für den Aufstieg, der Weg ist ausgedaupt und ab und zu auch markiert, Trittsicherheit ist ein Muss.


Gipfelkreuz auf dem "Staufen"

Nach kurzer Rast gehts weiter, zuerst in Richtung Abstieg, nach 10 min.zweigt es rechts ab  zur Überschreitung. Wir steigen fast 2 Stunden, landschaftlich ganz reizvoll, rauf und runter, mal am befestigten Seil, dann wieder auf dem Grat, zum Zwiesel hinauf. weiterlesen »