Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Set-Besuch bei Zieglerfilm

 von Sepp

ZDF Zweiteiler „Lena Lorenz – Willkommen im Leben“

In Zusammenarbeit mit ZDF und ORF produziert Zieglerfilm in der Zeit von August bis Oktober 2014 eine neue Filmreihe mit Topbesetzung. Hauptdrehort ist, neben Berlin, vor allem das Berchtesgadener Land. Die Orte Ramsau und Marktschellenberg bzw. Ettenberg stellen die wichtigsten Kulissen für das neuste Werk von Regisseur Michael Kreindl (bekannt aus deutschen TV-Serien, wie „Der letzte  Bulle“ oder „Der Alte“).

Von links: Eva Mattes, Regisseur Michael Kreindl und Patricia Aulitzky

Von links: Eva Mattes, Regisseur Michael Kreindl und Patricia Aulitzky

Der Zweiteiler „Lena Lorenz- Willkommen im Leben“ handelt von der gestressten Berliner Hebamme Lena (Patricia Aulitzky), die, weg von der chaotischen Großstadt, auf den Hof ihrer verwitweten Mutter (Eva Mattes) aufs Land flüchtet. Hier wird sie nicht so herzlich empfangen wie erwartet  und verwickelt sich in komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen u.a. mit dem Dorflehrer Ersun (Bülent Sharif).

 

Dreharbeiten am Ettenberg, Marktschellenberg

Wir haben das Filmteam auf dem Hof in Ettenberg (Marktschellenberg) besucht und hatten kurz Gelegenheit mit den Schauspielern über ihre Arbeit und ihre Eindrücke vom Berchtesgadener Land zu sprechen.Patricia Aulitzky ist, anders als die von ihr verkörperte Lena, kein chaotischer Großstadtmensch. Die gebürtige Salzburgerin, deren Familie in Tirol lebt, genießt es, wieder in dieser, wie sie sagt, paradiesischen Gegend sein zu können. Die drehfreien Tage nutzt sie deshalb, die eine oder andere Bergtour zu machen. Stolz erzählt Patricia Aulitzky, dass sie auch schon den Watzmann erklommen hat und das sogar mit einer Zeit von 2:30 Stunden bis zum Watzmannhaus!  Auf ihrem Programm stehen noch eine zweitägige Hüttenwanderung am Jenner und die Blaueishütte. Auch wenn die Hebamme Lena nicht ihre privaten Charaktereigenschaften verkörpert, spiele Aulitzky die Rolle sehr gerne. Der Film zeigt „dass Hebamme zu sein, nicht nur Beruf, sondern auch Berufung ist“. Ida, eine Hebamme aus Berchtesgaden sorgte für die fachliche Unterstützung am Set.

von links: Christian Stollwerk (Zieglerfilm) und Bülent Sharif

von links: Christian Stollwerk (Zieglerfilm) und Bülent Sharif

Eva Mattes spielt die Mutter von Lena. Sie stammt ebenfalls aus dem Alpenraum, vom Tegernsee, ist aber nicht ganz so wanderbegeistert wie ihr Schauspielkollegin Patricia Aulitzky. Das Berchtesgadener Land ist für Eva Mattes „wie ein Wunder“. Hier ist die Berlinerin glücklich. Sie ist nicht nur erfolgreich TV-Schauspielerin, geht zudem als Sängerin auf Tournee und ist demnächst im Theaterstück „Arsen und Spitzenhäubchen“ in Hamburg zu sehen. Obwohl die vielseitig begabte Tatortkommissarin viel unterwegs ist, hat sie es noch nicht an den Königssee geschafft, was sie unbedingt während ihres Drehaufenthalts in Berchtesgaden nachholen will. In der alpenländisch geprägten Filmreihe verkörpert Bülent Sharif die Rolle des Dorflehrers Ersun. Der in Berlin lebende Sharif ist überwältigt von der Freundlichkeit und dem persönlichen Verhältnis der Menschen untereinander in unserer Gegend. Er spiele sogar mit dem Gedanken hier her zu ziehen um seinem Kind die Chance zu geben an einem so ursprünglichen Ort heranzuwachsen, anstatt in der Anonymität der Großstadt.

 

Zieglerfilm  ist eine der größten eigentümergeführten Filmproduktionen Deutschlands. Geschäftsführerinnen des 35-köpfigen Unternehmens mit Sitz in Berlin sind Regina und Tanja Ziegler. Voraussichtlicher Sendetermin: Frühjahr 2015

 

Vielen Dank für die Informationen an Andrea Brandner und Karin Mergner

2 Kommentare

2. Oktober 2014um16:15 von Stephan Köhl

Schöner Bericht… Ich freue mich, dass Ziegler Film und so bekannte SchauspielerInnen unsere Region so positiv kommentieren, Danke! Und Danke an unsere neue Blogautorin 😉
Stephan

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2. Oktober 2014um17:24 von Lisa

Ettenberg ist aber auch ein herrliches Fleckchen Erde und sicher ein wunderbarer Drehort! Bin gespannt auf den Film.

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