Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Schmuckenstein
Michael

Der Wetterbericht für den Sonntag ist – wie so oft – mehr als durchwachsen. Bei Gewittergefahr wollen wir keine größere Bergtour unternehmen, aber das geplante»Abschlußgangei« nach einem sehr erlebnisreichen Urlaub in Nord- und Südtirol soll deswegen auch nicht ausfallen. Und es muss ja nicht unbedingt eine »3« zu Beginn der Höhenangabe stehen. So entscheiden wir uns als erfolgreiche Senior-Trailrunner für einen Lauf um den Schmuckenstein vom Hochschwarzeck aus. Das kann man immer machen, und wenn wir nass werden, na ja, das überlebt man auch. Und der Blitz wird uns ja nicht gleich treffen …

So starten wir zu ziviler Zeit, gehen uns auf den Wiesen über dem großen Seilbahnparkplatz etwas ein, begrüßen ein paar sehr neugierige Kühe und Ziegen, und starten dann auf dem steilen Waldwegerl. Schön geht’s dahin, auf und ab, ein schmaler Steig, nichts Grandioses wie in den letzten beiden Wochen, aber einfach »liab«. Ein paar Wanderer begegnen uns und schauen etwas verdutzt, wie der weißhaarige Alte mit seiner jung gebliebenen Mitläuferin da flink über die Wurzeln springt (in Wirklichkeit ist hier natürlich eher die Frage, WER hier der Mitläufer ist … ;-).

Bald sind wir an der allerliebsten Mordaualm (die eigentlich einen weniger blutrünstigen Namen verdient hätte) und genehmigen uns beim Gschoßkaser etwas zu trinken. Nachdem im Gegensatz zum Wetterbericht (wie so oft!) strahlender Sonnenschein herrscht (vielleicht hätten wir doch eine »richtige« Bergtour machen sollen?), entscheiden wir uns, die Laufrunde erst einmal zu unterbrechen und im flotten Tempo hinauf zum Karspitz zu gehen. Mei, miassn ma do schwitzn!

Aber gottseidank ziehen schon dicke schwarze Wolken auf (damit der Wetterbericht doch recht hat! 😉 und es wird richtig kühl. Oben am Sattel angekommen geht’s ein paar Meter am Weidezaun entlang, wo der kleine Steig zum Karspitz beginnt, den man schon kennen sollte, um ihn zu finden.

Lustig über kleine Gratpassagen, kraxelnd über einige Felsen, manchmal ganz nett ausgesetzt (aber da waren wir durch unseren Urlaub ja bestens trainiert …), auf und ab, zwischen wunderschönen Wiesenblumen – so nähern wir uns dem Gipfelkreuz.weiterlesen

Rund um den Schmuckenstein

 von Sepp
Das Almkreuz auf der Mordaualm vor dem Hochkalter

Das Almkreuz auf der Mordaualm vor dem Hochkalter

Nach dem Wintereinbruch letzte Woche wurde es zum Ende der Woche wieder frühlingshaft. Besonders der Samstag verwöhnte uns mit Sonne satt und wunderbaren Temperaturen. Ich habe das Wetter zu einer Wanderung rund um den Schmuckenstein genutzt.

Startpunkt dieser Wanderung ist das Hochschwarzeck im Bergsteigerdorf Ramsau. Vom Parkplatz an der Hochschwarzeck Bergbahn führt die Tour ein kurzes Stück über die Straße neben dem Schmuckenlift bergauf. Zwischen den beiden höchstgelegenen Bauernhöfen zweigt der Weg dann nach rechts ab und führt auf die Tratte oberhalb der Bergstation des Schmuckenlifts. Hier gabelt sich der Weg. Wir entscheiden uns, den Rundweg gegen den Uhrzeigersinn zu gehen. Der Weg führt jetzt durch den Wald, immer wieder geben die Bäume den Blick frei auf Watzmann, Untersberg, Toten Mann und Götschen. Während der Weg an der Ostseite von Schmuckenstein und Pfaffenbichl nahezu schnneefrei ist, hat der Wintereinbruch auf der Nordseite deutliche Spuren hinterlassen. Der Weg ist vollständig von Schnee bedeckt, stellenweise bereue ich jetzt meine Schuhwahl, ein hoher Stiefel wäre vielleicht doch besser gewesen als mein Trailrunning-Schuh. Allerdings erreiche ich jetzt die Mordaualm, wo die Sonne die Almwiese zum großen Teil schon wieder vom Schnee befreit hat.

Der Kederbacherkaser auf der Mordau

Der Kederbacherkaser auf der Mordau

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Ursula

Ein Männlein steht im Walde

 von Ursula

Herbstzeit = Schwammerlzeit = die ideale Zeit, um mit Kindern spannende Wanderungen im Wald zu unternehmen.


Wir haben uns am letzten Sonntag die Runde „Rund um den Schmuckenstein“ in der Ramsau ausgesucht. Los geht’s am großen Parkplatz am Hochschwarzeck. Die Kinder konnten schnell überzeugt werden, schließlich geht es über urige Wegerl durch den Wald und die zu überwindende Steigung hält sich in Grenzen.

Rund um den Schmuckenstein

Rund um den Schmuckenstein

Schon auf der ersten Wiese werden wir fündig. Neben den beeindruckenden Bovisten finden wir Augentrost, Silberdisteln, Erika und noch einige andere Blüten, deren Namen wir nicht kennen. Auch eine herbstliche Wiese ist alles andere als eintönig!

Bovist

Bovist

Silberdistel

Silberdistel

Augentrost

Augentrost

Kaum sind wir im Wald angekommen, finden die jungen Schwammerlsucher weitere Farbflecke. Ziemlich ramponiert steht er da, der erste Fliegenpilz. Und steht mit seinem Rot und Weiß doch wunderbar anzusehen auf dem braunen Waldboden.weiterlesen