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Winterfit für`s BGL, chillen will gelernt sein

Ich hoffe Sie hatten ein schönes Adventswochenende.
So ein Wochenende verdeutlicht auch den Wunsch nach Entspannung durch vorherige Anspannung. Auf alle Fälle weist er darauf hin, dass es Orte und Zentren gibt, an denen man seine Batterien (Nerven-Muskel-Kostüm) für neue, bessere oder andere Leistungen aufladen kann. Das Reaktionsvermögen wird gesteigert und man fühlt sich in der Lage wieder mehrere Sachen (isolierte Motionen) auf einmal tun zu können.
Ob diese Plätze sich außerhalb oder innerhalb des Körpers befinden ist sekundär. Man sollte nur wissen, wo und wie diese zu finden sind.
Das „WO“ machen wir mit dem Ausrichten unserer Vorstellungskraft (Fokosierung) und das „WIE“ können wir je nach Bedarf unter zu Hilfenahme verschiedener Techniken erreichen.

Beides ist trainierbar und nicht vererblich. Entspannen bzw. relaxen oder auch neuzeitlich chillen genannt, will gelernt sein.
Im Jazz Dance wird seit jeher die Beschreibung von Spannung und Lösen bzw. Lockerung als „Relaxation“ bezeichnet. Deshalb gilt nicht nur für den Tänzer, sondern auch beim Sportler relaxt sein nicht erschlaffen, sondern genau das Gegenteil.
Er sollte in der Lage sein das richtige Spannungs- und Lockerungsverhältnis in den einzelnen Körperzentren herzustellen, damit folglich isolierte Bewegungen, wann immer er es möchte, richtig ausgeführt werden können.
Die anderen Zentren werden kontrolliert locker gehalten.

Damit wir unseren ganzen Körper im Alltag und Sport ökonomisch richtig benutzen, brauchen wir dieses Bewegungsbewusstsein. Auch für alle weiteren Übungen, die ich mir für Sie ausgedacht habe.
Deshalb möchte ich Sie bitten die Übung 3: „Die Z-Punkte“ zu verinnerlichen. Wie schon erwähnt können Sie die Z-Punkte überall trainieren, selbst nach Feierabend am Glühweinstand auf einen Christkindlmarkt im Berchtesgadener Land.

Mit einem guten Start in die neue Woche
“train-in and chill-out“ Eure Margot 🙂

Ich freue mich schon darauf Ihnen am Dienstag Übung 5 „Die Schneeballhocke“ oder auch „Servus die Oberschenkel“ vorzustellen

„Zeitvogel“ ist eine Trainingsmethode und Teil meines Namens, Margot Zeitvogel-Schönthier. Ich bin staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin und Bewegungstherapeutin, habe 1979 Sportart-spezifische Therapie- und Trainingsmaßnahmen ins Wasser verlegt und gab dieser Wassergymnastik als Pionierin den Namen „Aquatraining“. Meine Trainingsmethoden stehen für Rehabilitation und Prävention in Alltag, Beruf und Sport, vor allem im Hochleistungssport. Ich arbeite mit internationalen Sportverbänden zusammen und schreibe Bücher in diesen Fachbereichen. Gemeinsam mit meinem Mann, Holger Schönthier, ehemaliger Biathlon-Profi, jetzt praktizierender Heilpraktiker und Sportheilpraktiker, trainieren und therapieren wir in Bad Reichenhall

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