nicht kategorisiert

Königseedreier: Nebel, Sonne, Bier

Was macht man mit Freunden, die einem am Wochenende besuchen? Genau, man fährt mit ihnen über den Königssee um sie zu beeindrucken und total zu begeistern. Der Königssee hat sich aber auch von seiner besten Seite gezeigt.

Königssee mit St. Bartholomä im Herbst
Verwunschen im Nebel liegt St. Bartholomä.

Wir sind mit einem frühen Boot über den noch in Nebel gehüllten Königssee gefahren. Ganz langsam tauchte St. Bartholomä aus dem Nebel auf. Wir stiegen aber nicht aus, sondern fuhren weiter nach Salet, denn wir wollten an den Obersee spazieren.

Auf dem Weg nach Salet.
Geheimnisvoll sah das Ufer aus.

Gut, dass die Boote mit einem leisen Elektromotor fahren, denn so störten sie nicht die morgendliche Ruhe, die über dem See lag.

Anlegen in Salet
Beim Anlegen in Salet.

Nachdem wir von St. Bartholomä losgefahren waren, spitzte die Sonne so langsam durch die Wolken. Wir legten an und stiegen aus. Der Weg von Salet bis zum Obersee ist nicht weit. Aber wir brauchten doch ganz schön lange, was daran liegt, dass es bei dieser besonderen Stimmung so viel zu fotografieren gab.

Salet im Morgenlicht
Es herschte eine fast mystische Stimmung.

Der Wald sah verwunschen und märchenhaft aus.

Von Salet zum Obersee
Gleich hüpft ein Untersbergmanndl hinter dem Stein hervor.

Gewundert hätte es mich ja nicht, wenn wir hier ein Untersbergmanndl getroffen hätten. Es sollen ja ein unterirdischer Gang vom Untersberg bis St. Bartholomä gehen. So will es wenigstens die Sage.

Obersee im Herbst
Auch der Obersee hat seine dunklen Seiten ...

Bequem zu gehen ist der Weg den Obersee entlang zur Fischunkelalm. Aber auch hier heißt es aufpassen, dass man vor lauter Fotografieren nicht vom Weg abkommt. Der Obersee ist wirklich jedes Mal ein fantastisches Motiv.

Fischunkelalm im Herbst
Die Sonne steht über der Fischunkelalm.

Die Spiegelungen im Obersee sind einfach schön. Hier zwei Beispiele:

Spiegelung am Obersee
Was ist Fels und was ist Wasser?
Spiegelung am Obersee
Still und klar ruht der See.

An der Fischunkelalm haben wir uns in die Sonne gesetzt und die Natur genossen. Doch die Aussicht auf den Biergarten in St. Bartholomä ließ uns dann doch aufbrechen.

Biergarten St. Bartholomä
An Guaden!

Die Kaspressknödel waren fein, aber noch besser schmeckte das dunkle Bier. Trotz der vielen Gäste war der Service schnell und sehr freundlich. Da bleibt man gerne noch etwas länger sitzen. Was wir auch taten. Die Musik spielte und ab und zu stürzte ein vertrocknetes Kastanienblatt von den Biergartenbäumen ab, aber die sind ja so groß, die passen zum Glück nicht in ein Bierglas hinein.

Königssee vom Boot aus
Heimfahrt bei Sonnenschein.

Während bei der Hinfahrt der See in Nebel gehüllt war, schien die Sonne nun und ließ das Wasser funkeln.

 

Servus und bis bald!
Christoph

Wenn Christoph Merker nicht gerade Bücher in der Bücherstube in Berchtesgaden verkauft oder für die regionalen Zeitungen als Reporter unterwegs ist, sitzt er vor seiner Staffelei und malt. Oder er werkelt in seinem kleinen Garten und manchmal kann man ihm auf seiner Lieblingslaufstrecke, dem Königsseer Fußweg, etwas außer Atem antreffen.

2 Kommentare

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.