St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Anger
Sepp Wurm

Kirchweihmarkt in Anger

 von Sepp
Blick über die Frühlingslandschaft auf das Dorf Anger © RoHa Fotothek Fürmann

Blick über die Frühlingslandschaft auf das Dorf Anger © RoHa Fotothek Fürmann

Seit 1485 findet in Anger jedes Jahr der Kirchweihmarkt statt. Der „Kirtag“erfreut sich bis heute ungebrochener Anziehungskraft für ganz Jung, Jung und Alt: Viele Fahrgeschäften und Buden, die auf dem Dorfplatz – dem „Anger“ – des malerisch vor dem Hintergrund des einmalig schönen Hochstaufen im Land vor den Bergen liegenden Dorfes stehen. 1841 besuchte König Ludwig I. das Dorf und schwärmte: „Von nun an ist hier das schönste Dorf in meinem Königreich!“

Kettenkarusell beim traditionellen Kirtag in Anger

Kettenkarusell beim traditionellen Kirtag in Anger © RoHa Fotothek Fürmann

Zum Kirchweihmarkt in Anger werden wieder 15 Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und Vergnügungsbuden sowie zwischen 75 und 90 Fieranten mit ihren Markständen erwartet. Die örtlichen Gastronomen sorgen für das leibliche Wohl zu diesem zweitägigen Markt. Bergschützenkapelle und Trachtenkapelle umrahmen das Marktgeschehen. Der Kirchweihmarkt findet alljährlich am 4. Sonntag nach Ostern statt, also diese Jahr am 3. Mai 2015.weiterlesen »

Sepp Wurm

Die Sennerinnen der Stoißer Alm

 von Sepp
die Stoißer Alm im Rupertiwinkel © RoHa Fotothek Fürmann

Die Stoißer Alm im Rupertiwinkel © RoHa Fotothek Fürmann

Drei Frauen sind es, die für eine Saison ihren Beruf mit dem Alltag einer Sennerin tauschen wollen. Auf Anhieb verstehen sie sich beim ersten Treffen prächtig, obwohl sie sich bis jetzt nicht kannten und freuen sich auf ihre Zusammenarbeit für die nächsten Monate auf der Stoißer Alm (1275 m) auf dem Teisenberg im Grenzgebiet der Gemeinden Anger und Teisendorf im Rupertiwinkel. Sie wissen um die verantwortungsvolle Aufgabe, die sie gemeinsam übernehmen werden und freuen sich auf ein lustiges Beisammensein in Arbeit und Freizeit, wie sie einhellig bestätigen. – Und sie haben eines gemeinsam: Sie wollen viele nette Leute kennenlernen, viel Schönes erleben und viel Erfahrung sammeln in diesem nicht alltäglichen Beruf.

Sennerinnen der Stoißeralm © RoHa Fotothel Fürmann

Die Sennerinnen der Stoißer Alm © RoHa Fotothek Fürmann

Die 51-jährige Andrea ist aufgewachsen in Paderborn und lebt seit 1983 in Bayern, jetzt in Siegsdorf und erzählt stolz, dass sie bereits Oma sei. „Als gelernte Hauwirtschafterin und bis jetzt in der Lebensmittelbranche tätig freue ich mich auf die Aufgabe auf der Stoißer Alm“. Susanne aus Moosham bei Laufen: „Ich bin neugierig auf das Arbeiten auf der Stoißer Alm.“ Als gelernte Kinderpflegerin und im zweiten Berufsleben als Koch bezeichnet sie die Arbeit „auf Saison“ im Winter auf einer Hütte im Zillertal auf 2330 Metrern als „cool“ und lässt sich auch von viel Arbeit nicht abschrecken, wie sie meint. Die Maschinenbaustudentin Stefanie aus Sillersdorf (24 Jahre)  wird mit ihrer Erfahrung in der Gastronomie das Dreierteam komplettieren. Alle drei trafen die Entscheidung, auf die Alm zu gehen, ganz spontan; alle Drei mögen den Umgang mit Menschen und alle drei lieben die Natur; also beste Voraussetzungen für ein Leben und Arbeiten als Sennerin.weiterlesen »

Christian Thiel
Stoißer Alm Mountainbike Tour

Die erste echte Mountainbiketour des Jahres auf die Stoißer Alm

Nachdem ich in den letzten Tagen und Wochen ab und zu im flachen Gelände mit dem Fahrrad unterwegs war, gings heute endlich wieder Richtung Berg. Nach gemütlichem Mittagessen erstmal das Radl aus dem Keller holen und ins Auto verladen, da der Fitnesszustand eine Tour von zu Hause aus noch nicht zulässt. Um 15 Uhr habe ich mich mit einem Freund am Parkplatz an der Kohlhäuslstraße überhalb von Anger verarbredet. Schnell noch die Räder zusammengebaut und dann gings los.

Die ersten Kilometer fährt man an der Stoißer Ache entlang. Die Forststraße führt bis zu Stoißer Alm hinauf und ist mit dem Fahrrad gut befahrbar. Nach ein paar Hundert Metern erreicht man eine unbewaldete Fläche. In der Sonne war es richtig warm, aber auch in den Waldstücken war die Temperatur kein Problem, schließlich waren wir ja in Bewegung. Die kurze Radlhose und das T-Shirt haben trotz kühlem Wetter ausgereicht. Nach dem unbewaldeten Stück kommen die ersten knackigeren Steigungen. In Serpentinen schlängelt sich der Weg durch den Wald hinauf bis zum Angerer Kreuz. Von dort aus könnte man auch nach Adlgaß und Inzell fahren (oder wandern).

Das Angerer Kreuz auf dem Weg zur Stoißer Alm

Das Angerer Kreuz – ungefähr bei der Hälfte der Fahrzeit

Weiter gehts über zwei kleine Brücken und langsam wirds anstrengend. Nach zwei kleineren Steigungen gehts ans Eingemachte. Es wird steil und zwar für ein längeres Stück. Der Wald wird lichter und man hat das Gefühl es nicht mehr so weit, doch kurz vor der nächsten Ebene kommt nochmal ein richtig steiler Anstieg. Als dieser überwunden ist, sind wir bei dem Viehgitter und der Kreuzung mit der Forststraße, die von Teisendorf auf die Alm führt. Von dort aus fährt man schön in der Sonne, allerdings lag ringsherum auf den Wiesen noch einiges an Schnee und immer wieder wehte ein kalter Wind.weiterlesen »

Zu Besuch beim Porsche Traumwerk

 von Lisi
Hans-Peter Porsche mit einem Teddybären aus der Spielzeugsammlung

Hans-Peter Porsche mit einem Teddybären aus der Spielzeugsammlung

Am Freitag, den 13.2.2015 strahlt das Bayerische Fernsehen zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr in seiner Sendung „Abendschau der Süden“ einen Beitrag über das „Hans-Peter Porsche Traumwerk“ aus. Die BR Abendschau-Redakteurin Trixi Ziegler hat mit ihrem Team, dem Kameramann Detlef Krüger, der Tonfrau Kristina Kottmair und dem Lichtmann Bernhard Sonner schon einmal hinter die noch verschlossenen Türen geschaut.

Hans-Peter Porsche erfüllt sich mit dem Traumwerk in Anger im Berchtesgadener Land einen Lebenstraum. Persönlich übernimmt er die Führung des Teams und gibt uns als Zuschauer einen ersten Einblick in das außergewöhnliche Museum. Unter anderem ist das Team der Abendschau dabei, wie die Modelleisenbahn „eingefahren“ wird. Diese nimmt einen großen Teil der einmaligen Ausstellung ein: auf einer Fläche von 400 qm und einem Höhenunterschied von bis zu 5 Metern, fahren 180 Züge – davon 40 im Dauereinsatz – auf einer Schienenlänge von 3000 Metern. Desweiteren finden sich auf der Ausstellungsfläche von ungefähr 5.000 Quadratmetern Spielzeuge verschiedener Zeitepochen in unterschiedlicher Machart, die auf faszinierende Weise präsentiert werden. weiterlesen »

Sepp Wurm

Zwischen Spessart und Karwendel

 von Sepp

TV-Tipp: Der BR in Anger

Dr. Georg Bayerle hat letzte Woche mit seinem Team die Zwillingsschwestern Steffi Koch-Klinger und Maria Koch-Ortner und ihre Familien besucht. Der BR zeigt den Zuschauern der Sendung Zwischen Spessart und Karwendel den Heimatort Anger, war bei einem Sonntagsausflug zum Familienskigebiet Götschen in Bischofswiesen dabei.

Die Koch Schwestern mit Kindern am Götschen © Dr. Georg Bayerle, BR

Die Koch Schwestern mit Kindern am Götschen © Dr. Georg Bayerle, BR

Das Team begleitetet Steffi Koch-Klinger mit Tourenskiern auf die Stoißeralm, den Hausberg der amtierenden Deutschen Meisterin im Skibergsteigen, der sich im schönsten Winterkleid präsentiert. Mari Koch-Ortner zeigt eines ihrer liebsten  Langlauf-Trainingszentren, den Aschauerweiher in Bischofwiesen.

 

Steffi Koch-Klinger und Maria Koch-Ortner

So einen Winter haben wir in Bayern schon lang nicht mehr gehabt, da werden Kindheitserinnerungen wach. An früher, wo man in den Alpendörfern gleich an der Haustür in die Skier gestiegen und losgezogen. Die Zwillingsschwestern Steffi Koch-Klinger und Maria Koch-Ortner sind auf einem Bergbauernhof in Anger im Berchtesgadener Land so aufgewachsen. Und dabei ist ihnen der Parallelschwung sozusagen von Geburt an mitgegeben worden. Bis in den Leistungssport und sogar die Kinder haben sie praktisch zeitgleich bekommen und damit sind die Parallelen noch nicht zu Ende. Die Bande der Koch-Schwestern ist durchaus ein Hingucker auf der Piste am Götschen über Bischofswiesen, wo der Papa immer Bergwachtdienst hatte und die blonden Zwillingsschwestern mitgenommen hat. Die Farbvorlieben der Familie bewegen sich zwischen lila und pink. Vier Kinder haben die Zwillingsschwestern zwischen zwei und vier Jahren und alle stehen schon auf den Skiern. Wie die Mütter vor 30 Jahren so sind sie wenn’s geht draußen und bewegen sich an der frischen Luft und im Schnee.

Skitour auf die Stoißer Alm © Dr. Georg Bayerle, BR

Skitour auf die Stoißer Alm © Dr. Georg Bayerle, BR

Die Stoißer-Alm ist in diesen Tagen eine Winterlandschaft aus dem Bilderbuch. Der 1300 Meter hohe Voralpengipfel ist der eigentliche Hausberg der amtierenden deutschen Meisterin im Skibergsteigen Steffi Koch-Klinger. weiterlesen »

Sepp Wurm

Peter Alexanders Modelleisenbahn

 von Sepp

Einzigartiges Andenken an Peter Alexander

Der legendäre Peter Alexander als Sammler von Modelleisenbahnen: Diese wenig bekannte Seite des österreichischen Sängers, Schauspielers und Entertainers erleben Besucher des Hans-Peter Porsche TraumWerks ab Frühjahr 2015. Hans-Peter Porsche, Enkel des legendären Firmengründers Prof. Dr. Ing. h.c. Ferdinand Porsche, hat die Modelleisenbahn-Aanlage nach dem Tod des berühmten Entertainers bei einer Auktion ersteigert.

Der legendäre Peter Alexander war ein begeisterter Sammler von Modelleisenbahnen © N. Unfried

Der legendäre Peter Alexander war ein begeisterter Sammler von Modelleisenbahnen © N. Unfried

Ab kommendem Jahr können sich Besucher ein eigenes Bild machen von der einzigartigen Anlage, an der Peter Alexander 200 Stunden gearbeitet hat. Die kompakte Anlage mit einer Größe von 2,1 mal 1,1 Metern wird dann in der Sammlung im oberbayerischen Anger im Berchtesgadener Land ausgestellt.

 

Modelleisenbahnanlage in Hans-Peter Porsches TraumWerk

Hans-Peter-Porsche-TraumWerkDie Modelleisenbahn nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch eine imposante Landschaft. Ein kleiner Bahnhof mit zwei Gleisen und einem Bahnsteig für die Reisenden ist der Ausgangspunkt. Die Fahrt geht vorbei an Felsformationen über mächtige Brücken aus Stahl, Bruchstein-Viadukten und einem Ausflugslokal auf einer Anhöhe. Detaillierte Bauten einer alten Burgruine und einer Klamm mit einem tosenden Wildbach zeigen, wie liebevoll die Anlage gestaltet wurde. Die Landschaftsform wurde mit hochwertigen Artikeln wie Felsen aus Strukturhartschaum, Bäumen und Figuren ausgestattet und dekoriert. Die Gleise stammen von der renommierten Firma Märklin.weiterlesen »

Sepp Wurm

600 Jahre Kapelle Vachenlueg

 von Sepp
Wallfahrtskapelle "Zu Unserer Lieben Frau" in Vachenlueg bei Anger

Wallfahrtskapelle „Zu Unserer Lieben Frau“ in Vachenlueg bei Anger

600 Jahre Wallfahrtskapelle Vachenlueg bei Anger

Seit 600 Jahren gibt es die Wallfahrtskapelle „Zu Unserer Lieben Frau“ in Vachenlueg bei Anger. Nach der umfassenden Innenrenovierung in den vergangenen zwei Jahren erstrahlt sie nun in neuem Glanz. Grund genug für ein großes Jubiläumsfest am kommenden Sonntag, 4. Mai. Der Festgottesdienst wird vom Erzabt von St. Peter Salzburg, Korbinian Birnbacher, zelebriert und vom Jugendchor Anger, dem Pfarrverbandschor sowie der Bergschützenkapelle Anger gestaltet. Er findet bei schönem Wetter im Freien und bei Regen in einem eigens aufgebauten Zelt statt. Anschließend ist im Zelt ein „Fest der Begegnung“. Wer will, erhält dort ein Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Um 14 Uhr bietet Heimatpfleger Erhard Zaha eine Führung in der Kapelle an.

Kapelle „Zu Unserer Lieben Frau

Prälat Walter Brugger schreibt in seinem Buch „Höglwörth“ ausführlich über die Geschichte dieses Kleinods, und auch im Angerer Kirchenführer steht einiges darüber. Der Name Vachenlueg bezeichnet einen abgemessenen, abwärts gelegenen Platz mit guter Fernsicht. weiterlesen »

Sepp Wurm

3. Weißbierfest in Ramsau, Teisendorf

 von Sepp

Die Trachtenvereine Anger-Höglwörth und D’Raschenberger Teisendorf feiern gemeinsam am Sonntag,  23.  Juni 2013 das 3. Weißbierfest in der Ramsau an der Grenze der beiden Gemeinden (an der Straße von Teisendorf zum Höglwörther See – Gemeinde Anger).

 die Teisendorfer Trachtenkinder bei ihrem Auftritt am Weißbierfest

die Teisendorfer Trachtenkinder bei ihrem Auftritt am Weißbierfest

Um 10 Uhr geht dem Weissbierfest ein Feldgottesdienst in der Ramsau voraus. Die Musikkapelle Anger-Höglwörth wird den Gottesdienst musikalisch begleiten. Die Vereine sorgen dann ab 11 Uhr bis in den Abend hinein reichlich für das leibliche Wohl. Die gesamte Bevölkerung ist herzlich willkommen. Es spielen schmissig auf die Teisendorfer Musikkapelle und die Weißbiermusi. Die Kinder- und Jugendgruppen und die Aktiven beider Vereine zeigen ihr großartiges Können mit Tanz und Platteln.  Franz Edfelder aus Anger und Franz Krammer aus Freidling bieten mit ihren prächtigen Kaltblutpferden Kutschfahrten an und für die Kinder steht eine Hüpfburg bereit.

 

Bild und Text © RoHa Fotothek Fürmann

 

Isabel

Das Heilige Grab erstrahlt in Höglwörth

 von Isabel
Heiliges Grab Höglwörth

Heiliges Grab Höglwörth © Roha Fotothek Fürmann

Eines der schönsten Heiligen Gräber wird alle drei Jahre zur Osterzeit in Höglwörth, Gemeinde Anger im Berchtesgadener Land, aufgebaut. 2013 ist es wieder soweit. Über 10.000 Gläubige kommen dann, um das prächtige Grab zu besuchen. Karfreitag und Karsamstag (29. und 30 März) kann man den Himmel aus bunten Glaskugeln in der Klosterkirche von 9 bis 19 Uhr bewundern.

 

Tipp: In der Karwoche erscheint ein Buch von den Autoren und Fotografen Rosi und Hans Fürmann, das die Geschichte der Heiligen Gräber von der Grabeskirche in Jerusalem ausgehend aufgreift. „Sein Grab wird herrlich sein – das Herrengrab von Höglwörth in der Heimat des Rupertiwinkels“, so der Titel des reich bebilderten Buches. Neben dem Herrengrab widmet es sich auch anderen Themen der geschichtsträchtigen Region.

 

Rosi und Hans Fürmann stellen das Buch am Sonntag, 17. März 2013 um 18h30 beim Klosterwirt in Höglwörth vor, musikalisch begleitet von den Irlberger Bläsern, Hermann Huber und den Höglwörther Sängern. Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

Viel Spaß beim musikalischen Bildvortrag wünscht Euch Isabel

Sepp Wurm

Höglwörth – Perle des Rupertiwinkels

 von Sepp

Ehemaliges Augustinerchorherrnstift am Höglwörther See

Das ehemalige Augustinerchorherrnstift Höglwörth in der Gemeinde Anger – wohl eins der meist fotografiertesten Motive des Rupertiwinkels.

Höglwörth © Roha Fotothek Fürmann

Höglwörth © Roha Fotothek Fürmann

Ein Spaziergang um den See lohnt immer wieder mit herrlichen Aus- und Einblicken und rückt das ehemalige Kloster in den vielen Stimmungen der wechselnden Tages- und Jahreszeiten in unvergleichliches Licht. Dabei drängt sich unweigerlich die Geschichte dieser „Perle des Rupertiwinkels“ in das Bewußtsein und man hört in die Stille des Sees hinein förmlich das Chorgebet der an die 700 Jahre hier lebenden und wirkenden Augustiner-Chorherrn.

 

Text und Bild © Roha Fotothek Fürmann