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Wanderung zum Watzmannhaus

Watzmannhaus
Weitblick garantiert - das Watzmannhaus

„Sollen wir zum Watzmannhaus gehen?“ fragte ich meinen Sohn und da die Wettervorhersage ideal war, starteten wir am Dienstag los. Was ich nicht ahnen konnte war, dass er gleich ein solches Tempo vorlegen würde, sodass wir in eindreiviertel Stunden schon oben waren.
Die drei beliebtesten Möglichkeiten aufs Watzmannhaus zu gelangen sind: 

  1. Von Hammerstiel in der Hinterschönau aus. Von dort sind wir gestartet.
  2. Von der Wimbachbrücke aus. Der Weg trifft in Schapbach auf den von Hammerstiel.
  3. Von Königssee aus über den Grünstein und Kührointh

Kommt man von Hammerstiel oder Wimbachbrücke, kann man in Schapbach rechts den Weg nehmen oder den über Kührointh wählen. Da muss man an einer Stelle allerdings sehr trittsicher sein da felsig und mit Drahtseilen gesichert.
Von Schapbach aus führt an der Kreuzung rechts eine gute Forststraße bergauf (AV-Wege Nr. 444/441) bis zur Mitterkaser-Alm, die auch bewirtschaftet ist. Ab da wird der Weg steiniger und steiler. In Serpentinen geht es hinauf zur Falzalm und dann weiter in einigen Kehren zum Watzmannhaus.
Festes Schuhwerk ist unerlässlich und der Herr den wir sahen, der mit seinen Trekkingsandalen hinaufschlappte, sollte kein Vorbild sein.
Vom Watzmannhaus aus auf seinen 1930 Höhenmetern hat man einen guten Rundumblick. Doch wir machten nur eine kurze Pause und entschieden, noch ein Stück weiter Richtung Hocheck zu gehen. Der felsige Weg, nunja, Weg ist es eigentlich keiner, erfordert Trittsicherheit und es ist nicht immer einfach, die Markierungen zu finden. Eine Dreiviertelstunde später, kurz unterhalb des Hochecks, genossen wir den Ausblick.

Watzmannfrau
Blick auf die Gefährtin des Watzmannes - die Watzmannfrau

Von da kehrten wir wieder um, denn leider machen wir ja hier nicht Urlaub sondern daheim wartet ja die übliche Arbeit. Zum Mittagessen im Watzmannhaus reichte aber die Zeit noch.

Servus und bis bald!
Christoph

P.S.  Hier noch ein Panoramahandyfoto von meinem Sohn (wenn man auf das Bild klickt, sieht man es größer):

Panorama vom Watzmann
Panorama vom Watzmann

Wenn Christoph Merker nicht gerade Bücher in der Bücherstube in Berchtesgaden verkauft oder für die regionalen Zeitungen als Reporter unterwegs ist, sitzt er vor seiner Staffelei und malt. Oder er werkelt in seinem kleinen Garten und manchmal kann man ihm auf seiner Lieblingslaufstrecke, dem Königsseer Fußweg, etwas außer Atem antreffen.

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