Ausflugstipps

Shuttledienst bei der Rodel-WM

Franz Eder im Gespräch
Franz Eder im Gespräch

Im Winter tauscht der Berufskraftfahrer seine 18 Tonnen Kehrmaschine gegen einen BMW X5. Franz Eder ist einer der acht Fahrer, die bei Rennrodel- und Bobwettkämpfen geladene Gäste, Funktionäre oder Fotografen mit schwerer Ausrüstung sicher von A nach B bringen.„Ich bin jetzt seit fast 10 Jahren dabei“, sagt Eder, „es macht Spaß, die internationalen Gäste an die Bahn, zu Veranstaltungen oder zum Flughafen zu bringen. Oft kommt man mit interessanten Menschen ins Gespräch, vor allem bei längeren Fahrten. Ich fahre gern Auto, daher ist dieser Job eine willkommene Abwechslung im Winter für mich.“ Etwa eine Woche vor Wettkampfbeginn fährt Eder mit seinen Kollegen nach München, um die Fahrzeugflotte bei BMW im Werk abzuholen. BMW Deutschland ist seit langem Premium- und Technologie-Partner des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD), und seit 2014 Offizieller Partner des Internationalen Rennrodelverbandes FIL und u.a. auch „Offizieller Partner der FIL Rennrodel-WM“.

Shuttlefahrer Martin Huber vor der Tourist-Info Königssee
Shuttlefahrer Martin Huber vor der Tourist-Info Königssee

Leiter des Fahrdienstes ist Martin Hallweger. Er rekrutiert die Fahrer, bearbeitet die Fahraufträge des Bob- und Schlittenverbands, teilt die Fahrdienste entsprechend ein und koordiniert die Parkeinweiser, die ebenfalls in sein Ressort fallen. „Ein harter Job“ so Eder, „die Kollegen stehen den ganzen Tag in der Kälte. Da ist doch angenehmer, ein beheiztes Lenkrad in den Händen zu haben“, lacht er. Die Einsatztage der Fahrer sind lang. Los geht es morgens gegen sieben, wenn die ersten Betreuer schon lange vor Beginn des Wettkampfs an die Bahn müssen. Auch Journalisten sind oft schon früh da, um in Ruhe zu arbeiten. Die Wagen stehen am Großparkplatz am Königssee vor der Tourist-Information und an der „Deutsche Post Event-Lounge“, Treffpunkt für VIP-Ticketinhaber und Ehrengäste an der Bahn. Die Anfahrt zur Kunsteisbahn verlangt höchste Aufmerksamkeit, denn auf der Straße sind viele Fußgänger unterwegs. „ Wir haben Hupverbot“, erklärt Eder, „und nehmen auf die Fußgänger Rücksicht“. Während des Abends sind dann meist noch zwei Fahrer im Einsatz, um die Gäste zu Abendveranstaltungen oder ins Hotel zu bringen. Nach Dienstschluss reinigt jeder Fahrer seinen Wagen, damit dieser am nächsten Tag wieder einwandfrei zur Verfügung steht. „Wir rechnen zur WM mit etwa 1.000 Shuttlefahrten – also doppelt so viel wie bei einem normalen Weltcup. Die hoffentlich wieder unfallfrei stattfinden werden.“

www.rennrodelwm.de

#‎LugeWM2016‬

Ich bin seit 1994 im Tourismus tätig, anfangs in der Region Berchtesgaden-Königssee. Seit 1997 befasse ich mich mit den sog. “Neuen Medien”. Jetzt halte ich als Content Managerin die Markenwebsite für das Bergerlebnis Berchtesgaden aktuell. Durch Schulungen, Weiterbildung und die Zusammenarbeit mit unserer Agentur bleiben wir auch in den Sozialen Netzwerken immer am Ball. Ich freue mich auf weitere, interessante Erfahrungen, die ich gerne mit Euch teile.

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