Bindalm ©Nationalpark Berchtesgaden
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TV-Tipp: UNKRAUT im Nationalpark Berchtesgaden

Steinadler und Watzmann: Wahrzeichen des Nationalparks Berchtesgaden
Steinadler und Watzmann: Wahrzeichen des Nationalparks Berchtesgaden

Das BR Umweltmagazin UNKRAUT im Nationalpark Berchtesgaden

Bayern soll einen dritten Nationalpark bekommen, das hat die Staatsregierung beschlossen. Nur: Wo soll, darf und kann er hin? Spessart, Rhön, Steigerwald: Die Standortwahl ist scheinbar schwierig.

Im Berchtesgadener Land dagegen besteht schon seit 1978 ein Nationalpark rund um Königssee und Watzmann. Auf einer Fläche von 208km² wird hier die Natur sich selbst überlassen. UNKRAUT-Moderatorin Karin Kekulé macht eine Reise durch Deutschlands einzige Alpen-Nationalpark und zeigt, was ein Schutzgebiet Positives für uns alle bewirken kann: ökologisch ohnehin, aber auch ökonomisch, als Tourismus-Motor für die Region. Denn neben dem Schutz der Natur und der Forschung hat sich der Nationalpark Berchtesgaden auch Bildung und Erholung der Besucher zum Ziel gesetzt: Ein Wanderwegenetz von 230 Kilometern Länge durchzieht das Naturschutzgebiet und ermöglicht den Wanderern eindrucksvolle Naturerlebnisse und die Begegnung mit seltenen Tieren und Pflanzen. Ein Nationalpark ist aber nicht nur Natur-, sondern auch Kulturlandschaft: Das kann man auf den zahlreichen Almen im Gebiet desNationalparks erleben. Ganz traditionell betreiben hier dier Almbauern eine naturverträgliche Landwirtschaft.

Bindalm ©Nationalpark Berchtesgaden
Die Bindalm im Nationalpark Berchtesgaden

Begeleitet Moderatorin Karin Kekulé auf ihrer Reise durch den Berchtesgadener Nationalpark und schaltet am Montag, den 3. April um 19 Uhr das Bayerische Fernsehen ein.

Waldbau: Wie ökologisch ist der Forst von morgen?

Der Wald – seit jeher fasziniert er uns. 5 Milliarden Bäume stehen in den bayerischen Wäldern. Meistens Fichten. Kerzengerade und wohlgeordnet. Gepflanzt, um geerntet zu werden. Der Wald ist Plantage und Holzfabrik. Eine artenarme Monokultur. Dabei hat der Forst vor allem ökologische Funktionen. In einem gesunden Mischwald gibt es viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Er filtert als grüne Lunge Luftschadstoffe heraus. Wirkt als Erholungsgebiet wie Balsam für Körper und Seele. Warum nur wird der Wald trotzdem so wenig geschützt?

Zirben auf der Reiter Alm
Zirben auf der Reiter Alm im Nationalpark Berchtesgaden

UNKRAUT – Ihr Umweltmagazin! Am 3. April 2017 um 19 Uhr im BR Fernsehen. Schaltet ein – es lohnt sich! Euer Sepp

Mein Name ist Sepp Wurm und ich bin seit Sommer 2010 bei der Berchtesgadener Land Tourismus. Als Social Media Enthusiast kümmere ich mich neben diversen anderen Kanälen auch um das BerchtesgadenerLandBlog. Schwerpunkt meiner Blogbeiträge sind Berichte über meine Wanderungen und Bergtouren im Sommer, sowie über Skitouren im Winter. Meine Leidenschaft für die Berge bringe ich gerne in unseren Blog mit ein. Als waschechter Ramsauer „Bergbauernbua“ liegen mir zudem unsere Heimat und ihre Traditionen und Bräuche natürlich besonders am Herzen. Ich hoffe, diese Liebe zu unserem schönen Berchtesgadener Land spiegelt sich auch in meinen Blogbeiträgen wider.

3 Kommentare

  • Fendt Josef

    Das ist ja wohl das höchste die Reporterin sollte sich mal mit uns Almbauern in Verbindung setzen.
    Wir werden alles daran setzen das kein weiterer Nationalpark entstehen wird.
    Nationalpark und Natur nahe Almbewirtschaftung funktionieren nicht, zumindest nicht mit dieser Einstellung.

    • Klaudia Neuhaus-Nicosia

      > ? richtig!!! Das sind immer Menschen die noch nie in der Landwirtschaft tätig waren und nicht wissen was es für Folgen hat. Bei den wächst das Essen wohl auf den Bäumen?

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