Die Geschichte des Unterhochgartlehens reicht zurück bis in das Jahr 1385.
Ausflugstipps,  Berge

Natur trifft auf Kultur

Das winterliche Hochgartdörfl
Das winterliche Hochgartdörfl in Bischofswiesen

Bei Einheimischen ist das Gebiet rund um das Hochgartdörfl in Bischofswiesen schon lange sehr populär zum Spazierengehen. Es bietet schöne Ausblicke auf die Berchtesgadener Berge und auf eines der ältesten Siedlungsgebiete des Berchtesgadener Tals.

Winter am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen
Winter am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Vor fast 900 Jahren wurde hier der einst dichte Wald gerodet, so das eine offene Kulturlandschaft entstand mit vielfältigen und sehr artenreichen Lebensräumen wie Mager- und Feuchtwiesen und jahrhundertalten Feldrainen, über die man interessante Dinge auf den Informationstafeln am Wegesrand erfahren kann (Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen). Im Winter kann man das Gebiet mit Langlaufski, Schneeschuhen oder auf dem geräumten Natur-Erlebnisweg erkunden

Halb im Schnee versunken ist die wunderschöne Eingangstür vom Unterhochgartlehen. Die typische alte Berchtesgadener Tür ist noch original von 1680
Halb im Schnee versunken ist die wunderschöne Eingangstür vom Unterhochgartlehen. Die typische alte Berchtesgadener Tür ist noch original von 1680

Die Geschichte des  Unterhochgartlehens reicht zurück bis in das Jahr 1385.
Die Geschichte des Unterhochgartlehens reicht zurück bis in das Jahr 1385.
Hochgartlehen und Watzmann
Hochgartlehen und Watzmann

Es gibt auch geführte Wanderungen, Termine unter www.facebook.com/NaturTour oder im Veranstaltungskalender

Bei den Führungen lernt man das Gebiet zu jeder Jahreszeit unter ganz eigenen Gesichtspunkten kennen.

Winterwandern in Bischofswiesen
Winterwandern in Bischofswiesen

Besonders schön ist der Waldrand, wenn Neuschnee die Bäume in einen weißen Mantel hüllt.

Winterwald in Bischofswiesen
Winterwald in Bischofswiesen

Nahe am Waldrand gibt es eine besonders mächtige Fichte, um die der Waldweg außen herumgeführt wurde. Sie hat einen Umfang von 360 cm und ist damit ein so genannter Methusalem-Baum. Sie ist einfach zu groß geworden, um im Sägewerk verarbeitet zu werden. Die Sägeblätter sind zu klein. Und so darf diese Fichte im Wald bleiben.

Methusalem-Bäume
Methusalem-Bäume

Solche Methusalem-Bäume sind ganz wichtig für die Ökologie im Wald, weil sie Bestand haben, während die anderen Bäume um sie herum nach einander gefällt werden und neue heranwachsen. Nur bei den Methusalem-Bäumen finden die Tiere und Insekten einen sicheren Unterschlupf. Die Bäume sind wie eine Arche Noah, von der aus die Tiere immer wieder die neu aufwachsenden Bäume besiedeln können.

Mein Name ist Sepp Wurm und ich bin seit Sommer 2010 bei der Berchtesgadener Land Tourismus. Als Social Media Enthusiast kümmere ich mich neben diversen anderen Kanälen auch um das BerchtesgadenerLandBlog. Schwerpunkt meiner Blogbeiträge sind Berichte über meine Wanderungen und Bergtouren im Sommer, sowie über Skitouren im Winter. Meine Leidenschaft für die Berge bringe ich gerne in unseren Blog mit ein. Als waschechter Ramsauer „Bergbauernbua“ liegen mir zudem unsere Heimat und ihre Traditionen und Bräuche natürlich besonders am Herzen. Ich hoffe, diese Liebe zu unserem schönen Berchtesgadener Land spiegelt sich auch in meinen Blogbeiträgen wider.

One Comment

  • Regina Heidenecker

    Diese Wanderungen sind wirklich sehr empfehlenswert. Ausführliches Wissen wird anschaulich dargestellt; wunderschöne Touren in einer herrlichen Landschaft.

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