Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Bischofswiesen

Tag des Geotops am 16. September

 von Ulrike Goßner
Das Mausloch, eine der vielen Höhlen im Untersberg.

Das Mausloch, eine der vielen Höhlen im Untersberg.

Geologische Naturwanderung anlässlich des deutschlandweiten Aktion „Tag der Geotope“: Geotope sind außergewöhnliche Gesteinsformationen, an denen man die Entwicklung der Erde und des Lebens nachvollziehen kann. Lernen Sie bei dieser Naturwanderung rund um das Hallthurmer Moos mit einer Geologin drei Geotope im Berchtesgadener Tal kennen. Dabei kann man erfahren, wie das Ende der Dinosaurier wirklich aussah, warum Berchtesgaden einmal ein Teil von Afrika war, wie sich Berchtesgaden endgültig vom Meer verabschiedet hat und wie ein gewaltiger Bergsturz dem Wasser eine ganz neue Fließrichtung aufzwang und heute noch zeitwiese einen See aufstaut. Außerdem gibt es einen Einblick durch ein kleines „Mausloch“ in die riesigen Höhlen des Untersbergs.

Tag des Geotops: Vom Mausloch zur Superkatastrophe

Am 16. September 2018 ist der Tag des Geotops: Zum 17. Mal will die Deutsche Geologische Gesellschaft mit diesem Tag auf die Bedeutung wichtiger geologischer Formationen aufmerksam machen.

Die Steinerne Agnes am Lattengebirge, Bayerns schönstes Geotop.

Die Steinerne Agnes am Lattengebirge, Bayerns schönstes Geotop.

Die ersten Geotope im Berchtesgadener Land wurden 1985 in dem Geokataster aufgenommen. Bis heute sind es um die 100, darunter auch die bekannte Steinerne Agnes, dem Wahrzeichen aller bayerischer Geotope.

Zu den schönsten Geotopen gehört auch die Watzmann-Ostwand mit der Eiskapelle.

Zu den schönsten Geotopen gehört auch die Watzmann-Ostwand mit der Eiskapelle.

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Massenstart – auf fünf Gruppen verteilt, beginnen jeweils gut 100 Soldaten das Skitourenrennen. © Bundeswehr/Marco Dorow

Massenstart – auf fünf Gruppen verteilt, beginnen jeweils gut 100 Soldaten das Skitourenrennen. © Bundeswehr/Marco Dorow

Über 500 Gebirgssoldaten messen sich beim „Polarfuchs“

Das Führungskorps aller Verbände der Gebirgsjägerbrigade 23 stellte sich am Dienstag, 6. März, dem alljährlichen militärischen Wettkampf „Polarfuchs“. Mit zehn Kilogramm Gepäck und Waffe spurteten die Wettkämpfer 400 Höhenmeter mit Skiern auf den Götschen, um nach einem rasanten Abfahrtslauf wiederum die letzten 50 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Damit wiesen die militärischen Führer der Brigade ihre Skibeweglichkeit und körperliche Robustheit nach.

Vom Offizieranwärter bis zum Oberst – alle müssen mit!

Um 16 Uhr startete die erste von fünf Startwellen an der Götschenalm auf die Wettkampfstrecke. Die Aufstiegspur führte die insgesamt über 500 Soldatenüber verschneite Waldwege bis hinauf zur Liftstation unterhalb des Götschenkopfs.

Wettkämpfer steigen auf den letzten Metern zum Ziel auf. © Bundeswehr/Marco Dorow

Wettkämpfer steigen auf den letzten Metern zum Ziel auf. © Bundeswehr/Marco Dorow

Nachdem die 19- bis 59-jährigen Starter vom Dienstgrad Gefreiter Offizieranwärter bis zum Oberst den höchsten Punkt der Strecke erreicht hatten, mussten sie innerhalb einer markierten „Wechselzone“ schnellstmöglich ihre Steigfelle von den Skiern abziehen, um sich auf die Abfahrtstrecke begeben zu können. Hier forderte die durch Regen und Nebel zeitweise stark eingeschränkte Sicht volle Konzentration von den Teilnehmern. Wieder an der Götschenalm angekommen, legten die Soldatinnen und Soldaten nochmals die Felle an, um auf den letzten Höhenmetern im Aufstieg noch einmal alles aus sich herauszuholen. Unter dem Beifall und den Anfeuerungsrufen der Kameraden wuchs Mancher auf den letzten Metern zur Ziellinie über sich hinaus.weiterlesen

Natur trifft auf Kultur

 von Ulrike Goßner
Das winterliche Hochgartdörfl

Das winterliche Hochgartdörfl in Bischofswiesen

Bei Einheimischen ist das Gebiet rund um das Hochgartdörfl in Bischofswiesen schon lange sehr populär zum Spazierengehen. Es bietet schöne Ausblicke auf die Berchtesgadener Berge und auf eines der ältesten Siedlungsgebiete des Berchtesgadener Tals.

Winter am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Winter am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Vor fast 900 Jahren wurde hier der einst dichte Wald gerodet, so das eine offene Kulturlandschaft entstand mit vielfältigen und sehr artenreichen Lebensräumen wie Mager- und Feuchtwiesen und jahrhundertalten Feldrainen, über die man interessante Dinge auf den Informationstafeln am Wegesrand erfahren kann (Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen). Im Winter kann man das Gebiet mit Langlaufski, Schneeschuhen oder auf dem geräumten Natur-Erlebnisweg erkunden

Halb im Schnee versunken ist die wunderschöne Eingangstür vom Unterhochgartlehen. Die typische alte Berchtesgadener Tür ist noch original von 1680

Halb im Schnee versunken ist die wunderschöne Eingangstür vom Unterhochgartlehen. Die typische alte Berchtesgadener Tür ist noch original von 1680

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Große Ehre für eine kleine Schaukel

 von Sepp
Die Hutschn auf der Marxenhöhe

Die Hutschn auf der Marxenhöhe

Die Hutschn-Macher aus Bischofswiesen wurden für den renommierten German Brand Award 2018 nominiert.

Ein kleiner Brief sorgte am Wochenende für große Freude in der Hutschnwerkstatt in Bischofswiesen. Da stand zu lesen, dass die Hutschnbauer und Ihre handgefertigten Schaukeln von den unabhängigen Gremien des Rat für Formgebung und des German Brand Institute aus Frankfurt für einen der begehrtesten Markenpreise nominiert wurden. Ein hochkarätiges Experten-Gremium aus Wirtschaft und Wissenschaft hatte entschieden, die Schaukelbauer zu nominieren. Allein die Nominierung dieses Expertenrates bedeutet eine exzellente Auszeichnung.

Hutschn: Die wahrscheinlich schönste Schaukel der Welt

Hutschn: Die wahrscheinlich schönste Schaukel der Welt

Mit seinen weltweit anerkannten Awards zeichnet der Rat für Formgebung regelmäßig die Besten ihrer Disziplin aus. Er entdeckt, prämiert und fördert hochkarätige Gestaltung – sei es Produktdesign, Architektur, Kommunikationsdesign oder Markenführung. Der Rat für Formgebung gehört zu den international führenden Kompetenzzentren für Design. Initiiert vom deutschen Bundesrat, gestiftet von der deutschen Industrie unterstützt er seit über 60 Jahren Unternehmen bei ihrer Marken- und Designentwicklung und stärkt deutsches Design als Wirtschaftsfaktor. Er prägt die Designkultur Deutschlands entscheidend mit und bietet ein einzigartiges Forum für Wissenstransfer von Marken- und Designkompetenz.weiterlesen

24 Stunden klettern für den guten Zweck

 von Sepp
Ohne „Chalk“ geht beim Klettern nichts (Bild: Heer / Konstantin Möller).

Ohne „Chalk“ geht beim Klettern nichts (Bild: Heer / Konstantin Möller)

Fast 300 Soldaten und zivile Kletterer in insgesamt 14 Mannschaften nahmen am 24-Stunden-Spendenklettern im Bergsteigerhaus Ganz in Bischofswiesen am vergangenen Wochenende teil, um Spenden zu sammeln. Die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall und der Deutsche Alpenverein veranstalteten zusammen zum sechsten Mal ein 24-Stunden-Spendenklettern. Je sieben militärische und zivile Mannschaften kletterten mit großem Engagement 12.306 Routen von Freitag auf Samstag rund um die Uhr, was gut 174.000 Höhenmetern entspricht.

Großartige Leistungen für die gute Sache

Das Siegerteam um Stefan Hallinger, den Routen-Schrauber der Kletterhalle in Bischofswiesen, erkletterte 1.194 Routen, gefolgt von der Steuerkanzlei Martin Schwab mit 1.092 Routen. Eine kleine Gruppe aus zehn deutschen und zwei österreichischen Heeresbergführeranwärtern erreichte mit 947 Routen den dritten Rang. Der erst 17-jährige Emanuel Papert errang in der Einzelwertung mit 198 Routen knapp hinter Thomas Hallinger mit 199 Routen und vor Lucas Heiduczek mit 188 Routen den 2. Platz. „Ich bin erschöpft, aber es ist ganz gut gelaufen“, erläuterte der jugendliche Kletterer. Sein Durchhaltevermögen und das der anderen Teilnehmer wurde von diversen Spendern entsprechend belohnt. Am Ende der Veranstaltung kam eine Summe von rund 25.000 Euro zusammen, die der Bergwacht, der Nepalhilfe oder der Behinderten-Integration Berchtesgaden und anderen wohltätigen Zwecken und sozialen Einrichtungen zu Gute kommen wird.

Schweiß, Schwielen und verschlissene Schuhe

Der stellvertretende Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Stefan Leonhard, und der Geschäftsführer der DAV-Sektion Berchtesgaden, Bernhard Kühnhauser, läuteten traditionell das 24-Stunden-Spendenklettern mit Kuhglocken ein.

Oberst Leonhard und Bernhard Kühnhauser läuten das Spendenklettern ein (Bild: Heer / Lutz Leibelt)

Oberst Leonhard und Bernhard Kühnhauser läuten das Spendenklettern ein
(Bild: Heer / Lutz Leibelt)

Im ständigen Rhythmus „Klettern, Abseilen, Abbinden und Abziehen des Kletterseils“ erarbeiteten sich die Athleten Route um Route und machten die Nacht zum Tag.weiterlesen

Das Honighäusl im Loipl

 von Sepp
Das Honighäusl

Das Honighäusl

Bienen sind wichtig: Der Großteil unserer Lebensmittel ist von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten abhängig. Ohne sie würden Ernten deutlich geringer ausfallen. Gerade auch im unserem landwirtschaftlich geprägten Berchtesgaden spielen die Bienen für die Artenvielfalt eine große Rolle. Deshalb sollte man auch die heimischen Imker unterstützen und regionalen Honig kaufen. Dazu habt Ihr bald eine neue Möglichkeit:Das Honighäusl im Loipl!

Am Samstag, den 28. Oktober 2017, wird das Honighäusl in Bischofswiesen Loipl eröffnet. Die Imker Monika und Peter Mayrhofer freuen sich auf Euren Besuch.

  • Termin: Samstag, 28.10.2017 14:00 bis 18:00 Uhr
  • Adresse: Honighäusl, Schwarzecker Weg 2, 83483 Bischofswiesen Loipl
  • Einblick in die Imkerei
  • Präsentation der Honigprodukte und Honigverkostung
  • große Auswahl an Bienenwachskerzen
  • Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Schaut vorbei, Euer Sepp

Die Schnelllebigkeit unserer heutigen Zeit bringt viel Energie in unser Handeln: Wir leisten, erbringen Fortschritte, entwickeln uns. Dennoch wohnt solchem Aspekt auch teilweise eine Geringschätzung der kleinen Details, die jeder Alltag enthält und solchen somit zu etwas Besonderem macht, inne.

Fernab von dem (positiven) Stress des Alltags existiert die Natur in ihrem reinen Dasein. Dort, wo weder Zeit noch Druck eine Rolle zu spielen scheint herrscht die Quelle meiner Energie: Freiheit.

Um die Achtsamkeit vollends auf die Natur und auf die Wege hin zu meinen Ausgangspunkten der Touren richten zu können, laufe ich seit einigen Wochen unmittelbar von meiner Haustüre zu meinen gewünschten Bergen. Das heutige Ziel: Eine ,,Art“ Dreisesselberg-Überschreitung sowie Umrundung.

Ich starte in Bischofswiesen-Winkl und laufe zunächst bis zur Straße ,,Am Bichlberg“. Die wenigen Wohnhäuser passiert biege ich nun in ein Waldstück ein, in welchem ich mit gelben Beschilderungen konfrontiert werde: Rechts würde ich nach Hallthurm gelangen, links folgend gelange ich zu meinem ersten Stopp: Der Steinernen Agnes.

Nun folgt eine senkrecht nach oben verlaufende Steigung, in welcher ich die ersten Höhenmeter des Tages sammle. Da mittlerweile das Wetter von herbstlicher Atmosphäre ist, herrscht eine angenehme Lauftemperatur. Der Weg ist schotterbehaftet und umringt von zahlreichen Bäumen die trotz des kalendarischen Herbstanfanges noch in sattem Grün erstrahlen. Ich genieße die mich umgebende Natur in ihrer vollen Gänze und folge kontinuierlich dem immer wieder ansteigenden – dann flacher werdenden Weg. Auf etwa 1.300 Metern erreiche ich dann die Steinerne Agnes. An solcher Felsformation angekommen genieße ich den Anblick des steinernen Gebildes sowie die Aussicht auf Watzmann und Hochkalter, die ich von hier aus bereits gut erblicken kann.

Steinerne Agnes

Nach kurzer Rast mache ich mich weiter auf den Weg und folge der gelblichen Beschilderung in Richtung Karkopf/ Predigtstuhl/ Dreisesselberg. Nun erwartet mich ein kleiner, erlebnisreicher downhill über größere Steine und Bäche, die meinen Weg kreuzen. Der Trail gestaltet sich aufregend und erlebnisreich – führt zu einer Art Abwechslung und lässt meine Beine tanzen. Nach solch kurzem Intermezzo folgt wieder eine Steigung, die sich dann bis zum Höhepunkt meiner heutigen Tour zieht. Der Weg ist jetzt relativ schmal und ich erblicke hinter mir liegend die sandsteinigen Ausläufer des Karkopfes – der höchsten Erhebung des Lattengebirges. Auch vor mir präsetiert sich das Lattengebirge in einem seiner charakteristischen Aspekte: Seiner Naturbelassenheit. Auf meinem Weg existiert keine parallel verlaufende Forststraße; auch eine Seilbahn gibt es hier nicht. Lediglich der Reichenhaller Bereich des Lattengebirges ist mit der Predigtstuhlbahn und einigen Fortstraßen ausgestattet.weiterlesen

Gemeinsames Brotbacken im Bauern-Steinofen

 von Sepp
Der alte Bauern-Steinofen in Bischofswiesen

Der alte Bauern-Steinofen in Bischofswiesen

Selbstgebackenes Brot aus dem Bauern Steinofen

Am 9. September 2017 ab 11.00 Uhr laden die Backhausfreunde Bischofswiesen zum gemeinsamen Brotbacken im alten Bauern-Steinofen ein und jeder ist herzlich willkommen.

Brotbacken im alten Bauern Steinofen Bischofswiesen

Brotbacken im alten Bauern Steinofen Bischofswiesen

Ihr könnt entweder vorbereiteten Sauer- und Hefeteig zu Broten, Hefezopf oder Rohrnudeln verarbeiten, Euren eigenen Teig mitbringen oder aus zur Verfügung stehenden Zutaten Euer eigenes Brot kreieren.

Brotbacken im Bauern Steinofen

Brotbacken im Bauern Steinofen

Das fertige Brot und alle anderen Köstlichkeiten könnt Ihr dann zusammen mit hausgemachter Marmelade von den Zwetschgen der Streuobstwiese Bischofswiesen beim geselligen Zusammensein gleich probieren.weiterlesen

Kurz und knackig: Der Signalkopf als Hausberg

 von Sarah
Auf dem Signalkopf, dem Busen der schlafenden Hexe

Auf dem Signalkopf, dem Busen der schlafenden Hexe

Das Berchtesgadener Land ist gesegnet mit zahlreichen Bergen, die als Charakteristikum des besagten Landkreises anzusehen sind. Da liegt es nahe, einen solchen Berg unmittelbar von der Haustür weg zu ,,erklimmen“.

So gestaltete auch ich einen, der vorerst letzten Sommertage mit einem Trailrun auf einen meiner Hausberge, den Signalkopf. Solcher ist ebenfalls unter weiteren Bezeichnungen bekannt, wie z.B. ,,Mittlerer Rothofen“ und ,,Busen der Hexe“. Der Signalkopf liegt mit seinen 1.396 Metern im Lattengebirge und ergibt mit weiteren Gipfeln bzw. Erhöhungen das markante Seitenprofil der sogenannten ,,schlafenden Hexe“. Neben dem Watzmannmassiv oder dem Großen Hundstod existieren auch für die schlafende Hexe einige Volkssagen. Eine von ihnen meint, dass es sich zu Lebzeiten um eine hilfsbereite, wenig attraktive Frau gehandelt haben soll, die der Zauberkünste mächtig war. Mit den Jahren soll die Hexe durch ihren sozialen Ausschluss verbittert und böse geworden sein. Als ihr aufgrund dessen der heilige Martinus zur Hilfe eilte, versuchte sie diesen zu töten – so wie es eine der Sagen beschreibt. Als Strafe bezüglich ihren Aktes wurde sie in Stein verwandelt und wacht seither über das Gebiet des Hallthurms.

Blick von Bischofswiesen zur Schlafenden Hexe

Blick von Bischofswiesen zur Schlafenden Hexe

Ich starte meine Tour in der Gemeinde Winkl und laufe zunächst an der B20 entlang in Richtung Hallthurm. Nach kurzem Warmlaufen biege ich links zum Bichlberg ab, wo nun auch Wegbeschreibungen zu finden sind. Ich folge solcher weiter in Richtung ,,Hallthurm“. Nun ähnelt der Weg solcher Konsistenz, die ich präferiere: Wald- und Wiesenwege, rauschende Bächer und weidende Kühe. Auch steigt der Weg nun langsam an und ich erziele die ersten Höhenmeter.

Die schlafende Hexe

Die schlafende Hexe

Nach einiger Laufzeit erreiche ich eine Abbiegung oberhalb des Parkplatzes der schlafenden Hexe. Ich laufe links in den, nun verdichteten Waldweg hinein und folge somit der gelben Beschilderung in Richtung ,,Signalkopf“.weiterlesen

Isabel

Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen

Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen

Heute nehme ich euch auf einen botanischen Spaziergang mit. Der neue Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen wurde heute Vormittag offiziell mit einer kleinen Feier eröffnet. Das nehme ich gleich zum Anlass, den Weg selbst zu erkunden.

Los geht’s am Parkplatz Aschauerweiher an der ersten Tafel mit Übersichtskarte und Infos zum Weg. Meine erste Station gleich gegenüber ist die Infotafel „Lebensraum Sumpfwald“ – hier soll ich drei typische Pflanzen finden.

Lebensraum Sumpfwald am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Lebensraum Sumpfwald am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Irmi Aschauer von der Tourist-Info in Bischofswiesen hat mir gesagt, dass die meisten der Pflanzen in der Nähe der Infotafeln wachsen. Leider ist Ulrike Goßner, Diplom-Geologin und Biologin, die den Weg konzipiert hat, nicht selbst da. Sie hätte ich fragen können, wo genau ich mich umschauen muss. Da der Sumpfwald ein geschütztes Biotop ist und ich weiße Sneaker trage, verzichte ich darauf, ins Unterholz zu kriechen. Die normalerweise leicht zu entdeckenden Sumpfdotterblumen sind wohl schon verblüht. Weiter geht’s, mein Jagdinstinkt ist geweckt, und ich schaue, was ich noch entdecken kann. So bemerke ich die kleine Schnecke, die dekorativ auf einem „Unkraut“ sitzt, und an der ich normalerweise wohl vorbeigegangen wäre.

Schnecke im Sumpfwald am Aschauerweiher

Schnecke im Sumpfwald am Aschauerweiher

Ich entdecke diese lila Schönheit – leider kenne ich die Pflanze nicht, sie schafft es aber in meine Bildergalerie.

Eine lila Schönheit am Natur-Erlebnisweg

Eine lila Schönheit am Natur-Erlebnisweg

Der Weg ist hervorragend ausgeschildert, und ich finde sofort die nächste Station „Lebensraum Tratte“.weiterlesen